Volltext : Spittler’s sämmtliche Werke. Elfter Band. (11)

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paar  Männer,  die  schon  Manches  entschieden,  Manches  schon
vorbereitet  hatten,  vereinigten  sich  vorläufig  mit  einander,  so
nachgiebig  sie  auch  sonst  in  diesem  Artikel  seyn
wollten,  auf  der  Clausel  wegen  des  Adels  und
wegen  der  graduirten  Personen  müßte  man  bestehen.)
  «

Wie  schlan!  Herr  Doktor  Varenbuͤler!  Herr  Doktor
  Wesembeck!  Der  Patrizier  ward  schou  nicht  mehr  ge-—
dacht,  die  hätte  man  also  nöthigenfalls  aufgeopfert.  Der
andern  qualificirten  Personen  ward  auch  nicht
mehr  gedacht.  Auch  sie  hätte  man  aufgegeben.  Nur  daß
die  Doktoren  gerettet,  nur  daß  das  gefürchtete  ausschließende
  Recht,  das  hie  und  da  Grafen  und  Fuͤrsten  sich  anmaßen
  mochten,  nachdrücklich  verhindert  würde!

Sie,  diese  cbangelischen  Gesandten,  waren  fest  entschlossen,
  die  Doktoren=  und  Patrizier-Elausel  zu  behaupten,  und
die  katholischen  Legationen,  deren  wichtigste  Männer  zu  wenig
  Interesse  gefunden  haben  mögen,  gerade  diesem  Punkt  zu
widersprechen,  schlichen  lange  Zeit,  bei  allen  Repliken  auf  alle
Propositionen  der  Protestanten,  gerade  hier  so  stille  vorüber,
daß  man  fasi  argwohnen  mußte,  sie  alle  waren  in  der  Stille
schon  einiger,  als  sie  Decorums  halber  gleich  anfangs  zu
erklären  Lust  hatten.

Nie  ward  auch  nur  in  Traktaten-Form  vom  hohen
Glanze  der  Kapitel  gesprochen,  den  man  durch  Patrizier,

*)  S.  Unvorgreifl.  Gedanken  der  Br.  Kulmb.  und
Wirt.  Gesandten,  was  bei  dem  Puncto  Gravam.  endlich
  in  Acht  zu  nehmen,  und  wie  weit  zu  gehen,
M.  Aug.  1646,  bei  Mejern  Tom.  III,  S.  347,  wo  die
Worte:

Art.  8.  Falls  dieser  von  den  Katholischen  solchergestalt  nicht
acceptirt  werden  will,  omittatur:  doch  die  clausulam  wegen  der
von  Adel  und  graduirten  Personen  zu  behalten.