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Ver Vonigliche Pausorden von Pohenzollern.
Von den in Berlin befindlichen Militair-Behörden, insoweit sie nicht dem General-Kommando
des 3ten Armee-Korps untergeordnet sind, nämlich:
vom Kriegs-Ministerium,
von den General-Inspektionen,
vom großen Generalstabe,
vom Medizinalstabe,
vom reitenden Feldjäger-Korps,
vom Invalidenhause 2c.
werden die Listen an die hiesige Kommandantur zur weiteren Veranlassung in vorstehendem Sinne
abgegeben.
In ähnlicher Art wird in Mainz und Luxemburg in Betreff derjenigen Militair-Personen
verfahren, welche nicht dem General-Kommando des Sten Armee-Korps untergeordnet sind.
8. 11.
Die General-Ordens-Kommission läßt nach Feststellung dieser Listen den Stäben und
Truppentheilen die Denkmünzen durch die General-Kommandos zukommen.
8. 12.
Bei der Einhändigung an die zur Tragung der Denkmünze Berechtigten wird einem jeden
von dem resp. Truppen-Befehlshaber, der denselben in den Listen vorgeschlagen hat, ein Besitzzeugniß
nach dem anliegenden Schema E resp. F ausgestellt.?)
8. 13.
Die Einhändigung der Denkmünzen und Besitzzeugnisse geschieht in angemessener Form, bei
dem stehenden Heere durch die resp. Kommandeure, bei der Landwehr durch die Landwehr-Bataillons-Kommameure,
bei den gänzlich aus dem Militair-Verbande geschiedenen Personen durch den hierzu
zu requirirenden Landrath.
§. 14.
Der Verlust des Rechtes, die Denkmünze zu tragen, tritt in denselben Fällen ein, wie dies
bei der Kriegs-Denkmünze pro 1813, 14 und 15 vorgeschrieben ist.
§. 15.
Die durch den Tod erledigten Denkmünzen werden der General-Ordens-Kommission zurückgeschickt,
das Besitzzeugniß jedoch verbleibt den Angehörigen zur ehrenvollen Erinnerung.
Die in Folge erkannter Ehrenstrafen abzunehmenden Denkmünzen und Besitzzeugnisse sind
von dem betreffenden Gerichte der General-Ordens-Kommission einzusenden.
*) Die Besitzzeugnisse für die kommandirenden Generale, den General--Inspekteur der Festungen, den Gouverneur
von Luxemburg, den Kommandanten von Mainz, den Chef des Generalstabes der Armee, den Kommandeur der
Land-Gendarmerie und den Kommandanten des Berliner Invalidenhauses sind durch den Kriegs-Minister zu vollziehen,
wogegen Seine Majestät Sich vorbehalten, die stattgehabte Verleihung ver Denkmünze an den Kriegs-Minister, sowie
an die General= und Flügel-Adiutanten und an den Leibarzt Dr. Grimm, durch besondere Ordres auszusprechen.
(Allrh. Aad.-O. v. 6. Juli 1852.)