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Von je 100 den Augenheilanstalten in den 8 Es kam im J. 1896 1 wegen
Berichtsjahren zugegangenen Krankheitsfällen im e in *
waren Erkrankungen der indehont in. gestellter Anstaltskranker in:
dem Deutschen Reiche 129, 11, 12, aauf je 10 257 Einwohner
Ostpreußen 27, 29, 32,n „ „ 4469 „
Westpreußen 28, 29,0 37,, k „ „ 7 703 „
Berlin i)....... .... .. . ... Ts 6,5 66 „ „ 8602 „
Pommen # 8,6 9,s 10,T „ „ 20 712 „
Posen 25, 24% 28,t „ 6748 „
Schlesen 8, 9,T 10,6 „12835 »
Sachseu................. i 6,- 7, 8,5 „ „ 23065 „
Schleswig-Holstei....# Ü X 12, 114 „ „ 19491 "⅜„
Hannorer . 13,T 9,0 10, 1„ „ 18 775 „
Westfaln - 10,o 10,o 10, # „ „ 13997 „
Hessen-Nassau ............ 14, 9,5 17, „ „26221 „
der Rheinprovinz ...... ... 10, r*- 8,8 „„11658 »
Preußen................ 129 12, 13, „ „ 12 546 „
Bayren 165 12, 12, „ „ 56883 „
dem Königr. Sachseen 10, 10,, 12/ „ „ 17 783 6„
Württemberg 10,% 12,= -* 4795 „
Baden 88 86 „ „ 95886
Hessen 12, 10, 115 „ „ 4440 „
Mecklenburg-Schwerin 6, 3, 7,0 „ „ 29872 „
Sachsen-Weimar ...... . ... 11, 12,5 14 „ „ 5300 „
Sachsen-Koburg-Gotha : 15,1 7, 6,2 „ „ 15 472 „
Braunschwig 5,0 9, 5, . „ „ 20 677 „
Bremzmzmemmm ! 15,# 18,0 16,0 II „ „ 1945 5„
Hambureeg# 36,8 29, 32, „ „ 4 033 5„
Elsaß-Lothringen 7,2 10,6 11, „ „ 13 789 5„
In dem Berichtszeitraume 1895/97 waren also nach der Anstaltsstatistik unter den
norddeutschen Gebietstheilen (neben den gesondert angeführten 3 Großstädten) Ostpreußen,
Westpreußen und Posen von Bindehauterkrankungen besonders heimgesucht. In Süddeutschland
waren sämmtliche Bundesstaaten relativ stark befallen; die mitteldeutschen
Staaten und Landestheile sind außer einem Theile von Thüringen anscheinend ziemlich
verschont geblieben.
Im letzten Berichtsjahre finden sich im Ganzen mehr Erkrankungen der Bindehaut
in Zugang gestellt als im ersten, doch war die prozentuale Zunahme innerhalb dieser Berichtszeit
durchschnittlich lange nicht so groß wie in der vorigen (66 gegen 30,). Am
beträchtlichsten war sie, wie die folgende Uebersicht nachweist, in Westpreußen, während die
beiden anderen vorzugsweise betroffenen östlichen Provinzen Ostpreußen und Posen nur
eine Vermehrung des Zugangs von 14,86 bezw. 3,,6% hatten.
Ferner scheint die Krankheit in Pommern, Schlesien, der Provinz und dem Königreiche
Sachsen während der Berichtszeit weitere Verbreitung gewonnen zu haben. Unter
den übrigen Reichsgebieten hatten noch Sachsen-Weimar, Bremen und Elsaß-Lothringen eine
besonders starke Vermehrung des Zugangs an Bindehauterkrankungen aufzuweisen.
Geringer am Ende wie am Anfange des Berichtszeitraums stellte sich der Zugang in
Bayern, Württemberg, Sachsen-Koburg-Gotha, Hamburg, ferner in Berlin, Hannover, Hessen-1)
Die Provinz Brandenburg, welche nur eine einzige kleine Augenheilanstalt besaß, ist hier
nicht berücksichtigt.
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