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um 3 Ducaten, würde er uns von jetzt, als Morgens 10 Uhr
an bis Abends-4 Uhr nach Neapel fübren. Um von da
nach Neapel nicht noch einmal, und vielleicht in einem
schlechtern Gasthause übernachten zu müssen, ließen wir
uns den Vorschlag gefallen, jedoch unter der Bedingung,
daß wir Punkt 4 Uhr in Neapel anlangten, damit wie
beute noch einige Bekannte daselbst besuchen könnten.
Meine Herren, erwiederte der Mann, ich lasse jetzt einspannen
und Sie bis 4 Ubr nach Neapel bringen, wohin
es noch 14 Stunden Und. Treffen Sie um diese Stunde
nicht dort ein, so sollen Sie dem Kutscher keinen Kreuzer
bezablen. Auf diese Weise kamen wir nun in Zeit
von etwa ½ Stunden, wobei uns unser erfer Vostillion
in Capua und der von Capua wieder in Aversa an einen
andern Kutscher mit Cabriolet übergab, nach Reapel,
wo wir den accordirten Fubrlobn dem letzten Kutscher auszahlten.
In Neapel machte ich die mir sebr interessante
Bekanntschaft der Herren Hakert, Heigelin, Kniepp
u. s. w. und sab in der berrlich situirten Stadt das
Merkwürdigsse von Kunst. Besonders aber waren mir
das Museum in Portici, das Theater in Herculaneum
und die aufgegrabene Stadt Pompejst interessant; und
ich glaube am letztern Ort zuerst bemerkt zu haben, daß
das dortige große Theater nie ausgebaut gewesen, oder
daß man gerade im Augenblick, wo Pompeji mit glübender
Asche Überschüttet wurde, im Begriff war, die Gardinen
neu aufzubauen, weßwegen man nur hin und wieder
Stücke von denselben versetzt antrifft, von welchen
das Feblende nie früber ausgegraben war, was sonftt andere
zu behaupten suchen. Ingleichen habe ich (was ich