Uummer 118
Rosenhelmer Anzeiger
Samstag, 22. Mai 1913
hans- und Landwirschaft.
Dervermehrte Gemüsebau.
Die zahlreichen Anregungen, die zur Förderung
eines vermehrten Gemüsebaues von den
vetschiedensten Stellen ergangen sind, haben
in erfreulicher Weise viel Beachtung gesunden.
In vermehrter Weise ist in diesem Kriegsjahre
Gelände für Gemüsebau bestellt worden.
Der größte Erfolg hängt jedoch in erster
Linie von der weiteren Pflege der Ländereien
ab.
Vor allen Dingen sei an dieser Stelle auf
einen alten Generalfehler aufmerksam gemacht,
namentlich auf den zu dichten Stond der Gemüsepflanzen,
hervorgerufen durch zu dichte Saat
u. zu dichtes Setzen. Bei zu engem Stand lkönnen
sich die Gemusepflanzen nicht genügend entwickeln.
Es ist deshalb unbedingt notwendig,
sie lichter zu stellen, soweit voncinander entsernt,
daß die Pflanzen genügend Licht und
Raum gewinnen. In erster Linie trifft das zu
bei dem Gemüse, das an Ort und Stelle ausgesät
worden ist, namentlich den Wurzelgemüsen:
Karotten, Gelbe Rüben, Schwarzwurzeln,
Rote Rüben usw.
Ausziehen der zu dicht siehenden Sämlinge
ist in der Regel notwendig. Saaten, die aonscheinend
von vornherein zu licht stehen, entwickeln
sich in der Regel am besten. Auch bei
jenen Gemüsepflanzen, die ausgesetzt werden,
vor allem bei allen Kohlarten, besonders Winter-Weißkraut,
Blaukraut, Wirsing, die grobe
und feste Köpfe bilden sollen, ist eo unerläßlich,
auf etwas aröhere Entfernungen zu pflon.
jen, wie dieses im allgemeinen üblich ist, 40
zu 60 und weiter.
Eine andere wichtige Arbeit, die häusig nicht
genügend ausge führt wird, ist die notwendige
Locker= und Reinhaltung des Bodens. Daß
der Boden loder und reingehalten werden muß,
sollte eigentlich als selbstverständlich vorausgesetzt
werden. Unkraut darf auf Gemüsegelände
nicht geduldet werden, weil es den Kulturpflanzen
die so nolwendige Nahrung und den
Raum wegnimmt. Weiter lege man großen
Fleiß und Sorgfalt auf stete Voderhollung des
Bodens. Daran fehlt es häufig. Die Gemusepflanzen
können sich nur dort uppig entwilkeln,
wo der Boden stets locker und fein ge
krümmeligehalten wird. Es ist deshalb notwen:
dig, den Boden, sobald er Neigung zur Verkrustung
zeigt, mindestens einmal monatlich,
insbesonders nach jedem Schlagregen wieder
sein zu lockern und zu krümmeln. Auf tiese Bearbeitung
kommt es jetzt im Sommer nicht an:
im Gegenteil, sie wären nachteilig. Es genügt,
die Erdoberfläche zu lockern und fein zu krümmeln.
Durch stete Lockerung und Reinhaltung
des Bodens verschafft man der Luft und Feuchltigkeit
ungehinderten Zutritt zu den Wurzeln,
wodurch die Entwicklung der Pflanzen unge.
mein gefördert wird. Eine solche Arbeit ist viel
wichtiger wie die Düngung und die zum Teil
umständliche Bewässerung. Im Gegenteil, man
kann burch feine Krümmelung des Bodens an
Bewässerungen wesentlich sparen, indem man
durch diese Arbeit die natürliche Feuchtigkeit des
Bodens und die Niederschläge besser ausnützt.
Es ist geradezu erstaunlich, in welcher Weise
durch die vorgenannte BVodenbearbeitung die
Erträgnisse des Gemüsebaues gefördert werden
können. Mit Rücksicht? auf die infolge dis Krieges
hervorgerufene Teuerung empfehlen wir,
von dieser Arbeit möglichst viel Gebrauch zu
machen.
· 4 ·
Heinzen zur Heubereitung.
IOm heurigen Kriegsjahre isi es besonders
nofwendig, dafür Sorge zu tragen, daß unsere
gesamte Ernte gutl hereingebracht wird. Sollten
wir, was Gott verhüten möge, noch ungünstiges
Erntewetter haben, so ist bei dem großen
Leulemangel die Heuernte sehr gefährdet. Um
bei schlechter Witterung unser Futter, so gut
es geht, vor dem Verderben zu bewahren, sollten
Vorlereitungen getroffen werden, daß möglichst
viel Futter aufgehängt werden lann. Wenn
das Außfhängen an sich auch mehr Arbeit macht,
als wenn das Futter bei gutem tter am
Boden Geeteocgnet. wird, so ist dieses Verfahren
sicher bei chlechter Willerung arbeitsparend.
Ferner kann bei einer weniger günstigen Witterung
mit der Erntearbeit fortgefahren werden
und, was die Hauptsache ist, richtig aufgehängtes
Futter ie en# auch bei längerer Regenzeit
nicht. Sowohl auf guten Hifeln als auch auf
Heinzen kann gutes Futter gewonnen werden.
Die Heinzen haben den Vorteil, daß sie leichter
zu hanaden sind und daß mit ihnen die
Arbelt rascher vorangeht, sobald man sich damit
eingearbeitet hat.
Bunle Chreull.
Ein Worllag zur Güte. Ein Leser
schreibt „Erkf. Ztg.“: Nach den Berichten
der ns ist jetzt eine amerikanische Note
Deutschland abgegangen, in der gegen die
englischer Schiffe Einspruch erhoben
wir d. Welche Antwort hac liu, . /
für unse erung s glaude,
man lönnt Herre nd Bryan un-*
#tpp E Frn Bescheid sagen, wie ihn
lcher vor rt n auf ein ähnliches
Ansinnen ert k. Alterdings kam damals nur
eine Vergeliungemastregel in Frage, während
es sich heute um die Ausübung wohlberechtligter
Notwehr handel!. Blücher wollte 1815 nach
der zweiten Einnahme von Paris die Jenabrücke
sprengen lassen. Der preußische Gesandte
von der Goltz legte „im Namen des Ministers
Talleyrand“ Fürbitte bei Blücher ein. Blucher
antwortele: „Ich habe beschloßen, daß Die
brülle gesprenl wehrden soll und kan Ewm.
hoch Wodlgebohren nich verrhähen, das CEo
mich recht lib seyn wird wenn Sich der Mußje
Tälleran vorher drusssetzt, Welches ich Ew.
hockgebohren Bitte ihm wissen zu laßen.“
Ein tragisches Schicssal. Die junge
Witwe des auf dem nördlichen Kriegeschauplatz
verwundeten und in Sger verstorbenen
Dr. Hugo Zuckermann aus Wien hat sich am
Grabe ihres Gatten erschossen. Zuckermann ist
der Dichter des von Todesahnung durchzilterten
„Oesterreichischen Reiterliedes“, das weil-Bin
bekanmt geworden ist und das mit der
Strophe beginnt:
Drüben am MWiesenrand
Loden zwei Dohlen —
Fall“ ich am Donaufstrand?
Sterb'’ ich in Polen?
Was liegt daran?
Eh' sie meine Seele holen,
Sterb“ ich als Reitersmann.
Beiträge zum Einfall der Russen
in Ostpreußen. Ein bemerkenswertes Stück
aus der Geschichte der Gegenwart bilden die
„Beitläge zum Einjall der Russen in Ostpreussen“,
die der Verlag der „Ostdeutschen Vollszeitung“
in Insterburg, ielsachen Winnschen
entsprechend, herausgegeben hat. Sie sind in
einer Mappe zusammengesügt. In einem Vorwort
und in einer Inhallsübersicht sind ilhnen
noch interessante Notizen über Invasionserlebnisse
in Insterburg beigegeben. Der erstere Teil
enthält eine großere Anzahl von Plakalen mit
den Besehlen und Verfügungen des von den
Russen eingesetzten der###tigen Gonvernqurs,
eines Insterburger Arztes, während der Besehung
der Stadt durch die Russen vom 24.
August bis 11. September. Die Plakate sind
auf Anordnung des (Houverneurs in der Druklerei
der „Ostdeutschen Vollszeitung“ herge
stellt worden. Da die Schriftplatten noch sämtlich
vorhanden sind, lonnte der Wortlault in
historisch getreuer Nachbildung wiedergegeben
werden. Auch der Umfang und die Farbe des
Papiers ist dabei berücksichtigt worden. Die
Befehle und Verfügungen sind tpisch für die
Art, wie das zarische Regiment in deulschen
Landen durch geführt werden sollte. Es jehlen
darin nicht Todesdrohungen gegen die Bürger,
wie die Drohung, die gane Stadt niederzu
Urennen. Der weite Teil enthält eine Bertanntmachung
des russischen Generals Rennen
kampf, in der allen Einwohnern Östpreußens
mitgeteilt wird, daß jeder dem russischen Heere
geleistete Widerstand schonungslos und ohne
Unterschied des Geschlechts und des Alters bestrast
wird. Die Bekanntmachung mag mit dazu
beigetragen haben, daß viele Hunderte von
schuldloken Männern, Frauen und Kindern er-Lamungslos
niedergemacht wurden. Eine andere
Belanntmach ung ist gegen die deutschen
Förster gerichtet, in der ihnen wegen ihrer angeblichen
Beteiligung an feindlichen Hondlungen
gegen die russischen Truppen mit ichwersten
Strafen gedroht wird. Daß die Russen ihre
Drohung walr gemacht haben, ist in den Bei
trägen nach amtlichen Quellen in cinem Falle
mitgeteilt: sie haben einen deutschen Oberförster
in der Nöhe der Stadt erschossen. Nicht
uninteressant sind auch die in Insterburg verbreiteten
neun unwahren russischen Kriegstelegramme
und die Uebersengung eines Aufrufs
des russischen Oberbesehlshabers der Armee
und der Flotte an die Polen. Im drilten Teile
befinden sich Aufzeichnungen des ehemaligen
Gouverneurs über seine Verhandlungen mit
Rennenkampf, ein Stimmungsbild eines Augenzeugen
über die Stellung von Insterburgern
als Geiseln der Russen und Mitteilungen aus
der Insterburger Stadtverwaltung während der
Invasionszeit. Die Mappe mit den Beiträgen
ist zu beziehen vom Verlage der „Ostdeutschen
Volkszeitung“" in Insterburg und kostet beim
Bezuge durch die Post 2.20 Mk.
Stäbt. Arbellsams Nofenheim.
9#
vorm., 2—
ich # 2—5 Uhr nachmittags.
Offene Stellen: Hier: 1 Oclonomieluecht,
10 Schlosser, 1 Spängler, 1 Säger,
Faig 1 jung. Metger, I selbständiger ,
2 Schuhmacher, 2 Schneider, 1 Frifeur, 1
Pauemesster, 2 Stall= und Feldmägde, 1 Herdmädchen,
1 Büglerin, 2 Taglöhnerinnen, 1
Aushilfsköchen. Auswärts: 2 Oekonomiebaumeister,
1 Stall= und 4 Unterschweizer, 93 Feldknechte,
5 Sußtrinechte 8 Dienstbube 8 3 Steinmetze,
5 Torfstecher, 1 Mechaniker, 6 Wagner,
4 Schmiede, 2 Spängler, 6 Sattler, 1 junger
Bgrinden 2 Gangsäger, 2 junge Schreiner,
1 Bierbrauer, 4 Metzger, 2 Friseure, 2 Schuh-.ckhneider,
2 Anstreicher und Lak.
kierer, 1 Maler, Erdarbei ter; 1 Almerin, 50
Stall- und Feldmägde, 2 Hausmägde, 3 Privatköchinnen,
1 Pensionatsköchin, 1 Zi mmer·
mädchen (muß Stärkwäsche bügeln können).
Reklame. *s:
Der Weltkrieg.
Der Bericht aus dem Großen Hauptquartier
war bis Redaktionsschluß um 3.15 Uhr noch
nicht eingetroffen.
Jalien.
Aus der Kriegstagung der ital.
Kammer.
WTBE. Rom, 21. Mai. Nach Barzilai sprach
Turati und begründete ausführlich die abweichende
Meinung der offiziellen Sozialisten. Der
Republikaner Collajanni ver#chtete auf das
Wort mit dem Ruf: Es lebe Italien! (Wiederholter
Beifall.)
Ciccotti (Soyialist) sprach im Namen der
anderen Sozialisten und erllärte, als Bürger
und als Sozialist glaube er, der Aktion der
Regierung keine tatsächliche oder moralische Hinderung
bereiten zu dürsen (Beifall). Wir befinden
uns angesichts eines Verteidigungskrieges.
(I!) Die Sozialisten, in deren Namen er
spreche, hofften, daß ein erneuertes Europa aus
diesem Kriege hervorgeben werde und daß man
zu der so sehr gewünschten Abrüstung kommen
werde. Sie wollten den Fortschritt der Ziovilisation
von seinen Hindernissen befreien. (Beisall.)
Nach der Abstimmung ergriff der Kammer
präsident das Wort, während die Miniüer und
das Haus sich erhoben, und sagie: In dieser
feierlichen historischen Sigung hätte die Kammer
den geheiligten Glauben an die Erinnerungen
Jtaliens wiedergesunden. Sie eile, ihre
Pflicht gegen das Vaterland in dem festen
Glauben zu erfüllen, daß die Eintracht, die
Fesligkeit, die Tapferkeit der Armee und Ma
rine die Einigkeit des Valerlandes vollenden
mwürden. Es lebe unser Jialien! (Sehr lebhafter
Beifall.) Der Präsident widmete dem
König einige Worte und schloß mit einem Hoch,
das von der Kammer mit wiederholtem begeistertem
Beisall aufsgenommen wurde. Auf
Amtrag des Ministerprasidenten Salandra verlagle
sich die Kammer auf unbestimmte Zeitl.
Nach Schluß der Sitzung wurde d'Annunzio
eine große Kundgebung bereitem. Alle Doputierten,
die Journalisten und das Publilum
sangen das Memeli-Lied in unbeschreiblicher
Begeisterung.
Zusammenziehung italienischer
Truppen.
Genf, 21. Mai. Von zuverlässiger Seite
wird aus Mailand berichtet, das in (Genna 18
Insanterieregimenter in Kriegsstärke vercinigt
seien. (3.)
Schauplatz der italienischen
Kriegstätigkeit.
Genf, 21. Mai. Der fran ösische Kriegsminister
gab der Armeekommission der Kammer
einen ganz unbestimmten Bescheid auf die
Frage über ein Zusammenarbeiten der ilalienischen
Armee mit den Franzosen und Engländern
zu Lande und zur See. Auch auf die
Frage, ob Jualien sich verpfli.det habe, spätlestens
am 27. Mai mililärisak einzugreisen.
erllärte sich der Kriegeminister nur ganz unbestimmt.
In der militärischen Presse verlautet,
daß es Italiens erste Aufgabe sein werde.
gemeinsam mit Serbien und Albanien gewisse
Pläne durchzuführen. Der „Eclair“ will wissen,
daß ein Zusammenwirken der italienischen
und französischen Truppen nur auf das äußherste
beschränkt bleiben solle. (3.)
Englische Versprechungen
an Italien.
Basel, 21. Mai. Nach einer Meldung des
„Baseler Anzeigers“ aus Chiasso erllärt Italien
seine Haltung mit der Drohung Englands,
die Euge von Gibraltar zu schließen, falls Jtalien
nicht mit den Dreiverbandsmächten gehe.
Falls es sich jedoch anschlösse, sei ihm ein englischer
Vorschuß von 3 Milliarden Lire und
die Garantie für den ungeschmälerten Besitz der
Oesterreich-Ungarn abzunehmenden Gebiete angeboten,
wogegen es sich verpflichten muß, von
seinen Truppen 150000 Mann an die Dardanellen
und 300 000 Mann in die TChampagne
abzugeben. (3.)
Die deutschen Interessen in Rom.
Basel, 21. Mai. (Agence Havas.) Es
verlautet, Deutschland habe die Schweiz ersucht,
die Vertretung der deutschen Interessem
in Rom zu bernehmen. (3.)
Der
Ein neuer englischer Völkerrechtsbruch.
Berlin, 21. Mai. Ueber einen neuen Völ
kerrechtebruch der Engländer berichtet der
Kriegsberichterstatter W.
Rousselaere vom 20. Mai an die „Deutsche
Tagesz##itung““ Bei der Fahrt nach den
Schlachtfeldern von Mpern erfahre ich, daß auf
der stark unter Feuer gehaltenen Straße 156
bis 200 Meter südlich St. Julien ein englisches
Sanitälsautomobil, bestehzend aus Krastwagen
und Anhänger, gesunden wurde, beisen Fuhrer
durch das Streufeuer geiôict worden war. Der
Anhängewagen, der das Rote Kreu irug, war
mit einem eingebauten Mai A inengewehr ar
miert, dessen Bedienungsmann, ein Schwarzer,
ebenfalls getötel worden war. Jahlreiche Sa
nitätsmannschaften bestätigten mir, daß die
Engländer steis auf sie seuerlen, troßdem sie bar
Roie Kreu: beutlich erkennbar irugen. (3
Oesterreichischer Minimerrar.
Wien, 2u½. Mai. Heule nacht fand? ein
österreichischer Ministerrat stan. Der ungarische
Ministerpräsident (braf Tie#zu i hier eingetrof
sen. Oeurc wurden Stiurgtt und Tisia von
Kaiser empfangen. (..)
Dasenglische Parlament.
London, 21. Mai.
ĩich bis zunt ?3. itatt bis
Parlament! *
Fumi vertG
( ,-«-
ium 1.
Kitlchener brauch: Reklruten
London, 21. Mai. Die Blätter -
große Ameigen, daß Kitchener neue Soldaten
verlang: Der Aufruf isl an allen #aen
angesällanen. Da Aller wurd’ aulent
erlölt und di Gröfte aus Fu #: jolil ler
abgesetzt. (.)
Die Rusisen am Dajeitt.
Wien, 21. Mai. Die Rufsien ubersrilten
an einer Stielle den Dnjeur. Cs in seugeseln,
daß in ihren Reinen Truppen flehen. weick
von der Altion gegen den Bosporus
gerogen wurden. (.1.0
Die englisä,n
Porltugal.
Köln, 21. Mai. Der Madrider Milar
beiter der „Köln. Zig.“ meldet: Es dlehn sen.
daß die jungnen Ereinnisse in Lissabon 1½3
Engiand in: Werk gesetzt worden sind. Alle
rerolutionären Fären laufen nach der e: m Edl-GelandtfchafLTicllkfndxclickHicdk
rung des Prasidenten der Republit, oril
qmen Englauz: in einen Krieg zu lrte.
Tie porlune. Re erung I. dir
hierer
Drahtzieler in
# ige
#Öoforine
M. zung dirien (Gesandien verlang:. Di#-*
5# vean rdent wird von der terudbi
Warde geid.unt. Die Crregung ium
Lande gegen England in uselends im Wacen.
J.
Das russisiche Bosporusunter
nehmen.
Wien, 21. Mai. „Rseisch“ verwein aus
die großen Schwierigleiren eines runischen Agriffes
gegen den Borrour. Ein baldiger l o
nos, rsssiifamk .—aussmi«a»1«mcs.n«.
zu erwarten. densalls werde man auf giie
Orfer gesaßt sein mussen. Fallo man von
schweren Verlunen hore, die dieses Unlerne.,
men loste, dürse man nicht verz#agen. (.3.)
—
Wetlerbericht für Samstag, 22. Mai:
Heiter bis wechselnd, Strichregen.
Der Krieg belerrscht die Unterhaltung. Die
Ausdehnung der O perationsgebiete in diesem
großen VBölkerringen ist gewaltig. Da in es
unbedingt notwendig, eine Kortenmiammenstel
lung zu besitzen, in der man die kriegerischen
Ereignisse versolgen kann. In dem soeben er
schienenen Kriegskarten-Allas bieten wir 13
Karten, die samtliche Kriegsschaupläte umfjas
sen. Die Karten sind reich deschriftel, vielsar
big und vor allen Dingen leicht lesbar; der
Atlas ist in handlichem Format dauerhaft und
gesckmadcvoll gebunden. Der Preis, 1.50 Mi.
für das Eremplar. ijt außergewohnlich billig.
Wir halten den
vorrätig.
Allas in unserer Erpedilion
Scheuermann auor
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