Die letzten Verständigungsversuche
der Gesellschaft sollte ursprünglich die Hälfte auf England,
die andere Hälfte auf die Türkei entfallen. Man einigte sich
jedoch schließlich dahin, daB 40 Prozent des türkischen
Anteils, also 20 Prozent des Gesamtkapitals, für deutsche
Interessenten offengehalten werden sollten. Damit war
natürlich auch eine entsprechende Vertretung im Verwaltungsrat
der Schiffahrtsgesellschaft verbunden. Der Ausschluß
einer jeden differentiellen Behandlung in den Transportbedingungen
wurde in ähnlicher Weise festgelegt
wie bei der Bagdadeisenbahn. In den Abmachungen
zwischen England und der Türkei und in den Statuten der
Schiffahrtsgeseilschaft war die peinlichste Fürsorge dafür
getroffen, daß in allen wichtigen Angelegenheiten im Falle
von Stimmengleichheit der Vorsitzende des Verwaltungsrats,
der von der englischen Gruppe gestellt wurde, den
Ausschlag geben sollte,
Das Inkrafttreten der Abmachungen war gebunden an
die Ergänzung der durch die Abtretung der europäischen
Provinzen verminderten Pfänder für die Bagdadobligationen
und an das Zustandekommen der Abmachungen
mit der Türkei über die Bereitstellung der für den sofortigen
Ausbau des Bagdadeisenbahnnetzes erforderlichen
Garantien, Die britische Regierung war ıhrerseits bereit,
die Stellung dieser Garantien dadurch zu unterstützen, daß
sie ihre Einwendungen gegen die von der Türkei geplante
und für die Konsolidierung der türkischen Finanzen unbedingt
notwendige Zollerhöhung endlich fallen ließ. Wenn
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