Uummer 765
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Vleuskag,2.Fcb·1-uarIDIT
pc:.'au-wo nach dkkNrschIeßungdckfcmds
lichen Truppen, die flüchten 15) mußten, die
Kaserne und Mehlmagazine beschädigt waren.
Dasselbe Torpedoboot brachte bei Rizo zwei
seindlibe Batterien zum Schweigen (7), versenlte
mehrere Feluken und beschädigte die Kaserne.
(I.
* " 6%
Porlugal.
Die Lage in Portugal.
Köln, 31. Jan. Nach einer Meldung der
siilr " versichert der Madrider „Imrarciai“,
König Manuel habe tatsächlich sein
Land wieder betreten. Die portugiesische Lage
eigne sick sehr gut für einen Staatostreich. Die
Menterei im Heere nehme zu und an vielen
Stellen seien Untuhen in der Bevöôlkerung ausgebrochen.
(Z.)
Nriccacue Bschrichen
Mailand 1. Zan. Die Erdbebenilatistik
ergibi J% 000) S ke. 30 Ortschaflen sino volltommen
zeritört, 50 flart und 200 trilweise beschädigt.
600 000 Personen sind obdachlos.
Scherhcte a
Söchtenau, 1. Febr. Den Tod furs Vatetland
erlitien hal der hier beheimatele Aushilisposrbote
Ludwig Purainer, Unterossizier
Ueim baner. 12. Ref. Ins. ##gl. Der Gesailene
wurde bei Arras schwer rern undet und ist. am
23. Janna: im Feidinktareit, gestorben. Der
Verstorbene hat nock fünf Brüder, welche alle
untec den Jahnen srelem. Dlöne dem tapferen
Krietzer, der unn, aim Eisernen Krenz vorge-[ilugen
mar, der Dimmlische Lo### beschieden
sein.
Feilnbach, „Jan.n im vorigen
indeie Obftverlaufvereinigung
A#cbung Bielt am iegten Sonnlag
ihre 21 ;generaloersamnilung ab.
den Berichten tannte ersehen werden, daß sich
der Weg eines genossenschaftlichen Obstverkaufs
sehr gut vewährt und trotz der ungünftigen Zeit
bedeutend höhere Obstpreise als bisher erzielt
werden konnten. Aus den Büchern war zu ersehen,
daß der Verein ca. 1200 Zentner Obst
verlauf# und hiefür rund 11.000 Macl gelöst hat.
Uußdorf bei Trannstein, 31. Jan. Der
Wagnerfamilie von Aiging imn dieser Tage
das jüngste Kind plöblich gestorben. Der hochketagte
Großvater begab sich nach Nußdorf.
um dort den Todesfall anzuzeigen. Auf dem
Wege w rd der at Mann tedi d vo Shlag
Sonmer ne. ê
Feihubed un
getroffen. Die Tochter, die an einem Tage
NKind und Vater verloren, ist um so mehr zu bedauern,
als ihr Mann im Felde Kieht und sie
am Vaier die cinzige
Miesbach, zi. Jan. Wohl non vielen Mitaliedern
der Luck werlandes Mies ach wird es
begrüst werden. das. dem Vedäürfnis unierer
Zeit entpreckend, auf den Fasinachimartt am
15. Februar auck Ochsen gebracht werden können.
Diese Neuerung entspringt aus der erhöhren
Nackfrage nach dieser Handelsware. Wie
uns das Nerbandsbureau mitte'li. sinde: die
Prämiserung der Genossenschaft Miesbach um
12 Uhr stau. Wenn auch der Markt um 10
Uhr de ginnt. 10 „ zun immerhin bis 11 Uhr zugetrieben
werden.
Stütze hatte
. Auf
Zum Schugze des bedrohten Vaterlandes sind unsere Väter, Söhne und Brüder hinausgeeilt.
Fast ein halbes Jahr schon haben sie mit beispiellosem Heldenmute gekämpft und den Krieg in
Feindesland getragen.
N „
ruf
Ihnen ist es ##u danken, daß wir Zurückgebliebenen wie im tiefsten Frieden
unserer gewohnten Beschäfligung nachgehen können. Mit Bewunderung lesen wir von ihren Heldentaten.
Zurückgelassen haben sie uns ihre Frauen und Kinder, ihre alten Eltern, hoffend, daß
wir sie vor Not,
vor Hunger und Hölte schupen.
Zwar gibt das Reich eine Unterstützung, doch
ist diese kaum ausreichend für die dringendsten Bedürfrisse.
Seit Anfang des Krieges hat nun der znterzeichnete Ortzaueschuß. ze Stand gesett
durch die ihm gespendeten Gaben, die Familien der Krieger mit warmen
1200 Pontionen Essen ließ er täglich verteilen, viel Holz und
versorgt.
nun fängt seine Kasse an, sich zu leeren.
Een ud Brennmaterial
rf gab er ab. Doch
Bürger Rosenheims!
st es nicht Chrenpflicht auch hier durchzuhalten? Könnten wir es dene#n draußen im
Schüßengraben verantworlen, wenn wir ihre Lieben daheim darben ließen?
e Rosenheimer Burger im Felde tun überreichlich ihre Pflicht.
dürsen ihnen un nachstehen.
Wir zuhause
Unsere Kasse muß wieder gefüllt werden!
Der unterzeichnete Ortsausschuß stelt deshalb an die gesamte Einwohnerschaft Rosenheims
die ebenso herzliche wie dringende Bitte, der am nächsten
Mittwoch, den 3. Februar
Haussammlung,
die durch Sammlerinnen mit amtlich beglaubigten Abzeichen und Sammelbüchsen betätigt wird,
stattfindenden
ihr gütiges Wohlwollen entgegenzubringen.
Denktd#rau. wenuô# GEure Tüee geklouft
wird,
Ortsausschuß zur Fürsorgetätigkeit für die
wiaia die pransen für Ench ###.
Augehörigen der
Kriegsteilnehmer.
Wuüft, Kgl. Hofrat.
Lekalnacheschien.
AUricho iuolliuocie.
Die Erwartungen für den Ersolg der Reichswollwoche
in Nosenheim sind weit ubertrofsen
worden. In erster Linie haben wir dies der
Opferwilligkeit unserer Bevöllerung zu danlen,
die in allen ihren Teilen zum Gelingen des vaterländischen
Werkes in tatkräftigster Weisc beigetragen
hat. Inebesondere ist der rührenden
Gebefrendigkeit zu gedenten, die wir gerade in
den Kreisen der weniger Bemittellen gejunden
haben. Sogar ganz neue Wolllachen wurden
gegeben. Daß uns aber alie diee in den einreluen
Haushaltungen unbenutzl lirgenden Norräte
an entbekhrlichen Kleidungssincen, Tep
vpichen usw. in so reihem Maße engänglick ge
macht werden konnten, war nur dank der Hilse
unserer unermüdlichen Mitarbeiter möglech.
Jezt liegen dlee Berge von Bündeln im Gren:=schlachthof
zur Verarbeitung berei. Das Sortieren
hat begonnen, ebenso ist der Desinseitionsapparat
in Täligleit und die Näharbeit
joll solgen. Ein Schneider zur Ankeitung, Aufdsichtedamen,
die naknrlich fleißig milhelfen, som'ie
25 Kriegerfrauen haben siä. freiwillig in
den Dienst des Vaterlandes genelit und weroen
jeden Nachmitlag ron 1 b' 5 Uhr in den ge
heilten Nebenräumen dee Grenzschlachthofes oie
große Arreit bewältigen belsen.
Zur Verarbeitung der Reichswollsachen gezuehmigt
das Note Kreuz nur jene Geldmittel.
welche der Sammeilstelle zu diesem Zwecke gegeben
werden. Deshalb billen wir um „Betriebskaptal“
auch in der lleinssen Form von
Fäden, Zurirn, Knöpfen, — Die
hälssbereite Frau Neff hat die Verwaltung des
Gesamtbetriebes im Gren:schlachthofe übernommen.
Erhalten wir Geldmittel, dann können
wir auch armen Arbeiterinnen einen lleinen
Verdienst zukommen lassen.
Die Besichtigung des Grenzs##la, thofes steht
gegen ein Eintritlozeld von 50 Pfg. am Nachmittag
jedermann srei; vielleichi hat se man-#er
Inlereste, unsere Schäße anusehen.
r— V 7
Rosenheim, 1 Februar.
Auf dem Felde der Ehre gesallen:
Ulrich Gülnuber, Brauer aus Nos#enheim, Soldat
im 11. Jus.Q Ral.; Michael Meyer, Gärtner
aus Augskurg, in den lezten drei Zahren Gelilfe
bei Gärtnermein## Stridl in Rofenbeim,
Reiernist im 1. Jäger-Bat.; Nikolaus Morhart,
Bergmann in Hausham.
Das Eiserne Kreuz. Mit dem Eisernen
Kreuz ausgezeichnet wurde der Unterofsizier K.
Stadlinger im 17. Res.-Juf.-Reg. infolge Ueberbringung
wichine Meldungen im Nachtpa-Wir
gratulie
n bem ngen“ W zu dieser hohen Ausceichnung.
Siadlinger iist Absolvent der hiesisigen
K. Realschul: und der Sohn des Zug gfüh.
ters Geurg Stadlinger in Nosenheim.
Auszeichnungen im Felde. Dem
Stabsarzt Dr. Merz in Rosenheim ist das
Eiserne Kreuz 2. Aullee verliehen worden. Dr.
Merz ist zurzeit Leiter der Krankentransportallleilung
Tournay in Flandern. Der Ser—
geant Ludwig Meggendorfer aus Sachrang,
welscher im 3. Fuß. Art.-Agt. steht, ist seiner wit
mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden.
Jetzt wurde er zum VBizefeldwebel befördert und
ihm gleichzeitig das Militärverdiensttreuz J.
Klasse mit Krone und Schwertein verliehen.
Dem Oberiäger Franz Trost im I. Zägerbataillon,
Pruder der Frau Stalionsmeister
Krauß in Nimsting, wurde die goldene Verdienstmedaille
verliehen. Auch mehrere Angehürige
des Landsturm-Infs.-Bat. Nosenheim
haben sich ehrenvolle Auszeichnungen ermorben:
Uu. a. wurde verliehen das Militärverdienstlreus
2. Klasse mit Krone und Schweriern den Ofsfizierssielivertrezern
Wolsgang. Ninnab und Mar
Porr, ferner das Miltärvervdiensikrenz 2. Klasse
mit Schweriern den Feldwebeln Georg Frierl
(Polizeimach imeister in Rosenheim) Sebastian
8 rureiter und Hermann Schellmoser und dem
Vilrefeldwebel Franz Karl.
Mililtärdienst. Befördert wurde mum
Leutnant der Fähnrich Gustav Frhr. Bogt v.
Hunoltstein, gen. Siein-Kallenfeks.
Militärisige Beförderungen. Zu
Feldwebel- Leut#ants wurden befördert: Gren#
usseher Johann Huber von Kiesersfelden im
Inf.= Ngt. (Erichbataillon) in Augsburg;
— Beckenbauer, Bezirlsamtsassistent von
Wasserburg a. Iunn, nachdem er bereits mit dem
Eisernen Kreuz ausgezescenet war: Grenzausse-“
her Joses Kramel in Bayrischzell beim Res.=Ins.-Agt.
in „Neu-Ulm; Pfarrmesner Josei
Lehner in Maesbach beim 2. Juf.-Rgt. in
München. Ferner zu Ossiziersstellvertretern:
Johann Bächmann, Vostadiuntt in Lenggries.
leim Erianbatailion u. IJuf. Rgle. in Amberg,
und Josef Gallersdötser, Grenzausseher von
Nuhdorf a. Jn beim Ersahbataillon 1. Inj.
Rgis. in München.
Fürsorge ür Kriegeinvalide. Die
hanerische Stacor regierung hat sich bereits ein.
gehend mit der Frage der Kriegs-Jnvaliden
jfürsorge besaßt und die vorbereitenden Arbeilen
für eine zusamn lenfassende Negelung zu einem
vorläusigen Aljälluß gebracht. Die aufgeseell.
ten Grundsätze werden vor ihrem endgültigen
Absch lusse in den nächsien Tagen im Slaatsministerium
des Innern einem weiteren Kreise
von Personen: ir Erörterung unterbreitet werden.
Die von der Staateregierung in Aussicht
genommene Negelung zielt auch darauf ab, die
da und dort entstandenen privalen Emrichtungen
und kleineren ran auun gen misammenzusasten
und einme r enlerung der
Mitrel um
* « « ; snlocqonp
sation für das naute Luud zu waj en Im Hin
blick auf mehrsache Anfragen w.#rd bemerit, daß
alobald weiteren Vollslreisen Gelegenheit gegelen
wird, sich durch Spenden an der Durchjührung
der Fursorge werktätig zu beteiligen.
Wieder eine Warnung. Wieder ist
ein Postwagen dadurch in Brand geraten, daß
sic, unter den Postsendungen seuergesährliche,
eulzündliche Sachen, Benzu, Zündsenerzeuge,
Srreich Dölter uiw. befunden halien. Es wird
nochmals auf des Verbot der Versendung feuergesährlicher
Gegenstände hingewiesen.
Wie die Tapferkeit der Bayern
Anerlennung findet, zeigt eine Sendung,
welcher einer Frau in Kolbermoor zugegangen
ist, deren Mann im Felde stehl. Ein
Herr aus Vonn sandte ihr 25 Mark unter
besonderer Betonung der Tapferkeit der
Banern, von der die rheinischen Jungens so
gerne sprechen. Die unerwartete Gabe fand bei
—————
nach seinem Tode.“
„Unsinn.“
Fragen Sie nur den Jörster, bei dem Si
wohnen sollen, der war dabei, als wir den
Teuselrmuller begruben und während der Dechand
bimer den Sarg trat, um ihn nach dem Gortesacker
in geleiten, schame dem Tenictemüller sein
Geist aus der Lachlute zu. Uns allen iror das
Blm zu Eis und der Herr Dechant wollie nicht
nach dem Geoittsacker
NRur ½%
bis er der armen
brachte. Aber wic er an#ng den
arme Srele zu belen, da streckte
¾ an die Zunge aus und verschwand.“
ib. la chtl lant auf, aber der Vauer
cin G Nerges ein
aehen,
S#e
die bran#tigen
idseme. sinitere Atluge, 5 wic alle
WMensen von der Erzählung
ehen ihn nicht aus ihrem Vann
wie Schaner einer anderen Welt
fuhr der
In
„.
en,
L#micher fort zu
felemuller noch vielen
«-er
ahle it .
benegnet, vbie zuur Machtoeit durch den Wald munten.
der
ihm
Cndlich aber bat der aulige Oerr Techaut.
laglich für seine arme Se eine Messe las,
die Rube im Gr ꝛbe gegeber
„Und der Humann hu sich nicht wieder
sehen lasen? *
„ Sehen lassen hat er sich nicht, aber sein
Schreien, sein lantes umneimliches Oni, Hui, das
haben die Höllenhammerlente oft in der Nacht
ehört und dann haben sie die Läden fest zugechlossen
und alle Lichter angezundet und ihr
Gebetbuch aufacschlagen und allc träftigen Sprüche
und Slostgebele zusammeng: lesen.“
„Aber umgebracht ist doch leiner mehr
worden.“
„Seit dem Tstlewmücher nicht mehr, weil sich
keiner zur Nachizen mehr in den Wald Hetrant
hal und der Muchen Frcuno,
onddiee Hrrr. sander cr in der Nachl.“
a, in. duter o mul biesen Gespenstergeicheitrn
t ien wir nicht nach, dern Höllen—
EEIEII
Wir tönnien ja schon zu Fuß hingeyen, aber
unsere Kon
ien Sie dinunterzehen und ein
paar Hammer" ente herauischicken, die sic abholen.
Ich sahre nicht, nicht für vieles Geld, denn
Pierde hat's unten im Lamwer nicht, die man
noch vorsvannen könnte und den Umweg durch
den Sailaufer Grund Hache ich nicht. ZIch habe
Frau und Kinder und mag dem Huimann nicht
licher Kluge, da bleibt uns nichts
anderes ubrig, als hinunterzugehen und Unterseuhung
zu bolen.“
Nach diesen Worten sprang Rechenbach vom
Wagen, iog die Karte aus der Tasche und stellte
sest. daß sie laum zwanug ahinuren vom Forsthaufe
entsernt seien und daß es talfärblieh eine
rbarei gewesen wärc, den Wnh
auern um einer so lurzen Strecke „willen den
großen Umweg machen zu lassen. Sie gingen
hinunter und erreichten bald das. Forsthaus, auf
dessen Schwelle sic der bo##ere Oegemeiner empfing.
E fga ein alter Mann, aber lnorrig und
sest, wie die Echen im Teuselsgrund. Sein
verwitlertes Gesicht war lief gebraunt von Luft
und Sonne. Ein weißer, an beligen 8 Stellen noch
von röllichen Haaren burchseyler Bart wallte ihm
lang berunter" auf die grüne Unisorm. Seine
Augen waren grau und scharf und blitzten wie
die einer Wildlatze. Der grüne Hut mit dem
macahlineln S# Da# luyn im viaten uno iueß ole
ewallige Stirn frei, von der buschige weiße
Vrauen über die Augenhöhlen niederlingen. Mit
einem cifernen Har ldedruck zog er seine beiden
CGöne in das Slnatezimmer und goß drei große
Gläser voll des Spessart-Nationalgelr änles, eines
von jedem Bauern selbst gebrannten Kirschenund
zzwetschlenschnapses. Dann sagte er, die
Einalen erralen
r Michel wollte wohl nicht weiter als bis
zum Echnbang fahren Ich hab's mir so
halb und halb gedacht und der Direktor hat mir
schon ein paar Arbeiter geschickt, die können gleich
herauf gehen und Ihre Sachen holen.
Ja, er fuͤrchleie sich vor dem Huimann im
alde.“
„Vor dem fürchten sich noch andere."
u seinem Erstannen bemerkte Rechenbach
auch in den klaren Jägerangen seines Wirtes
einen abergläubischen 2 Auevuuck. Also auch der
Forsigewallige war nicht frei von Ge eipeusterjurcht.
Kein Wunder, die schaurige Einsamleit. der düstere
Wald und das dunkle öde Tal mußten auf die
Nerven seiner Bewohner m der? Zeit einen solchen
Eindruck machen.
VII.
Als Vreitschwert seinen Dienst übernommen
halte, wurde ihm mitgrieilt, daß Herr von Boroff,
der Ches der den Zaren vegleitenden Polizei, unter
seinem Vefehl stehe und daß er sonst, salls er zum
Iwecke der Ucberwachung Aendcerungen in den
" Dispositionen zu machen wiwiche sich dieserhalb
an den Generaladjutanten, Fürsten Prugawin,
wenden möge, der angewiesen sei, nur im Einverstouss
mit ihm zu handeln.
oktor war zufrieden. Das war eine
—st mi- si-e eben nur in Rußland aeaehen
torrden lonnte, wo der S.k##yder P.ion des
Zaren vor den NMircyesellen der Vihliisien eine
so hervorrageude Rolle spielen mafl.
Ein bis zwei Tage brauchte Weeitschwert, um
sich genau über aller zu insormieren, was an
Anaichisen und Nililisten zur Zeit in Verlin
polizeilich belannt war. Es schien ruhig im s Lager
jener Mordgesellen, leine große Bewenung ließ
sich enndecken, auch hatten leine belanmen Nihilisten.
sübrer, ihren gewöhnlichen Wohnsitz verlassen, so
añ es jast so aussah, als ob lein Anichlag gegen
die Person des Zaren geplam sei. Aber Meitschwert
hatle in diesen Dingen durchaus seine eigene
Meinung und dem voraur gesahrenen russischen
Poelizeichef sagte er ganz rulig, daß eine derartige
Bewegungs losigleit im nihmstischen # Lager durchaus
nicht auf eine Umaugleit schließen lasse.
Wahrscheinlich werde leines der kompromittierten
Mitglieder zu der Operation herangezogen werden,
im Gegenteil, es liege ja im Interesse jener Bande,
völlig neue Leute in Aktion treten zu lassen, weil
alsdann die Enbeschung für den Polizisten ungemein
erschwert w
err von vac nickte. Er war ein Mann
von jenem durchdringewoen slavischen Verstand
und von dem Mut eines Löwen, dabei seinem
Herrscher unbedingt gEiheen. Er saßte die Idee
seines deutschen Vorgesetzten schnell auf und mit
der ungeheuren Gewandtheit des russischen
Polizisten haite er bald alle seine Fahnder den
bei der deutschen Polizei belannten Russen auf die
Spur geschickt und vierundzwanzig Stunden später
waren Berlin, die Halieplätze des russischen Hofsonderzuges,
Frankfurt und Umgebung so gründlich
abgesucht, doß beinahe über jeden russischen Untertanen
genauc Muskuast dilig es waren lauter
unverdächtige Leute
— –