Stelle der verfassungsmäßigen Gerichtshöfe. Eine im Augenblick siegreiche politische Partei besteht
darauf, die Besiegten zu meuchelmorden. Die ansteckende Gewalt der Mordlust verbreitet sich
über die ganze Republik, und der Schneider aus Tenessee wird beklatscht, wenn er sich erbietet,
das Henkeramt an Jefferson Davis zu verwalten. Seit dem großen moralischen Sündenfall
Frankreichs hat noch nie eine sich christlich nennende Nation der zivilisierten Welt solch ein Schauspiel
geboten. Wir glauben, das Gebrüll des Jakobinerklubs, das Gesohl des Pariser Pöbels, das
Geschrei der Carmagnole-Tänzer zu hören. Die Union ist der Pulverturm des 19. Jahrhunderts.
Aber gegen die Führer in der großen französischen Revolution ist die Geschichte nicht ungerecht
gewesen. Bei all ihren Verbrechen gab es doch Männer von Geist unter ihnen. Ihr Seitenstück
in der neuen Welt ist ein bloßes Zerrbild. Es ist die Anarchie ins Gemeine übersetzt.“
„Auch Garibaldi (Italiens oberster Großmeister) hat soeben (K. Z., 18. ö. 186°) in einem
Manifest (pro korma an den jüdischen Flüchtling und Freimaurer Blind'“’) in London gerichtet)
die Bestimmung des amerikanischen Sternenbanners damit angedeutet, daß er sagt: „Es
fehlt der Welt ein Führervolk, das sich der Aufgabe widmet, das Unrecht (Monarchen und
Christentum) zu befehden und welches bereit wäre, das eigene materielle Wohl eine Zeitlang
zu opfern, um dadurch die monarchischen und religiösen Fesseln zu brechen und seine Mitmenschen
zu befreien.“
Die planmäßige Inbesitznahme der Gewalt durch Jude und Freimaurer in den
den Staaten des Festlandes Europas ging ebenfalls mit schweren Erschütterungen
vor sich. Die führenden freimaurerischen Verschwörer des Festlandes erhielten ihre
Ausbildung in Logen Englands durch Juden nach dem Plan von 1717.
In Frankreich verfolgten die Juden und Freimaurer den einmal beschrittenen
Weg, sich dieses Volk vollends zu unterwerfen, zielgerecht weiter. Die Revolutionen
hier von 1870 und 1848 sind genau so Freimaurerwerk wie die Revolution am
Ende des 18. Jahrhunderts das Wort des Brs. Lamartine, des Präsidenten der
französischen Republik, das er am 10. März 1848 im Stadthause zu Paris sprach:
„Ich hege die Uberzeugung, daß aus dem Schoße der Freimaurerei die großen Ideen entsprungen
sind, welche den Volksbewegungen in den Jahren 1788, 1830 und 1848 zugrunde lagen ...“
ist wahr.
1830 wurde König Karl X., der sich der Freimaurerei so gar nicht fügte, durch
die Juli-Revolution entthront. Er mußte, wie üblich, zugunsten seines Enkels abdanken,
wie einst Napoleon zugunsten seines Sohnes, um den Schein zu erwecken,
als ob der Familie die Krone Frankreichs erhalten werden sollte. Aber ebensowenig
wie Napoleon II., kam je der Enkel Karls X. auf den Thron, sondern dafür der
Freimaurer Br. Louis Philipp von Orléans. Aber auch er mußte infolge der Freimaurer-Februar-Revolution
des Jahres 1848, 100 Jahre nach der Aufnahme
Woltaires in die Loge angezettelt, zugunsten seines Enkels abdanken, als er den
Freimaurern nicht mehr willig war. Der Jude Glasbrenner, der Redner der Loge
Absalom, der in der „Berliner Montagszeitung“ das beschlossene Logenverbrechen
mit einem zynischen Witz in einem „Kalender“ voraussagte, schrieb in der Juni-Nummer
1847 schon das Datum der tatsächlichen Flucht Louis Philipps, den
24. 2. 1848, mit der Bemerkung: ·
*) Dieser Jude Blind war es, der 1847 mit dem Juden Lassalle und der Gräfin Hatzfeld
am Rheine umherfahrend, die furchtbarsten Revolutionschriften auf den Landstraßen vom Wagen
herab ausstreute, obgleich damals von jüdischen Zeitungschreibern als Produkte eines verbrannten
Gehirns bezeichnet, dennoch 1848 ihre Früchte trugen.
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