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Zähne und beißen die kleinen Fische tot und fressen sie.
Das will der Müller aber nicht haben und fängt die Hechte.
Wollt ihr wissen, wie er das macht? Ich habe ihm
einmal zugesehen. Da nahm er einen Angelhaken von
Eisen, der war sehr spitz; er band ihn an eine lange
Schnur und machte einen Stock daran. Nun nahm er
einen Regenwurm unter einem Steine hervor und steckte
diesen so an den Haken, daß man die Spitze nicht sah.
Hierauf setzte er sich ganz ruhig an das Ufer und senkte
die Angel in das Wasser. Bald kam ein großer Hecht,
betrachtete den Wurm und dachte: Ei, der soll mir gut
schmecken! Geschwind fuhr er darauflos, sperrte sein Maul
weit auf und biß hinein. Aber da hatte er sich den spitzen
Haken in den Gaumen gebissen und konnte ihn nicht wieder
losmachen. Er riß gewaltig an der Angelschnur und schlug
hin und her. Als aber der Müller merkte, daß etwas an
der Angel zuckte, zog er sie in die Höhe. Oh, wie freute er
sich, als er den Hecht gefangen hatte! Er löste ihn von
der Angel los und machte ihn tot. Die Müllerin kochte
ihn in Wasser und brachte ihn des Abends auf den Tisch.
63. Der Schmied.
Neben dem Hause meiner Eltern wohnte ein alter
Schmied. Er war ein gar guter Mann, obgleich er schwarz
im Gesicht aussah, so daß manche Kinder sich vor ihm fürchteten.
Ich fürchtete mich aber nicht, sondern ging alle Tage
zu ihm und sah ihm zu, wie er in seiner Werkstatt arbeitete.
Da zog er einen großen Blasebalg, daß dieser sauste
und das Feuer anblies. In dies helle Feuer legte er Eisen
und ließ es darin liegen, bis es glühend wurde; dann
packte er es mit einer großen eisernen Zange und legte es
auf einen großen eisernen Klotz, den er Amboß nannte.