Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Kafsfer

1  Mans#en,  26.  Män.  Die  gei  zaihet
——  üllerstraeneine
  reheltehte  #ehan  Brotkarten-Der
  25jähr.  Buchdrucker.  Hermann

ud  und  sein  Bruder,  sowse  der  Buchdruk.
kerezinhaber  Dammerhuber  wurden  verhaftet.
In  der  Werkst
52  vdn  rs  „Rabattmarken  u.  Fett-2
  ind  sehr  täuschend

are  dn  Dur  tzestige  Entdelung
konnte  rorp  etn  daß  die  wälschungen
  einen  großen  Umfönn  amahmen,  für  den

alle  Borb  tritungen  getro  fen  waren.

 

«  Lein-»  26.  .  In  Auteeiiman,  be
sau  prach  im  Anwesen  des  Mählbrsitzer
V  geibte  krnl
belengsebäude,  Stadel,  Stallung  und  Wohnzum
  Dpfer  fielen.  Das  Vieh  konnte  ge.
tettet  werden  während  die  Baumannsfahmisse
verbrannten.  Es  wird  Brandstistung  vermutet.
Eindau  i.  B.,  28.  März.  Wie  dem  „Lindauer
  Ta##t#att"  mitgeteilt  wird,  hat  Pfarrer
Streng  in  Reutin  von  der  Kanzel  aus  seine
Gemeindeangehörigen  ausgefordert,  die  Sammlung
  von  Eiern,  Schmatz  und  ähm.  Dingen
für  die  nolleidende  Großstadtl#e#ölkerung,  be-Enshers
  die  Schwerarbeiter,  eimustellen,  weil

zuständige  Behörde  in  Lindau  nicht  wisse.
*-'  sie  7r  Sacken  schicken  solle.  Die  großstädtische
  Presse  widerhallt  von  Klagen  über
mangelnde  krenemiur.  53  Reutinet  Bevölkerung

  ist  so  gut  gibt,  zum  größ--ten
  Teii  uinemige  a  für  die
notleidenden  Städter  her,  nachdem  Wfarrer

und  angesehee  Bürger  an  ihre  vaterländische
#lee“  appelliert  hatten,  und  die  zuständige
lae  wääß  nicht,  uhin  damit!  Jehzt  sind
S5  Lebensmitrg!  zum  Teil  an  Bedürstige  in
der  Gemeinde  Reulin  verteilt  worden.
rsonkin  26.  Mãtʒ.  Als  am  Sonntag
die  Bauern  in  einer  Pfarrei  im  u  bonde
zusammenkamen,  zeichneten  mehr  als  zwanzig
RKriegsanleihe.  Als  ein  anderer  Bauer,  der
noch  immer  Bedenken  wenen  der  Sicherbeit
des  in  Kriegsankihe  ##  en  Kapitals
aatt,  darauf  aufgeklärt  wurd,  sagte  er:  „In,
wenn  das  so  ist,  dann  geb  ich  ale  her!“  und
zeichnete  45000  Märk.

Baskeuth,  26.  März.  Ein  lswers  Un.
gluck  durch  ediosion  eines  Gesch  —  er.
Eignete  sich  gestern  im  benächbarten  Dorf
Gesen.  Der  auf  Urlaub  wngcbe  Stief  zieN
des  Oekonomen  Konrad  Opel.  ein  .
lattddensühdetcms  Veschösses  u
Der  Vater  Opel  und  sein  anderer  Soöhn  ver.
suckten  ven  JZander  zu  entladen  und  häntierten
mit  einem  Mesel  daran  herum  (1!).  Plöhlich
erfoltte  eine  Explosion.  Dem  Gadl  W
wurde  die  Känd  abgerissen  u.  ihm  die  Schlagader
  eisfes  Dberschenkels  zertissen,  *  er
an  Verblutung  starb.  Der  Söhn  würde
verletzt  ins  Bahmuther  Krankenhaus  gei  reifft.
Der  Matrose,  der  daneben  getanden  hatte,  kam
unversehrt  davon.

n#örölinsen,  2.  März.  Die  Meldung,  der
Matzsckieber  Heinrich  in  Nötpilngen  habe  5
AId  ossen,  stelst  sich  als  unrichtig  heraus.  In

Mordlingen  war  ein  Helch  Grrücht  allerdings
verbreitet  hai  sich  aber  nicht  bestãtigt.

bererisches  oberiand.

Hohenaschau,  26.  März.  Die  hübschgelene
  Eastwirtschaft  der  Eheleute  Joseph  und
Afra  Se  in  Hohenaschau  ging  durch  Kauf
in  den  Besit  des  Reichsrats  Frhrn.  v.  Cramer-Klett
  übn.  Die  bisherigen  Inhaber  werden
  das  Geschäft  pachtweise  weiterführen.

 

rien,  28.  März.  Das  hiesige  Museum
Sus  Eine  *  Bereicherung  durch  die
*n.  enier  n  uen  gegossenen,  voͤn  Pro
fessfor  Be  nln  Statuctte

des  n2  ern  von  ern.  Die
Statuene  i#t  ein  Eeschenk  des  Kammetgerichtsrates

  5  rukürtt=  Gerty,  Besitzer  der  Villa

non  ““  in  St
chtemt2  26.  ait.  2#  reen  Ver-1
  a##n,  welche  tmessterschitwe
er  zunezdgen  B#  i!  "i  4  Taunsteiner
Kranfenk#s  erlege  &  wolftr  bekmmtlich
elnen  Nebdsstet  e.  in  "e  obnehinen  u.  ver-  



st  wõoͤbtl  ein  Schuß  T  und  d#e  Kraus
ass  Mãiz,  Rath  e  te
t;  Mins  t%!  "u

       
  

roer  V##
äbrikanten  v.

B  nocbun  p
ipn  e

——
in  —  en

«  »
ZEkIakOeoollmsckxkstekj  *

#W#4  —
vrdeslhr  JoWesworseramiung  ves
I#shsites  Ibsenheim  finr,s
dua##snu,  U  3.  *’s  zus:  s-««ootmkkfand
  ½  11

n  Braͤnd  aus,  dem  Weche  5  D

#tte  fand  man  auch  sertige  Ma.

———K
im  Saale  der  Flötinlserbraueret,  Kalserskräffe
dahser  strrit.

„rroli  S  Aini  E
Verhandlungs  hehrutände  WVl

I.  Dle  Prüfang  der  Rechnungen  für  Las
Jahr  1915,  s  der  Vpranschräge
für  vas  Jöhr  1917,

2.  u  undssssesu  iud  die  Berarung
e  5  un  Dilrittercheze.eh  d

em  kaihee  zu

E  Z

3.  Stirühenetat,  insbesonderen
Z  s  der  iss  zu  5  un  win.
rg,

5  Uetern#ahme  der  Verbindungsstruße  vom
Baohnh  Oberaudorf  zur  Stuatsstraße
.als  Diltriktsstraft

Umlegung  der  *99  2  *m-Leim-

  Pang  im  6  kem  am

l  ufstelIung  einer  Satzung  über  we  Sienst

Pehalts-  und  (#ersorgungsverhältnisse  der
diftriktabeamten,

b.  Aufbringung  der  Mittel  für  die  mich--gesetzlichen
  e

Rosenheim,  29.  März.
Auf  dem  Felde  der  Ehre  ge  fallen:
Jalob  Fischer,  Wagnermeister  aus  Bergham
*  Eiselfing,  Pionier  in  einem  Ecsah.  Batail- 



 

.  Auqcxcknnnqcn  im  Felbe  Der  Sauskesiherssohn
  Heimich  Slecher  aus  Hofleiten,  der

seit  zuei  Jahren  als  Landsturmmann  wacker
mitlämpfte,  wurde  mit  dem  Gürrrnen  r  2.
Klasse  ausgezeichnet;  das  Militä  k·

kreuz  3.  Klasse  mit  v  2  Krone  und  mit
Schwertern  hat  er  früher  schon  erhösten.
Stecher  liegt  zurzeit  schwer  verrundet  in  einem
Lazarett.  "I

Trauer  feer.  Für  den  im  Juli  1916  bereito
  auf  dem  Felde  der  Ehre  gefallenen
Schäfflermeisterssohn  Anteroffizier  Tav.  Frei.
hofer,  dessen  Todesm  t  erst  jetzt.  bkestheigt
werden  konnte,  sand  Hute  unter  atobet  eilnahme
  der  Seelengottesdienst  in  der  Stabt.
pfarrkirche  statt.  Gar  viele  waren  gekommen,
um  einen  tapferen  Sohn  unserer  Städt  auch
im  Tode  r½  zu  ehren  und  seiner  im  Geeite
  zu  gedenken.  An  vielen  Kämpfen  hatle  er
waderen  Anteil;  dreimal  wurde  er  schwer  perwundet,
  seine  Vaterlandsliebe  rief  ihn  aber
immer  wieder  hinaus  auf  gefahrdrohenden  Prsten.
  Schon  in  den  ersten  Mobilmachungeta,
gen  rückte  er  ins  Feld,  wo  er  an  den  hei
Kämpfen  in  Lothringen  teilnahm  und  erimal
sckwer  perwundet  wurde.  Bald  nach  seiner  Genesung
  traf  ihn  eine  zweite  feindliche  HWeel.
Im  vorigen  Mai  zog  er  von  neuem  in  eden
Kampf  für  das  Vterland,  feeilich  ohne  wseder
davon  zurückkehren  zu  kömen.  Im  Alter  von.26
Jahren  opferte  er  sein  junges  Leben  dem  Vaterland.
  Unterofftzier  Freihofer  war  ein  außerst
beliebter  und  tüchtiger  junger  Mann,  in  dem
seine  Eltern  ihren  einzigen  Sohn  verlieren.  Die
Heimat  wird  dem  tapferen  Helden  stets  ein  eh.
rendes  Andenken  bewahren.  r

Wittelsbacher  Landesstiftung.  der
Koönig  hat  für  die  Jahre  1917  bis  1922  die
Mitglieder  des  Stiftungsrates  der  Witteksbader
  Landesstiftung  zur  Förderung  des  bayer.
Handwerks  in  Stadt  und  Land  ernannt.  Kon
den  Kreisstiftungsräten  wurden  u.  a.  auch  Hr.
K.  Hofrat  Bürgermeister  Wüst  von  Nosenheim
als  Mitglied  gewählt.

Dienstjubiläum.  Herr  Rentamtediener
Georg  Schmidt  in  Rosenheim  feierte  am  28.
Mätz  sein  25  jähriges  Diemtjubiläum.  Unser
Glückwunsch!

Vom  Fahrstuhl  erdrüct.  Am  28.  ds.
Mts.  creignete  sich  in  der  Kunstmühle  Mosev.
beim  rn  im  A.  ein  tödlicher  alstallin  er  dort
vö4  igte  Znngre  Geor  immer  wur
F  dem  tri  Gran  i
Fatt.  Er  nm  einen  S
lentrüch  Und  war  fofört  tot.

Der  ländo.  8  rsötrein  h
“  rit  n
in!

r**

     
  
   
  
 

 

     

ril.  i  519
caal  des  *5  .  nin  7
Vbe..  und  "  rt
r5v51#  h  n  vor  "
»·age  von  ,

 

 

Freelta#,  36.  rärz  161

 

M  Landbezirt  nor  m  w-  Gefchs  don

*5on  Geimitzt  r  W  r
m  abgegeben  wi

Kath.  Ueber,  Barienbai  «
hielt  am  letzten  Sonntag  Frau  Feb.  t
in  der  Haus  guenabteilung  einen.  rtrag,  wel  ,-chem
  die  eigenen  praltischen  Erfahrungen,  zu
Grunde  lagen.  Deshalb  wurde  der  Rednerin
der  wohlverdiente  Beisall  der  Anwesenden  reich
lich  zugewendet.  Wesche  Mühe  und  Gebuld  die
Tebanung  eines  Fleckchens  Erde  beansprucht,
davon  entrollte  “  —  al4,  bes  Vortrags  wohl
ein  Bild,  dohh  Enn  dr  auch
Hĩer  nicht  vorsage“  er  u  wiegt  llcmt
thstrnMaßeAuLsstdcmhsaben  die  operwsl
ligen  Garteikesiterinnen  noch  den  Dank  des
Vaterlundes,  weil  sie  mithelfen  EW.
Erssteitzkampf  gegen  Hungersnot  und  Untergang
im  Völkerringen.  Eine  kurze,  aber  ernste  schwere
GZeit  bleibt  uns  noch  zu  beslehen;  aber  die  dent.
#cen  Hausfrauen  haärren  aus  bis  zum  Ende!

Oiwollen  uns  mürdig  un  die  Seite  unserer
Sieger  siellen  und  wollen  ihnen  sest  und  ireu
ins  Auge  sehen  können,  Treue  um  Treue  bis
in  den  Tod!  .

Die  Landesgastmarke  kommt!  In
einer  längeren  halbamtlichen  Darstellung  wird
die  aldige  Einführung  der  Landesgastmarle
angekündigt.  Bei  der  derzeitigen  Knappheit
aller  Lebensmittel,  so  wird  gesagt,  sei  es  nicht
mehr  mögsich,  den  Volksküchen  markenpflichtige
Waren  ohne  schwere  Schädigung  der  übrigen
Beoölkerung  der  Stadt  markenfrei  zur  Verfügung
  zu  stellen.  Auf  eine  Eingabe  des  Mündener
  Stadtmagistrats  kam  man  mit  einer  Bespred#ng
  im  Staatemimsterium  des  Imern
zu  dem  Ergebnis,  daß  die  Markenfrage  nicht
suuie  s#t  München  gelöst  werden  könne,  daß
sie  vie  für  ganz  Bayern  geordnet  werlenveesn

  r.  Grundzüge  sind  vorbehaltlich
EE  Prüfung  folgende:  Alle  Lebenomittel,
  die  ganz  oder  mit  Teilen  ihrer  Zusam.
mensetzung  dem  Markenzwang  unterliegen,  dür.
sen  auch  in  Wirtschaften,  sonstigen  Speise-Anstalten
  seder  Art  und  Molksküchen  nur  mehr
Khoen  Marten  abgegeben  werden,  insbesondere
ist  eine  Bevorzugung  der  Gaswirtschaften  vor
den  Volksküchen  völlig  ausgeschlossen.  Wirte
und  Inhaler  von  sonstigen  Speiseanstalten
erhalten  künftig  Lebensmittel  ebenfalls  nur  g##
gen  Ablieferung  von  Lebensmittelmarken  zugewiesen.
  Da  die  Lebenemittelkarten  in  so  lleine
  Teile,  wie  es  für  die  einzelnen  Mittagoder
  Abendmahlzeiten  nötig  ist,  nicht  gestuk.
kelt  werden  können,  werden  sog.  Gastmarken
für  elwa  7  Miltag-  und  Abendessen  gegen  Ablieferung
  der  entsprechenden  Lebenemittellarten
abgegeben;  auerdem  wird  es  sich  für  die
Vollsküchen  empfehlen,  eine  Bindung  für  etwa
  eine  Woche  vorzuschreiben.  Für  den  innerbayerischen
  Fremdenverkehr  werden  Landesgastmarken
  cingeführt.  Auf  diese  Weise  wird
eine  wesentliche  Entlastung  insbesondere  der  größeren
  Städte  bezüglich  des  Fremdenverkehrs
herbeigeführt  werden.  4%

Die  Bierfrage  in  München.  Auch  werden
  die  Münchner  Brauereien  zunächst  ein  Viertel
ihres  Malzkontingents  zur  Herstellung  ron
Dünnbier  mit  einem  Stammwürzegehalt  von  3.5
bio  4roz.  rerwenden.  Hlerdurch  wird  für
München  eine  Mehrerzeugung  von  130.000  Heltoliter
  Bier  gewonnen.  Der  Ganterpreis  ist  auf
15  Mark  pro  Hektoliter  festgesetzt,  der  Ausschankrreis
  darf  22  Pfg.  für  den  Liter  nicht
übersteigen.  Die  Brauereien  werden  dafür
Sorge  tragen,  daß  späteens  am  21.  April
überall  Hünnbier  zu  haben  sein  wird.  Die  angeführte
  Regelung  gilt  vorerst  nur  für  München,

—  —

soll  aber  später  auf  das  ganze  Land  ausgedehnt

werden.

Nachprüsung  der  Lebensmittelvorrätc.
  In  der  am  27.  März  in  Berlin
abgebaltenen  Sihbung  des  Ernährungsausschusses
  wurden  die  neuen  Mahßnahmen  zur  Sicherung
der  3  rung  Pis  zur  neuen  Ernte  e

gebend  beft-  ochen.  6#  “  #echen.  “*2

*  uhn  !7  n
o

soll  die  c  vom
Zwar  treng  E*  ".  6
en  Vorräte  an  Ge

½  ür  die  Wt  #%  o  o  E  4%
in!  4  ,.  o  cnwtbenDcc  a
Seht  H  rean  ent
t  die  Menhen
bhe  des  Ernten
  woav

6  ab  ug  net  SCij
versorger,  1  "l  6  err  im  Betriebe  gehal
tenen  Tiere,  zu  Sarnnegen  und  zur  Prrar.
leitung  verwenden  darf.  Vorräte,  die  verheim.
*  mesenn  e  "rn  verfallen  d,

oe

*8*  .  #  t

 

 

 

ss  *.  n  ung  ani
das  Blatt  seine  Mille  W

tng  hin  *t  Fn  2  16u9
ls  di  ang  sucht
7  nah  3

«  erfolg  en
oft«.  ,,Gkögli  zIt  rot
chhamt  des  Innern  bis  jeßt  no  beins
eh  us  von  den  vorbereitenden  Plänen  Hat.
8  eldenhen  befindet  sich  noch  im  Stadin.
  des  von  dem  Druckpapier  Syndillat  *
bten  Zwanges  auf  die  Kriegswirts

Keule,  dh  edn  bekonnten  Drohungen  des
dilats,  ierherstellung  ganz  einzustellen,
N  sderstand  enlgegenzusetzen  weih,

als  der  Verein  deutscher  Zeitungsverleger  und
die  Reichsregierung.  Sollle  unsere  auf  zu.

erlässigen  Mrti  brnhende  Aufdek.
ung  der  Pläne  den  Erfolg  haben,  die  b  ion
gegen  die  deutsche  Presse  zum  Scheitern  zu  br

gen,  so  könnten  wir  uns  eines  guten

hinen.  Vorläufig  besteht  für  die
7  alle  Veranlassung,  sich  auf  eine  1
daing  ant  1.  Juli  gefaßt  zu  machen.“

Der  Wrktrrieg.

Zur  Kriegslage  im  lIndes

Berlin,  29.  Märtz.  Die  drutschen  Slcherungetruppen
  operjeren  #eiker  so  Wit,  daß
die  Gegner  im  Unklaren  bleiben,  bie  es  mit
Nachhuten  zu  tun  haben  oder  vb  sie  der  deutschen
  Hauptmacht  negenüberstehen.  Die  beutschen
  Sicherungen  räumien  Dorftrümmer  und
Stellungen,  um  den  Wegner  i  den  Wirungsverelch
  der  eigenen  Artillerie  zu  loden,  nehmnen
vbann  mꝛ  raschem  Anslurm  die  geraͤumten  Wositionen
  wieder,  um  sie  bei  erneutem  Angriff  wiederum
  preiszugeben.  Bewegungen  und  Umerkünfte
  des  Felnbes  werden  nach  wie  bör  purch.
Artilleriefeuer  wirlsam  gestört.

Buchanan  verwundet?

Stockholm,  29.  Mürz.  Wie  umtlich  aus
Rußland  verichiet  wird,  ist  nach  einer  amilcchen
Mittellung  der  engssschen  Botschaft  Buchanan
seit  den  Petersburger  Unrühen  erkrankt,  angeblich
  un  einem  katarrhalischen  Fieber.  Doch  wird
von  Angestellten  der  englischen  Botschaft  selbst
behauptet,  er  sei  bei  den  Unruhen  schwer  perleht
  worden.

Grosfürst  Nikokajewilsch  für  den

Frieden?

 

Amsterdam,  29.  März.  Wie  man  aus
London  berichtet,  hat  im  russischen  Hauptquartier
  laut  „Petit  Parisien“:  Grohfürst  Nikolai
Nikolajewitsch  sich  gegenüber  frangösischen  Offizieren
  sehr  ungümtig  über  den  Ausgang  der  Revolution
  ausgriprochen.  Alkolajewitsch  bertrat
die  Meinung,  daß  die  Verbündeten  eine  Einigleit
  zwischen  den  sich  belämpfenden  Parteien  erslelt
  hätten,  wenn  sie  Nußland  tatkrästige  Hilfe
gewährt  hälten.  Weder  materiell  noch  finanziell
Hütten  sie  indes  ihre  Verpflichtungen  erfüll.
Das  zeige  sich  bereits  in  dem  großen  Einfluh,
den  Japan  und  Amirika  in  Rußland  besässen
Mnd  der  sich  immer  mehr  steigere.  Seit  Monaten
hätte  die  gesamte  Zufuhr  ron  England  und
Frankreich  gestockt,  wotzegen  England  nichts  unternahm.
  In  der  setzigen  Lage  sehe  Ritolaje
witsch  kein  Heil  mehr  für  Nußland,  was  7.  lch  in
den  nächlten  Wochen  schon  bestäligt  werden
würde.  Er  halte  alle  Oxfer  für  vergeblich  gebracht,
  da  Rußland  Frieden  schließen  müsse,
wenn  es  sich  als  Großmocht  behaupten  wolle,
nien  n  am  sortgesetzt,  dann  sehe  er  kein
Niel  uHland,  dessen  Keäfte  nun  so
—  sehnn  d  das  Vol  fich  alih  aͤrgen  den
Krieg  auflehnen  werbe,  wodürch  ber  Frieden
fur  Ruhland  noch  ungunstiger  werde.  •1•“
Militär  hepen  die  amer  fkanischen

t

3  —

nsorder

sterdam,
z  6“  agen  3  k  7
verlchie

d
er  K.  die  dse  Ttuppen  n

en  bes  in  verteilen  mirde,  da
Man  starfe  Kundge  daebimgen  gegen  mintãri  ·
W  Wo,  ——  d

 
 

 

es
—.