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versehen, dem herbeisirdmenden Volke theilte man Patronen
und Gewehr in Menge aus. Es zeigte sich auch bald, von
welchen entscheidenden, nachtheiligen Folgen es sey, daß Igelsirdm
seinen Truppen keine vorläufige Ordre gegeben hatte,
wo sie sich im Falle des Aufstandes, den man doch schon seic
einigen Tagen als nahe drohend ansehen mußee, sogleich versammeln
sollten. Waͤhrend der Jusurrektion selbst ließ sich
dieses nicht mehr durch Adjutanten bewerkstelligen, denn letztere
wurden aufgefangen oder niedergemacht, und ganze Korps
russischer Truppen standen in den äußersten Vorstädten zum
Angriffe vllig bercit, aber es fehlte an Ordre. Sie wußten
nicht, wohin marschiren, und wußten nicht, warum denn
eigentlich der ganze Tumult entstanden sey, und wofür man
zu kämpfen habe; ließen also manchmal ganze Regimenter
olen ruhig vorübermaschiren, wenn etwa der kommandirende
Offzier sagte, er marschire in die Stadt, den Kduig zu
schützen. So allein ist's auch begreiflich, wie ein Korps von
ungefähr 2000 (4000) Polen, denn höher soll sich die polnische
Garnison in Warschau nicht belaufen haben, über beinahe
achtrausend Russen siegen konnte, ungeachtet Igelsirdm
selbst, sobald er Nachricht von der ausbrechenden Insurrektion
hatte, alles Mogliche that, was er irgend noch thun konnte,
und schon Morgens früh um 4 Uhr mit seinen Adjutanten
Subow und Aprarin zu. Pferde war, um überall selbst die
nöthigen Verfügungen zu treffen. Früher als 4 „Uhr war
ihm leider nichts gemeldet worden. Fröher noch scheint es
der König erfahren zu haben, weil mehrere Herren, die gleich
vom ersten Angriff hörten, und in ihren Häusern sich nicht
sicher hielten, gleich nach dem Schloß eilten; aber steuern und
helfen konnte der König nicht, sondern vielmehr wegen seines
eigenen Lebens mußte er besorgt seyn. Er eilte auch sogleich
in den Schloßhof, um die Garden zu seiner Vertheidigung