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ausschließe, erklärte auch Dir. Gallenkamp für nachstehenden von
ihm vorgelegten Lehrplan nicht zu beanspruchen; es müßten jedoch
alle solche Modificationen ihre Grenze daran finden, daß die Aufgabe
der Realschule zu wissenschaftlicher Arbeit insbesondere durch
und für Mathematik und Naturwissenschaften zu bilden, nicht beeinträchtigt
werde.
— — #—.
Lehrgegenstände. viivimuss
Religinan 2 2 2 2 2 2
Deutscs 4 4 4 3 3 3
Französissg 8 8 8 6 51 1
Englisg — — 9 44
Geschichte und Geographie. 2 3 4 4 3
Mathematik und Rechgen 6 6 6 6 6 6
Naturwissenschaften 2 2 34 65
Jeichen 2 2 2 2 3 3
Schreiben 3 3J3 2 —— —
Summa?90 31 31 32
Eine ähnliche Freiheit wie für die Gestaltung des Realschul-Lehrplans
wurde von zwei Seiten auch für den Gymuasial-Lehrplan
in Anspruch genommen (Klix, Ostendorf). Daß man indeß nicht
jedem einzelnen Director gestatten könne, den jeweiligen Lehrplan
nach seiner Ansicht umzugestalten, daß jene Freiheit in der zu
sichernden Möglichkeit des Ueberganges von einer Anstalt zur anderen
ihre Schranke finden müßte, und daß die Zielleistungen der
Anstalten durch gemeinverbindliche Vorschriften über die Maturitätsprüfungen
fest zu bestimmen seien, darin war man mit dem Referenten
allgemein einverstanden. ..
Was die Lehrgegenstände der Realschule, und insbesondere die
Frage betrifft, welche gremden Sprachen zu lehren seien, so begegnete
der Vorschlag des Referenten, zwei fremde Sprachen, entweder JLateinisch
und Französisch, oder Englisch und Französisch zu lehren,
mehrfach abweichenden Ansichten. -
Einige Mitglieder der Versammlung (Techow, Dillenburger,
Bonitz, Hofmann, Kern, Gallenkamp, Reisacker)
waren für gänzliche Ausschließung des Lateinischen von dem Lehrplan
der Realschule. Andere (Paur, Fritsche, Meffert). wünschten
den lateinischen Unterricht als wesentlichen Bestandtheil des
Lehrplans aufrecht zu erhalten; noch andere ihn sogar erheblich zu
verstärken (Schrader, Klix, LPandtne, Zum Kpeiil ging man
dabei von dem Wunsche nach einer Ausdehnung der den Realschul-