FRIEDRICH DER CROSSE ENTWIRFr DEN PLAN FUR DIE
3 SCHLACHT BEI LIECNTTZ. 15. AUCUST 1760. (Gemãalde von
Röchling.) Allein am Lagerfeuer sitzend, entwarf Friedrich in der Nacht v
den Plan für die Schlacht bei Liegnitz, in der er die Russen zum Rückzug
über die Oder zwang. Damit sicherte er sich zugleich den Besitz Schlesiens.
Ziethen hatte den preußischen Sieg entschieden. Am anderen Morgen
schloß der König seinen General tiefbewegt in die Arme. „Ja, Ziethen,
Er hat recht; das hat ein Höherer getan als wir beide.“
HEIMEHR FRIEDRICHS DES CROSSEN AUS DEM 7IAHRI.
CEN KRIECE. 1763. (Cemälde von Arthur Kampf.) Kein feierlicher
Einzug, kein Festmahl war bestellt. Der König begab sich ganz allein
in die Schloßkapelle zu Charlottenburg, wo der Chor das „Tedeum“
anstimmte. Da verbarg der Köntg, der fast alle seine Freunde verloren
hatte, aufs tiefste erschüttert sein Antlitz.
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IN DER DORFKIRCHE ZU ELSNIG. 3. NOVEMBER 1760.
(Cemälde von Looz-Corswarem.) Friedrich, in der Annahme die Schlacht
verloren zu haben, verbrachte die Nacht in der Dorfkirche zu Elsnig.
Hier überraschte ihn die Meldung, daß es Ziethen gelungen sei, die er-4
FRIEDRICH II. AM ABEND DER SCHLACHT VON TORGCAU
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mälde von Carl Röchling.) Der König zu Ziethen: „Wonimmt
Er nur immer seine freudige Zuversicht her in so trüber Zeit? Hat Er
etwa einen neuen Allilerten gefunden:“ „Nein, Ew. Masefkät, aber der
alte dort oben lebt noch.“
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10 von C. Schöbel.) Bis in seine letzten Jahre hat der alternde
Köntg mit unbeugsamer Energie die Schwächen des Körpers überwunden.
Als „erster Diener seines Staates“" hatte er die Genugtuung, Preußen
zur europätschen Großmacht erhoben zu haben.
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