nuwimer 104 1
slertales nach dem Kalserlichen Hauptquartier
wirb lebhaft besprochen. sgu einflußreichen Kreisen
herrscht die starke Ueberzeugung, daß wenw
Versuchsballon
über einen Sonderfrieden aufläht, dies durch
die Alli#erten günstig aufgenommen
wird. Weiter herrscht die Ueberzeugung, daß
jetzt die Jeit für die Alliierten gekommen ist,
ch über die zulunftigen Friedensbedin=Oesterr#eich
wieder (I) einen
um si
gungen zu verständigen.
Portugiesische Truppen.
Die „Neue Züricher
Zeitung“ meldet aus dem Haag, daß die ersten
die nach Bordeaur
rerschifft wurden, für die Westfront. bestimmt
Nach dem' „Temps“ verläßt in einigen
Tagen die erste portugiesische Dioision mit
ger in Tancos, eine
weite Division wird gegenwärkig mobilifierr
und soll in 2 Monaten abmarschfertig sein.
Jyr soll eine dritte aus Tancos solgen.
Der Mitarbeiter vom „Temps“ hebt hervor,
daß man in gewissen Kreisen die Aussicht auf
ein militärüsches Eingreifen, das nicht zum un- ie!,
Jiele die Verleidigung portuglefischen
Voden- hat, unleugbar mit einer ge-Zürich,
15. Juli.
vorlugiesischen Truppen,
sind.
22000 Mann das
mittelbaren
wissen Kälte betrachte.
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Kolenhelmer Angeigen
Truppenlandungen auf Mytilene.
Cenf, 15. Juli. Nach einer aus Athen hier
eingetroffenen Meldung landeten 4500 franz.
Soldaten in der Petra-Bucht vor Motilene,
wo sie ein Lager aufschlugen. (J.)
Kämpfe in Maroklo.
Bern, 15. Juii. Pariser Blättern zufolge
halten maroklauische Truppen nahe Chamel
Allah harte Kämpfe mit einem über 8000 Mann
starkem Stamm. Die Blätter erwähnen hierhei,
daß die angreifsenden Stämme sich der
Schützengräben im Gefecht bedienten.
Bergunügungsunzeiger.
v id. tipiele; Selios. Im Hotel „Deut—
scher Kaiser" gelangt Samsiag und Sonntag
das eige: nar tig ausgebaute und höchst spannende
Drama in 4 Allen „Josia“ oder „Kriegeirrsahrten
eines Mindes“ zur Vorfuhrung. ies
ierdorragende Filmwerl! isr mit heirlichen 2 r
S:enerien ausgenaltet unod nur erstliassige
Bühnenkräfte find dauei verireten, die berühmile.
Kiuniierin Hedda Vermon in der Tiitelroile-*
zueite HDaupimmmer L das reizende Lusl-‚Er
soll dein Herr sein“ in 3 Allen angesene.
Dnauete Kriegwoch enbun. und einige
iniereian Nebeumummern sind dem Programm
werden
München. 13. Juli. Zacht VBiehmarkt.
Nachdem lokanntlich durch Festsenung
von Hochstpreisen fur lebendes Sblachtoieh die
Zutriebe sofort nach deren Einführung jo gering
wurden, daß die Vayericche Fleischversorgungostelle
sich reranlaßt sah, die Allhaltung
von Schlachtviehmärlten am hiesigen Schlachtund
Viehhof zu sitlieren, fand heute durch Genehmigung
genannier Sielle nach fast zweimonatlicher
Pauje wiederum ein offenlcher
Schlachtviehmartt statt, um ein Bedürfnis des
selben beurteilen zu lonnen. Das beutige An:
gebot war jedoc bedauerlicherwei#e sehr schwack,
olwobl Zuchter wie Mäster von berufenerr
Seile freundlichst ersucht wurden, diesen öffentlichen
Martt gui zu beschiden. Ueber die
Gründe dieses Miherfolges außert sich Schlachtund
Biehlhofdireltor Opel: „Turch die
beschidung emiteen den Mästern urd Riche
tern ledeutende Spesen, denen ii# durch Ankauf
im Slall enthoben find, wie Transpor::
sresen umt Zerner werden Die Tiere nach
dem Gewicht am Marktte heiahln, während ihnen
leim Ankauf im S:all dar „ Preozent
Gewic#terlust abgezogen wer#en, die Tiere
aber durch den Tranoport bis zur Wiegung
beigegeben.
Christlicher Mütier-Verein.
Sonntag. den 16. Juli nach der Kriegsandacht
Vortrag--in
der Stadtpfarrkirche.
Vereinzmesse am Montag um 8 Uhr in der Heiliggeistkicch.
5288 Die Vorstandschoft
— ernn . unnla — ür das keutnénnische Büro einte
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gabe der nacksolgenden Besimmungen,
Brotzulage zu gewähren.
Diese Anordenn
Juli 12910, also weder vor nock nach dieser Frist.
Die Brotabgabe
Diese Wochenntreisen (17.
Mektverteilungsstelle gesondert vorzulegen.
ern dann Mel angewiesen, wenn sie von der Mehloerteilungssielie
gepruft und in Ordnung gesunden worden sind.
Rosenheim, den 13.
Sonntag, 716. Juli J916
Prozent an Gewicht verlieren. Um diesen nun
alle Donnerstag statlfindenden Markt in seinner
Frequen; z heben, musse den Landwirten
mit weitergehenden Konzessionen entgegengekommen
werden. Auch das inzwischen eingeltretene
gule Erntewetter dürfte viele Land-Uuiric
an der Beschicung des Marktes verhindert
haten.
Stübt. Arbellsamt Nofenbeim.
Ofsene Stellen: Hier: 2 Fuhrknechte,
3 Schiofser. 2 Schaffler, 6 Schulmacher, 1
Kofferträger; Hausmagde, 2 Mädchen für
alles. Auswärts: 1 Stallichweizer, 4 Fuhrlucktie,
6 Feldlnechte, 1 Dienstbuben, vier
Steinmetze, 3 Hufichmiede. 4 Spengler, vier
Wagner, 6 Schlosser. 5 Eisendreher, 3 Maschianenudlosser,
„ Noligenterfager, 4 Schreiner,
1 junger Müller, 4 Schulimacher, 1 Friseur,
13 Maurer, Zimmerleute, 170 Erdarbeiter,
0 Stall und Feldmägde. 6 Hausmägde, 2
Buglerinnen, 5 Prir atlöcdiunen, 2 Galthos.=loc
inmen, 4 Madchen fur alle?.
TAnbedingt sichere und dabei billige Aufbe-Sahrung
von Wertvapieren und Wertsachen ge·
wahtt ein mundeisicheres Bankinstitu: wie die
8 nerische Handelebank Filiale Rosenheim.
Siele Inseral in heutiger Nummer.
r
Bekanutmachung.
Gewährung einer außerordentlichen Brotzulage.
Der Siadtmaqgiurat hat in der Sihung v. heuligen beschlossen,
zur Ausgabe der nächisten Brotkarte nach Maß,
eine außerordentliche
I.
ng gilt nur fürt die Zeit vom 17. mit 23.
Jeder Broilartenberechtigte erhält ab Montag. den
1. Juli 1916, für diie Zeit bis zum 23. Juli 1916 in oen
Bro#tde rkanfenellen
der 1. Brolkartenwocke
mit 23.
Schwarzbron
abgegeben werden.
gegen Abgade des schmalen Wochenstreifens
üherdrudt: Hrontarte für die Woche
Juli 1815 ine Zulage von 350 gr.
ein 130 ger Wecer. Wei hbrot darf nicht
III.
darf nicht
IV.
vor Montag, den 17. Juli
Die Verläufer haben bei Vorlage der Wochenstreifen genau
auf das Wochendatum
und Wochenstreisen, welche auf die Zeit vor dem 17. Juli 1916
laulen, urier allen Umüänden zuruckzuweisen.
17. mit 23. Juli 1916 = zu achten
V.
Abgabe von Broi auf diese Wochenstreifen erhallen
die Bäcker nur dann den Wochenstreifen
7oOnr Brot angerechnel, wenn sämtliche bei der Mellverteilungsftelle
eingereichten Wochenstreisen auf die Zeit vom 17. Juli mit
1010 lauten.
5 Brotmarken #
VI.
mirt 23. Juli 1916) sind der
Auf dieselben wird
Juli 1916.
Stadtmagistrat.
Verloren
eine branne Banknotentasche
mit ca. 150 Mark Jahalt. in der Bahn München—Rimsting oder
Landstroße Rimsting —Seebruck.
Abzugeben gegen Belohnurg in der Expedition.
5273
das Hansarbell * 14 und eiwos
kochea kann, lsucht 8
Oflerten unter 1 Suete an die Erv
2375
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Mahnung
3 Zimwer, Wohnküche, elekt Licht
und Ifd. esser zu vermieten,
Näheres Exped. 076
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######lmwirt Innsh#aße.
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