1301—1302. 65
182. 1301. 29. November. Riedlingen. Heiligkreuztal
zahlt Geld für Auflassung eines Leibgedings.
I.g.n.a. Allen. . kunde ich diw abbetissenne || unde der convent
von des Hailigen Cruz Täl, das Cünrat der Aichurne von uns
5 den hoff ze Andel;wingen ze ainem lipdinge hete, die wile er lepte,
dem man da sprichet Welsoberchz hofe, unde der || Wezzelo zchenden.
Und anderz zwäz er da hete, daz hete er von uns ze lehen, &z
wairin hofsteta, garten, aiker, wisa und anders, swaiz er da hete
en holze alde en welde, das het er uns alles sament uf geben
u ynlich und willechlich ane alle ansprache. Dar umbe gäben wir im
silber unde phennige, daz ers gerne und willechlich tet. Dez :st
gezuch: der lupriester von Rüdelinge Berhtolt des smitz sun,
Cünrat der Wetterre, Hainrich der Swerpfurbe vun Rädelingen,
Eiberbart Mannewirff von Rüdelingen, Berhtolt Murzel von Ertingen,
5 Cünrat Wernhers sun von Andelwingen und Walther der Satel,
brüder Cüinrat der reventer von Salmanswiler und unserre bräder drie:
hrüder Burchart der kofman, brüder Cünrat der hofemaister und
brader lHainrich der hofmaister und anderre biderber lut ynoge die
der br wairne.
% Diz geschach an sant Andreas abenden ze Rüdelingen in des
von Enzlingen hus, do man zulte von gotes yeburte driu zchen hundert
jar und waz in dem erst. (Siegel.)
ND: Super bona in Andelwigen — von späterer Hand: ain lipding C.
dm Aichhern.
IS]
Ein Rund S des Grafen Mangold von Veringen aus braunem Wachs.
183. 1302. 9. Mai. Anselm von Wildenstein leiht seine
Mühle zu Unlingen dem Konrad Hirlich.
Ich Anshaln von Wildenstain kunde allen luten, das ich Cünrat
Hirlich han gelihen ze rehtem lehen die milin ze Unlengen an der
% Ranzah, ı diu von mir lehen was hern Cünrates saeligen des vogtes |
von Meringen von dem sie mir ist ledik worden. Dirre dinge
sine yeziye: her Berhtolt von Eberharteswiler, her Eggehart
von Rischach ritter, Rüdeger von Bartelstain, Cünrat von lIornstain,
(öswin von Hertenstain, Ulrich von Buwenburk unde Ulrich der
5 mayer von Buwenburk unde ander erebuere lute genüye. (Siegel.)
Der wart gescriben, do man zulte von gotes geburte drizehenhundert
jar unde in dem andern jare an dem nichsten zinstage vor
der ufvertage.
Württ. Geschichtsquellen IX. b