Nuninter 98
LEIEIMIIII
Dienstas, J. Mai 1912
die Gegend Fontaine. Beiderseits der Straße
H Cambrai, wo der Gegner schon in den erlen
Spplachtiagen ungc# ihlte Opfer liegen Be#
bracken sämtliche mit dichten Massen angesetzten
Augriffe schon in unserm eriichtunge und
Sperrseuer zusammen.
Nach Ansicht deutscher Truppen, die soeben aus
dem Kampf komen, werden sich die Angreifer an
dem viele Kilomeler liesen, überwäͤltigenden
Verteidigunge#y#tem der Segsriedsteilung verbluten.
Eine mäck tige Steilung liegt himer der
anderen. Angesichtn der getrossenen: Maßnahmeen
erscheint eine Fortsetzung der * Aranbosischen
Offensive hossuunge los. Stimmung
ist dementsprechend bei r ccutfd en
Truppe und den Führern glänmend. Da im
Wegensatz ur Tommescklach! die fruhere englische
Ueberlegenheit an Artillerze volilommmen augeglichen
i#rt, fuhlt sic, die deutiche Insanterie
der englischen #iit überl egen und als Heir der.
Lage. An eimelnen Stellen eingedrungene.
Engländer werden immer wieder im Handgramatenlampf
Linaus geroorien. Der deuticke:
LHandgranaienwerfer in dem englischen an Geschicklichleit
überlegen und verjügt über cin:
jechnisch bessere Wasse. Beim Mann wie lLeim
Offiuier herrscht das Gesuhl unbedingter Ue
legenheit über den G.egner und restloje Zieges
Bewibheit.
e " "
Vor einem gulen Ease.
Die am 23. April im Haupiauesschus des
Reich Stags vom Staatsselrelär Zimmermann
gemad#en Darlegungen uber uniere Lage haben
die Aufsufung e#all, daj. wir in ninltt allen
ferner Keit u einem guten Ende, des Krichen
tommen Unerden, umal da- die lekie Hossnung
Unserer Fe#ude anf innere Lermürbung der deni
schen Volie-- an seinem 8 Siegeswillen sch-i
tern mird.
Siaatsselreta är Dr. Helfferich er kläuterte die
Verminderung des englichen EFrak traumer uno
den Rückgang der englischen Linsuhr Ti ie englischen
Gelreidevoträte sind jezzt niedr iger als
je, und schon am 19. April hai der Unterslaarssetretar
des engl. Ernãhrungs amles öffentlich
ausgesprocken. dan England in 4 Wochen
ohne Karis jfein sein verde. Der Siaatsseirelär
schloß seine Darlegungen: Wir stehen
luapp, aber sicker. Der Lungeririeg hat sich
gegen seine Urheber gewendei. Wenn uer uns
selbst ireu lleiben, wenn Uuer ruhiges Blut und
ruhige Nerven berahren, dann haben wir den
Krieg gewonnen. :
Wie es um England steht.
Der „Mancheiter Guardian“ meldet das Vevorfehen
einer #eheimsihung des Unerhauses
mecks vorbehallloser Aufllarungen über die
Endaussichien des Krieges und über die bedenllich
gewordene Lage des engliscken Schiffzersatzes.
Diese Meldung sagt besser als ailes
andere, wie es mil England stehi.
Nodein paar Monate.
Alle Nachrichen der letzten Zeii bezeichnen
die Mirlungen de A Bootlrieges auf Euglano
als sehr schwer. Die Nahrungemittelschuerigleiten
sollen bereits so grof sein. daß schon nach
bis 2 l!s–*)i? Monaten ein volliges Veri agen
der Verpflegung grof#er Teii#e der englischen Bepöllerung
befürcktet wird.
England vor der Kataslrophe.
Londoner Vericht e der italiepniscken BMlätter
sdeldern einoringlic die chweren Neorgnisse, die
allmählick Eungland infolde der Wirklungen des
Umerseebootirieges erscisen. Rit der »mmiehmenen
Lunge der Tage verdoppeln sich die
Shiftversetungen. beinahe. S4werer noch als
Die game
. *[*t[ J— — ν *mt 7 7½ — —
der Verlust der Schiffe sällt gegenwärlig der
Verlust der Ladungen ins Gewicht, da es sich
um die dringendsten Bedürfnisse für die Vollseinährung
und die Kriegsührung handelt, was
um'o gröf e Besorgnis eriegl, als oie Vorräte
immer mehr sc.minden und die Hilfoquellen sich
u erschopfen beginnen. Der Korrespondent des
„ Secolo“ ertlärl, es sei latsächlich unmöglich,
vas Problem u lösen, wenn die englische Regie
rung nich. sosort die allerĩätarjiten Maßnah -
men für die Einichränlung des Konsums resffe.
Der „Chrriere delia Seig“ häll er fuür wahrdeinine
das die Zahl der die englischen Künen
blockserenden deutscken U.Boote in der letzten
leit erheblich vermehrt worden sei. Der Korrespondem
sckh reibt, der Ul- Boot- Krieg lünne eu
einer Katanropbe für England und damit für die
Alliierlen werden.
Lloyd George in Sorgen.
Lloyd George hat wieder eine grofr Rede
geicet Die Nol Englands muß schon sehr
ares. sein, wenn er sich -n solchen Ausführungen
versiehen musl. Früher schrie er nach Schif
sen, um die Nahrungseinfuhr Englands zu sidern,
Deue garantiert er. das niemand in
ngland verh ungern werde. Er meiß, aber
selbst, dan er mit seinen Ausführungen Schwin
del treiht, weil er selbst sag:, das. England
mit den eigenen Ereugnissen nicht auskommt.
Nede zeigt: Eagland ist in Aengsien
und Lloynd George in Sorgen. Ebenso dunlel
sind seine Andeutungen über die U-Boot-Abwehrmöglichkeilen.
Er konnte aler kein eintiges
We#llames Mittel Ero nennen. Ein grojes
„Wenn!“ steht sast in jedem Sag der
Rede. Im übrigen schimpft Lloyd George über
Deutschland. Das ist ein Neichen, daß er sich
mit England unter der deutsckem Züchtigung
winde:; ein Nerbrecker, der die Schläge fühlt,
hat nock immer geschimpft. Jn-wischen droht
England der Lunger, und der kommt sicher.
* e u
Um den Frieden.
Graf Hertling in Wien.
Der Reise des baner. Ministerpräsideiten
Grasen von Herlling nach Wien wird allenthalben
hohe politiscke Bedeutung leigemessen, besonders
im Hinblich auf die jüngsten Wiener
Crllärungen über die Friedensfrage mit Rufland.
Dabei wird namentlich betom, daß Graf
von Hertling Vorsitzzender de: Bunderralsaus=—
für auswärige Angelegenheiten ist.
Der Wiener Aufenihall umfaßt vor allem ein:
Audien' beim Kaiser und eine längere Zusammenkunft
mit dem öflerr.-ung. Minister des
Aeusern, Grasen Ceernin, die Uereils am Sonnlag
Nlallgesunten haben. Die „M. A. A.“ fagt:
Di: letzten Erllärungen der ölerr. ung. Regicrung
m der russischen Neuorientierung u. ihren.
Friedensbestrebungen haden unstreilig die Bahm
zu Friedensverhandlungen frei gemacht.“
Volle iigleit mmischen Deutschlauo
### Oesterrei# Ungarn.
Der „Pester Llond“ verösfentlicht im Hinblidl
aus bent russiscen Friedenwillen uno seine. Hemmungen
durch die Miliulowgruppe und die Enleute
folgende Erllärung von zufländiger eie:
Umere ##uversickt ist auf die Unerschürerlichte
unseres militärie en Widerilandes und auf ¾r.
nnier leinen Umständen en eeschütlernde Uebereinitimmung
awischen uns und Deutschland gegründet.
Darum muf, jede Boffnung, uns undz
Deuisc- land Ju vernneinigen, zu Schanden werden.
Dies gilt, was nia: überflässig sein wird,
raq,i eitig seflzunellen, aud. für jegliche LKoif
nung, die elma an eine Vergleichung der letzten
Kundgebungen Ocilerreid. Ungarn und Deulschlans
in der Friedensfrage gelunüpft werden solle.
Wer immer dies nikt wird verslehen wollen,
lern werden b#ie Ereignise davon über’ngen.
dal Oesterreid. Angarn und Drutschland durch
leine Ta#aqe der Gegenwart, durd, keine Möglichleit
der uunft auxeinander-ubringen sino
Cinen ehrenuo aIIen# Frieden lann die Entente nur
vomn uns beiden halen, von unsd beiden zusammen
und en gleicher Zit. Zwischen Oefrerreich
und Deuisckland schwebt nicht der Schatten des
S oparatfri edens.
sopermptzurser.
TielLVootichtcimMärz.
TTILBcklim29.Apkil.(Annlich.)Im
MonulxljiätzwukdcusmchcndgülligctFkilflek
langinsgeiamk450Handels-skizinmitssälIUO
BruttoRufs-ersonnenLunidiclrxchtillien
AusnahmenderMcttsslmodttocmcktktdavon
345 jeindliche Schiffe mit 689 00100 Tonnen; von
birren sind 536 500 Tonnen englisch. Feiner
wurden sech# lisse, darunter orei feinoliche,
mit imsgeiamt 59 500 Tonnen schwer beschäbigt,
voren Schifssraum auf längere Zeit für den
Handelsrerlehr ausfällt.
Seit Kriegsbeginn bis 31. März 1917 sind
damit unter Hineurechnung der im Laufe des
leuten Vierteljahres nad,träglich belannt gewordenen
Kriege verluste 5711060 Bruttoregisterlonnen
jeintlichen H andeisschiffsraumes verloren
gegaugen, davon sind 4370 500 Tonnen
glische. Dies sind 23 Prozent der englischen
Geiamttonnage der Heimathandeleslotte zu
Ansang des Krieges.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Luft und Seelämpfe.
W'rB. Berlin, 28. April. (Amtlich.) Am
26. April nachm. grifsen englische Grosfekampf
slug-enge einige vor der flandrischen Küste treuzenden
Torpedoboole und den Hafen von Zeeerfolglos
mit Bomten an. Bei den anss
Luftgesechten wurde ein englisches
Eroskampfflug#eug durch einen unserer See
lompsein itzer abgescholsen. Ein hinzulommendes
fran Ksischs Flugovot wurde gleich darauf
durch unfere Küstenbatterien außer. ge.
sent. Drei Insassen und das Flugboot konnten
geborgen werden. Deutsch- Seestreitlräfte führ.
len in der Nacht vom D26. auf 27. April eine
Unternehmung gegen die Themiemündung aus.
Als sich auf dem Wasser kein Gegner reigie,
wurde der Kafen von Margate mit da#mngehörigen
Besestigungoanlagen nachdiücklit beschossen.
Die feinolichen Landbatterien erwioerten das
Feuer lebhaft. aber eifolgalos. Unsere Seeĩtreit
räste sind ohne Besä, üdigung oder Verluste
muckgelehrt.
1 2 · *
Det Buch mil Ameriks.
Die amerikanische Wehrpflicht.
Das Reuiersck: Bureau meldet: Das Repräsemamenhaus
lehme mit 209 gesen 93 Srim.
men den Zusayantrag en der Regierungsoor.
lage ab, der das Freiwilligensystem sordert
mährend der Negierungsvorschlag die Einbe
rufung einer Armee durch Dienstzwang mit
Auswahl vorsieht. Senat und Repräsentanten.
haus haben die Wehrpflichtvorlage ingenommen.
I
Amerika und
Oeslerreich--Ungarn.
Staatsjekretär Lanfing gab namens der Negierung
der Vereinigien Staaten in Wien die
Erllärung ab, daß der Albruckh der tiploma
liscken Bemehungen zwischen Oesterreich- Ungarn
und den Vereiniglen Staaten in der Behano
lung der öflerr. ung. Staatsangehörigen in
Amerika keinerlei Beränderung zur Folge habe.
Die Staateangehmigen der Monarchie wurden
in den Vereinigten Staaten auch weilerhen alle
Neckie und Freiheiten wie bisber geniesten und
abgesehen von individuellen Gesetzesverlenun
gen, interniert noch in ihrer Bemgungsfreiheit
beschränkt werden.
Das lateinische Amerika.
Renter meldet aus Paris, daf. in einem Tile
gramm aus (Guatemala amtlidk der Abbruch der
diplomalischen Beziehungen zu Deulschland mit
gekeilt wird.
Reformen in Ungarn.
Kaiser Karl richtete an den ungarischen Mini
sterpräsidenten Grafen Tisla ein Handschreiben,
welckeso auf die Audien:en der Führer der
Opposition hinweist und der dert iligen Re
gierung vollkommenes Vertrauen zusickert u. sie
auffordert, Vorschläge über Vollou #hljahrie.
maßnahmen und einer Ausdehnung des Wahlr
rechisg ein ubringen, welche den gegenw irtigen
grosen Zeiten und den durch das Volk ge
brachten Oofern entspricht. Vor allem werden
Maßnahmen der hygienischen und L
lurellen Fürsorge erwartet, serner für Krieg
invaliden, Kriegswitwen und Kriegswaieen. Ein
anderes Gesetz bezieht sich auf die Schaffung
von Bauernstellen durch Erleichterung des Erwerbs
des Grundbesitzes für die armeren Schich
ten. siluch soll die Arbeiterversicherung refor
miert und die Anerlennung der Berufsorgan
sationen eingebracht werden. Weiter sollen die
Beüge und Beförderungen der Biamen eine
Regelung erfahren und die demokratisc.: Wahl.
keform von 1913 weiter ausgebaut werden.
— —
Die zweite Fran.
Koman don Unna Seyffert= Klinger.
30) !— d
„Guten Vorgen, cnäbigen munlem,“ sagte
da Erichs Siimme dièt neben in#. „Sehen
Sle, was ich schon gesunden habe.“
fz hielt ihr ein lieines. cn schwarzem
Samltbande bef#e#stgtes Schmilluirck entgegen.
„9, mein Meutiion — mit Papas Vild!
Wie ' es möglich, daß ich es verlor, ohne e#
läite# k%% nisten.
„Sie können es sosort zurüderhallen —
gegen den gern il Finderlohn natseeicch.
im, und 20## beaniptuchen Sie?
Irmac rð schelmisch.
Zm vorans die Verzeihung für ein Unrecht
das ich begangen
„Das lIlingt in
losien. Sie hören.“
habe aus dem Gedächtnis Ihr Bild
*8 gnädiges Cräulein, dorf ich es behal
fragle
geheimmis voll, indessen
.„Wenn es Ihnen Frende bereitet,“ sagte
Jrmgard errötend, „so errfülle ich Ihre Bitle
gern und verzeihe auch Ihre Indistrenon.“
„Ich danke abnen elansendl, es ist mehr,
als ich erwarten du
Jermgar rate erstaunt die Bewegung,
mit — sprach, und als er ihr mit einem
Hã uel tief in die ** sah, wmandie sie
sich W 6 in heimlichem Erschrecken, ab.
b 19n sdie Irunnel. und behielt
nur eine Fekang „Ich will noch cin
wenig etzn- velkicht suche ich Nachrichten aus
Notenbe
Cr ich geleutete sie nach einem Borkenbäuschen.
das milten im Walde zum Ausru!
5% ciulnd, und rerabschiedete sich dann.
on z4c Hoffnungen erfüllten ihn. Er erkanme
rebt wohl, daß Irmgards Derz noch unberührt
war. Noch liehte sie inn nicht, aber mußte
sein inniges Werben sie nicht rüyren?
Eine lange Reihe froher, gemupnreicher Tage
hatien sie vor sich, und was das befte, er haue
in dem alten, wellsernen Schlosse leinen Rivalen
Zu jurchten. Irmgards freundschastliche Juneicung
besaß, er ber eits, eo konme ihm ja
nicht ijmwer werden, ihr zungts, underühntk
Herz hanz #fur sich zu gew
r. von Sufen gab 9 In rosigsten Zukunicstrammen
bin.
Auch Irmgard saß noch längere Zeit nachdentlah
da, ebe e jie die Jeitung entiallele. Die
ungestorte Ruhe tat ihr wohl, sie sah alles
in einem freundlicheren Lichte als in den letzten
Tagen und suchte sich Piiueden, daß all ihre
Besoraniz unnötig geweien
Cuvlich entschloß sie sih zum Lesen, bescheftiete
sich heute aber nicht, wie sie es gewohnt
war, zuerst mit der Rubrik „Kunst und
Wisssenschaftnn , lensern sah nach den Nachrichten:
„Aus all
erch et ihr Blick zuerst auf den Namen
Rotenberg“, neben dem ein langer Passus
in Vesperrtem Druck stand
Kaum hatte sie einige Jeilen davon gelesen,
als ihre Augen sich unnakürlich weitelen,
ein dumpfes Stköhnen sich ihrer Vrust entrang.
„Der aussehenerregende Banterolt des Bonkfhauses
Pegold, worüber wir bereito ausführlich
berichtet haben,“ lad Zrmgard, „hält hier noch
alle Beteiligten in Atem. Hunderte von kleinen
CEiistenzen murden in Miutleidenschatgezogen,
zum Teil vernichtet. Am mcisten sind die kleinen
Leute zu beklagen, die von ihren sauer erparten
Groschen keinen Pfennig zurückerhaften
werden. Die Größe des Unglücks laßt sich noch
nicht übersehen. Es soll sich um betrügerischen
Wankerott handein. Die Stimmung ist eine
lehr verbitter
Die Wennstaben verzerrten sich vor Irmgards
Blicken, verschwammen in eins. Sie
starrte noch immer auf den bruck. ohne ganz
zu begreisen, um was es sich hand
Und doch wußte sie noch aucht alles. Das,
was sir am schwersten trefsen muspe, der
ihres Vaters, wurde in dieser kurzen Notig nicht
#crwöhnt.
Crit allmählich begann ihr Herz wieder
gleichmasug zu pochen. Woos in solchen Mosienten
hochsier Seelenqual im Innern, eines
Maschen vorgeht, wer könnte es sagen?
„Mei armer, lieber Papo,“ kam es endlich
lei von ee blossen Lipen 58
iit geichehen, daß ein so furchtbarer Schlag dich
treisen lonme" „Und allein #e im Unnd,
jo ganz allei
Cine Sob#ange Angst drang auf sle
ein, die wild erregten Ge Aien begannen
hasüg, überstürzend, zu arbeite
E# halte es gewußt, sa, ja, *t war ihm
keineswege überraschend gekommen, darum hat te
t sie, seine schen fortgeschickt;
f%n Schreckliche nicht mit durchleben. sie w
er glücklich wissen. wahrend er Wäthet *
I
geqiinli setz-v eiselt mit
O, hielt er sie denn für so trh,tn und
egoistisch, blaurne er wirklio#, goes l auch nur
eine Stunde Ruhe fand in Gedanken,
MWie war es möglich, daß er ihr zörtlicheo,
Herz so ganz verkennts? Unverzüglich wolle
sie ihm ihn trösten und aufrichten, ihm b
weisen, daß sie treu und sest zu ihm E
alles ntbehren konnte, wenn es sein munßte!
Sie erhob sich hafrig. Wieder zurück nach
dem Schloqe? Wer weiß, ob Lante Veate s##
orlgelassen hätte! Durch Vitten und Gegen-#reden
aber würden Aufregungen entsiehen, die
Zeit ungenügt schwinden: in einer guten
halben Siunde aber fuhr ein Zug, den konnte
jie noch zur Pachten. Zeit erreichen.
Jort, nur fork, es war, als hätlen ihre
Füße Schwingen brhe so rasch flog ne
aorwürts, ein paar Goldstücke besanden sich in
ihrer Tasche, es jehlte ihr also nichl einmal am
Reisegelde, schlimmstensallo hätie der Stationsoorsteher
ihr Wehofen,
weiß auch? Wie schwer und
emsmmer n #% plöglich auf ihre junge
Zrust legte. „Vetrügerischer Banlerott
l welch ein häßiicches, brandmarkendes Wort.
Duntle Olut schlug bis in ihre Stirn hinaufs,
und unwilltürlich machte sie eine Bewegung.
um den Schleier vor das zuckende Gesicht zu
giehen. Aber sie tuug nur einen dunklen
Matrosenhut ohne jeden Schmus.
Von den angstvollen, sich bis zur Verzweiflung
steigernden Gedanken getrieben, eilte
ie weiter.
Atemlos kam sie auf dem Vahut an.
Je blieb ihr noch so viel Zell, Beate ei #i#pa#
Zeilen zu schreiven und 4 von ihrer Abreie
zu unterrichten. „Papa bedors meiner!“ qgab
i an. Die Tante wilrde ja bald
aenita all das Schreckliche ersahren.
daß ihr Bater litt und n —