— 80 —
ner verzmeifelten Lage allein in der vollständigen Ausnutzung seiner Wehrkraft
bestehen konnte.
Deutschland legte sich eine Rüstung zur See zu, aber erst hätte es auf dem
Lande ganz fest stehen müssen. Das war die Voraussetzung zu ersterem, und
beides war durchaus möglich und nötig. Menschen und Geld waren da! Man
mußte nur das Hoffen aufgeben und zum Handeln schreiten. Man hatte sich
endlich der völkischen Kraft des Deutschen Volkes bewußt zu werden. Das aber
verhinderten die Mächte, die damals schon, wie heute, den Reichstag und die
Presse beherrschten und die „öffentliche Meinung“ formten: Jude, Jesuit und
Freimaurer.
So reifte die Krise des Jahwehjahres 1906 um Marokko, die bereits im
Jahwehjahr 1905 entstanden war. Der Deutsche Kaiser hatte am 31. März
dieses Jahres Tanger besucht und Marokko als selbständigen Staat angesprochen.
Das Jahr 1906 war auch ein Jahwehjahr, ergibt doch die erste und dritte
Zahl 10 und die Quersumme der zweiten und vierten 15.
Es stand in der Konferenz zur Frage: Sollte Marokko als selbständiger
Staat dem Handel für alle Völker, auch für die Deutschen, offen stehen, oder
Frankreich so fest in der Hand haben, daß die anderen Völker und Staaten
von ihm ausgeschlossen waren.
Gewitterschwüle lag um die Jahreswende 1905/06 über Europa. In dieser
Gewitterschwüle wurde am 1. Januar 1906 der Chef des Deutschen Generalstabs
und sein strategischer Erzieher, General Graf von Schlieffen, entlassen.
An seine Stelle trat Graf von Moltke, der durch seine Frau von einer Atmosphäre
der okkulten Gedankengänge des Juden Rudolf Steiner umgeben war.
Es erübrigt sich, auf den Gang der Konferenz von Algeciras einzugehen,
die am 16. Januar 1906 zusammentrat. — Nur Oesterreich-Ungarn leistete
dort Deutschland, wie man sagt, „Sekundantendienste“, ein Ausdruck, der klar
beweist, daß es sich hier um einen gewaltigen Kampf zweier Richtungen handelte,
aber man sah wieder nicht die „unsichtbaren Väter“ als die Gegner des
Deutschen Gojimvolkes und erkannte nicht, daß es hier um die von ihnen schwer
bedrohte Freiheit des Deutschen Volkes ging. Sämtliche Gojimstaaten, die in
der Verschwörung standen, und ihre willfährigen Freunde traten gegen Deutschland
auf, auch Italien. In Algeciras stellte es sich vor aller Welt offen auf die
Seite der Entente. Die „Extratour“ machte die Deutsche Regierung dem
Deutschen Volke entschuldigend klar. Die Niederlage Deutschlands war vollständig,
wenn auch in diplomatische Form gekleidet, diese wurde noch gewahrt.
Marokko blieb dem Namen nach selbständig, tatsächlich aber war es Frankreich
ausgeliefert. Dem Deutschen Volke wurde von seiner Regierung kein reiner
Wein eingeschenkt, ebensowenig von der „wissenden“ freimaurerischen Presse.
Das Deutsche im Deutschen Volke sollte sich nicht regen.
Die Belastung, der die überstaatlichen imperialistischen Mächte durch die
Gojimstaaten Rußland, England, Frankreich, Belgien, Italien von vornherein
Deutschland zu unterwerfen gedacht hatten, war so stark gewesen, daß England
und Frankreich im Dezember 1905 von neuem in Verhandlungen über eine
französisch-englische Militärkonvention traten. Sie haben auch in diesem
Jahre zu eindeutigen Abmachungen geführt. Es stand zwar, freimaurerischer
Gepflogenheit zufolge, kein einziges Wort auf dem Papier, das England band,
aber es war nach Ausspruch englischer Staatsmänner ehrenpflichtig derart gebunden,
wie es nie zuvor gebunden war.