Amore
Am - õre (it.), m., uv.; 0: Liebe, Lust: Con
Imit) a. w. HB. 2, 136; 163 ꝛc. Torstte, m.,
—n; —; f.; —n: Die Peeten erschaffen mehr 2gl.
kleine Liebesgömer unter dem Tirel der A-n. Ramler
Mrth. 78; W. 15, 126; 128 (bgl. Amors Brüder.
ebd.; die Amern. 127) 2c.; Die A. freiligrath S W. 1,
197;201 r., auch (it.) Amorétto (vgl. Amorine);
serner: Amerétichen, Art Harfenschnecke. Oken 5,
476. orkvole (it.), adr.: (Mus.) lieblich, zärtlich.
— Amörg-inisch, -ilch, a.: von der gr.
Insel Amörgos stammend, bes.: A-# Gewebe, Gewänder,
slorartig, durchsichtig, s. Cuhl 1, 180;
Weiß Kest. 1, 115 ꝛe. — Imor-ill (span. ijo),
m., — ; —: eine Sorte Cigarren. -in, m., en;
en; -ine, f.; —;;-ind (it.), m., —#; —s: Amorette:
Fin A-o. W. 3, 140; 23, 294 ½.; Amor ... Der
kleinen A“-en, seiner jüngern Brürer. 284 ff.; 3, 137; Ech.
26b 2c.; flatternde Schleife im Haar; auch Pfl. —
Reseda. Oktn 3, 1373. ös (it.), a.: verliebt:
Zu a-#er Natur zu sein. püchler Südöstl. 3, 25.
öso: 1) m., —; —8, -dsi: Liebhaber; Liebesbeld.
— 2) (adv.) Mus. — amorevole. —
Imörph (gr.), a.: „gestaltles“ (Chem.), von
Körpern, die — in Folge schneller Abküblung —
nicht die ihnen sonst eigenthümliche krystallinische,
sondern eine glasförmige Struktur zeigen. Zurmeister
Gsch. 61; 70; 319; A-er Basalt. Ausld. 39, 94 83;
A“er Phesrher. Uaur 14, 2719b2c. a, f. [824, 1]:
Pfl., Sichelfrehme, bes. A. fruricösa 2c. -ir, f.;
0; eismus, m., uv.; 0: amorpbe (s. c4 ) Struktur.
Burmeiser Gsch. 318. -isch, a.: amordh.
Son, Jum, n., —#; -a: amorrbe Kärper. —
Amort-rren (frz.), tr.: amortifieren. isäbel,
a.: amortifierbar. -isatiön, f.; —en; —-: Amortisierung:
A-#. Erikt; Fenrs; „Gesetz;-Kasse; -Termin
2c. -isserbar, a.: der Amortisatien unterworfen.
-issieren, tr.: 1) Werkbrapiere für „ab
u. todt“, ungültig erklären; nam auch, bei Staatsschuldscheinen
2c.: sie durch Zahlung aus dem Amortisatiens=
(od. Schuldentilgungs-) Fonds einziehn
&. — 2) Güter in die „todte Hand“ übergehn
machen. eissement (mäng), n., —#8; —#; —6-:
Amortisation. — #Smöt-iön (lat.), f.; Sen:
Amovierung. - us, a.: amoviert: Rés amöte,
etwas Entwendetes, unrechtmäßig Genommnes 2c.
— Amour (frz. —u), f.; -en, —6: Liebe, Liebschaft.
Sch. 191b 2c., s. aimer: Postillon (-ilIjöngl
d'a., Liebesbote; Billet (s. d.) d’a.; Flate (s. d.)
d’a.; Cour (s. d.) d'a. 2c.; auch: Bankschleife am
Haarbeutel (vralt.). Scherr Bl. 1, 187. Taché
l-aschẽ], a.: verliebt, vernarrt: Er ist wirklich a.
Sozer 14, 79a. —tte, f.; —, —s: Liebschaft; die
leckersten Theile eines Bratens 2c. (Pfaffenschnit)):
A-n-Helz, Amarantholz. isch, a.: auf Amouren
bezügl.: Ven der letzten a-en Bekannrschaft. Heine
Ens. 194. —58, a.; verliebt. schaft, f.; -en:
Liebschaft. OMuͤler Ack. 106; 239. — Amov-ibel
(frz.), a.: ent-, absetzbar. -ibilität, f.; O: Absetzbark.
ren (lat.), tr.: entfernen; unrechtmäßig
wegnehmen, sich zueignen; vom Amt entfernen,
absetzen 2c.
Amphibrach 51
Ampechõni-on (er.), n., —s; zen, -a: Ein
leichtes Mäntelchen, welches auch über die Arme gehet,
u. vermuthlich ist dieses dasjenige Stück der weibl. Kleirung.
welches Enchelien od. Crelas, auch Anabolarion
u. A. genannt wurde. Winchelmann Gsch. d. K. 1, 204.
— A##mpel-idren (gr.), pl.: Pflanzenfamilie,
wozu der Weinstock (gr. ämpelos) gehört. -öplis,
f. [§ 24, 3, uv.]: Pflanzengatt. (aunrebe).
Sos, m., uv.; zoi: 1) Weinsiock. — 2) „Laube“
zur Deckung der zum Sturm ed. zur Leiterersteigung
vorgehenden Soltaten. Rüstow 9K. 313.
„urgĩe, f. 0: Weinbankunde.
Imphlb--ie (gr.), f.; — : A., Ampbibi-um, on,
„keidlebiges“ d. h. im Wasser u. auf dem Lande
lebendes Thier, wie Frösche u. andre Lurche; verallgemeint:
die große Klasse der ungesiederten u.
unbehaarten kaltblutigen Rückgratthiere ohne Flossen,
wozu außer den Lurchen noch die Schilrkröten,
Eidechsen u. Schlangen gehören; vgl.: Ven A-n
sellte man .. Nichts in den Sterren vermurben, da man
bier, wo fafi Alles trocknes Land ist, faßt nicht v. einem
-Amphi' der Glemente frrechen kann, u. doch sind
Schlangen, Eirechsen, Schildkröten u. Fische äußerst
bäufg. Kohl Südr. 2, 119 2c.; ferner: ein Wesen
v. Doxpel-, Zwitternatur 2c.: Ein bäslicheres A-ium
als der euror #ffierte Handelsgrieche auf seinem brzantinischen
Beden bestebt nicht. faumerayer Fr. 2, 220;
Wir suchen uns zwar, wie A-ia mit eigen erfundener
malerischer Tracht zu belfen. Heinfe A. 2, 84; So
zwiingt die Natur dieselben Thiere, welche in der ersten
Zabreshälfte auf dem wasserleeren, Kaubigen Boden lder
Sterren] vor Durst verschmachteren, als A“ken zu leben.
Humboldi Ans. 1, 31; Mit einem reizenden Mäirchen so
zu reden, als eb sie ein geschlechtsloses A-ion wäre.
(Schlegel Luc. 1, 116; Dies Aeion der Tugend u. des
Lasters. Ciedge Ur. 5, 47 2c. Siolith, m., —s, Sen;
en: Versteinrungen v. Amrhibien. iolög, m.,
—en, —s; -en: Kenner der Amphibien. Dazu: A-dis,
f.; isch, a. -ion, n., —; zia: Amphibie. iöt,
n., —en; Sen: A-en: Thiere, die in der erüen Periode
reine Wasser-, in der srärtern reine Luftthiere sind. Ausld.
39, 1216a. Siotisch, a.: beidlebig: Wasser-Gliererlbiere,
a-#e Gliedertbiere, Landgliedertbiere 2c. Burmeister
Gsch. 385; 387. isch) a.: in der Weise v. Ampbibien
(s. d. u. amphibiotisch): Zu jenema-en Tbeile
des Bundes, der inn= u. außerhalk der Kirche üebt. Eutzkew
R. 6, 17 2c. — Amphiblestr-oditis (gr.), k.
[8 24, 3, uv.]): Netzhaut-Entzündung (Dilreiris).
„oide, f.; —n: Netzhaut des Auges (Retina). —
IAmphib-öl (gr.), m., -(e)s; —e; -öle, f.; -n:
Die Hernklende (A.), an ihrer schwarzen Farbe leicht
kenntlich, ist ein Dorvelsilikat, das aus 3fach kieselsaurer
Kalterde mit derrelt kieselsaurer Talkerde entstanr und
seine schwarze Farbe beträchtlichen Antheilen v. Eisencx#dul
verdankt. Zurmeiker Gsch. 151, vgl. Augit.
Solié, f.; +eyn: Zweideutigk. ölisch, a.: zwei-,
dorpelreutig:; dorpelten, unentschierenen Charakters:
A-e Gesteine (vgl. Amrhitel). olit, m.,
—(e)s; —-e: Amrhibol. Stegorooius Kerf. 1, 126.
Sologié, f.; —eyn: Amrhibolie. — Amphibrach
(gr.), m., —#n, —; -en: Versfuß, worin eine
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