nammer 73
die sich in ähnlicher Lage, wie der Distrikt Miesbioch
befanden, haben sich dieser Notwendigkeit
der Zeit keineswegs verschlossen. Die Militär-=behörden
haben überdies Sorge getragen, durch
zeitweise Belassung eines Teiles des Kommandos
die Straße so zu richten, daß für den Verkehr
keine erhedlichen Hemmungen entstehen
können. Sie haben ferner, wie den Beteiligten.
belannt sein wird, die Absicht, die Arbeiten in
vollem Umfang wieder auszunehmen, wenn die
Kriegegefaugenen nicht mehr für die Landwirtschaft
benötigt sein werden.
wWasserburg, 25. März. Kurz vor Einfahrt
im. Wasserburger. Bahnhof entgleisten bei Lokalbahnzug
16 die beiden letzten nicht besetzten
Wagen. Verletzt wurde niemand. Der Gegenzug
nach Wasserburg-Stadt erhielt größere Verzögerung.
Mühldorf, 26. März. Das erste Gewitter
des Jahres 1916 zog gestern über die Stadt.
Außer Plahregen binterließ das Donnerwetter
ludlicherweise leine Spuren vernichtender Tätigleit.
Dagegen artete es in der Gegend von
Neumarkt a. R. in einen Hagelschauer aus.
Traunstein, 26. März. Tier Tchtiapperter
Dr. Nillas, zurzeit verwendet im Staats
ministerium des Innern, wurde zur Geschäfteloitung
der neuerrichteten Reichsfleischversorgungsstelle
in das Reichsamt des Innern einberufen.
Warum wit die Eiserne ose
benageln.
Im Aufruse des Ortssammelkomitees ist angegeben,
mem der Ertrag der Nagelung zusällt.
In erster Linie der Nationalstiftung. Das
it eine Sammlung, die in allen Gegenden
Deutschlands vorgenommen worden ist, um bedeutende
Geldmittel zusammenzubringen, damit
den Waisen und Witwen unserer gefallenen
Krieger ein auskömmliches Fortkommen ermöglicht
mird. Dem wird vielleicht entgegengehalten
werden: Das ist doch Pflicht des Reiches!
Ganz richtig. Das Reich wird sich auch dieser
Rflicht sicher nicht entziehen. Aber ganz läßt
sich von Seite des Reiches diese Pflicht nicht
erfüllen. Da soll z. B. ein recht talentvoller
Bub' studieren, ein feiner junger Kopf unter
den Handwerkern soll höhere Schulbildung genießen,
eine krante Witme soll ins Bad, ein
krankes Kind braucht besondere Pflege. Dazu
gehören größere Mittel. Das Reich kann all
diese Einzelfälle nicht erfassen; hier tritt die
Nationalstiftung ein.
Die zweite Hälfte bekommt unsere Angehörigenfürsorge.
Ueber diese ist schon so viel
geschrieben worden, daß unsere Rosenheimer
schon wissen, daß es sich um etwas ganz besonders
Gutes handelt. Hier gilt es, die Not
von den Angehörigen unserer Freunde und
Bekannten im Felide fern zu halten, ihnen Brot,
Wohnung, Kleidung zu geben.
Lohnt es sich nun, einen Nagel zugunsten der
beiden Wohltätigkeitskassen einzuschlagen?
Rosenheim, 27. März.
Silbergeld bei Reisen im Ausland.
Im Interesse des reisenden Publitums sei darauf
hingewiesen, daß infolge des Aus= und
Durchfuhrverdotes ron Silber die Mitnahme
von Silbergeld in das Ausland rerboten ist.
Ausgenommen bleibt die Mitnahme von Subermunzen
bis zum Betrage von 10 Mk. für
eine Person.
Regelung des Verlkehrs mit Vieh
und Fleisch. Die Ministerialbekanntmachung
vom 20. Januar 1916 über den Verkehr mit
Vich. Wild und Fleisch wird mit sofortiger
Wirksamkeit dahin ergänzt, daß jede Ausfuhr
von Vieh. Wild. Geflügel, Kaninchen, sowie
von Fleisch, Fleischtonserven, Rauch= und Dauerwaren,
Speck und Fett in rohem oder ausgelassenem
Zustande, ferner von frischer Wurst
aller Art aus Bayern ohne Rücsicht auf die
Menge der Genebmig gung der Bayerischen
Blenchoersergungeseil unterliegt. Bisher waten
Mengen unter 5 Kilogramm nicht genehmigungspflichti
StaR des Verlkehrsperso-=nals.
Ab 1. April 1916 erfolgt die Einhebung
der monatlichen Beiträge zum Sterbekasseverein
des Verkehrspersonals in Rosenheim durch
die Staatslassen im Wege des Abzuges an
Gehan, Pensionen, Renten u. dgl.
Die Einkaufsge nossenschaft der Kolonialwarenhändler
Rosenheim und Umgebung
veröffentlicht ihren Abschluß für 1915. Während
der Reingewinn sich im Jahre 1913 auf
nur 2.08 belief und im Jahre 1914 auf
854,.84 Mk. stieg, schlietzt die Bilanz für das
W“73 1915 mit einem Reingewinn von
5044.19 Mk. a
apier' u#r“ Leder. Ein Handwerlsgebülle
schreibt und: „Bel einem hiesigen Schab-Firrist.
wurde vor kurzem ein Paar Ddae
efeh, N 39, doppelfohlig, gekauft. Im
—. '— ——.— W— –– —
Hinblick auf die teueren Lederpreise wurden
20 Mk. dafür gefordert und bezahlt. Die Fran
fuhr damit zweimal hach Wasserburg; die Schuhe
wurden dabei etwa Stunden ge ragen. Weiter
trug die Frau 8 Schuhe achtmal beim
Besuch des Gottesdienstes in der Siadtpfarrlirche,
insgesamt weitere 16 Stunden. Nach
dieser Benützung in der Dauer von nur 36
Stunden löste sich von der angeblichen Doppelsohle
eine dünne Haut ab und Papier kam zum
(Vorschein. Die Schuhe konnien beim besten
Willen nicht mehr getragen werden.“ Wenn
dem so ist, scheint der Schuhmachermeister das
Opser eines Lieferanten geworden zu sein. Eingewissenloser
Fadrilant hätte darnach die Teuerung
noch zu Betrug und Ausbeutung benützt.
Bekanntlich lag einer Auseinandersetzung, die
kürzlich zwischen dem Zentralverband Deutscher
Schuhmarenhändter und dem Verband der deutschen
Schuh= und Schäftefabrikanten spielte, die
Bekämpfung der umfangreich auf dem deutschen
Markle erscheinenden Pappschuhwaren zugrunde.
Der Fail, der sich. wie oben erwähnt.
in Rosentzeim zutrug, wäre neues Material
hierfür. Die Staatsanwaltschaft in Zweibrüllen
hat sich der Sache bereits angenommen.
Die freirwillige Feuerwehr Nosenheim
berief auf Samstagabend ihre
Hauptversammlung in den Fortnersaal, um Rechenschaft
über das Jahr 1915 abzulegen. Sie
nar sehr gut besucht, namentlich auch von der
Jungmannschaft, welche infolge des KRrieges
herangezogen wurde und sich dem Ganzen gut
anpaßte. Die durch die Einberufungen hervorgerufene
Lücke ist dadurch zu einem guten Teil
wieder ausgefüllt. Die Versammlung leilete der
erste Kommandant, Herr Stadtbaurat Schlögl,
welcher zur Einicitung einen fesselnden Ruckblick
auf das Kriegsjahr 1915 warf. Der von
Herrn Buchhändler Bensegger erstattete allgemeine
Kassenbericht, wie auch der Bericht des
Herrn Kaufmanns Reich über die Sterbekasie
im Jahre 1915 und der Jahresbericht des Herrn
Elasermeisters Gietl wurden mit großem Inleresse
entgegengenommen. Der erste Kommandant
sprach ihnen Dank und Anerlennung fur
ihre Mühewaltung aus, und die Versammlung
erteilte den Kassieren En tlaftung. Von der
Wehr stehen jetzt 140 Mann zum Schutze des
Vaterlandes unter den Waffen, 7 starben bereits
den Heldentod, 10 erhielten Auszeichnun-=gen
für hervorragende Tapferkeit. Der Jugendnehr
sind 51 junge Leute beigetreten. Herr
Kaufmann Groß verpflichtete sie in der Versammlung
auf ihre Obliegenheiten durch Handgelübde.
Der erste Kommandant konnte der
Jugendmehr bereits das Zeugnis auostellen,
dab sie bei der Uebung jiott und sicher eingegrissen
hätte. Die Versammlung genehmigte
auch nachträglich die Ausgaben für Liebesgaben
und Unterstützungen wie auch die Zeichnung der
Kriegsanleihe. Von einer Wahl der Leitung
wurde abgesehen. Alle Chargierten führen ihre
Aemter auf Kriegsdauer weiler. Ebenfalls auf
Kriegsdauer unterbleibt die Verleihung von
Auszeichnungen und Ehrungen; sie sollen nach
dem Kriege nachgeholt werden. Erwähnenswert
ist noch, daß ein Hydrantenbuch gedruckt
und den Chargierten ausgefolgt wurde. Herr
Möbelfabrifant Riggauer dankte dem ersten
Kommandanten für die erfolgreiche Führung der
Wehr im letzten Jahre und gab Anregung zur
Beteiligung an der Nagelung der „Eisernen
ose“. Der erste Kommandant entbot noch Gruß
den feldgrauen Mitgliedern, welche der Versammlung
anwmohnten, und schioß die Ve rsanimlung
mit der Aufsorderung, daß jeder seine
Pilicht tue im Ehrendienst der Feuerwehr. Auf
seinen Rückblick wie auch auf den Jahresbericht
und die Kassenberichte kommen wir noch zurück.
Kath. Frauenkund schreibt uns: Um weilerem
Irrium vorzubengen, machen wir unsere
Hausfkauen nochmals darauf aufmerksam, daß
die prechstunde unserer Hausfraue nberalungsflelle
jeden Donnerstag ron 2 3 Uhr in dem
Sreckzimmer des Herrn Dr. Karl Lechleuthner,
Innstr. 46, (Erdgeschoß) stattfindet. Auch die
Rezepte werden nur zur oden angegebenen Zeit
rerabreicht.
Kriegsstiftung. Die Banerische KavallerieDivision
hat den gelegentlich des Weihnachtsfestes
1915 durch freimillige Spenden von
Angehörigen ihrer Stammtruppenteilen angesammelten
Betrag von 23.000 Mark als Grundsiock
zur Errichtung einer Stiftung unter dem
Namen „Kriegsweih nachtsstiftung 1915 der
Bayerischen Kavallerie-Division“ gewidmet. Die
Zinsen des unter der Verwaltung der Militärsondskommission
stehenden Stiftungsvermögens
sind alljährlich zu Weihnachten erstmals an
dem auf die Demobilmachung solgenden Weihnachtstage
nach der Entscheidung eines Stiftungsausschusses
an solche würdige und bedürftige
Unteroffiziere und Mannschaften der zur
Kriegsgliederung der Kavallerie-Dioision gehörenden
Formationen zu verteilen, die im
Dienste der Division eine Kriegsverwundung vor
dem Feinde und als deren unmittelbare Folge
eine Verstümmelung und wesentliche Einschränlung
ihre Erwerbsfähigkeit erlitten haben. Die
einzelnen Unterstützungen sollen mindestens 50
Mark, und so lange der Kreis der Bewerber ein
entsprechend grober ist, höchstens 150 Mk. betragen.
Solche, die sich vor dem Feinde besonders
ausgeJeichnet haben und Familienväter sind
zu bevorzugen. Der König hat die Genehmigung
zur Entstehung dieser Stiftung erteilt.
Ueber alle vorpäuge auf den
Kliegsschauplägen
13 der „Rosenheimer Anzeiger“ leine Leser
d durch eine gorjagie und schnelle Berichterstattung
auf dem Laufenden. Wer täglich ununterbro
ochen gut nerchte lein will, muß die Bestellung
des „Aolenheimer Anzeiger“ für den
Monat April bzw. für das zweite Vierteljahr
sofort. betätigen. Der „Nosenheimer Anzeiger“
hal seinen Bez ugspreis um nur 10 Pfg. erhöht,
so daß er also monatlich nur 75 Vfg. loitet.
Das ist. angesichts der durch den Krieg wesentlich
verteuerten Herstellung der täglichen 9 MSi
tung sicherlich ein geringer Betrag, um so mehr,
als unsere Berichterstattung auch durch die Großstadtzeimung
nicht übertroffen wird.
Musik und Thealer.
Gastspiel Münchner Künstler. Wie
lereits milgeteilt, sindet am Donnerstag den
30. d. Mts. wieder ein einmaliges Gastspiel
namhafter Münchener Künstler im Theatersaale
des Hotel „Deutschen Kaiser“ slatt. Die Leitung
des Ünternehmens wird uns diesmal mit einigen
ledeutenden Schauspiellräften Münchener Theater
belannt machen. In dem Sudermannschen
Schauspiele „Johannisfeuer", melches uns bas
diesmalige Gastspiel lringt, uerden die Damen
Anila Huber vom Münchener Schauspielhaus,
Olga Heßli ug vom Münchener Vollstheater und
Eila Hohitettner, zuletzt ant Schauspielhaus in
Stutlgart. in den Hauptrollen beschäftigt sein,
während die männlichen Hauptrollen von den
Herren Bauer, Seger und Ziegler, sanulichrom
Münckener Sch auspielhaus dargestellt wer
den. Es mird somit wieder eine ganz erstllassse
Aussührung zu Stande kommen, welche sich würdig
an die Aufführung der „goldenen Era“ aureihen
dürfte. Der Kartenvorrerkauf ist bereilo
eröffnet.
fK#ommnunales.
Sitzung des Stadbtmagistrates Rosenhe#m
13. März 1916.
Der Bayer. Lebensmittelstelle ist zu melden, daß zurzeit
in Rosenheim ein empfindlicher Mangel an Polenta,
Grieß, Hülsenfrüchten und Gemüsen besteht. An
Gemüsen sollen je 1 Waggon Dorschen und gelbe Rüben
erbeten werden.
Baupolizeiliche Genehmigung wird erteilt dem Viehhändler
Mayer, Hofmannstraße 12, zur Anbringung eines
Fensters in seinem Stallgebäude. Ferner zu einer baulichen
(Abort.) Aenderung im Anwesen, Kunstmühlstr. 5,
des Oberlokomotioführers Eduard Zellmeier.
Die Ueberlassung des kleinen Nathaussaales an den
(bewerbevcrein Rosenheim am 10. April zur Abhaltung
einer Gesellenprsung wird genehmigt.
Das vom K. Straßen- und Flußbauamt auf Ansüuchen
ubermittelte Gulachten uber die Schiffbarkeit des Innflusses
wird zur Kenninis genommen und ist nach
abschriftlicher Mitteilung an den Antragsteller, Kaufmann
Klepper, samt den Vorverhandlungen dem Handelsgremium
zur Aleuherung und reiteren Stellungnahme
zuzuleiten.
Dem Kaufmann Karl Stemplinger hier wird die Genehmigung
zum Schieten bei Siegesnachrichten erteilt.
Die Kriegsanleibe.
Das Gesamtergebnie.
WITB. Berlin, 25. März. (Amtlich.) Nach
den bis jetzt vorliegenden Meldungen wurden
auf die vierte Kriegsanleihe insgesamt 10 Milliarden
667 Millionen gezeichnet. Von diesen
entsallen auf Reichsanleihestücke 7 Milliarden
106 Millionen, auf die Reichsanleihe-Schuldbucheintragungen
1 Milliarde 999 Millionen
und auf die Reichsschatzanweisungen 1 Milliarde
562 Millionen.
Der Daulk des Kaisers.
Berlin, 25. März. Der Kaiser richtete an
den Staateselretär Dr. Helfferich vochstchen.
des Telegramm: „Hocherfreut durch die
dung von dem glänzenden Ausfall der vierten
Kriegsanleihe spreche ich Ihnen wie allen an
diesem großertigen Erfolgs Beteiligten meinen
wärmsten Dank und Elückwunsch aus. Der
neue Beueis einmütigen Siegeswillens und
ungebrochener Kraft reiht sich den bewundernswerten
Zeugnissen von Heldenmut und Vaterlandsliebe,
die unsere Kämpfer an der Front
täglich ablegen, würdig an. Ein Volk, das in
solchem Geiste wie ein Mann ziomtnensth
gegen den Ansturm seiner Feinde,
Vertrauen auf Gott den Wun Sieg seiner narsn
Sache mit Zuversicht erwart
Wetterbericht sür Dienstag, den 23. Märg 1910;
Veränderliche Bewölkung, zeitweise Niäederschläge.
r——— 28. Mürz 1916
Der Weltkrieg.
Die neue Schlacht an der Maas.
WMolland, 27. März. Der Paxiler Korrespondem
des „Secolo“ erfährt, doß eine neue grobe Schlaczt,
die man die Schlacht an der Maas nennen kann, unmitick.
bar bevorstehe. Es scheint, als ob sich pie Front dabei
bis zur Aisne (Westrand des Argonger-Waldes) erstrel.
ken werde. (3.)
Die kraftvolle deutsche Artillerle.
London, 27. März. Englische Korrespondenten mul.
den von der franz. Front, daß der deutsche Munilions
verbrauch in den blsherigen Kämpfen der Produkti#n
von vier Monaten entspreche. Man dürfe sich zweisen
los auf eine mehrsache Wiederholung des beispiellosn
Trommelseuers gesaßt machen, da Deutschland noch einn
vielfachen Vorrat besitze. (3.)
Derenglische iki anf oiordfriesische
Küst.
WITB. Berlin, 26. e (Amtlich.) Am 25. Min
morgens haben englische Streitkräfte einen Fliegeranges
auf den nördlichen Teil der nordfriesischen Küste heronge
tragen. Der Fliegerangriff mißlang völlig, wie de
Heeresbericht vom 26. März berelts gemeldet hat. Z##
auf Vorposten befindliche armierte Fischdampfer ###
den englischen Schifsen zum Opser gesallen. Uns#m
Marineflugzeuge griffen die engl. Seestreitkräste an u#
erzielten einzelne Tresser. Ein Torpedobootszerstorer 2
de schwer deschädigt. Von unseren sofort ausgesandin
Seestreitkräften sließen nur einzelne Torpedoboote in de
Nacht vom 25. auf den 28. März auf den abglehenda
Feind. Eines dieser Torpedoboote ist bisher nis
mruckgekehrt.
Der Chef des Admiralslabs der Marine.
Ein Seegefech t.
Kopenhagen, 27. März. „Berlinske Tiden
berichtet aus Egsbierg über ein Scegefecht zwischen eim
zwanzig engl. Kriegsschiksen, darunter sant grohtn
Kreuzern und 15 Torpedobootszerstöre 9. mit deulsse
Fischdampfern, die anscheinend im Fahrwasser südn
Fanos fischten. Die Fischdampfer zogen sich, nachdem. #
man zu bcobachten meinte, zwei von ihnen in Br#
geschossen worden waren, zurück. Einige deutsche Kric#
schisee und ein Zeppelin kamen zu Hilse. Es entstes
eine gewaltige Kanonade, die zehn bis fünfzehn Min
len dauerte. (3.)
Die U. Boote im Konal.
Bern, 27. März. In Le Havre herrscht wegen
Torpedierung der Schiffe im Kanal große Erregung. 1#
Gemeinderat ersuchte die Regierung dringend, alle ##
nahmen zu ergreisen, um einer Wieder holung der V
griffe vorzubeugen. Die Verantwortlichseit moüsse sc
hestellt und gegebenenfalls mühten Bestrafungen ra#
genommen werden. Die füngsten Ereignisse brachten #
Landesverteidigung und dem Handel den gröhten S##
den. Die Handelskammer von Le Haore kichtete an #
Marineministertum eine ähnliche Eingahr. (3.)
Amerika und der U.Bootkrieg.
Verlin, 27. März. Ueber die amerilanische a
lungnahme zum U-Bootkrieg wird gemeldet: Die c
rilanische Regierung wird ein Memorandum verdffe
lichen, in der sie ihren Standpunkt bezüglich des i#
tretens von U-Booten und der damit in Verbinde#
stehenden Fragen des Seerechts auseinandersetzt. (
Italien im Krieg.
Verlin, 27. März. Die Artilel der ilalienisst
Presse, die zur Pariser Konserenz Stellung nehmen,
den in Frankreich laum eine grohe Begeisterung eirc
len, denn sie zeigen die itolienische Unlust zur Ausde
nung des Krieges. Die Ablehnung der Kriegserklär#
on Deutschland beweist, daoß Jlalien an die Uec
tung des ehemaligen Bundesgenossen nicht mehr glan
sich pielmehr die Tür zu einem späteren Einvernehe
und zur Erneuerung der für Italien so fruchtdbe#
Handelsdeziehungen und der Speilung mit deutltal
Kapilal offenhalten will. (3.)
Ein französisches Transportschiff
esunke
Sofia, 27. März. Ein Telegramm des „Utro“ #
det aus Athen: Ein franz. Transporischilf, des
Militär aus Saloniti abfuhr, lief auf eine Mint v
sank. Von der Besatzung find 75 Moann gerettct. #
Minensucher wurde ausgesandt, der schwimmende A#-auffischte.
(—,)
Nußland und Englond in Persien.
Amsterdam, 27. Mac. Die russische Negier#
verhandelie in London wegen eines neuen Kredites b
240 Millionen Nubel (390 Millionen esh 2.
der Summe soll zur Verbesserung der Eise ndem
Kaukakus dlenen, der Rest für russuche Mahmen
in Persien verwendet werden, das in ruslische 15
waltung genommen werden soll. Dis perfilchen e
bahnen und die Verkehrswege, die den Norden mt#
Volf von Persen votölnden, sollan von einer englät
Gesellschaft ausgebaut werden. (3.)