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Der kecke, lebenslustige, ins Leben hinausstürmende Jüngling
ist sich jedenfalls der Schwere der religiösen und politischen
Drobleme durchaus nicht bewußt gewesen.
2. Studentenleben und Referendarzeit.
Ueber sein Studentenleben sind wir nun durch Marcks'
Sateuien zu völliger Klarheit gekommen. Wir sehen nun
auus deutlich, daß ebensowenig des Politikers Dahlmann
wie des bistorikers heeren Dorlesungen noch
sonstige akademische Einflüsse irgend erheblich auf ihn einwirkten,
wie er wesentlich als junger Edelmann die freie
Luft der Universität und das Burschenleben genoß und die
Dergewaltigung seines Geistes durch das ihm Sremdartige,
durch den literarisch und politisch idealistischen Jug der
eitbildung einfach von sich ablehnte: „die deutsche Universität
seiner Jugend hat ihm von ihrem Eigensten in
Wahrheit nichts übermacht" 6). Wie in Göttingen ist auch
in Berlin, wo doch ein hegel gefeierter Lehrer war, von
einem Eindruck irgendwelcher akademischen TLehrer, gar
irgendeiner bestimmten wissenschaftlichen Richtung, nichts
wahrzunehmen; nur von der wirksamen Nachhilfe eines
Repetitors erfahren wir. Zuch dort ging er lustig seinen
Weg, ohne das praktische Jiel aus dem Kuge zu verlieren.
Man kann hoöchstens stärkere Beeinflussung seines Stiles
und seiner Umgangsformen durch angelsächsische Beziehungen
beobachten.
Don dem Grafen Keyserling erfahren wir über seinen
damaligen nahen Sreund einmal, daß er die körperlichen
Nräfte, die in ihm schäumten, austoben ließ, „in 8 Liebe