Erteilung
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obliegenden
fährdet wird.
Treffen die Ansprüche mehrerer
Beschenkten zusammen, so geht der
früher entstandene Anspruch vor.
s. Kauf 144.
Schuldverhältnis.
Der Gläubiger hat gegen Empfang
der Leistung auf Verlangen ein schriftliches
Empfangsbekenntnis (Quittung)
zu erteilen. Hat der Schuldner ein
rechtliches Interesse, daß die Quittung
in anderer Form erteilt wird, so kann
er die E. in dieser Form verlangen.
Beim Ubergange eines Forderungsrechts
ist der bisherige Gläubiger
verpflichtet, dem neuen Gläubiger die
zur Geltendmachung der Forderung
nötige Auskunft zu erteilen und ihm
die zum Beweise der Forderung
Unterhaltspflichten ge-1029
dienenden Urkunden, soweit sie sich
in semem Besitze befinden,
zuliefern. 412.
:, 416 fs. Frist — Schuldverhältnis.
Schuldverschreibung.
Im Inland ausgestellte Schuldverschreibungen
auf den Inhaber, in
denen die Zahlung einer bestimmten
Geldsumme versprochen wird, dürfen
nur mit staatlicher Genehmigung in
den Verkehr gebracht werden.
aus-ü
Die Genehmigung wird durch die
Centralbehörde des Bundesstaats erteilt,
in dessen Gebiete der Aussteller
seinen Wohnsitz oder seine gewerbliche
Niederlassung hat. Die E. der Genehmigung
und die Bestimmungen,
unter denen sie erfolgt, sollen durch
den Deutschen Reichsanzeiger bekannt
gemacht werden.
Eine ohne staatliche Genehmigung
in den Verkehr gelangte Schuldverschreibung
ist nichtig, der Aussteller
hat dem Inhaber den durch die Ausgabe
verursachten Schaden zu ersetzen.
Diese Vorschriften finden keine An-—
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Erteilung
wendung auf Schuldverschreibungen,
die von dem Reiche oder einem
Bundesstaat ausgegeben werden.
Ist eine Schuldverschreibung auf den
Inhaber infolge einer Beschädigung
oder einer Verunstaltung zum Umlaufe
nicht mehr geeignet, so kann
der Inhaber, sofern ihr wesentlicher
Inhalt und ihre Unterscheidungsmerkmale
noch mit Sicherheit erkennbar
sind, von dem Aussteller die E. einer
neuen Schuldverschreibung auf den
Inhaber gegen Aushändigung der beschädigten
oder verunstalteten verlangen.
Die Kosten hat er zu tragen
und vorzuschießen.
Eine abhanden gekommene oder vernichtete
Schuldverschreibung auf den
Inhaber kann, wenn nicht in der Urkunde
das Gegenteil bestimmt ist, im
Wege des Aufgebotsverfahrens für
kraftlos erklärt werden. Ausgenommen
sind Zins-, Renten= und Gewinnanteilscheine
sowie die auf Sicht zahlbaren
unverzinslichen Schuldverschreibungen.
Der Aussteller ist verpflichtet, dem
bisherigen Inhaber auf Verlangen die
zur Erwirkung des Aufgebots oder
der Zahlungssperre erforderliche Auskunft
zu erteilen und die erforderlichen
Zeugnisse auszustellen. Die
Kosten der Zeugnisse hat der bisherige
Inhaber zu tragen und vorzuschießen.
Ist eine Schuldverschreibung auf den
Inhaber für kraftlos erklärt, so kann
derjenige, welcher das Ausschlußurteil
erwirkt hat, von dem Aussteller, unbeschadet
der Befugnis, den Anspruch
aus der Urkunde geltend zu machen,
die E. einer neuen Schuldverschreibung
auf den Inhaber an Stelle der für
kraftlos erklärten verlangen. Die
Kosten hat er zu tragen und vorzuschießen.
Schuldversprechen 781, 782 f.
Foern — Schuldversprechen.