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Groß waren auch die Opfer. Ruhm und Ehre allen denen,
die mit ihrem Blut die Treue gegen ihren Allerhöchsten Kriegs—
herrn besiegelt haben.
Soldaten, ich danke Euch für das, was Ihr vollbracht habt.
Vorwärts! hieß bisher Eure Losung. Sie soll auch weiter un—
verändert sein.
28. August 1914. v. Bülow.“
Busso und Vicco von Bülow, die beiden Söhne des erfolgreichen
Heerführers, die der preußischen Garde angehören,
zeichneten sich während einiger Kämpfe auf dem westlichen
Kriegsschauplatz besonders aus und erhielten das Eiserne Kreuz.
Busso von Bülow, der sich, wie ein Zeitungsbericht zu melden
wußte, beim Ausbruch des Krieges in New York befand, war
es gelungen, auf einem griechischen Dampfer nach Italien zu
kommen. Während der Durchfahrt in der Straße von Gibraltar
gelang es ihm trotz einer peinlichen Durchsuchung des
Schiffes durch die Besatzung eines englischen Torpedobootes
unerkannt zu bleiben. In Berlin angekommen, meldete er
sich bei seinem Regiment, dem 2. Garde-Regiment zu Fuß, und
ging als Leutnant mit der nächsten Ersatzabteilung auf den
westlichen Kriegsschauplatz. Dort erhielt er in der Nähe von
Bapaume beim Sturm auf einen vom Feinde besetzten, bewaldeten
Hügel durch einen aus einer Baumkrone feuernden Franzosen
einen Schuß durch den Oberschenkel. Die Verwundung
ist nicht schwer. Sein jüngerer Bruder, Vicco v. Bülow, Leutnant
im 2. Garde-Regiment, stürzte bei einem Patrouillenritt
mit seinem Pferde und wurde eine Strecke weit geschleift. Er
brach sich einen Wirbel des Rückgrates, doch ist auch seine Verletzung
leichterer Natur.