Full text : Central-Blatt für das Deutsche Reich. Erster Jahrgang. 1873. (1)

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wissenschaftlichen  oder  gewerblichen  Zwecke  benutzen  wollen  und  vermöge  ihrer  Vorbildung
  und  persönlichen  Zuverlässigkeit  eine  Gewähr  gegen  mißbräuchliche  Verwendung
  der  Mittel  bieten.

4.  Die  Erlaubnis  ist  nur  auf  Antrag  und  unter  Ausstellung  eines  Erloubnisscheines
  zu  gewähren.  In  dem  Erlaubnisschein  ist  in  der  Regel  Art  und  Menge
der  zu  erwerbenden  Mittel  anzugeben.

5.  Die  Abgabe  der  Mittel  darf,  wenn  die  in  dem  Erlaubnisschein  angegebene
Menge  im  ganzen  bezogen  wird,  nur  gegen  Aushändigung  des  Erlaubnisscheines
erfolgen;  werden  nur  Teilmengen  erworben,  so  ist  bei  der  Abgabe  von  dem  Veräußerer
  Art  und  Menge  der  abgegebenen  Stoffe  sowie  das  Datum  der  Abgabe
auf  dem  Erlaubnisschein  zu  vermerken.  Beim  Bezug  der  Restmenge  ist  der  Schein
an  den  letzten  Veröußerer  auszuhändigen.

Über  die  Abgabe  ist  fortlaufend  ein  Lagerbuch  zu  führen,  in  dem  der  Eingang
  und  Ansgang  für  jeden  Stoff  einzeln  und  gesondert  zu  vermerken  sind.  Aus
den  Eintragungen  über  Eingang  und  Abgang  der  Mittel  müssen  die  Bezugsquellen
sowie  Namen,  Stand  und  Wohnort  der  Empfänger  zu  erkennen  sein.

6.  Die  eingegangenen  Erlaubnisscheine  sind  nach  der  Zeitfolge  gesondert  mit
dem  Lagerbuch  aufzubewahren  und  den  mit  der  ÜUÜberwachung  beauftragten  Personen
  jederzeit  vorzulegen.

Rudolstadt,  den  6.  Dezember  1917.

Fürstlich  Schwarzburg.  Ministerium,
Abtellung  des  Innern.
Werner.

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