Aummer 75.
den Heeren und Flotten lediglich ein Werkeeug
der Ordnung, nicht aber ein Werlzeug
*# den Aneeif oder eigensuchtige Gem#ttäligkett
mach
Dies ind vonnerifanilge Grundsätze und umerikantsche
Nichtlinien. Für andere könnten wir
nicht eintreten. Es sind die Grundsätze und
Richtiinten vorausschauender Männer u. Fcauen
aller Orken in jeden neuzeitlicken Volle und
iedem aufgellarten Gemeinmesen. Es sind die
Grundsätze der Menshheit. Sie müssen zur
Celtung gelangen.
OE D EFn
Belgien,
Vern. 2##. Zunuar. In einer gegen dos
O#urnal de r eneve' gerichteten Polemit beict
das den belgischen Regierungskreisen
mstebende, in Havre erscheinende „XX. Siecle’#unter
dem Tire! „Unsere verstorbene Neutraulánt“:
„Belgien imn nicht mehr neutral und
will es auch nach dem Kriege nicht mehr sein;
und dewih wird das „Journal de Geneve“ unseten
zum Glück sehr sellenen Landsleuten „die
noch Geichmack für einen so ernieorigenden u.
gesalmmlichen poliischen Zustand haben soll.
slen, teine Cründe für ihre Ansichl liefern.“
Da## vemerkt der „Bund“: „Ob eine ioiche
Stricne nicht Wasser auf die Mühle der deut.
zãjen Annexionisten ist, wollen wir nichl unternaugen.
Deutsche Konsuln in Amerila
verhaf##t. n
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erdatii, 24. annar. Der
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ZSorset uiIt iken. haudel: es sich hier um
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in der Angelegenb##it
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u# den erten Angriff beborzuogch:
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risch. Reg#ments
# wollte. Die Ofiiziere des Bahen
keinen Veriuck, die Leut= uniiimmen,
und trasen auch fonit keine Vorbe.
titungen: -
zum Augriff. Sie berdlieden viel.
#lehn in ihren — so. als ob nie ein
Allebesshigegeben #ren wäre. Dar.
cushin wurden die *- iscen Schäne#l-Redurc,
die Sibirischen
und 20 abgelöft
luna. Dort wuide das
des 17. Sibiriscken Schutzen.
die drei anderen Bataillone
aaw3 Dies ge-Senter
Nr. 1
zzenre’n e
und leme.
eiste Sataillon
regiment!s durch,
“— —.
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Nr. 1)
D
,!
tung „NRishskaja Myf1“
malmnmer aman
Kopitäulennant Bute,
ber seinerzeit im nördlichen Eismeer den russtschen ]äe „Suchan mit einert
Ladung im Wert von vielen Millionen aubbrochte. w
Freltag, 20. Jankas 1912
S
42
lang aber erst nach anderthalblägigen Verbanelungen,
da die Mannschafien des 2., 3.
und 4. Bataillons sich weigerten, auf ibre
Hameraden zu schiesen. Hierauf wurden noch
am selben Tage 2. Leute des 1. Bataillons
kurzerhand erschosfsen, 41 weilere Manuschaslen
siehl noch dasseibe Los bevor. Das ganze
Vataillon wurde darauf ohne Wafsen ins Landesinnere
tfransportiert.
her V
Die norwegisaken Speff#verluste.
ristiania, 21. Jonnar. „Morgenbla-Ver
teili mit, daß von dgesammien norwegilen
Handelstonnage zur noch 312 bis 4 Proz.
fur Norwegen selbs, verfügbar sel. „Shoesarts
Tidende“ meldet daß einschl. oer iesten norrreniischen
Schifsoesrsenkungen die norwegische
a- idelsmarine seit Kriegsbeginn Vertusie von
insge amt 406 000 Tonnen rrli. darunfer 234
Der zepfer mit 358 000 Tomen
· · ###
der Kies regzen umä#itn.
Die Vernichtung der Vorräte
in Galak.
Stockholm, 24. Januar. Die Nigaer Zeimeldet
aus Galah: Rus.
siche Behörden übernahmen die Vernichtung
der Vorräte. Es wurde sofort der Befehl erlaisen,
die Vernichtung von 3 Millionen Pud
Trotgetreide, das von den Engländein ge.
karft und bereits bezahlt war, vorzunehmen.
Darauf wurde die Vernichtung von Be#maicrial
angeordnet. Das Feuer breirete sich injolge
der bedeutenden Brennstojfvortäte über
Sie Fiußfpeicher aus, zerstörte größere Mengen
gei
v #eKälte erschwerten
vor Vorräten für die Armeeversorgung und er,
Kriss die in der Nähe gelegenen Häuser. Die
Verwüstungen waren daher so groß wie in
Baila.
« sen unb P#ä Umfasfen,
——
UAus den bayerischen Ministerien.
auf Wlas
dem Brrlehreminfferium
übertragen werden. Die Flußkotrellion
und Wildbachverbauung sowie die Fragen der
Wasserkraftgewinnung verbleiten beim Mini
sterium dés Innetrn.
Aus der inneren Politik
Oesterreichs.
n den innerpolttischen Fragen in Oester--reich
haben die lesten Besprechzungen des M.-nisterpräsident
Grasen Clam Martinic mit
den 4 rern zu einer gewissen Klärun.i
ba## tt. Im e der nächsten acht bis zentn
Wochen wird die Regierung eine Neuort.
mung in Böhmen durch eine neue Kreiseinelung
durchführen und auch die deulic:
Stnatospracke, und zwar beides im We## neiestendiget
Verordnungen, einführen. Hierauf
ell das Partlament zusanunentreten. un don
Eelöbnis des Kaisers auf die Verfassung
entpegenzunehmen und die Verlängerung der
Mandate 7# beschsießen, die im Juni ablaufen
würden. ie Lösung der galizischen Frage
wird bis zur Beendigung des Krieges bertant,
da sie zu innig mit den Krienserne b.
sen zusammenhängt.
Der terses ungarische
Ausgleich.
Die Verhandlungen zwischen der ösie. eichi
schen und der ungarischen Regierung uber den
Ausgleich sind so weit gediehen, daß dessen
Atschluß bevorsteht. Der Ausgleich wir? auf
20 Jahre abgeschlossen und damit das wirk.
schteilliche. Verhältnie zmischen Oesterreich und
Ungarn zum ersien Male seit dem Bestehen de
— l—B
„Verlin, 2.|. Jannar. Der hiesigen Sparkalse
fließen “*— anßerorno Kohl
reiche Spareinlagen Im 1916
allein betrug die v 5593000 Mk. ge-⅞P
38370000 Mark i *— Uchre-1915.
In der erften Hälfte des Jamar b
tru die. unahme 6352 000 Maik Len
4909000 Mark in der gleichen Zeit des Vorjahres,
zu ammen in sieben
11 “50 000 gegen Mart 15600 im —
Du'seldorf, 24. Jannar. Gestern brach
im Halthäufernisseer Hain be Mi Unsgrratt ein
land aus, der sich vasch verbreitete. Die
Kirche, das Hauptgebäude und mehrere Neben.
gedaude wurden von den ergtiffen.
Die Düsselo#o#rfer Feuerwehr fand ve
fen bhereits einen der— — Brau herd
vor, daß an eine Rettung des
———— t#3
die Bel5„ ng des t Tei
ne 13
Hauptgebaäudes E ein und werlecte jechs
Feverwehrleute, wovon drei ins K her
geschafft wurden.
Lugano, 24. Jannuar. Nach sichenstandigem
Kampfe gegen 60 Mann Jutonterie u.
Kavallerie wurde die de —.
de des Briganten Cnssafi bei Slacra ouf Size.
lien zur Kapitulation gezwungen. Der Näuberhauptmam
Crisasi hat allein 22 Morde auf
dem Gewissen. Er und seine Bande terrorisiceien
seil Zahren ungestraft den orößten
Teil der Insel. .
AnsglcichgaufcinezuverlässtgekcGrenwhzgc
nestellt werden. Der Beitrag Ungarns zu den
gerneinsamen Ausgaben, die Quote, e im
Fahre 1907 um 2 Proz. auf 36.4 Proz. or
höht wurde, wird zunächst der gleiche plefben,
jevoch im Verlause der Ausgleichsperice auf
oie frühere Höhe ausgebaut werden. Die Vieh
zölle des ausonomen Zolltarifs, der vereinba###
witld, um die Grundlage der Handelsvert.
verhandlungen zu bilden, werd. u eine beträcn.
lime Erhöhung erfahren. Die fruher unmmööglich
gemachte Einfuhr lebender Schweine wird den
Bedürfnissen emsprechend moglich sein. Der
Auogleich wird Ansang Februar unterzeichn.!1
sein, worauf sofol die Handelsvertraguver
handlungen mit dem Deutschen Reich be ainntn
sollen.
Hel- nud Persos
München. 21. Jannar. Kaiser Karl don
Oestertreich wird in den nächsten Wochen ailen
befreundeten Hösen durch außerordentliche Te
sondtschaften seine Thronbesteigung nolifizie.
ren. Als Botschafter des Kaisers am Münche.
net Hofe trifft zu diesem Zwecks In dar ersten
Halfte des Monats Februar der vormalige
ungarische Ministerprästdent Glaf Karl Khuen
Hedervary, k. u. k. Geheimrat ###d erbl. Mi#tgli
d des ungauischen Oberhauses, hier ein. Er
ist begleitet von dem k. u. l. Kammeie: und
Legationskal Grafen Michael veon Bulumi#.
Der Botschafter wird vom Kömng in feierli
cher Audienz empfangen werden. Vorher wird
der nenelnannte Sösterreichisch-ungemnsche Cc.
landte Graf Duglas von Thurn und Valiaf,
sina seinen Posten als Nachsolger des verst.
Gesandten von Velics hier anlerten.
De Tocter der heiaktosen.
Kriminalroman von A. Ostla nd.
9
Ganz in ihre Gedenten versunken, ging
sie verwärts cu: dem ichmiaten Wet, der sich
zwisaren Gebürn= Und Baulmen hin. Hoher
frieg der Jlammenbell der Sonne en Hor. Glüh.
rote Lichter slogen hin über das Firmament
umd taucten *“ ringsum in eine rosige,
leuchtende Gir
Aber rib lich schrie Olga von Halberg auf
in einem jahben Enseben-Dort
— auer #iern den Weg lag, langhingestreckt,
eine 7 -Fnnergestall er weilche.
runde, uralte Füi; hut war ins Gras gerollt.
Ganz deutlich unter# ied maon die Züge. Ein
rohbes Gesich, um den Mund ein brutaler Zug.
Die weitgeofneten, starren Augen sahen durch
das Dammerlian Olda entgegen.
Da icchrie sie nochmals auf, jetzt wirklich
geschunelt von einer Ar izegung, wie sie noch
niemais eine jo iche empfunde: I.
Eine Minuse später waren sie alle neben
ihr. Und gleich darauf sagte die Stimme des
Be#iaccchteree
„Alio: der Max Langmonn! Es ##
Bekannter: — da neben ihm liegen ja
die Kossensa lüssel!“
Sie lagen wirllich - und es sah ganz
so aus, als selen sie Bßa sscchon starr gewordenen
Hand enllnter Doktor Kunert
beugte n4r uer den Körper:
Ein Mord a auch das
„Uhal Da ist #
Messer! Der Stich in die Heragegend bhat voll-
auf genügt. Gleich war er tot. Ji## #f dieie
Weise aller menschlichen Justiz entgangen und
maon nun seine Sache mit dem #immlichen
Richter selber aus.“
Das war die Leichenrede, welche Max
Langmann gehalten wurde. Und wenn er sie
cch hotte hören können, daunn wäre mohl
um seine Lippen das verachtende, biltere Lacheln
geai'tten, welches so oft um Veben um seinen
Mund leg.
„So,“ sagte der Arst, „hier ist nichts mehr
zu mechen! Den Kom: incen mer den Sie ja
vormutlich finden, meine Verren! Aber ich
sehe jetzt nach unserem lleinen #c#uern.“
Olga vongx Halberg hatte sich jedoch: schon
wieder gesaßt. „Mur ist nicht-“, sagte fie mit
*nt*“! er Summe. „Nur — ich mochte ins Haus!
Meine Gu- se zutern so mertuurdge ! Und dann:
man muß tetzt sosort die Kasse amisperren.“
Der alte Are#t bane dle Rleine untergejaßt
und zmuhrte sie bem Schlochen zu. Ganz erstaunt
blickte der gute, alte Herr in des schinaie
Kindergeücht, das zwar tiefblatßz war, aber beberrscht.
Gast ein Grauen noerkom ihn vor
dieser lelisanen Ruhe, vor dlejer Energie.
ber diese Beherrschung hielt doch ulch!
anz vor. Einmat verileß s# auch dieses selt.
lame Kind. Und das war, als es sich zeigte, 2%
das Fach der Kasse, Iin welchem das Gel
gelegen batte, total leer wor. Da warf 2
die kleine Olga plöhylich lang hin aus den Teppich
und schlug mit den kieinen Fausten wild um sich
in einer ungeheuren Dut. in einer sonderbat
arotes fen Verzweislun
e Freiirau r“*
Us sie die Ursoche dleses
ein EMattenbastes, derãachtliches
erein, blaß, verstert.
uetruche (*PiT—r ioo
„Cl — das Geld!5 murmelte sie gleich-
Cli##in „Desmecgen brauchst du nicht zu weinen,
Ol. * üch eri he es dir aus meinem eigenen
ermuten. Das verspreche ich dir hier vor
DSen gen! «
Da wurde Olga von Halberg ruhiger und
ließ sich endlich von der Kammerfrau zu Beit
brinnen.
mtenige Tage kamen. Die gerichtliche
Untersuczung brachte weiter r*me ans Licht.
Kurze Ken farschte man auch nach dem Diener
Leopold Spieler, da es dem Bezirksrichter aufstel,
daß er am selben Abend ganz Plötzlich
seinen Dienst verlassen hante. ber der Wirt
konnte begeugen. daß er idn noch fpät abends
geseben und daß ein Auto ihn mitmahm. Wo
Poldi Spieler gewesen, dor wußte niemand,
und es war auch, troß aller Nachforschungen,
nicht herauszubekommen, da bloß der Freiherr
das Dlenstbuch gesehen hatle, der aber "4
Wochen vüllin vernehmungsunsählg war. Und
so verwischte sich jede Spur dinter Poldi
Pieler, und er tauchte unter, um nicht mohr
gesehen zu werden
Man süchte ten ganzen Wald ab, um
###n Mörder Mox Bangmanns zu finden. Aber
man fand nichts. De Gehelmnis #mlen
Nocht blieb ungelüstet.
Und ein Geeimnis blieb K#
sal dee sungen Frelberrn von
als der alte Baron 4%% u———
u K sinen ** At—
Ee t, 9ö9t x
nte
* en, da war
Zu voise Ers Pa
Etzen d#s are ——
Auch Jelix von Richting blieb e' Verschollener.
4. Kanitel.
Der „Todessprung der kleinen
Fee“.
Im belisten, Lidie schmenerte ——
blendend schön elogenten
gescch is enn, ia seit Lasern
een Wienern ein Sammelpunkt gururroat ..
telit geworden ist. Nauschende Mußk ertlang.
Kenn lah man angeregte Wienen, beiteres
Lã eln
Und doch war das großstädtisch verwöhnte
Bublikum en ein wensig enbers uls ##ast.
Eine Spo
deres
fcnmn een von Anem zum andern
3 und da wurde
u strahlen schien. Dort
W rochen. Und überall Arne en- Wotte,
usce #
etwas ßergeu Teucenen #Med :
derortiges ulcht vehale n du
Die Produtuonen der ickten M#####-on
ss j 2 wmie *s * er
wieder statterte auf:
sprung der kleinen 1
Vanz vorne, r—-*. —
drel Lbersenen an elnetn licht-en Eln a *
Herr, dessen hr. locht #l sein schienen,
und dem bans Vt 7 wehe tat; neden ibm
voren a##sebesse#
3 * da- * 1*—
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— si u. *