Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Nummer  111

SWBesenhmer  Anzesger  —

Dienstag,  15.  Mai  1012

 

Schuldienst.
lehrerin  Elisabeth  von  la  Hauste  in  Ranoldsberg,
  BA.  Möhldorf,  nach  Langengeisling,Bul.
Swigz.  und  die  Hicfslehrerin  A.  Wasiner  in

Mehring,  B'N.  Altötting,  nach  Ranotdsberg,

Büä.  Mühldorf.  Dauernd  pensivniert  wurde  die
zeittich  pens.  Hilsslehrerin  Therese  Birndorfer,
zuletzt  in  Rechimehring,  B.  Wasterburg.  Jeitlich
  pensiomert  wurde  der  Sauptsehrer  Anton
Kintermayer  in  Rieren,  BA.  Waserburg,  bis
1.  Mai  1919.  Gestorben  ist  der  Hauptlehrer
Andreas  Berr  in  Erkstätt.

Silberne  Hochzeit.  Herr  Bahnschiffner
J.  Fritz  in  der  Hubertusstraße  degeht  heute
m  seiner  -  Gattin  Marie  das  Fest  der  silbernen
Hochzeit.  Für  die  grose  Beliebtheir,  deren  sich
das  Jutelpaar  allenthallen  erfreut,  sprechen
die  zahlreichen  Geschenke,  welche  ihm  zum  heuligen
  Feste  von  vielen  Seilen  gewidmet  warden.
Unser  Glückwunsch!

Ein  Jubektag  im  Hause  Licklede

r.  Am  Donnerstag,  den  17.  Mai,  wird  Herr
Mühheer  Licklederer,  alad.  Kunstmaler  dahbier.
mit  seiner  Gemahlin  Mathilde  das  25jährige
Hochzeitsjubiläum  feiern  tönnen.  Nach  Abschluf
seiner  alademischen  Laufbahn  in  München  hat
sich  Kunstmaler  Licklederer  dauernd  in  Rosenheim
niedergelassen  und  hier  während  seiner  25jähr.,
glücklichen  Ehe  Derrlicke  Proben  seines  Könnens
und  seiner  Schaffensfreude  abgelegt.  Alle  Jahre
erfreur  uns  Lickleoerer  mil  der  Ausitellung  seiner
  vielgerühmten  Landschaftsbilder,  zu  denen
er  am  liebsten  Motive  aus  der  näheren  Umgegebung
  Rosenheims  wählt.  Licklederer  wandeli
eigene  Bahnen.  Nicht  in  dem  ertraraganten
Sinne  mancher  Seczessionisten.  Sein,  Stärle  bestehtr
  vielmehbr  in  einer  eminent  vornehmen
Feinbeit  der  Aufsastung.  in  einer  geradem  bewundernswerten
  Genauigkeit  der  Darstellung  u.
in  einer  vollgültig  wenen  Wieoergabe  der  durchaus
  innerlich  erfaf  ten  Morirc.  Uceber  seinen
Bileern  weht  der  Odem  des  Schoöpiers  der  i
lur.  vidiederer  schafft  höchst  wahr  und  höchit
naturgeireu.  Durch  die  sarbenprächtigen  Wandschmucklalender
  der  „Kunfimuhle  Rosenheim“
kommt  jährlich  ein  Lidlecerer-Bild,  damit  manch
neesiliches  Kunstwerk  in  die  Kreise  des  Volles.
Ja  der  Landschaft  liegt  Licklederers  hervorragende
  Kraft.  Aber  auch  das  Vorträt  hat  an
ihm  seinen  Meister  gesunden.  Wenn  wir  vor
vVidlederere  Kriegsvotiobildern  zu  Föching  und
in  der  hieiigen  #  Loretokapelle,  die  wir  als  durch
Phantasie  und  Piniel  monumental  bezeichnen
möchten,  anerkenneno  und  bemunoernd  siehen,
so  zwingt  es  uns  ror  seiner  „Königin  des
seraphischen  Ordens“  in  der  Vasilika  zu  Altötting
  unwillkurlich  zu  frommem  Gete##  auf  die
Kniee.  Wir  wünschen  der  königlichen  Kunft  Licklederers
  auch  für  die  Zujunft  die  besten  Erfolge.
Möge  zur  goldenen  Reise  seiner  Kunft  auch  die
goldene  „50“  des  Familiensebens  hinzulemmen!

Städt.  Hülsenfrüchteverlauf.  Morgen
  Dienstag  ist  der  lexre  Verkaujstag.  Die  eiwa
  untenütten  Auswiiskarten  verlieren  alsdann
ihre  Gültiglekt.

Städt.  Lebensmitte  lverlaus.  Wir
weisen  auf  die  heutige  Betanmmachung  bin.  wonach
  gegen  Beslellmarke  II  Teigwaren  in  den  einichlägigen
  Gesch  äiten  beitelli  werten  konnen.  Am
Freilag  ist  leurer  Tag,  an  welchem  die  Marlen
angenommen  werden  foͤnnen.

Die  Reichsreisebrotmarlen  alten
Musters  verlieren  mit  dem  15.  Mai  ihre  Gültigleil
  Ein  Umtansch  der  Marlen  ist  nicht  geinatiet.
  Inhaber  solcher  Reichsreiĩebrotmarden
lun  also  gut,  sie  noch  vor  diesem
Lebensmitteln  umzusetzen.

Der  zweite  Maisonntag  lief  uns  des
lang  rrsehnten  Frühlings  von  Herzen  frah  werden.
  Das  Wetter  schien  zwar  manchnal  gar  nicht
rvertrauenermeckend;  abends  fielen  auch  einige
Tropsen  und  aus  der  Ferne  hörte  man  Donner.
Ater  die  Sonne  blieb  dich  siegreich.  Den  ganzen
Tag  über  herrschte  sommerliche  Hitze.

Selbstmord.  Wie  seinerzeit  berichtet,  it
am  3.  Mai  ein  Mann  namens?  Joseph  Rittinger
  aus  Kirchenpingarten  bei  Bayreulh  von  der
Innbrücke  aus  in  den  Fluf  gesprungen  und  ertrunken.
  Wie  wir  erfahren,  ist  der  Ertrunkene  der
Uater  des  Bergmanns  Rittinger  in  Mühlau  bei
Miesbach,  der  vor  wenigen  Woechen,  von  der
Front  leurlaubt,  seinem  Leben  durch  Erhängen
ein  Ende  setzte.  Beide  sollen  geistesge  stört  gewesen
  sein.

Die  Schlipf  grubalm  verin  in  ihren
Wirtschaftsbetrieb  auf  Kriegszeit  geschlossen.  D
Ursache  liegt  in  den  Veresdamnbeschwieriglrilen.


Gefunden.  An  den  Firmungstagen  wrrd.
eine  Uhr  gefunden.  erh  agen  im  wmagistrali,
schen  Geschaftszimmer  N

Der  Landmann  *  jetzt  das  Wort!
Landwirte!  Gersibeablieserung  #  iz  jen  höchate
  Ehrenpflichtt  Das  deutsche  Volk  braucht
und  Euer  Korn,  das  den  Sieg  erst  vollendet!
  Nichts  darf  Euch  abhaiten,  schnell,  reichlich
und  tronz  Bestellzeit  zu  liefern!

Möbelbeschaf  fung  für  die
etraute.

Frankfurt  a.  M.  ist  eine  ##nrinmalsr
a  seit  Anfang  Februar  eröffnet.  Die

Versett  wurden  die  Hilf-Zeilpunki

  in

 

Grunosälze  für  die  Hexstellung  oes  dort  zum
Verlauf  gelangenden  Hausgerätes  sowie

sckaftlicher  Grundlage  durch  Angehörige  der
Schreiner  und  Tapeziergenossenschaften,  denen
seitens  der  Hessen-Nassauischen  zentralgenossen.
schaftskasse  ein  Sonderkredit  eingeräumt  wurde.
Au#  solche  Weise  wird  mit  dem  gemeinnützigen
Verlaufszweck  ein
verbunden.  Die  bei  Beendigung  des  Kriegeszweifellos
  sehr  zahlreichen  Aufträge  werden  dem
Handwerk  zugeführt.  Bei  dem  Arbeiter=  und
Materialmangel  ist  es  zurzeit  im  wesentlichen  nur
möglich,  die  Aufträge  von  Kriegsbeschädigten
zu  erfüllen.  Die  Erfahrungen  der  Kriegszeit
tommen  aber  den  gesteigerten  Ansorderungen
lünftiger  Friedenstage  zugute.  Die  Entwürse
der  Möbel  entstammen  der  Werkstatt  des  Leiters
  der  Offenbad,  er  Kunstgewerbeschule,  Profesiot
  Eberhard,  so  daß  Gewähr  für  die  Lie
kerung  künftlerisch  einwanofreier  Möbel  gegeben
ist.  Außer  Möbeln  sind  noch  Porzellan,  Glas  u.
Kückeneinrichtungen  zum  Verlauf  ausgestellt,  die
von  Franlfurter  Werlbundfirmen  geliefert  sind.
An  Bildern  sind  Voigtländer  und  Tenbnerdrucke
in  einfachen  Rahmen  ausgelängt.  Für  den  Ver
lauf  gelten  als  Regeln:  Von  den  jungen  Paaren
ist  eine  lleine  Anzahlung  zu  leisten,  der  Rest  des
Kaufpreises  wird  zur  Kälfte  von  der  in  städtischer
  Verwaltung  befindlidt#en  Hilfskasse  gelieben,
  zur  anderen  Hälftie  von  den  Genossenschaften
  gestundet,  denen  gegenüber  die  städiische
Eilsskasse  Burgschaft  übernimmt.  Von  den  Käusern
  sind  wöche  ntliche  oder  monatliche  Abzahlungen
  zu  leisten.  Die  Möbel  gehen  in  das  Eigenlum
  der  Stadt  über,  bis  der  Kauspteis  voll  bezahlt
  ist.  Die  Käufer  genießen  die  Vorzüge  der
A#zahinngegess  äfie,  ohne  von  deren  schweren
wirtschaftlichen  und  sozialen  Schäden  bedrohl
zu  werden.  Die  Preise  der  Möbel  fino  nicht
höher  als  in  Abzahlungsgeschäften,  obwohl  nur
besteo  Material  bei  bester  handwerklicher  Arbeit
geliesert  wird.  Die  Risikoprämie  lann  fehlen,
da  die  Stadl  die  Garantie  übernommen  hatl.

Kuik  und  Thealer

Gasispiel  Münchener  Künstler.  Die
Münchener  Künstler,  die  sich  durch  ihre  Gastspiele
  in  letzter  Zeir  nnd  durch  die  Milirlng
im  „Dreimäderlhaus“  hier  sehr  gut  eingeführt
habe  n,  kringen  Mittwwoch,  den  16.  Mai,  abends

128  Uhr,  und  am  Donnerstag,  den  17.  Mai
-Erit  Dimmelfahrt,  nachmittags  3  Uhr  und
abends  1.8  Uhr,  „Die  Keimat“,  Schauspiel  in

4  Alten  von  ermann  Sudermann,  zur  Wasahrung.
  „Heimat“"  ist  eines  der  hervorragendi#ten
Bühnenwerke  Sudermanns  und  hat  einc  ersolggekrönte
  Laufbahn  binter  sich.  Wir  sind  überzeuglt,
  daß  auch  die  Münchener  Gäfte  bestrebt
sein  werden,  uns  in  dieten  orei  Aufführungen
„Heimat“  gut  zur  Vorführung  zu  bringen,  zumal
  die  Haupipartie  der  „Magoa“  in  den
Händen  einer  Künülerin  von  den  Münchener
Kammerspielen  liegt.  Der  Vorverkauf  der  Ein
trinstarten  beginnt  Dienstag  im  Hoiel-Buro.

Der  Weltkrieg.

Wrahtbericht..
Vor  der  Kanzlerrede.

Berlin,  14.  Mai.  Die  „Morgenpost“
schreibt:  Aus  den  Verhandlungen,  die  Mitte  der
leqzten  Woche  in  Anwesenheit  des  Reichskanzlers
und  seines  Stellvertreters  Dr.  Helfferich  im
Großen  Hauptquartier  gepflogen  worden  sind,
ist  nach  übereinstimmender  Meinung  d####  Holitischen
  Kreise  Herr  von  Bethmann  Hollweg  als
Sieger  ũber  seine  Wider#acher  hervorgegangen.
Man  spricht  sogar  daven,  daß  in  nächster  Zeit
des  Kaisers  Vertrauen,  dessen  sich  der  ##ende
Staatsmann  nach  wie  vor  erfrent,  auch  in  äußerer

  Form  Auodruck  finden  wird.
Für  240  Milliarden  Mark  Handelsschiffe

  versenkt.

Berlin,  14.  Mai.  Nach  einer  Schätzung
des  Präsidenten  der  englischen  General  Steam
Navigation,  R.  White,  beziffert  sich  der  durch
die  Versenkung  von  Handelsschiffen  enlitandene
Gesamtschaden  auf  zwölf  Milliarden  Pfund,
(230  Milliarden  Marl)  wovon  auf  England  ungefähr
  drei  Fünftel  entfallen.  White  erklärt,  daß
England  auf  Jahre  hinaus  unter  diesen  schweren
Verlusten  wird  tragen  müssen,  falls  es  nicht  einen
entsprechenden  Gegenwert  dafür  erhalte.

Deutschland  muß  beseitigt  werden.

Petersburg,  14.  Mai.  Petersburger  Telegraphen-Agemur.
  Der  französische  Munitionsminister
  Mbert  Thomas  wurde  vom  Wollzugsausschuß
  des  Arbeiter-  und  Soldatemates  auf.
gefordert,  seinen  Standpunkt  über  die  gegenwärtige
  Lage  der  Kriegspolitik  und  des  internationalen
  Sozialism#s  datzulegen.  In  einer  Nede
erklärte  Thomas,  Frunkrieich  war  manchmäl  über
die  Hilfe,  die  Rußland  bringen  konnte,  beunru- 



 

die
Kaufbedingungen  tönnen  als  allgemeine  Richtlinie
  solcher  Einrichtungen  in  Betracht  kommen.)

Die  Herstellung  der  Möbel  exolgt  auf  genossen-Stück

  Mittelstandsfürsorge.

Wiehfünnerung  liegt  sehr  ungünstig.

 

higt.  Die  französischen  Demokraken  hoffen,  daß
das  neue  Ruf  land  Frankreich  vorbehaittos  unterstützen
  wird.  Der  französilche  Minister  tadelte
die  deutschen  Mehrhenssozialisten  und  verwarf
die  Stodlolmer  Konferenz.  Nach  dem  Eintritte
der  Vereinigten  Staaten  in  den  Krieg  und  nach
der  russischen  Revolution  können  die  Sozialisten
des  Westens  nur  in  eine  Besprechung  der  demokratischen
  Kriegsziele  willigen,  wenn  sic  die  Gewißheit
  einer  kräftigen  Kriegsführung  haben,
denn  die  Kriegsziele  der  internationalen  Demokratie
  würden  niemals  vom  preußischen  Militarismus
  anerlannt  werden.  Um  die  demokratischen
  Gedanlen  zu  verwirklichen  müsse  Deutschland
  durch  die  Beihilse  Aller  beseitigt  werden.
Dierussischen  Verpslegungsnöte.
Petersburg.  14.  Mai.  Auf  der  in  Peterslurg
  tagenden  Sitzung  der  Vertreter  der
From#  biell  Kriegeminister  Gutschkew  eine  Rede,
in  der  er  die  Frage  der  Verpflegung  und  Munitionsrersorgung
  der  Armee  berrührte  und  hervoxhob,
  in  welchem  Zustande  der  ermahrlosung
die  Verpflegung  von  der  alten  Regierung  zurückgelassen
  worden  sei,  Die  turkrästige  Hilie  der
Allüerten  wird  es  ermöglichen,  die  Munirions.
frage  in  Or#nung  zu  bringen.  Wenn  das  Abtommen
  mit  Amerika  endgültig  zum  Abschlufr
lommt,  das  sich  verpflicktete,  in  einigen  Wochen
in  Rußland  den  Transport  zu  organisieren,  so
ist  eine  günstige  Lösung  dieser  Frage  gesichert.
Die  Frage  der  Verpflegung  und  besonders  der
Im  Laufe
von  einginhalb  Menaten  müssen  wir  die  Liese
rungen  von  Langesc#eugissen  an  die  Armee
verstärken.  Nur  das  kann  die  Lage  verbessern.

2

Die  rusiiiche  Anarchie.

RPetersburg,  14.  Mai.  Eine  Bande  von
etwa  30  Anarchisten  aus  Peiersburg  und  Schlüfselburg,
  die  mit  Gewehren,  Revolvern  und  Bomlen
  bewafsnet  ist,  setzte  sich  in  den  Besitz  des
Hauses  des  Herzogs  von  Leuchtenberg  in  der
Nähe  des  Marientheaters,  um  darin  ihr  Haupt-=quartier
  aufzuschlagen.  Sie  weigert  sich  trotz
aller  Weisungen  des  Arbeiter-  und  Soldatenrales,
  das  Haus  zu  verlassen.  Der  Bezirkeiommandant
  hat  das  Haus  von  Truppen  umstellen
lassen.  Nach  einer  weiteren  Depesche  hat  der
Kommandant  v#en  Petersburg,  Komisow,  seine
Entlassung  eingereicht.

Unmöglich.

London,  14.  Mai.  Die  „Temps“  soricht
die  Ansicht  aus,  daß  es  ohne  neue  Hilse  umnöglich
  ist,  an  der  Westfront  einen  entscheidenden
Schiag  zu  führen.

LCebte  Nachnelen.

Der  Reichslanzler  in  Wien.

Wien,  14.  Mai.  Der  deutsche  Reichskanzler
ist  gestern  früh  zu  einer  Besprechung  mit  dem
Minister  des  Aeußern  Grafen  Czernin  hier
eingetroffen.  Der  Reichslanzler  wurde  Mittags
rom  Kaiser  in  Larenburg  empfangen.  Mit  dein
Nachtzug  kehrte  er  nach  Berlin  zurück.  Die  Besprechungen
  werden  in  nächster  Zeit  in  Berlin
ihre  Fortsetzung  finden.

Einbruch  in  das  ddeursche  Konsulat  in
üri

Bern,  14.  Mai.  Wie  der  Verner  „Bund“
meldet,  wurde  am  12.  ds.  Mto.  in  Zirich  ein
Einbruch  in  das  dentsche  Komulat  versucht,  nachdem
  ein  solcher  erst  vor  kurzer  Zeit  in  dem  österreichischungar.
  Generalsonsulat  gelungen  war.
Bei  einem  Rundgange  enldeckte  die  Nachtwacke
zwei  Männer,  die  sich  in  das  Konsulat  hatten
einschließen  lassen.  Die  Nacktwächter  nahmen
sofort  die  Verjolgung  auf  und  schofsen  auf  oie
Eindringlinge,  ohne  sie  jedoch  zu  treffen,  so  daß
es  ihnen  gelang,  unerkannt  aus  dem  Gebäude
zu  entlommen.

—

Gestohlene  Brotlarten.

München,  13.  Mai.  Der  Dienstknecht  Georg
Elsiner  von  Wörnsmühle  stieg  am  15.  März
nachts  in  die  bemeisvesenetei  #  in  Aileruh  ein,
ein,  sprengte  einen  verschlossenen  Koffer  auf  und
stahl  daraus  105  Brotkartenhefte,  93  Zusatz- 



brotmarken,  15  Zusckerkarien  zund  11  Frllkar.

ten.  Einen  Tell  der  Markenhefte  schenlt

iner  Dieksstebrtin,  der  X  ifran  te
..

Ka  en  berf  ·.
ind·ltdbst«bs«·dazxsig.wkmkbog-?
  o·  fix-käm  die  Kaffl  wegen
Hehlerei  zu  10  Tagen  Gefängnis  verurteilt.

 

Schwindel  mit  Holz.
münchen.  13.  Mai.  Der  frühere  Holzhänoler
  Josef  Saller  von  Seeeef  sah  sich  in
Waldungem  des  Bezirkes  Ebersberg  und  Starnberg
  die  Nummern  des  dort  aufsgeschichteten
Brennholzes  an,  ging  dann  zu  mehreren  Leuten,
  von  denen  er  vermntete,  daß  sie  Bremholz
  brauchten,  schwindelte  ihnen  wor,  die  von
ihm  angegebenen  Holzhaufen  seien  sein  Eigentum
  und  bot  es  ihnen  gegen  eine  Anzahlung  von
10  bis  15  Mk.  zum  Kaufe  an.  Jv  2  Fällen
glückte  ihm  der  Betrug.  Er  wurde  zu  2  Jahren
und  9  Monaten  Gefängnis  verurteilt.
Unterschlage  ne  Holzgelder.
münchen.  13.  Mai.  Seit  44  Jahren  ist  der
Waldaufseher  Martin  Ernst  in  Grokingenmoos
im  Dienste'  des  Grafen  Spretti  auf  Weilbach.
Außer  der  Leitung  der  Holzfällungen  in  den
gröflichen:  Waldungen  hatte  Ernst  auch  die  Hollkaufschilinge
  von  den  Käufern  zu  vere  innahmen
und  an  den  Gutsherrn  abzukiefern.  Solange  der
alte  Graf  lebte,  wurde  Ernst  gar  nicht  kontrolliert.
  Als  der  junge  Graf  das  Gut  übernahm,
wurde  die  Geschästsführung  Ernsts  überwacckt.
Trotdem  verstand  es  Ermt,  seine  Unterschlagungen
  von  Holzgeldern  fortzusegen.  Er  erhiell  die
von  dem  Vertrauenemann  des  Grafen,  einem
hbiesigen  Forsuneister,  ausgestellten  Nechnungen
zur  Einkassierung  der  Lolzgelder,  gab  aber  die
Nechnungen  nicht  ab,  sondern  er#zte  sie  durch
neue,  von  ihm  selbtt  auf  höherc  Beträge  ausgestellt,
  in  die  er  diejenigen  Holthaufen  einsent,
die  er  heimlich  den  Abnehmern  angewiesen  haute.
Seine  Unterschlagungen  beziffert  Ernt  selbst  auf
400  Mt.;  in  Wirklich  kleit  werden  sie  viel  höher
sein.  Graf  Spretti  macht  eine  Schadenseriag#=summe
  von  12  000  Ml.  geltend,  Ernst  besitzt
ein  schuldenfreien  Anwesen  im  Werte  von  1500
Mark  uno  10  400  Mark  Privattapitlalien.  In
der  Verhandlung  geständig,  wurde  Ernst  zu  10
Monaten  Cciangnis  ab  ?  Menaten  Unterf.
haft  verurteilt.
Der  erste  Pfefferschieberprozeß.
Bamberg,  15.  Mai.  Der  Großkaufmann
uno  Gemeindebevollmächtigte  Franz  Deit  in
Bamberg  hatte  sich  vor  dem  Schsfsengericht  wegen
  Vergehens  der  übermäßigen  Preissfkeigerung
zu  verantworien.  Er  verlaufte  im  Februar  1017
an  die  Firma  Sauermann  in  Kulmback  130  Pid.
emahlenen  weißen  Pfeffere  um  18  Mk.  das
Pfund,  während  ihm  nach  der  Anklage  der  Geflehungspreis
  für  das  Pfd.  auf  1.50  Mk.  gekom.
men  sein  soll.  Der  durch  den  Verkauf  erzielte
übermähige  (beminn  bezifsert  sich  nach  der  Berecknung
  des  Staatsanwaltes  auf  20.01  Mk.
Der  Angeklagte  brachte  u.  a.  vor,  der  Firma
Sauermann  habe  er  deshalb  den  Pseffer  gegeben,
  weil  die  genannte  Firma  Selbsterzeuger
jei  und  er  dom  Kettenhandel  habe  aus  dem  Weg?
gehen  wollen.  Wenn  er  geun#t  bätte,  oda#
Sauermann  den  Pfefser  nickt  für  den  eigenen
Bedarf  verwende  und  oenselben  wieder  weit-rverlaufe,
  hätte  er  sich  unter  keinen  Umständen
auf  das  Gesch  äft  eingelassen.  Daß  Pseffer  #½
den  Gegenständen  des  Aglichen  Bedarses  gehöre,
habc  er  nicht  gewus  1.  Die  Nah  brungsmitleizenttelen
  hätten  sick  nicht  für  Pessser  interessiert,  som
hätle  er  dorthin  abgegeben.  Auf  Vorhalt  bestrin
der  Angellagte  wiederholt,  gewußt  zu  haben,  daß
die  Firma  Sauermann  mit  dem  Peser  spelulative
  Geschäfte  getrieben  hab2.  Die  beiden  Sackverständigen,
  Grofkaufmann  Waeger  und  Agem:
Konrad  Barlet  (Bamberg  hielten  oen  von  dem
Angeklagten  Aeiordernen  Preis,  nach  der  damaligen
  Marltlage  berechnet,  für  nicht  zu
hoch  (0.  Wenn  Veit  die  Konjunltur  häfte  ausnüten
  wollen,  so  hätte  er  viel  höhere  Preiie  erzielen
  tennen,  da  selbst  die  Kommunalverbände
bie  zu  22  Mark  für  das  Pfund  Pfeffer  bezahl
hätten.  Der  Vertreier  der  Anklage,  Amtsanwalt
Dr.  Kast  führte  aus,  daß  der  Beschuloigte  ken
Pfeffer  mit  8000  Prozenk  Nutzen  verkauft  habe,
wenn  man  zu  Gunsten  des  Angeklagten  einen  Ge
liehungspreis  von  2  Mark  für  oas  Psfund  in
Anschlag  bringe.  Er  beantragie,  den  Angellagten
  eines  Vergehens  der  übermäßigen  Preisstei.
gerung  für  sckuldig  zu  erkennen  lndo  ihn  umier
Ausschluß  mildernder  Umstände  5  5000  Ml.
Geloftrafe  ev.  230  Tagen  Gefängnie  zu  verurteilen.
  Weiter  beantragte  er,  das  Urteil  nach
erlangter  Rechtslraft  auf  Kosten  des  Angellag
ten  öffentlich  belannt  zu  machen.  Der  Verteidiger,
  Geheimrat  DietBamberg)  bestritt  di
Anwenoborteil  des  Gesetzes  gegen  übermäsls
Preissleigerung,  da  Pfeffer  kein  Gegenstand  0°„
täglichen  Bedarfes  und  auch  kein  Nahrungsmittel
sei,  sondern  lediglich  ein  Genu##mittel  sei.  Das
Gericht  verurteilie  den  Angeklagten  zu  3640  Ml.
ev.  243  Tagen  Gefängnis,  #  6v  einen  übermäßigen
  Reingewinn  von  14  Mk.  pro  Pfund
(1820  Mk.,  zugrunde  legte.  r  Angeklagte
hätte  sich  als  gewissenhaster  Kaufmann  sagen
müssen,  das  der  von  ihm  geforderte  Preis  ein
übermäßig  hoher  sei.  Das  Geretz  gegen  übetmäwige
  Preissleigerung  bezwecke,  daß  die  Ausnützung
  der  Kriegskonjunktur  verhindert  und
die  Bedarfsgegenstände,  wozu  auch  der  Pfefser
gehöre,  nicht  zu  spelnlativen  Geichüsten  rer,rudel
und  in  den  Verkehr  gebracht  werden.  Das  G
setz  habe  gewollt,  dah  die  noch  vorhandenen  9.
ren  dem  Verbraucher  zu  angemessenen  und  nicht
zu  Wuchermeessen  abeben  eu  ollen.

 

 

 

Welterbericht  fũr  Dienstas,  den  e  15.  Wal.
Lokale  Gewitter  und  Strichregen.  «

 
                        
Unmmer 111 Die 4137 Schsiibrab--Ma WMütschalte- K. und K. ierreichilor ill und bleibt während der Kiiegsteit geschlossen. Brauuenburg, 13. 5. 17. kaspat Gapeiger. Besitzer der Schlipfgrub-Alw# Nachweieba 68 ver. schiede#n nazwelgbar d WWL ullenb der Kriegözeit erziell. Wer verkansen oder verlanschen will, wende ücch vertrarensvoll an das Immobliitoeasb###senn Ed. Buchbetge Göänen. #### 12/01. Al#nnl, fen reel u. venchwletzen 2364 Einfamilientrans mit Gantchen in Nosenhem gigen bar zu haufen gesuch. Dreis und nähere Angaben erwünscht unter 4015 an die Exrpednion. Eylderung. Unwahere Aus jagen neg#n Frau Hell bin ich mir nickt kewußt uno sehe daher dem geriäillichen Entschcid gelne entgegen. 4122 Maria Knuchler.1. * —— Ilünchen. 1. Alle in den Jahren 1867 bis einschließlich 1991 sies in Oberbayern, ARlederha#e## Schwahen und Neuburz sich aufken bieber zum Nulitardienste noch nicht herangezogenen #asbllurwpllichtigen Kerreich, od. ungarischer Staatsbürgerschaft to bosmisch-Ber#ese#wlulschen Hrents in der Evidenz der zweiten und dritten Reserven werden einer Je#erlichen Musterung unterzogen. Asmerisag. TMlufterungspflichtig find auch diejenigen, welche bereits früher zum Landsturmoienste mit der Waffe geeig## befunden, bei der Dedsentierung cder später aber als ucht— geignet wieder beurlandt worden sind. ferner jene, die im IUege der Superarbilrierung (z B. infolge einer im Krte erlitenen Verwundung) vor dem 30. September 1916 ent. weder als landsturmpflichtig beurlaubt dder entlassen wurden. Herners sind musterungspflichtig: Alle in den Jahren 1867 bis eins lettich 1893 Geborenen, die desbalb von den bisperigen Musterungen ausgenommen w#ren, weilsie insolge eines früheren Befundes wegen Gebrechens, die zu jedem Dienste untaug. lich machen, entweder in der Stellungsliste Lelescht oder sonst mit einem Kandsturmbefreiungszerusikat oder mit einem (Landfurm.) Abschied beteilt wurden ob. auf ein solch. Dohument An sptuch bauen, beiw. als Gagisten entlassen (in der Eoldenz celöscht) worden sind. Die Musterung findet statt in Mänchen im fädtischen Wehr amt (Wingererstr. 68, lintes Seitengebaude) läglich ab 15 Tiai bis 16 Jani 1917 mit Dusnahme der Sonn- und SHbertage. um 8 Uhr vormittags. Die Mkusterungspflichugen. welche berits (inen Anmeldebogen erhalten u. aus gefüllt dem k und k. Generalkonsulate eingesandt haben, werden durch personliche vorladungen zur UMlusterung einberufen. Dlejenigen, welche noch Keinen Anmeldehogen erhallen, resp. ausgefüllt und eingesandt baben, hußen zu er-scheinen: ) Die in München Wohnhasten, deren Kamilienname beginnt mit dem Suchted - — S 2 O. A, B. C. am 15. Mail N. O. . .am 22. Mai , E. I= .am 16. Mai Qu. R, S ..am2—3.M-n C,H·.... aIn18·Mais-cl1—Sz....am24ma1 J. K .am 19. Mai T. U. V. . . . am 25 Mai am 21. MailW, X. 2 .am 26 Mai b) Die in Oberbayern wohnhalten; deren Samilienname beginnt —— — — — Klavierstunden, Franze siiche und Itoliencher Noterricht wird gesucht. Csf u. G. 1131 and Er2 1123 Ein eiserner ist zu verkaufen. Barber, Schmeedmeister. Kolbe#moeor. den Sunchstaben z 8 D, E. am? 9 Mei R. S. Ssch 1 .. am 2. Jum G, H . . . am 50. Mai W* , i t,J.ic1·.«m,1n«xivwzsam4JW M. N. O, p. Qu am 1. Jur.i ) Die in Schwahen und Aenburg und Alederbayern Wohnhaften, deren Samilienname beginnt mit den Buchfiaben: Eine bülzerne Drehbank xu kaafen gesucht. C/. u. D. 1128 an du Uon · .. wird zu taufen EREEIIIIIIDÌ) ealbersmenr, Beuckenstr. Nr. . in got erhalterer Rinderwagen um ein Arbeiss-Hahrrad is zu ueirlauien. Bcuckenstt ð. A-C .. ... am 5 JunNNS. am 11. Jund 5—G6 ... am 6. Junis#ch—T .. am 12. Juni 1—MKK ... am 8. Juni U—z .. ... am 13. Juni L. .. ... am 9. Juni 1. Die Mlusterungspflichligen mussen sich durch entsprechende Dohumente (Reisepaß. Beftälig. der Aufenthaltsgemeinde, dann Tauf- oder Geburtsschtin, beimatschein, Arbeils-(Dienstboten. buch) ausweisen. Jedermamn hat zwei gleiche unensgesogene Eh#teer##en. beizubringen. Eine Photographie muß auf der #e von der Gemeindebehorde des Aufenthaltsorles beglaubigt sein. Die Fabrllosten für die Reise zur IUusterung hat jeder Musterungspfuchtige aus Eigenem zu tragen. Wittellose erhalten die Sahrtauslagen zur Musterung wie auch die Kosten der Photographie in der Höhe des ortshblichen Preises nach erfolgter IUlusterung vergütet, wenn sie ein von ihrer Aufenthaltsbehorde bestätigtes Mittellosigheitszeugnis vorweisen. 6 Die in den änden der Musterungspflichtigen (joweit sie bei der lebten Musterung nicht geeignet“ befunden wurden) beblätter verlieren ihre Gültigkeit. auft gevrautau möbel aller Art, Speicherkram usw. —— F berg. 4#mnt Schlosseret und Srenglerel, nebst schonem Wohnhaue i. Dorf Oberbayer Rae uines Stodt wegen Tod's “ preitwert au verkuufen. Offert. unt. O 3956 an die Exped. N ite in freier Lage Rofenheim, mit schönm ursgnten. um 18000 Mark bei 5 — 600 Mké. r—. an verlausen. Offert. und. A. 4105 an dir Gp#d. Zu dieser Musterung haben auch alle in den Jahren 1892 bis 1899 geborenen: Landsturmpflichtigen. soferne sie die letzte masterung versäumt haben, ebenfalls zu erscheinen. Die Nistsefolgung der vorstehenden Anordnungen wird nach den bestehenden Gesetzen Krenge bestraft. München, am 7. Mai 1917. ——— gez. C. kauberg. Stellv. Generallommando I. Bayer. Armee-Korps. Bekanntmachung Am 10. Mai 1917 ist ein Nachtrag zur Bekanntmachung vom 1. März 1917 betreffend Beschlaegnahme, Bestandserbek#ung und Euteignung von feeli-Ville en u. ungebramten Geger tänden aus Allumininm in Mraft getreten. Die Belanntmachung ist öffentlich angeschlagen und lann bei den K. Bezirksämtern und den Stadtmagistraten sowie bei den Handels- und Handwerkskammern eingesehen werden. München, den 9. Mai 1917. Der Kommandierende General: tauft seden Poßen zu höchhem vrn. von der Tann. Achwakdrr, Mi "„ — Bekanutmachung. #— Betreff: Ubgabe von Ceigwaren. Ene Anzahl 41ç 6 Dusstag den 16. Mai bis einsch Freltag, den sowie * 9 EW* KRosen heimer Anzelger — ——-- --“''-'2 ungarischen. Generalkonsulatet HPridwegentenstraße. — Zchwe'tzinger Tofel- Sporgel! frisch eingetroffen. Fra#nz Gusen. — — Kudersem Harsnn## zu verkaufen. 1150 A. Vaumgarkner, Heiliggeisistr.. Graderer. Pierdesleisch wird morgen. Dienstag, von halb 8s Uhr an ausgebauen. Jobann Maler Kutdorffer #r. 5 Fall neues Ensshera Vu rausen. 412 Ramsner F#wolferace Vollgatter 650 mm n kausen gesuchl Ange#b. an Ing. Grdr. SZpätb. München, Mimt heoburgerser. 150 *2r13 Ein geb auckter Barten-Brunger mit Wasserbehätter dazu, zu kiusen gesucht. Cs#. um. G. 41 4 an die Ex. Jebejlausfraulobt Diengtag, Verkehr mit Seife. Tie einschlägigen Aussuhrungeestimmungen vom 21. Juli 1910“ murden unterm 5. Mai 1917 vom Reichskanzler ergänzt Wie solg: 1 15. Mai 10127 e#ir Arbeiler, bei denen infsolge der Einwirkung von Schmierolersatz Errrankungen der Ham eintreten, dürfen je bis zu zwei Zulanfeisenlarten fur den Being von K. A.-Seife aus gegeben werden, sesern nicht die Arbeiter Betrieben angehoren, denen der Kriegeansschuß fur pflanzliche und tierische Oele und Fette nach näk#e#er Weifung des Neich-kanzlers Waschmittel besonderd zuteilt: 2. Bei Algabe an die Verbraucher dürsen die Preise: 1#ei Kernseife und sonstiger Seife in schnittfesier Form, mil Aurnalme von Feinieife, mit einem Gehalt an Fektsäure von #n? und mehr vom Hu# dert 3 Mk. für 1 Kilogramm, ! : ?„ vom Qunder: 230 Mk. für 1 Pilogramm, *) 30 19 vom DHundert 5 Mk. foer 1 Kiogramm, (1120 20 vom Ounoerl 3) Mk. für 1 Kilogramm, )25 25 voin Hundert ? MX für 1 Kilogramm, flunier 20 vom Dundert 1. fur 1 Kilogramm. „ei Feinfeise, mit Ausnahme von K. A.-Seisc, einhlichlich Padung 12 Mark fur 1 Kilogramm. hei Schmierseifemit einem Gehalt an Fetliaure von a#7) 38 und mehr vom Hundert 5.20 Mk. für 1 Kilogramm, 10 30 3 vom Hunder: 4.0 Mk. für 1 Kilogramm, *7)02% 20 vom Lundert 3.25 Mk. für 1 Kilogramm, (! 10 19 vom Hundert 1.00 Ml. fur 1 Kilogramm, C) unter 10 vom Hundert 0.65 Mk. fur 1 Kilogramm nicht überfteigen. Geringere Mengen sind enlsprechend dem Mindergewichte geringer zu bereduen. Die porstelend feügesetzten Preise sind Höchstpreise im Sinne des Geiees, beireftend Höchüpreise. 3. Die Bestimmungen treten mii dem 190. Mai 1017 im Kraft. *n Rosenheim. den 12. Mai 1017. Stadtmagiffrat. Siegeskuchenpulver! oone Hlilch — ohne Eier, Buller, I Pfund besten Siegeskuchen 100 Beutel: Mark 10 30, bei J. Nellars’“ Eerben, 5% burghofen. 41—9 Frauen werden gesucht zu: Oiuernte. Suchs. Zkterdaut, Mo Ordentu# Miähhen für Haus: und #mmerarbe: für ein hiefiges Hoiel gesuch#. Nh. E#ed. Ein Torfstecher wird #sackt bei guier - (u Alkord. nn Ellerd. — — ELIIIE — —— t muß ont usten *7 a#u- Fr. DBe. Eeceles. Münch Tragerstraße 8. hei der Wa # Frauz Josel. 16 bleitt- 4110 ädchen neben der Srau für den Laden gesucht. Gute Behand!l U. E Kochenlernerin Rüchen-Mädl esrs nach München B.iese au Blänhuber. PHeme 33/0 Möünchen. Junges 4145 Privalköchlonen, Kocheslerne. F###n, Anfangs - Kellaerinnen.“ H, MNöchen- #Stnlümägde Siellenvermittlung B. METZGER Max Josepsplatz 10/II. —.— 18. Mai 1917 konnen gegen WMeslelmars6e L 1—# in denenigen ften beftelli werden, welche bi Ceigwaren g habrn. * Bestellmarken mstag von * an die Gre#sten ab Kornhenn. den 14. U### ##n. —. S-e Igehucht. Hb. Exp. kür ein Geschäft gegen Bezahlung 8 Zu vermieten 126 Mietgesuche Mittwoch, den 16. Mai, vormittags 10 Ahr im Gashans N##scht##k Versammlung der Metzgeemeister Rosenhe im Lond,. behuss Regelurg der Fleischvreise. Die Einbersser. 1130 Für 6 Gasktwirie 5 m Woeorraut iteuie Dünnbier Liter 22 Pis. " Rieine Plakate ###n # zum Aushapgen in den Gastu#Kalen und Netellummern Wa#end ver Auschrukpeitenen Ipier Sind ordts in d Buchdruekerei K.Miedermayr Rosenbein. . # 46 Zin —- ½ n-14 « Stelle makes-. stummen-«-Zimmkc Inuallcnskauemhckckmentu Lage zu vermicten. Kufsteiue: u ou bis 1. zu#s Mädcher. der 15 Juni. . p##rfet in Stenozrapbie und MUaschmenschreiben. mu gutem 1/9 Kun Zeugniz, suchi Stellung bis 1. Jum als Vonto — mer, in der Stadt, vonGefl. Angeb. u. 5. 1139 an wiier nni zu mieten gesucht, nelart die Exped. oder 1. Jani. Ofert. unter E. 8935 an die die Ladsirisealt. Junger Beamter, Buchhalter im Amt, sowie Landwirlschaftswesen berbenvere sucht Stellung aufs Land zu Bürgerinestter cte. le. mit voller Verköstigung für Schüler gesacht. Offerten unt. R. 4003 an die Exp. Angebote an Joos ————J—J Curkenar. 631 6 #nmer — — 4144 elnserne Mmit Kochosen. Näöh. Erp.