Metadata : Amtliche Kriegsdepeschen Band 5 (5)

 

 

 

 

 

«  Januar  1917

 

Rumänien  bis  an  den  unteren  Sereth  vom  Feinde  gesaubert.  —

Telegramm  des  Kaisers  an  die  Kaiserin.

Berlin,  1.  Januar.  (Amilich.)

Ihrer  Majestäl  der  Kaiserin,  Dotsdam,  Neues  Dalaie.

Unsere  braven  Truppen  von  allen  denischen  Stämmen  und  unsere  wackeren
Verbündeien  haben  unter  bewährter,  tatkrästiger  Führung  Rumänien  bis  an  den
unteren  Sereih  vom  Feinde  gesäubert!  Starke  russische  Hilfe  reichte  nicht  ans
und  kam  zu  spät,  die  Entscheidung  zu  wenden.

Verheißungsvoll  schließt  damit  das  alte  Jahr!

Dambar  gegen  Goit  und  stolz  auf  Deutschlands  Krast  blicke  Ich  auf  die
rückliegende  Kriegszeit  sowie  voll  Bertrauen  in  das  kommende  Jahr  auch  weiteren
Kämpfen  und  misl  Gottes  Hilfe  neuen  Siegen  entgegen!

Wir  halten  durch!  Wilhelm.

Seiner  Majestät,  Großes  Hauptquartier.

Wie  dankbar  und  sfolz  bin  ich  mit  Dir  auf  unsere  braven  Truppen,  denen  Gott
beigestanden  hat,  bis  au  den  Sereth  siegreich  vorzudringen.  Auch  im  Rückblick  auf
das  verflossene  Jahr  1016  kannst  Du  dankbar  und  stolz  sein.  Schwer,  ja  sehr
schwer  war  es,  aber  Gott  hat  bisher  durchgeholfen,  er  helse  auch  weiter  und  gebe
uns  schließlich  den  Sieg,  der  mein  Neujahrswunsch  für  Dich  ist.  Der  Herr  erhalte
Dich  und  die  Kinder  und  unser  teures  Vaterland.

Giktoria.  (W.  T.  B.)

 

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Die  Russen  in  der  Nordwalachei  erneut  geworfen.

Großes  Hauptquartier,  1.  Januar.

Westlicher  Kriegsschauplatz.  Keinc  besonderen  Ereignisse.

Ocftlicher  Kriegs  schauplatz.  Heeresfront  des  Generalfeldmarschalls  Prinzen
Lcopold  von  Zayern:  Südlich  von  RKiga  und  bei  Smorgon  wurden  sfarke  russische
Jagdk  ommandos  abgewiesen.  Auf  dem  Norduser  des  Hripjei  bei  Hinsk  stürmten
deutsche  Reiter  im  Fußgefecht  zwei  Stützpunsie  der  Russen  unb  brachten  1  Offizier  *
und  35  Mann  gefangen  ein.

Hceresfront  des  Generaloberst  Erzherzog  Joseph:  Deutschen  Jägern  gelang  in
den  Waldkarpathen  die  Sprengung  eines  seindlichen  Blockhauses  mit  Besatzung.

Zwischen  Az=  und  Dutna-Tal  nahmen  deutsche  und  ösierreichisch-ungarische
Bataillone  mehrere  Höhensiellungen  im  Sturm  und  wiesen  heftige  Gegenstöße  der
Jumänen  und  RKussen  zurück.  —  Herestrau  und  Angureni  im  Zabala-Tal  sind  genommen.

 

 

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—  —  §7—  J  —  U  M  –  J#  +  §  —  J

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