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fahren stattgefunden, nicht am Orte ist und deshalb die Ablieferung an diese
nicht sofort erfolgen kann, dieselben in Gegenwart des Schuldners oder der
bei dem Verkaufe zugezogenen Personen verpacken und unter der Adresse des
Kassenbeamten zur Post befördern oder dem Ortsvorstande zur weiteren Beförderung
übergeben.
S. 26.
Ueber den Hergang der Vetsteigerung muß von den Beamten, welche
dabei mitgewirkt haben, eine Verhandlung aufgenommen und solche auch dem
Schulhner, wenn derselbe gegenwärtig gewesen ist, zur Unterschrift vorgelegt
werden.
g. 27.
Spaͤtestens binnen acht Tagen nach der Versteigerung muß der Kassenbeamte
dem Schuldner, welchem auf besonderes Vernlangen eine Nachweisung
über die Verwendung der Auktionslösung nebst einer Abschrift der K. 26. gedachten
Verhandlung mitzutheilen ist, den etwaigen Ueberschuß des eingegangenen
Geldes durch den Exekutor zustellen lassen.
Ist die Auktionslösung unzureichend, so isi dem Schuldner zugleich die
Fortsetzung des Exekutionsverfahrens mit dem Bedeuten anzukündigen, daß bei
unterbleibender Berichtigung des Rückstandes nach Ablauf von acht Tagen zu
biner abermaligen Pfändung oder zu anderen Zwangsmitteln geschritten weren
würde.
g. 28.
Von den I#.# 19. bis 25. aufgesiellten Regeln finden nachstehende Ausnahmen
statt:
a) Geldwerthe, auf jeden Inhaber lautende Papiere sind, wenn nicht binnen
acht Tagen nach der Beschlagnahme Eigenthumsansprüche von Dritten
angemeldet worden sind, an die Regierungs-Hauptkasse zur Versilberung
einzusenden.
b)) Ausgedroschenes Getreide, Heu, Lebensmittel und andere Gegensiände,
welche einen gemeinen Marktverkehr haben, können mit Zustimmung des
Schuldners ohne vorherige Versteigerung und Bekannemachung an Ort
und Stelle für den letzten Marktpreis verkauft, oder aber — wo möglich
mit dem Gespann des Schuldners — auf den nächsten Markt gefahren
und daselbst versilbert werden.
c) Goldene und silberne Geräthe dürfen nicht unter ihrem Gold= oder Silberwerthe
zugeschlagen werden, Kleinodien und Kunstsachen nicht unter
dem Preise, zu welchem sie von Kunstverständigen abgeschätzt sind.
Diese Gegenstände sind erforderlichen Falls zur Versteigerung nach
(N. 4852) 15“ dem