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den Oberförster zu überweisen ist, sämtliche Geschäfte eines Försters, sowohl beim
Forstschutze, als auch bei den Hauungen, dem Numerieren und Aufmessen des
Holzes, Aufstellung der Nummerbücher und Lohnzettel, bei dem Verkaufe und der
Überweisung des Holzes, sowie bei den Kulturen und der Waldpflege unter eigener
Verantwortlichkeit auszuführen (Försterzeit). Während des vorgedachten Zeitraums
von 6 Monaten ist die Beschäftigung als förmlicher Hilfsarbeiter des Oberförsters
nicht statthaft.
rner hat er wenigstens 5 Monate hintereinander in einem und demselben
Reviere unter Aufsicht und Verantworkung des Oberförsters die Verwaltung dergestalt
zu führen, daß er alle Zweige des Oberförsterdienstes zwar selbständig, aber
unter der Leitung des allein verantwortlichen Oberförsters wahrnimmt, dessen Weisungen
er deshalb unbedingt zu folgen verbunden ist (Verwaltungszeit). Der
Oberförster ist seinerseits verpflichtet, den Referendar in alle vorkommenden Dienstgeschäfte
eintreten zu lassen, sofern er nicht auf Grund besonderer vorliegender
Verhältnisse nach pflichtmäßiger Erwägung — z. B. in Personalsachen außergewöhnlicher
Art — eine Ausnahme machen zu müssen glaubt. Sämtliche Dienstschriftstücke
sind von dem Oberförster mit zu vollziehen, um damit nicht nur seine
Mitwirkung, sondern auch seine Verantwortung festzustellen. In den 5 Monaten
muß von dem Forstreferendar entweder die Natural= oder die Holzwerbungskostenoder
die Kulturgelder-Rechnung gelegt werden. Auch hat er sich während dieser
Zeit mit dem Kassenwesen vollkommen vertraut zu machen und dabei einigen Kasseurevisionen
beizuwohnen. Die Zuziehung zu den Revisionen hat er bei den Forstinspektionsbeamten,
welcher auch die Beteiligung des Forstreferendars auf besonderem
Bogen (§ 32 Ziffer 5) zu bescheinigen hat, zu beantragen. Die Teilnahme
an Revisionen von Forstkassen-Untererhebestellen genügt nicht.
Zum Anutritte dieser praktischen fünfmonatlichen Ausbildung in der Verwaltung
eines Reviers hat der Forstreferendar durch Vermittelung des betreffenden Oberförsters
rechtzeitig vorher die Genehmigung der Königlichen Regierung einzuholen.
Wird die Genehmigung versagt, so hat die Regierung über die Gründe dem Minister
zu berichten.
Ist einem Forstreferendar zur Unterstützung oder Vertretung eines Oberförsters
die Verwaltung teilweise oder gänzlich selbständig übertragen, so wird ihm die
Dauer dieser Beschäftigung auf die obigen 5 Monate angerechnet, und zwar dergestalt,
daß bei fünfmonatlicher Dauer solcher Beschäftigung das obige Ersordernis