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Was also Pitt von den feindseligen Absichten Spaniens
wußte, wußte er gewiß, und bei den Debatten, die im englischen
Ministerium über die Zuverläßigkeit seiner Nachrichten
entstanden, ließ er sich sogar verleiten, Keirhs Briefe vorzulegen.
Ein Glück für Keith, daß er noch in Portsmouth,
wie er so eben zu Schiffe nach Spanien abgehen wollte, die
vorgefallene Scene durch ein eigenes Schreiben des Lord
Egremont erfahr. Er ging nun nach Holland, und von da
in sein Gouvernement nach Neuschatel; in Spanien wäre er
seines Lebens nicht sicher gewesen.
Nie hätte aber auch wohl Pitt seinen Mann so verrathen,
wenu nicht der Streit im englischen Ministerium sehr lebhaft
geworden wäre, und seiner Ueberzeugung zufolge Alles jetzt
darauf beruht hätte, Spanien sogleich anzugreifen. Der
Madrider Hof erwartete damals die Ankunft einer großen,
reichen Flotte aus Amerika, und diese Erwartung gab allen
Erklärungen, die der Londoner Hof zu Madrid fordern mochte,
einen Schein der Mäßigung und Friedfertigkeit. Wie der
Ton sich ändern werde, sobald die Floltte eingelaufen, war
wohl vorauszusehen, und wenn er auch, nicht gleich mit der
ersten Nachricht der glücklichen Landung in Cadiz, sich-ändern
sollte, so war doch nach allen Nachrichten, die Pitt hatte,
selbst dieser Aufschub nur ein Aufschub, den Spanien um
sein selbst willen machte, um die Gouverneurs seiner emferntesten
Besitzungen vorher zu benachrichtigen, der Krieg mit
England sep unvermeidlich. «
Dieß waren aber denn auch die Gruͤnde, womit Pitt
seinen Man, Spanien sogleich anzugreifen, unterstützte,
und den Plan des Angriffs selbst, wie mit einem Male von
allen Seiten her Spauiens entfernteste Besitzungen überstürmt
werden sollten, hatte der große Mann für sich schon in der
Stille entworfen, schon mit denen gesprochen, die er bei der