Nummer 74.1
Metallgeld und die Zigaretten sind in den
Händen des Diebes geblieben, der einstwellen
noch nicht entdectt ist. Er hat die Kasette offenbar
weggeworsen, ohne du wissen, daß ein.
hoher Geldbelrag unter dem Pappbde##l auf.
bewahrt war. Die Ehrlichkeit der Frau Gun
zenberger ist mit 10 Mark gelohnt worden.
5l 2rkeessenn-Stasdmusil
am Mar-. Nole ab. V.
Sonntag, den 1. April 1917,
vormittags 11 12 Uhr.
1. Frisch voran! Marsch von’ Recling.
2. hu 3. Op.: „Iphigenia in Aulis“
Sluck. i
3. —ims Walzen von Fucil.
4. Treueschwur, Festklänge von Kistler.
5. Die deutsche Meeresu acht, Marsch v. Linke.
* 9
Mabnahmen a * Vente not auf
Das Jmalinen *½“ s 2 über den va.
terländischen Hilfsdienst vom 5. Dez. 1916 hat
s crforde rlici gemacht, die vom Priegsmini.
slerium im vergangenen Jahre zur. Belämpfung
des Vertragsbeiuches der landwm. Dienĩtboten u.
erlassene Bekanntmachnnn vom 9. Ze
bruar 1916 mit dem Filfsdienstges cs in Ueleer#
einstimmung zu bringen. Zugleick= ließ es die
unehmende Dienstbotennot auf dem Lande und
groste Bedeutung, die der Sicherung und,
wenn möglich, Steigerung der landw. Erzeugung
zurzeit zukommt, als dringend geboten
inen, den ferneren Abmug von landw. Arbeitskräften
bis auf wmeiteres zu unterbinden. und
der Landwirtschaft, soweit dies mit den Inieresten
des Gewerdes und der Inoustrie vereinbar
war, abgewanderte Mrdeilslrafte wieder zu.
zuführen. Das Kriegsministerium hat deshalb
Au gewerbliche
4%%%
am 28. März 1917 eine Bekanntmachung erlassen,
die diesen (esichtopunklen Rechnung
trägt. Nach diesen Vorschriften dürfen nicht
hilssdienstpflichtige Personen Lis auf weiteres
Betrieben oder als häuoliche
Dienstloten nicht in Veschäftigung genommen
#erden, wenn sie in den letzten vorausgegan.
genen 12 Monaten menigstend 0 Wocken in einem
landw. Betrieb tätig waren. Unter der
gleichen Voraussetzung, dürfen Michthisfedient. Z
917 ab als häüsliche
Husche ge vom 15. April 1917 ab
Dienstboten nicht mehr weiter beschäftigt wer.
den. Die Bewilligung von Ausnahmen ist vorgeieben.
An den bioherigen Bestimmungen zur
Interdrückung des Vertragsbruches landwirtschaftlicher
Dienstroten und Arbeiter ist im all.
gemeinen, besonders hinsichtlich der Grundzüge,
festgehalten worden.
Kchüche Nachel##
40 stündiges Gebet in der Stadt-Ppfarrkirche.
Zum 3. Male findet diese eucharistische An
racht in der Kriegszeit statt. Unsere waderen
Solraten setzen zu Land uno zu MWasser ihre
ganze Kraft ein, um recht bald den heißer.
sel ilen Frieden dem geliebten Vaterlande
ertampien. Daheim ist jung uno alt bereit zum
vaterlandischen Kilfsdienn: überall werden Gelder
jlüssig gemackt für das bedrängle Vaterland.
Auch das sGebet, in Andacht und Big rauen
verrichtet, ist vaterländischer Hiijsdien: fl. Darum,
Katholiken Rosenheime, lommt in 1•i#t Gna.
dentagen recht zahlreich zum euchariflischen Heiland
und rittet innig um Schun und Segen fl r
uniere tapseren Leere und für das geliebte Vaterland.
Wenn unsere Feldgrauen nocken und
monatelang im Schügengraben und im Trom-
zu
Distrikis·Sparkasse Rosenheim
nimmt Seichnungen zur
S. Beutchen Kriegeanleihe
Spareinlagen, in letzterem
sowohl in bar, als auch aus
Salle ohne Kündigungsfrist, entgegen.
Schönstes Sirmgeschenhk: ein Schuler-Rriegssparbuch.
Die Stücke der 6. Kriegsanleihe wollen abgcholt werden.
2958
ausschusses:
und 2
enthalt 4 2lusweismarken 2
110t
Dr. Heissler
ab 2. April verreist.
für luszugsmehl (Kochmehll!
3 Pfg. verkauft werden.
Lotterie-Einnahme der
ISf. Abddesttehen Klasen-Vottoris
J. SENFT, Rosenheim.
Schluss des Lose-Verkaufs zur 4. Klasse
9 (235.) Klansenlotterle
——— —□
Kaufiose atets in allen Einteilungen vorrälig.
Bekanntmachun #
Getreff: Regelung des Verbrauchs von Grot u. Mehl.
Der Stadlmagistrat beschließt unter Abänderung der bisberigen
Regelung ausges. Betreffs in Amwendung des à& 1 ff.
mdesratsverordnung über Brotgetreide und r* 2 aus
da Crnte 1916 nach Anhorung des Brot. und Mehlversorgungs-Art.
Die Wochenbrolkarle 1 enthalt 7 Ausweismarken à 70
G ramm und 2 Ausweismarken a 490 cbramm Brot.
W#chenbrothtart II enthalt 14 Ausweismarhen à 70 chramm
Aus#weismarsten à 400 chramm Brot.
250 Gramm Illehl.
Art. ül.
im Sinc des #0chlipreisgeschzes festgelel:
für Weizenmehl EVEEIEVIIIT
ohl dattg
für Roggenbrot à 190 Gramm 20 Dfg. für 1420 Gramm bo Pfg.
und für 6910 Gramm Roggendroi 1.30 Mlh.
Das Noggenbrot darf in Bächereien auch in
*0 GCramm ausgeschnilten und das 70 Gramm
Art.
Vorstchende Anordnungen lieten am 1. April 1017 in Kraft.
Kosenheim, den 30. März 1917.
Studtmagistrat.
#inlberhand Rosendein ·Tand
hat abzutchen an Wiebr##veskäufer im Amtsbezirk einen Posten
Dorschenkraut.
Bestellungen sind sofort zu richten an die ceeschaftsstelle des
Kommunalverbandes Rosenheim Land. K. Zezirksamt, ölmmer 22.
Landwirte wollen auch rechtzeltig ihren Bedarf an Misch-(##te#
für Kuhe und Kälbermehl für Jungliere bei den
deverma n anmelden, damit eine gerechte Verrelung
vorgenommen werden hann. 29
Ireh- u. Wechseommotore
Kol. Iull. und zinkarähte, L#i
melsener aushalten, dann wollen wir wenigstens
die eine oder andere Stunde vor dem Ta.
bernatel aushalten.
Und damit das (CGebet reckt segensreich ner
de, kommt in diesen Tagen recht Zahlreich zur
I.I. Kommunion, nicht bloß jene, die mit dem
Empfsange der Hl. Ostersommumnion noch #um
Ruckstande sind, sondern auch jene, die diese
Pflicht bereilo erfüllt haben. "„
Beichtgelegenheit ist an diesen Togen mor
gens 5 Uhr. nachmittags 3 und 5 Uhr.
„Kommt, der Meister ist da, er ruft Euck“.
Nosenheim, 1. April 1917.
Kath. Stadtpfarramt Rosenheim.
Gesl. Stadtpfarrer.
Der Weltrrieg.
Aufteilung des a
Grundte'tör
Stodlicim, 31. März Die rerolullonaure
Regierung in Rufland arbeilele ein Deirei aur,
nodurck, das GGrundeigentum der Adeligen an
Kommunen und lanowirtschaftliche kooperat#
Vereine zu zeilm eiser Nutznien#ung uberlassen
uird. Die allen Besiner dürfen nur 120 H
lar pro Familie erhalten.
und
die neue
Rusfeurchicrung.
Lugano, 31. Mär#.„Avami"“ melbrt aus
Pa#i# Einzelheiten ü#er den pep#imistiscken Ein
druck, den die Emnäclung der russischen Ne#
rolution in den leitenden Kreisen Fran
reics erro##uuse, u.? man die heuie #u Rufßland
mas gebenden Elemente geradezu ais ver
Frankreick-Sonntag,
1J. April 1012
Musik und Wealer.
Ta- Wol-latigteitiionee cn Umsere
ataillonelapelle zuanmuen der
erfrisfaungenell-ui halte:, #indel ientn amlag
im Lotel „Teuliccer Kas#er"“ nai #r
mochen nochmal- ** aunerliam. deir Nu
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tragsfolge dazu :uf eermiennn iell:.
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(Obne Verantwortung der Redaktion.)
Konzertes rechtierligi
zur Roseni,eifter icerkrr:
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mochte seinen Platz veraͤndern,
am liebsten auf eine Alm.
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Eistrin 60 Pfg., Kluder 20 Pro#.
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Geöffnet von morgens 9 Unc bls abends 9 Upr.
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Roggenbrot Jarf nur in länglicher Seim und in einem ——.——
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hergesielt und abgegeben werden. 1989 Tuchliger —
Art. III. .4 f 2
Es werden folgende Kleinhandelspreise als abcsivtele Flsũ lergehi b"i E— Kpittiad
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verschiedener Systerte, darunter
solche mit Sternen, welche sich
selbst reinigen, sehr leicht gehen.
daher sich für Kuhgespann eignen,
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und Wäscherin.
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Suche
Herrschaftslöchinnen,
innen. Oaus= Küchen und Stallmägde
Maschinenhandlung. *
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