Full text : Bismarck´s Glaube.

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Unzufriedenheit  mit  den  weltlichen  Dingen  handeln,
kommen  dahin,  in  kruptokatholischer  Richtung  alles,  was
unserm  vorwiegend  evangelischen  Staate  feindlich  geworden
oder  geblieben  ist,  als  Freund  und  Bundesgenossen  zu
betrachten,  alles,  was  dem  Staate  entgegensteht.  Dar—
über  verdunkeln  sie  sich,  und  bei  allem  äußerlich  anspruchsvollen
  Bekenntnis  geht  ihnen  doch  das  evangelische  Bekenntnis
  verloren.“

Nachdem  Bismarck  dann  das  Wesen  der  Dapstkirche
beschrieben  hat,  ruft  er  aus:  „Was  bei  dieser  Lage  der
Sache  Herr  von  Kleist-Retzow  immer  von  einer  „Kirche“
ganz  einfach  sprechen  kann,  —  er  hat  sich  ja  viel  mit  Theologie
  beschäftigt,  und  ich  glaube,  daß  er  sich  wohl  auch
einmal  die  Irage  vorgelegt  hat,  ob  er  für  sein  Seelenheil
besser  sorgt,  wenn  er  katholisch  wird;  ich  habe  sie  mir  vorgelegt,
  habe  sie  aber  verneint.“  Wemnn  herr  v.  Kleist  die
katholischen  Institutionen  geprüft  habe,  aber  doch  von
seinem  evangelischen  Standpunkt  und  von  dem  eines  königlich
  preußischen  ehemaligen  Oberpräsidenten  aus  immer
noch  als  die  „Nirche“  in  dem  augenblicklichen  schweren
Nampfe  Hreußens  vertrete,  sage  er  sich  „von  seiner  Treue
gegen  König  und  Daterland  los,  von  dem  Evangelium,
kurz  und  gut;  er  steht  immer  als  das  bedauerliche  Bild
des  ganzen  Unterschiedes  da,  der  ihn  von  dem  evangelischen
  Standpunkt  des  herrn  v.  Maltzahn  trennt,  dem
ich  .  .  meine  herzliche  Anerkennung  für  diese  offene
herstellung  der  ursprünglichsten  tiefsten,  mit  unserer  Seele
und  unserem  heil  zusammenhängenden  Grundlage  dieses
Kampfes  nicht  versagen  kann.  Lolge  ich  dem  Papst,  geht