Contents : Fremdwörterbuch von Dr. Daniel Sanders; Band 2; Jahrgang 1891. (2)

Podest

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lichen.  Weiss  Kost.  2,  667.  Fest,  m.  .  n.,  —es;  -e:
(vgl.  Podium)  1)  s.  Pedest.  —  2)  bei  Kunstspringern
  2c.;  das  Fußbrett,  Schwungbrett  2c.:  Einen
Sprung,  bei  dem  sein  Fuß  kaum  mit  der  äußersten  Spitze
das  entgegenstehende  P.  berührte.  Cwald  Nf3.  1,  51;
67  2c.  —  Dodest-àa  (it.),  m.,  —#;  —#:  Bürgermeister,
  Schuldheiß  2c.:  Einen  Ortsvorstand  od.  p.
Gregorovius  Kors.  1,  15;  Die  P-s  u.  Väter  der  Gemeine.
  912c.  ät,  m.,  —e)s;  —e:  Podesta.  Verlepsch
Alp.  357.  —  Hodeti-um  (nlat.),  n.,  —#;  -en
[8  24,  2,  n.]:  (Bot.)  Fruchtstiel  der  Flechten.
Onen  3,  239.  —  Dodewill,  m.,  —:  Eigenn.:
P—s=  Gewehre,  Art  schnellfeuernder  Gewehre.  —
Vöd-e  (lat.),  m.,  uv.;  -e  I§  24,  3,  ieis]:
Steiß.  iceps,  m.  [8  23,  3,  #ieipis):  Steißfuß,
eine  Gatt.  Tauchervögel,  s.  Propode.  —  Bödi-um
(gr.),  n.,  —;  -en  [8  24,  2,  n.]):  1)  ein  Tritt,  auf
den  man  die  Füßesetzt,  der  ihnen  als  Stütze  dient  2c.:
Zur  Beschaffung  eines  Tisches  nebst  P.  Uat  3  21,  341  rc.
—  2)  bei  den  Alten:  Nächst  söllerartigen  Ansbauten,
die  sich  als  Pérgulæ,  Pödia  od.  Meeniäna  hie  u.  da  an
Gebäuden  angebaul  fanden.  Wiiss  Kost.  1,  1178  :2c.  —
3)  (s.  2)  bei  den  Schaubühnen  der  Alten:  Der  erhöhte
  Unterbau  (p.)  und  die  versch.  .  ..  Soockwerke
(meniäna)  des  Zuschanerraums.  Guhl  2,  155;  Uber
der  halbkreisförmigen  Orchestra,  welche  zunächst  v.  einem
ziemlich  hohen  P.  umgürtet  erscheint.  Ein  Diazoma
theilt  die  Sitzreihen  in  2  Stockwerke  ic.  163  u.  so
nam,  im  Amphitheater,  Cirkus  die  vordersten  Sitzreihen.
  Weiss  Kost.  1,  1227;  1235  2#c.  —  4)  (vgl.  3)
in  heutigen  Theatern:  der  Fußboden  der  Bühne.
Düringer  880  rc.;  dazu  bildl.:  Der  ethische  Halt  u.
Unterbau  war  ein  sicheres  P.  für  die  darauf  vorzustellenden
  Wandlungen  u.  Gestaltungen.  CBaonk  Bild.  2,
169  2c.  —  Dodjäsd  (russ.),  m.,  —es;  —e:  Tritt
man  durch  die  P-e  (Durchfahrten,  Thorwege)  in  die
innern  Räume  ein.  Kohl  Pet.  1,  17.  —  Pödje,  m.,
—6;  —:  auf  Maeassar,  eine  Art  Maki,  Lẽmur
„péctrum.  Olen  7,  1724.  —  Hodiömnüs  (russ.),
a.:  zum  Aufziehn,  Aufheben  eingerichtet:  Der  Fischfang
  geschleht  ..  mit  Senken  russ.  Podjomnyia
Sjeti,  d.  b.  Hebenetzen.  Globus  5,  213;  b,  s.  Sjet.  —
Podköske  (russ.),  f.;  —n:  Eisen  unter  den  Füßen:
Wozu  die  P-u  unter  den  Stiefeln  den  Takt  gaben.
36  üler  Lind.  1,  73,  auch:  Podkowka,  Hufeisen
  #e.  —  Dodmastér-i  (russ.),  -ji,  m.,  ;
—#:  Untermeister,  Gesell  (s.  Master  2).  —  Dodögönia
  (gr.),  I.  /§  24,  1);  -gönie,  f.;  —#:  eine
Pflanzengatt.  Austd.  38,  11970.  gräph  2c.i  s.
Porolog.  erpus,  m.  I§  24,  27:  eine  Gatt.
Koniferen:  Die  Podocarpken...  Die  Gattung  P.
39,  1148a;  ZBurmeister  Gsch.  128.  -läter,  m.,  -s;
uv.:  „Fuß-Verehrer“,  z.  B.  als  gehässige  Bez.  für
Diejenigen,  welche  dem  Papst  den  Fuß  küssen.
Dazu:  Podoläktreik,  f.;  eisch,  a.  —ôbium,
n.,  “s;  sen  [8  24,  2,  u.]:  eine  zu  den  Leguminosen
  gehörige  Pflanzengatt.  —  ög,  m.,  -en,
□en:  Einer,  der  sich  mit  der  Lehre  v.  den
Füßen,  Fußformen  beschäftigt  (vgl.  Podogräph:
der  die  Füße,  Fußformen  beschreibt).  Zu  Beitren:
Pie  f.;  p-isch,  a.  „meter,  m.,  n.,  —#;  uv:.

Poesie  291

Fußmesser,  z.  B.  —  Hodometer  (s.  d.);  ferner:
eine  Vorrichtung  zur  Messung  des  Pferdehufs,  um
danach  das  Eisen  paßrecht  einzurichten,  s.  Halkt  Th.
2,  209.  -nipt,  m.,  -en,  (-6);  —en:  „Fußwäscher“,
  Bez.  v.  Sekten,  denen  die  Fußwaschung
als  Sakrament  galt.  -phthälmum  1§  24,  2,  n.]:
eine  Gatt.  Krebse  m.  bewegl.  Augen,  auch  Panzerkrebse,
  Thoracéstraca.  Burmeister  Gsch.  391,  Ggstz
Edriophthalmum.  phöllum,  n.,  -s;  la  I§  24,  2,
Mn.  :  eine  Pfl.,  „Fußblatt“,  Entenfuß,  —  als
Gatt.:  Podophylleen.  „pterisch,  a.:  in  der
Weise  der  Podopteren.  pteron,  n.,  —#;  pteren
[8  24,  2,  n.):  Vogel  mit  Schwimm-,  Plattfuß,
Schwimmvogel.  —  Hodoröshn--a  (slaw.),  (.;
—#:  eine  amtliche  Anweisung  auf  eine  best.  Anzahl
vom  Reisenden  zu  requirierender  Post-Pferde,
z.  B.  in  Rußland;  auch  in  der  Walachei,  z.  B.
Globus  12,  322a  2c.  „ik,  m.,  —s;  —  :  Schneeammer:
  Vor  dem  Wagen  läuft  beständig  wie  ein  Kourier
  der  kleine  weißgesleckte  P.  her,  d.  h.  zu  deutsch:  der
an  den  Wegen  u.  Straßen  hausende  Vogel,  der
Straßenvogel.  Kohl  Südr.  2,  142.  —  Dodorrheuma
  (gr.),  n.,  —#  :„  —##a#  8  24,  3,  n.,  ilis]:
Nheuma  (s.  d.)  im  Fuß,  leichtes  Podagra.  —
Podö-spermium  (gr.),  n.,  —;  ken  (§  24,  2,
n.  ):  (Bot.)  „Samen-Fuß“,  -Strang,  Nabel-Schnur,-Strang.
  stemum,  n.,  —#;  ma  (§  23,
2,  n.]:  Fadenfarn  (als  Zunft:  Die  Podostemönea).
  Ohen  3,  342.  iöon,  n.,  —8;  -zöa:
„Fußthier“,  —  nach  Heyse  „eine  Thierklasse,  welche
die  Insekten,  Schalthiere,  Spinnen  2c.  umfasst“  (2).
—  Podpörke  (russ.),  k.;  —n:  Stützpfeiler,  —
z.  B.:  der  mittlere,  aufrechtstehnde  Balken  im
Dachstuhl  der  Semlanka  (s.  d.,  vgl.  Swelok,  der
obre  horizontale  Balken).  Kohl  Sürr.  1,  160.  —
Podräd  (russ.),  m.,  —##;  —:  Lieferungs-Kontrakt,
  =  Accord  ie.  chih,  m.t,  —#;  —#  :  Ein  paar
Ps--Bauunternehmer;  Lieferanten  2c.,  die  mit  der  Krone
einen  Podräd  (Kontrakt)  schließen  ꝛe.  1,  54.—
Podswẽtschnik  (russ.),  m.,  —8;  —6:  Riesengroße
Ps  (Kirchenleuchter).  Pet.  2,  327.  —  Dodür-a
(gr.),  f.  /§  24,  1);  -e,  f.;  —n:  eine  Gatt.  kleiner
  Asseln,  Gabelschwanz.  Oktn  5,  616.  -elle,
f.;  —n:  Pn  dringen  in  die  Eisröhren  der  Gletscher.
Humboldt  K.  1,  372.

Poe:  s.  Kogo.  —  Porm  (gr.),  n.,  —e)s;  -e:
Gedicht,  Dichtung:  Uiemer  G.  1,  36;  Ob  einige  platonische
  Gespräche  poetische  Philosopheme  od.  philosophische
  P-#e.  kSchirgel  GR.  200;  Ein  Libretto  oder
Tanz--P.  Salon  4,  271.  Ja,  u.,  —;  ta  S  24,
3,  n.,  tis!:  Poem.  —  Poenamu:  (auf  Neuseeland)
  Ohrgehänge  aus  Grünstein  (Nephrit).
Ausld.  39,  1214a.  —  Do-esic  (gr.),  f.;  —eyn:
(s.  Ss.  u.  Ggstz:  Prosa)  die  Dichtkunst  (o.  Mz.)
—  u.:  ihre  Erzeugnisse;  auch:  eine  ihr  gemäße
(ideale)  Auffassung  u.  Anschauung  der  Vhe,  der
Wirklichk.;  auch  frz.  (mit  Mz.:  P—s,  z.  B.  P-#
de  eirconstance,  s.  d.,  —  Gelegenheits-P—n,  „Gedlchte
  ic.).  Zsstzgn  (vgl.  die  v.  Dichtung.  Ss.  2c.)
z.  B.:  Eine  revolutienäre  Brand-P.  Wrniche  Gsch.
5,  557;  Gelegenheits-P.;  Einfluß  der  französ.

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