aus römischen Archiven n. 251 —259. 553
1502 [April]. 256.
Petrus, episcopus Calmensis, weiht nach Supplikation von 1502
April 12 (pridie id. apr. anno X) Paulus Biethmann, Acoliten
Konstanzer Diöcese, ständigen Altaristen am Altar der sel. Jungfrau
5 Maria in der Pfarrkirche der sel. Jungfrau Maria in Ulm derselben
Diöcese, Sonntag den 17. April zum Subdiakon, am 18., am Fest
des hl. Präfectus, Priesters und Märtyrers, zum Diakon, am 19. zum
Priester.
Libri format. 15601—21, 35.
ı0 1502 September 14. 257.
Abt und Konvent des Klosters Maulbronn, Cistercienser Ordens,
Speirer Diöcese, bezahlen 50 Kammergolddukaten für die ständige
Inkorporation der Kapelle des hl. Martin in Niederhofen (Niddern-'hoven)!),
Speirer Diöcese, die, etwa eine Meile von dem Kloster
15 entfernt, ihrer Kollation untersteht, und deren Einkünfte 10 Mark
Silber betragen, und die durch Resignation Martin Kerlers vakant
geworden ist.
Libri composit. 1502-1503, 12.
1503 März 2. 258.
20 Uriel von Gemmingen verpflichtet sich im Namen Friedrichs
von Nippenburg wegen der Annate eines ihm durch Urkunde von
1501 Oktober 26 (VII. kal. nov. anno X.) übertragenen jährlichen
Leibgedings von 50 Goldgulden aus den Einkünften der Pfarrkirche
in Ensingen, Speirer Diöcese.
25 Libri annat. 1503—1504, 35.
Bernhard von Westerstetten, Propst der Kirche zu S. Veit in
Ellwangen, Augsburger Diöcese, verpflichtet sich wegen der Annate
der ihm nach dem Tode Alberts von Rechberg durch Urkunde von 1502
30 August 23 (X. kal. sept. anno X.) verliehenen Propstei der genannten
ı) Das verschwundene Niederhofen gehörte urkundlich zum Landkapitel
Pforsheim. Bei Knitilingen lag ein abgegangenes Oberhofen.