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–x — r.
Aummer 93
Bwerischer Landiag.
Wiige Fragen des Postverkehrs.
s unchen, 19. 4. Verlehrsminiĩter von
Seidlein teilie hrute im Landtag mit, sdie tieuerliche
Heranziehung ded Postverkehro zu Reichsadgaben
sei uegen der Zwangslage der Reichslasse
unumgänglich. Man lönne erwarten. daß
der Pottverlehr= auch diese Erhöhung ertrage.
lleber die Frage #n Pousparkaisen werde die
Postverwaltung mil den anderen Ministerien
beraten. Die Eimickung dis F zugpostverkehre
für Postsacken und Personen werde im Leatschen
Reiche moöglichst einheitlih erfolgen. Durch
die Erric, tung eine: Verbandes deutscher staatlicher
Kraftwagenoe rdände wolle man Einiluß
auf die Marltlage und gunnige Bedingungen
beim Einlaufe geminnen.
Die 8 Krlegsanleibe.
** Berlin. 19. 4. Die Enzahlungen auf die
8. Kriegvankeihe übersteigen schon jebt diejenigen
bei der 7. Anleill um 1. WMill
liarden Mark. Darnach darf man wohl
schließen, daß auch die Keichnungen diesmal ein
entsprechkend höheres Endergebnis aufmeisen werden.
Einzelergebnisse in Bayern.
Munchen. 19. J. Das Ergebnis der Jeichnungen
auf die achte Kriegsanleihe im Bezriie
der Neich-baulhaupter le München hat sich seit
gestern um saft 100 Millionen ver—
mehrt. Nack der bicefberigen ahlung, die noch
nicht beendei im. erreichten die Jeichnungen im
Bezie le der Reichs banlhaupin elle Münd en 416
illionen. Bei der endgülligen enstellung
wird diese Zumme noch eine weitere Erhöhung
erfahren.
Bei der Reich ebant in Würiburg wurden ohne
die Rebepeilm à5 160 500 Mk. gezeichnel
Bei der ig zneilbncnitenl Nunberg. beltragt
#es Ergebnis 162 Millionen Mark gegen
116 Millionen bei der v.
Bei der i Uanlicebene! le Fürth wurden
gezeichnet 10.0 Mmionen geden I Millionen
AKrtiegsamleihe.
*—
bei der #. Kriegranlei#e.
Im Bezir! der Stadt Bayrenulh wurden
1071360°% l. Tnrgen 0.5 63#0 M. bei der 7
Kriegsanieihe ges i.
Bei der B B. amberger Reid#banknebennelle haben
die Zeichnungen dar unerw artet hohe (Ergebnis
von 25.7 Millionen Marl ergeben. "5
Das Ergebnis im Re eich ban teixl Augeburg.
umassend die e Kemplen,
Kausenten, Lier oreingen beträgt
E *(“1.77 Millionen
2en Mark bel Ver 7.
irl . burg allein
lü#nnen Mark gegen 45,132
der #. K#legeanleibe.
—
Kriegranleihe. T
zeichnete C0.621
Millionen Marl bei
Mchener Neuigkellen.
Alünchen, den 00. April.
Glohßer Pelzdiel't tahl. Während der
Ausgeler ener rügen Ve— in in einem
Hause an der Joseisttaie Peliwaren abholic.
i#nhl in isck % Dieb
seinen Ecke Franz niĩtcahe ste ·
lenden Da *1 HB 15150 Mk.
—— „nussen, Kragen u. a.
lagen.
An den
r# rann
rl*-“!
eines unerlaubten
Folgen
Eingrifss Larb in einem Hause an der Raipstraße
eine 27 jährive Schneizerstochter aus Geisenfeid.
Sgnerische Nacheichtes.
Eine Miilchfälschung von seltener
Niederkträch ligkeit ließ sich die Landwirtsehefrau
Pauline Zimmermann von Inningen
zuschuiden kommen. Die wegen Milchverwaserung
schon erheblich vorbestrafte Pantscherin
setzte neuerdings der bei ihrem landwirkschaftlicen
Betriebe gevonnenen Micch bis zu 00 Prozent
Wasser Zu *7 Urleil lautie auf?! Monate
Gefängnis und 90 Marl () erdstrafe oder weilete
50 Tage Ges sängnis. er Amtsanwalt hatte
1000 Mark Geld'trafe und 3 Monate Gefängnis
beantragt.
Tödlicher Ausgang. In einer Fabrik
an der Adamstraße in Nurnberg verunglückte ein
1!7V jähriger Arbeiter. dem iniolge Hängenbleibens
an einer Transmission der rechte Arm ausgerissen
wurde. De#r Verunglückte ist im Krankenhaus
seinen Verienungen erlegen.
Fliegerabsturz. Gestern Nachmittag ist
in Bamberg der Fliegerunteressigier Fran Grüner
aus Hof bei einem Aebungofluge abgestürzt
und blieb tot am Platze liegen.
Rosenheimer Anzeiger
Grenz ande.
Salzburg 18. 4. Der Rucktritt Graf
Czernins machte hier einen solch niederschmetternden
Eindruck, dah einzelne Häuser schwarz
« beflaggten. Die Presse soh rieb von einer verlorenen
Schlacht.
Innsbruck, 18.4. Todessall. Im Witer
von 83 Jahren starb uncrwartet schnell einer
der angesehensten Bürger dahier, Anton Schumacher
von Marieuftid. der ehem. Vesiger der
Universitätsdrucwerei. Der Verstord##ne gehörte
27 Jahre dem Gemeinderate an. Von 1877 bio
1896 war er Bizebürgermeister der Landeshauptstadt.
Schumacher belleidete eine Neihe
von Ehrenämtern, für meiche Verdienste ihn die
Stadt zum Ehrenbürger ernannte.
Bs#nerisches Oberlauo.
Bad Uibiing, 18. 4. Der Kur- u L
Verschönerunge vverein hielt gestern im
Schuhbräu seine ordenttiche Mitgliederrersammlung
ab. Der 1. Vorsitzende, Herr Vürgermeister
Ruf. begrüßte die Erschienenen, insbesondere
Herrn Regierungs brrat Popy. Schriftführer Lehrer
Perzimaner verla hierauf den Jah resbericht;
Lerr Braucreibesiger Wild den Koassenbericht.
Die Einnahmen be liefen lilh in rus e 1916 17
auf 15 523 Ml., die Aurgaben auf 11730 Mi.,
sodaß ein Aktivreft von 302 Ml. verblied. Die
Gemeinde leittete hierzm 1500 Mk. Ueder die
Fahrerkasse referierte 8. Bürgermeister Ruf.
Von 377 vorhandenen Sremplaren ur ud n 311
verlauft und 10 gra#i: ubgegeben. sodaß nur
nod. 56 Stuck rorhinden find. 11 ausgeloite Anleilsch
eine sinnd noch Vich eingelon. Den beiden
Kaffieren u#urde ung erieitt. Sodann referierle
Herr Bürgermieister Ruf über Verpfle-Lung
und Kurmusik während der Kurzeit 1918.
Er bzeic nete die Verhaiinisse als schwierig,
glaubt aber burck vernünfligen n iamerardeilen
mi: Scteibitzern un Wern#seicn durchmilommen.
DHeir Regierungsrat Popp verbreilete
sid Tieranf in ausführl. Weise #er die Verbpflegungs#ve#rhältnisse
u#hrend des niners.
Vei wiederholten Vesprech ungen im Mi lerium
der J#ern wurde aurkannt, daß man Kurorte
mit allerworbe nen Reä Un nicht schädigen dürfe,
solange es veimiedrn werden kann. Auf Ersuchen
des Herrn Regierurg rat? mwurd: Aibling den
k. Bädern in der Zuteiung von Lebene#mitteln
gleickgesiell. Mi: Milch ind mir gut verforgt.
Sirabksesernen befriedigend, auch die Fettmenge
kann fräter # elle eicht erht eoht werden, aber
lunl ieri
müssen ihre :--11«c1(I-rc«knnlsn.
arer auch die Ei eimischen dürfen nicht zu kurz
lkommen. Auch müssen Hotelbefiger und Ver-Mieter
darauf bmeisen, daß di: Kurgäste das
Hamstern unterlasien. Genngfamkeit ur 1 ein gewisser
Tatt ist notw endig zuni Durchtzalten und
er billet in diesem Sinne um Mitarbein. Der
Vorsitzende dantie Herrn Regierungerat Vopo
für soine interessanten Ansührungen, ebenso dem
Schriftführer, dem Kassier und dem Kurhausverwalter
Benkert für geleillete Arbei. de#: Varanschlag
für 1913, der mi1 17 800 Mk. bilanziert,
murde genehmigt. Für Kurkonzerle sind bierin
3000 Mk. vorgesehen. Auf Antrag des Herrn
Baumeisters Gärtner wird der Ver. in um cinen
Gerneindezuschkuß von 3000 Mi. für 1916 17
nachsuchen, um einen Reserrefonde zu haben.
Bad UAibling, den 19. April. 3. Kriegsleihe.
Die Le##nungen aus dem Briirke
aioret brtrre:: 6%0%000 Mark von 2130
Zeichnern. #ieganleihe: 2 6506.00 Mark.)
Kokalaachrichlen.
* Rosenheim, den 20. April.
St#tre Spiostenheime
Morgen. Sonnag und am Moanta ig soll auch
bier eine Sammlung für Soldatenheime durchgeführt
werden. Soldatenheim. Heim in der
Inbegriff aller Traulichkeit, des Killen Glükter,
des Reichtumo und der Zufriedenheit. Wer
lein Heim hat. in arm. Es gibi Heimlose: Milliondre
und bei all ibren Schätzen sind (ie zrm.
Ruhetos irren sie über die Erde und sinden
zmar Terstreuung, aber kein Glück, keine Befriedigung.
Heim! Mit diesem Wort wird in
uns die Erinnerung lebe ndig an tausend glückliche
Stunden. Wer ein Leim hat, hat auch
Schutg. Schon längst haben #ir Heime für Gesellen,
für Arbeiter, Kauslen#. Namn wollen und
sollen uir Soldatenheime buen. Wir haben
lereitso Soldatenheime und ie: haben sich trefflich
bewährt. Aus dem bayerischen Soldatenheim
in Bukarest kommt mir die Botschaft zugeflogen:
„Ich sitze gemütlich im Zoldatenheim
und lese im Anzeiger, das. Sie glauben
Hedle Rosenheimer BHer
gar nicht, was für eine Wohltat so ein Soldatenheim
ist.“ Ja, das Soldatenheim ist eine große
Wohltat für unsere Feldgrauen. Wenn sir aus
ihren gasschwangeren Grüften h.rauf fsteigen und
aus Eisenhagel und Blutdam##)# zur woh verdienten?
Ruhe wiederleh- en: finden 1 im Soldatenheim
cin Stück Heimat uierer. Im Soldatenheim
wandert ihnen gleich am die Heimat nach:
die Heimat. für die sie lämpfen, ieiden, Oluten,
nserben; die Heimat, deren Gedenken noch ein
gwigen Lächeln auf die ersterbenden Lippen zeichret.
Im Soldatenbeim grüßen Heimatkilder.
Dort llingt Heimatlied und Heimatsage; dort
kramen Heimalkücher und Heimatblatter ihr
Wissen von der Heimat aus; dork liest der eldat
die Heimatberiese und dort schreibt er an die
Heimat.
Soldatenheim ist dem Krieger Schutz und
Schirm vor dem Sumpf und Schlamm d
der verlorener (Gass en und dem Giftqualm verrufener
Kneipen. Die'e Wohltat möglichst vielen,
ja allen Soldaten zuzusehren. int der tiesere
Grund der Sammlung für Soldatenheime. Das
wird nicht verfagen.
Auf die Heizen, auf die Taschen!
·"
Auszeichnungim Felde. Mir dem Eisernen
Kreuz 2. Kl. murde ausgeziichnet. Unteroffizier
Pevi Cadinger bei einer beyr. Aemee-Kraftwagen-Kol.
als Sohn des Zugiührero
Jas. Fadinger von —T
Beförderung. Der Unteroffizier und Ofsiziersaspirant
Hans Neumüller, Bankbeamter
von Dier, Mitlämpfer in dem schmeren Ringen
im Westen wurde #en. Vizeseldweb. befördert.
Er ist Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Kl. und
des . Mil.-Verd.-Kreuzes &. KI
.- Königs Beileid.
neir des Nönigs inl bei de: Gatin Hes auf dem
Felde der Chre * efallenen Stabs- und Regimentarzto,
Lerrn Dr. Fe T. Eisenreich, Schwiegersohn
dis Herrn STanitälsrats Heiüler, ein
Schreilen eingetroffen. in dem König Ludwig
in huldoollen, tröüenden Worten sein Beileid
zum Auedruck bringt.
Joseph Brandner #. Durck das Able-Len
de: Herrn Joseph Brandner, Bahnschreiner
von liir, .at der Turnverein don 1300en ver-
den Verlun erlitten. Brandner war einet der
lrüch uno erfolgretähnen Turner des Berein- —-Zuchtkcss«"ci111«aln-1q.nu«rut,s!.
nnthd igen Leistungen vor dir . isehen
lral. Beim Diutschen Trnerfe it in
im Jehre i06 etrana ert oa2
Andenlen des begeiteiten
sache, der im Alter r### 33 Jal,
Kranlenhause harb. wu#rd un esgänglis; #: 75*7 *
. Kriegeanleihr. Uu dem bereite gemeldesen
geitnungsergebnis des Garnisonbalaillons
Nr. 1 mit Mark 312 800 iommen noch Mk.
106500 des Grens## ut. sodaß vom hief. Gornisonbalailon
inrgesamt Mari à310 ..00 gezeichnot
wurden.
Die Kapelle des
LeistRegimen!t
Franl furt
Ureis - Das
der s nn-
Ersatzbati. des Inf
wird morgen folgende
tadtlonzeite geben: 11 bis 12 Uhr Mar- Josesplan.
14 bis 1.5 Uhr Va ahnhosplatz, 5 Kia
1. 6 Uhr Rriegerdentmal und: i 3
Ulr Salinengarten.
Bom Wetter. Dem Regenwetler der lenz
ten Tage i! Schneefall nachgefolg!, so daß inan
von einem ganz abscheulichen, nastlalten Zudelmetter
sorechen lam. Hofsfentlich ill der
April in seinem letzten Deillel mit derartigen
„Bescherungen“ spar'am.
Bollstheater. Den morgen nachmittag
und abend statlfindenden Aufführungen des
Bachschen Originalvollestucke: „„Der Kegeltoni
von Schliersee“ dürfte ein guler Besuch beschieden
sein. Die Neueinstudierung des Stückes
leitet Direltor Bach selbst. Der „Kegelloni“,
der hier und anderwärts seine Feuerprobe glän:-zend
heanden. wird eine gute Befekung und
sorgsältige Juszenierung erfsahren, so daß die
Theaterbesucher wieder eimnal die erfrischende
Wirkung der Darbietlungen unseres bodenstän
digen Theaterunternehmens erfahren dürsten.
Ae ber ein Gastspiel von Mitglie
der n unseres Vollkstheaters
Reichenhall, bei dem der „Himmelhof“ gegeben
wurde, bringt der „Reichenhaller Grenzbote“
nach lehende schmeichelhafte Kritik: „In
den Hauptrollen lernten wir Matthias Krämer
(Himmelboauer) und Fanny Schmler (Sina
in ihren vorteilhaften Partien kennen. Einwand--in
Bad
. übte einen Selbstmordversuch. indem er sich mitl
Aus dem Kali-
frei in der Beherrsch ung der Zzenen rissen #i:#
die anderen mit sich fort und halfen zum laulen
Beifall des bis auf den detzlen (Platz besetzen
Hauses. Von den übrigen Darstellern verdient
Berta Zmilling (Mena) noch besonders
herrorgelhloben zu werden. Das Zusam
menspiel klappic, die übrigen Darstleller taten bhr.
Bestes, um das Stück über den Berg zu bringen.
Sonntag, 21. Arrll 1918
Wenn die Nosenheimer in etlichen Wochen wicderkehren,
sollen si. uns willkommen sein!“!
Sendet Liebesgaben an vie Frynt!
Wie oft haben wir seit Monaten die Lebensmilteleinschränkungen
bellagt, die es uns unmoglich
machen, das Füllhorn unserer Liebesgaben,
wic in den ersten Kriegsjahren über die Häupler
unserer tapseren Kämpfer zu schütten!
Aber nur unsere Kurzsichtigkeit bedingt solche
Klagen: Unsere Soldaten wissen, daß diese
Maßnalnen ein eisernes Gebot der Notwen
digleit sind, sollen all ihre Wassenerfolge nicht
zerschellen an dem Wirtichaftstriege. Darum
heißt es auch in vielen Briesen und Karten:
„Behaltet Eure Lebenemittel, Jr leidet unter
den Einschränkungen mehr ale wir. die wir durch
di: Heere: Ssverwaltung unmer geungeny versorgt
erden! Um eines aber billen wir Cuch drin
gend: Schafft und für die Zeit der Ruhestellung
ein Dach über Miisern Haupte, ein men
schenwürdige: Hein, wo wir unsere durchn äßten
und beschmugten Kieider wechseln und rei nigen
lönnen, wo wir ein gutes Buch, ein schön es Spiel
vorsinden. wo wir unsere Briese auf dem Tische
schreiben komen! In wessen Busen schlägt Lohl
ein Heiz von Stein, daß er solcher Bitte nicht
willfahren wurde. In unseren Rosenheinern ge
uiß; nicht! Freudig und reichlich wollen wir hinlere
Liebesgaben. die wir jetzt nicht mehr in
Feldpoitschachteln verpacken können, amn Sonntag
und Montag in die Sammelbüchsen legen und
die von RKunstlerhand eniworfenen reizenden
Postlarlen erwerben. Das „Vergelt's (Oott'".
mit dem liebenswürdige junge Ddimen iede, auch
die kleinite Gabe quitlieren, wird ein danlbares
Echo finden bei unseren Brüdern und Sohynen
um Schützengraben.
Marineheime Soldatenheime.
Mit liesster Danlbarkeit und Bewunde rung horen
wir täglich von den unvergleichlichen Taten
unserer Helden drauseen, zu Wasser und 3#11Land.
Und uniere Danlbarkein, die wir ihnen saukzen.
wie könnten i irfisse-;n.i0l.i?-iicf-»...iieials
wenn wir ihnen, die uns nah:zu 3 Zalre
Haus und Hef beschirm hab##n. siels auf . MNeur
hemüht fsind, ihre Lage üglich
i orleich: ern. ü
und stündlich setzen sie ihr Leben fn nir ns:n ein; wie
wenig erscheint dagegen, u 36 wir ihren geben.
Und menn in diesen Tagen die Sammlung für
Soldatenheime flattsinden, dann wollen wir aus)
unserer treuen, blauen Jungen gedenken, die in
den wenigen Heimen so danibar die Ruhe Nach
schwerer Fahrt genießen, um neue Krafte zu neuen
Talen zu sammein. Ihnen gilt der Abend am
2.]. April, vom Flonenbund deutscher Frauen
reranfialtet. Wir boffen. daß das schone, vien
seitige Vrogramm ein echt volles Haus sehen
mg:, zum Beweis, daß aum bei uns Lie Leiun--gen
unserer Marine rerllamen und gewürdigt
rerden. Neben dem hochinteresianten Film
„(Hraf Dohna und seine Möme“ dürften auch
die andern Darbietungen großen Interesse be—
g#cguen. Das übeize Programm ist durch die
Plakate zu ersehen. Den Vorverklauf hat die
Firma Mulzer Jigarrengeschäft übernommen.
Derselbe begimt Sonnteg, den 21.
April.
Brand. In cinem Nebengebäude des Anweseno
der Familie Krarf in Thansau brach
am 12. Aprit abende 10. Ahr einBrand aue,
dem das Gebäude samt! Inhait, Getreide, Holz
und Fahrnisse zum Opsei' siel. Den Bemühan--gen
der Nachbarn und des Wachkammandos der
Ioisawcit unter Leilung des Direltors Wiʒert
lonnte cs nicht mehr gelingen. den Vrand
5 loschen. Der Schaden beträgt ungesahr '00#
Mark, da bei der Brandversicherung das v.
gebrannte Gebäude nicht eingeschloise u ar. Die
Brandursacke wird auf einen Badosen zurt ad.
gesühbet. der lich in dem Gebäude * d.
Ermittelter Einbrecher. er ledige
Bäckergeselle Martin Pichler von gct ing, zuletzt
bei Bäckermeister Buchecker dahier in #zellung,
wurde alo Täter der Posteinlruch -
stähle ermitielt und feslgenommen.
Aufgegrissen. Ein Reisteskranker Dienitkuecht,
chascher aus der Heil- und (Pflegeanftalt
Gabersee entwichen ist, wurde hier beiroffen und
ins Krankenhaus eingeschafft.
Selbstmordversuch. Ein Schreiner vereinem
Taschenmesser an der rechten Halsseite.
am linken Handgelenk und an der linken iSchlüsselbeingrube
Stiche beibrachte. Grund: Schwere
Kranlheit. 6
Auogewiesen. Der Schuhmacher Thomas
Stodenreiter, geboren 18. Dezember 1880, wurde
mit nunmehr rechtslräftigem Magistratsl
schluß vom 13. Oktober 1916 von Diesem Tage
ab auf die Dauer von C#Jahren aus sder Stadt
Rosenheim und den Gemeinden Aising, Großgarelisenestd
Happing, Kolbermoor, Pang, Niedering,
Stefanskirchen und Westerndorf ausgewiesen.
Bergeßt morgen und am Montag die Spende
a für die baverischen So
datenheime nicht!