Hummer 60
Eßbe! :, 152 Handtücher, 2 Wolldecken, 12
Slenrasnr 1 Pack Zün dhölzer, 232 Messerboschen-
1 Flafa: Kognal, ein Sack Doörrodstl,
Sädchen m Dörrob#t. Zucker und Gebäck.
*5 Hros Quantum Zucker und ein grobes
Quanzum Schweinefett. Einen Teil dieser Sachen
beförderte Herr Zahntechniker Held auf
seiner Autofahrt. An die Sammelstelle im
Stadtmagistrat wurden abgeliefert: 201 Hemden,
37 Socken, 25 Paar Fußlappen, 24 Betttücher,
17 Paar Unterhosen, 39 Taschentücher,
5 Kopflissen, 25 Bettüberzüge, 2 Strohsäcke,
0 Pfund Charpier, 4000 Meter Verband und
8 großes Quantum frisches Obst. Für
die Verwundeten im Kaiserdad wurden abgeliesert:
232 Flaschen Apfelsaft und ein großes
Quantum Obst. Ferner wurden n Beziriskommando
zum Versand ins Feld eine Partie
Handtücker, Fußlappen. Socken. Seife und
Dörrobst übergeten. Der Hinterbliebenenfürsorge
wurden mehrere Körbe mit Wäsche und
Kleidern, ferner ein großes Quantum Odt. Gemüse
und Zucker überwiesen. Endlich wurden
nock an Herrn Lehrer Weber abgegeben: 9
Dutzend Handtücker, 16 Paar Unterhosen. 75
Jerhäne. 14 Taschentucker. 5 Paar Socken,
Leibbinden, 6 Kemdben, 51 Paar Fuhlappen,
; Dutzend Vruftoentel. 5 Pfund Zucker, ein
Quantum Dörrobst und 7 Flaschen Tee Essenz.
Die Neuwahl ergab in den Reihen der Ausschunmitglieder
keine Aenderung; alle wurden
einstimmig wiedergewählt. Beschlosfen wurde
auch, bei genügender Beteiligung eine Kriegswallsahrt
am Osterdienstag nach Tunienhausen
zu machen, unter Benützung der Bahn für die
Rüdsahrt. Anmeldungen werden bei der Vorstel
in, Frau Neff. Innstraße 16 im Laden,
erbeten. Die Generalkommunion findet wie all-°
jährlich am Schmerzhaften Freitag ttatt.
Dieneuen Brotkarten haben vom kommenden
Montag ab in Rosenheim Geltung. Von
diesem Tage ab wird ohne die Marlen aus viesen
Karten kein Brot mehr abgegeben. Das
Wichtigste über die neuen, tief einschneidenden
Beflimmungen werden wir in der nächsten Nummer
reröffentlicken. Die Brotkarten werden den
einzelnen Haushaltungen durch Realschüler am
Samstag zugsstellt.
Abergläubisches Zeug fliegt zurzeit
wieder verschiedenen Familien ins Haus. Ein
Postlartenwisch soll neunmal abgesckieben und
an neun neue Adressen geschicht werden, sonst
weicht das Glück. Das ist ein Unfug, der umso
schwerer wiegt in der jetzigen Kriegszeit. Die
Zeit, welche diese Schreibereien in Anspruch nehmen,
und dgs Weld, welches die Postkarten
losten, lann wahrlich besser verwendet werden.
Deshalb raten wir allen, welche mit diesen Zusendungen
bedacht werden, die Wische in den
Ofen zu werfen und sich durch dummen Aberglauben
nicht betören zu lassen.
Der Kampf in Amerika um die
Waffenlieferungen.
Vom amerikanischen Korrespondenten der
„Augsburger Postzeitung“.
—.
Unter den vielen Fragen, die gegenwärtig
das amerikanische Volk bewegen, imt ohne Zweisel
eine der wichtigsten die Frage: Wie wird
es der Bill S. 6688 ergehen? Di: Frage wird
derzeit in den Familien, in der Gesellschaft
und in der Oeffentlichkeit viel besprochen, sie ist
von hoher Wicktigleit, berührt sie ja doch unsere
Christenp#ich und unsere bürgerlichen Aufgaben,
sie entschei#: ob die amerilanische Flagge
auch fernerhin das Stombol sein soll für Freibeit
und Cerechtigkeit, der Eirlichleit und der
Friedensarbeit. oder ob die S.#ne und Streifen
ersetzt werden sollen dur. eine andere
Flagge, „die gelbe Flagge, die Flarge des
Mammons“ und der verächtlichsten Heuchelei;
sie entscheidet, ob wir auch fernerhin als selbsiändige
Nation florieren oder ob wir, abhängig
von Albion, aller höheren Ideale und
aller Männlichkeit bar, uns unsere Prinzipien
von einer anderen Macht diktieren lassen, ob
Englands Krämerscele der amerikanischen Weltpolitik
den S:2empel aufdrücken darf. Der Leser
wird vor allem wissen wollen, was denn
diese Bill die Bill 6688 — will.
Als der europäische Krieg letztes Jahr ausbrach,
als die verschiedenen Nationen so plötzlich
ihre Kriegsbeere einander entgegenwarfen,
da erklärte in feierlichem Tone Präsident Wilson
die Neutralität der Vereinigten Staaten.
Kein Mensch, der logisch und rechtlich denken
kann, hal etwas anderes erwartet, und kein
Mensch, der jenes Schriftstück mit Aufmertsamkeit
las, hat an dem Ernst und an der Aufrichtigleit,
an der Nützlichkeit und Zweckmäßigkeit
jener feierlichen Erklärung gezweifelt. Was
wollte das amerikanische Volk anders, als wie
bisher mit allen Völkern in Fried und Freundschaft
leben? Was könnte dem amerikamschen
Volk unter den Nationen der Welt mehr Respelt
und Ansehen, mehr Nutzen und bleibenden
Gewinn bringen, als die strikteste Neutralität,
wie sie vom Präsidenten vrotlammert worden
war? Was könnte auch den Bölkerkweg,
unter dem Amerika selbst so schwer und bitter
leidet, am schnellsten enden, als jenes Verhalten,
das der Präsident in einer zweiten Proklamation
noch näher dar
–——————
Und was erleben wir? Plötzlich werden die
rerschiedenen nfabtilen mit ungeheuren
Austrägen überschwemmt. Tausende von Arbeitern
werden frisch angestellt, Tag und Nacht
schnurren die Maschinen, um die bestellten Sälel
und Gewehre, Kanonen und Patronen, Sälel
und Geschirre für die kriegsührenden Nationen
rechtzeilig ferligzustellen t großer Freude
wird auf die Prosperität hingedeutet, die durch
die Millionenbestellungen nun eingesetzt habe,
und mit christlichem Wohlgefalien wird hingezeigt
auf die paar tausend Arbeiter, die dadurch
der jetzt herrschenden Arbeitslosigieit entrissen
worden seien. Welch ein Segen, dieser Millionenregen!
Aber die Rechtuchdenkenden fragen: ist das
auch recht und einer großen und mächtigen, einer
neutralen sonveränen Nation auch würdig?
Sind unsere geschäftlichen Transaktionen auch
in Uebereinstimmung mit unserem Rechtsgefühl,
mit den ethischen Grundsätzen, unseren christlichen
Prinzipien, mit der feierlich prollamierten Neutralität?
Der ffenhandel und Millionenerwerb
soll nach Behauptung amerikmnischer Juristen
legal sein, und der Präsident hat kein
Rechi, dagegen einzuschreiten. Der Buchstabe
tötet, der Geist aber belebt. Jeder Laie, der
rechtlich denlt, muß einsehen, daß Amerila mit
seinen bieserungen nicht neutral ist, den Ehrenschild
befleckt, zur Verlängerung des Krieges
beiträgt und die allgemelne Geschäftslosigkeit
im Lande fördert. Was nützt es Amczika, wenn
Morgan und Konsorten, Frick und Schwab sich
bereichern, während Hunderttausende frieren und
nach Brot schreien? Es ist eine ungeheure Heuchelei
und eine Habgier niedrigster Art, den
allmächtigen Gott um Frieden zu bitten und
gleichzeitig zum Verderben unserer Freunde.
die uns lein Leid getan haben, die Wafsen
zu schmieden. Es ist Zeit. daß der Waffenchacker
endlich aufhört, daß die scheinbare Prosperität,
die ja nur eine Prosperität der Millionädre
ist, beseitigt wird. Wenn die bestehende
Gesesgebung nicht ausreicht, so ist es endlich
Zeit, dem Präsidenten eine Bill an Handen
zu geben, die alle Ausfuhr von Waffen nach
kriegführenden Ländern verbietet, und das ist
der Zweck der Bill 6688.
Soviel ist sicher: die Bill wird in beiden Häusern
einen großen, möchtigen Kampf entfachen.
bei dem die beiden Parteien die besien Redner
üiellen werden. Diesem gewaltigen Ringen darf.
lein Deutschamerikaner ausweichen. Die Pflicht
eines jeden ist, für wahre Neutralität dieses
Landes einzutreten. Unabhängigkeit von England
muß dringendst gefordert und endlich durchgesetzt
werden.
Ter Weltkrieg.
Letzte Telegramme bis nachmittags 3 Uhr.
Die Reiegslage.
WIB. Großes Hauptquartier, den
19. März, vormittags. Amtlich.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Jn der Champagne scheiterten wieder zwei
franzosische Teilangriffe nordlich von Le Mesnil
und nördlich von Beausejour. Zwei Offiziere
und 70 Franzosen wurden gefangen genommen.
Nach schweren Verlusten zog sich der zurückgeschlagene
Feind in unserem erfolgreichen Feuer
in seine Stellungen zurück.
Südöstlich von Verdun machten die Franzosen
mehrere Vorstöße. In der Wocore-Ebene
wurden sie abgewiesen. Am Ostrande der Maashöhen
wird noch gekämpft.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Die Lage bei Memel ist noch nicht geflärt.
Offenbar find serwache russische Abteilungen in
Memel eingedrungen. Gegenmaßregeln sind getroffen.
Sämtliche russische Angrisse zwischen Pissek
und Orzy#e sowie nordöstlich und westlich Prasznysz
wurden abgeschlagen, zum Teil unter sehr
schweren Verlusten für den Feind.
Die Verhältnisse südlich der Weichsel sind unrerändert.
Oberste Heeresleitung.
—
Zum Ende unserer „Dresden“.
Rotterdam, 19. März. Der deutsche
Kreuzer „Dresden“ hatte am 9. März die
Insel Juan Fernandez angelaufen und die Behörde
gebeten, dort zwecks Vornahme einer Reparatur
acht Tage liegen zu dürfen. Weil das
Schiff aber augenscheinlich nicht beschädigt war,
wurde die Genehmigung verweigert, und es
mußte wiederum in See stechen, wo es den englischen
Rreuzern mcht mehr ent konnte.
Nach amtlicher Meldung wies die „Dresden“
einen Maschinendefekt auf und litt an Kohlen.
mangel. (3.)
Ein französischer Fesselballon über!
Straßburg.
Straßburg, 19. März. Ueber Straturg
erschien gestern morgen ein angeblich aus Ponta.
Monsfon äbgekommener französischer Fesselballon,
2 unweit von Strahburg bereits niedergegangen
war. Seine Insassen wurden gesangen
genommen. Der JFesselballon riß sich
erneut los und wurde über Straßburg beschossen
und von zwei deutschen Fliegern verfolgt.
Französische Flieger über Kolmar.
Straßburg, 19. März. Französische Flieer
warfen vorgestern in Kolmar Bomben ab
ie Bomben waren, wie der gestrige französische
Tagesbericht beweist, für die Kaserne bestimmt,
trafen jedoch die hökere Mädchenschule
der Rappoltsweiler Schwestern und die daneben
liegende Knabenschule. Mehrere Zioilpersonen
wurden verletzt. (.3.
Engländer auf dem elsässischen
Kriegsschauplatz.
Basel, 19. März. Englische Offiziere wurden
bei Pfetterhausen beobachtet. Man ersieht
daraus, daß Engländer zur Unterstützung der
Franzosen auf dem oberelsässischen Kriegsschauplatz
eingetroffen sind. (3.)
Große englische Flieger verluste.
London, 18. März. Wie „Daily News“
schreibt, sind seit Ausbruch des Krieges 72 englische
Flieger getötet und 110 englische Flugzeuge
vernichtet worden. (3.)
Ein Kriegsarsenal im Flieger.
borbardement.
Berlin, 19. März. Auf das Kriegsarsenal
von Funeß warfen zwei deutsche Flieger Bomhen
co, deren Wirkung bisher geheim gehalten
wurde. (3.
Die Reste der Garibaldiner.
Mailand, 17. März. Peppino Garibaldi
erllärte, die Hälfte seiner drei Bataillone habe
er auf dem Schlachtfelde und durch Krankheiten
verloren. (3.)
Die Kosten des Weltkrieges.
Amsterdam, 19. März. Ueber die Koslen
des Welttrieges hieit Edgar Crammond in London
einen Vortrag, worin er die gesamten
Kriegskosten bis zum 31. Juli 1915 auf
9147 900 000 Pfd. Sterl. 6 Milliarden
Mart) errechnete. Er nimmt für die Verbündeten
4870 900 000 Pfd., für Deutschland und
Oesterreich-Ungarn 3277 1110 Pfd. an. Dabei
würden entsallen auf Belgien 5261: Millionen,
Rußland 1400 Millionen, Frankreich 1686 Millionen,
Großbritannien 1258 Millionen.
Deutschland 2775 Millionen und Oesterreich= Un.
garn 1502 Millionen Pfund. ()).) Einstweilen
fehlt für diese Ziffern jede Unterlage.
Selbstverständlich prophezeite der Redner auch,
daß das deutsche Volk lange vor Einbringung
der Ernte des laufenden Jahres verhungern
werde, was zu beweisen augenscheinlich der Zweck
des ganzen Vortrages war.
Die russische Wirtschaftskrise.
Petersburg, 19. März. In der Kohlenproduktion
Rußlande herrscht große Krise. Der
Bedarf des Moskauer Industriebezirkes ist mit
nur 670°27 gedeckt. Die Ausführung der Kriegsbesiellungen
ist daher in Frage gestellt. Die
Holzindustrie beklagt das völlige Darniederliegen
des Exportgeschäftes, bessen Umfang
früher 150 Millionen Rubel jätrlich beirug.
In Sibirien greist eine Getreidefeuerung um
sich. Die Preise sind in 14 Tagen um 40%
gestiegen. (3.)
Das Eiend in Serbien.
Petersburg, 19. März. „Rieisch“ meldet
aus Nisch: ### Wu7d Verhältnisse
Serbiens sind durch den Krieg völlig vernichtet.
Die frühere Aus fuhr und Einfuhr im Werte von
200 Millionen Fr. hörte gänzlich auf. Es
herrscht grohe * an Mehl. (3.)
Japanisches Kriegsmaterial
für Rußland.
Basel, 19. März. Nach einem Telegramm
aus Tolio hat Rußland Ende Februar von
Jopan neun Batterien Feldgeschütze japanischen
Fabrikates bezogen und weitere Bestellungen gemacht.
(3.)
Teuerungsunruhen in Italien.
Venedig, 13. März. Eine vielhundertl5-pfige
Menge versuchte, das Nathaus am 17.
März zu stürmen. Es kom zu einem blutigen
Handgemenge. Der Ausbruch des Generalstreils
wird befürchtet. Es handelt sich um Teuerungsunruhen.
(3.)
Neue türkische Erfolge.
WITB. Konstantinopel, 19. März. Dos
Hauptaquartier melden: Am Donnerstag vormittags
11½ Uhr eröffneten 14 feindliche Panzerschisse
das Feuer gegen die Dardanellenbatterien.
Um 3 Uhr nachmittags zog sich ein Teil
der Panzerschiffe aus unserem Feuer zurücck,
Samstag, 20. Arz 1915
8 Panzerschiffe setzten das Bombardement bis
5 Uhr in sehr großen Jwischenräumen fort.
Außer dem französ. Panzer „Bouvet“ wurde
ein feindliches Torpedoboot zum Sinken gebracht.
Ein englischee Panzerschiff vom Irresistible.
Typ wurde sampfunfähi) gemacht und
ein anderes vom Cornwallis-Typ beschädigl.
Sie wurden gezwunoel, sich aus der Kampflinie
zurückzuziehen.
· ·
Norh zwei englische Panzerkrenzer von
den Türken in den Grund gebohet.
WTB. Konstantinopel, 19. März. Die
Agence Milli meldel:
Zwei englische Panzerlreuzer vom Typ Irre-
sistible und Afrika, die bereits beschädigt wor
den waren, sind heute Nacht durch das Feuer
der türlischen Batteren zum Sinken gebrackht
worden.
Pergnügungsanzeigee.
Auf dem Spielolan des Sladti-Kinematograph
ist Samstag, Sonntag
und Montag der mit Spannung erwariele Z.
und vorletzte Detelliv. Film Sinart Welbs „Der
Mann im Keller". Unerreicht in Handlung und
spannendster Darstellung wird auch dieser Film
volle Anerkennung sinden. Weiter gelangt noch
ein erstllassiges Nebenprogramm, darunter interessante
Aufnahmen vom Kriegeschauplaße, zur
Vorführung.
Städt. Arbellsamt Rosenheim.
anden: Männl. Abtellung 6—113/ Uhr
vorm., 2—6 Uhr nachm. Weidh Abteflung—11
Uhr vorm., 2.—5 Uhr nachmirtags.
Ofsene Stellen: Hier: 2 Fuhrknechte.
1 Stallschweizer, 1 Masckinenschlosser, 7 Konürultions=
und Buuschlosser, 1 Spengler, 1
Initallateur, 1 Pivatköchin. Auswärts: 1
Stallschweizer, 2 Unterschweizer, 136 Feld
knechte, 4 Fuhrlueckhte, 10 Bauschlosser. 15
Saitler, 3 Gang, 2 Kreisfäger, Schreiner, 1
Gangführer, 6 Metger, 8 Schneider, 2 Schul
macher, Jimmerleute, 1 Schankburscke. Haus-
hurschen, 1 Dauzreeiit# ca. L Erdardeiter,
24 Stal!. L FKeldr s.
Mambeetchte.
München. 18. März. Der Münchener
Schlachtviehmarkt am 17. März haite
ein Gesamt. Angebol von 7142 Schlachttieren
und zwar: 137 Ocsen, 70 Bullen, 226 Kühe,
12 Jungrinder, 1693 Kälber, 4499 Schweine,
2211 Schafe und 253 Lammer, Kitze, sowie
Spanferkel. Aus Lebend-Zufuhren geschlachter
zum Marlt gebracht wurden neu 628 Schweine,
12 Schafe und (69 Lämmer ufw., zusammen
*89 Stück. Am mähig beschickten Großviehmarkt
waren an barerischem Vieh nur 32 Ochsen und
13 Kühe guter Qualität. Etwa 80) Stück des
Gesamt-Vorrates, isbesondere Kühe und Jungbieh,
waren mindere, alle übrigen Tiere mittlere
Ware. Der Handel gestaltele sich anfangs
hiemlich schleppend, weil insbesondere bei den
Bullen und Kühen die Preise neuerlich steigende
Richlung zeigten. Später, als sich die Preise
wieder auf der Höhe des Montagemarkles bewegten,
entwickellen sich die Geschäfte etwas
besser. In der Hauptsache galt je nach Beschafsenheit
der zentner Lebendgewicht: Ochsen 48
lis 65 Mark, sonstige Inlandsochsen 56 bis 63
Mark, Bullen 38 bis 50 Mart, Küũhe, sowie
Kalbinnen 25 bis 52 Mark und Jungvieh
24 bis 37 Marl. Der Kälbermarlt hatte gute
Zufuhr. Etwa 4/01 Stück waren gulte, 800
Stück milllere und der Rest mindere Ware. Bei
hiemlich ruhig einietzender Nachfrage mußten
schon ab Marltbeginn die Preise um 2 Murk, im
weileren. Verlause in mittleren, inebesondere
minderen Qualilät#n allmählich bis zu 6 Mark
der Zentner ermehigt werden. Je nach Beschafsenheit
nolierten lebende Tiere 46 bis 62 Mark,
geschlachtete 56 bis 72 Mark der Zemtner. Der
Schweinemarkt hatle für einen Wochen-Hauptmartt
besseres Millel-Angebot. Etwa 300 Stück
des Vorrates waren Fetischweine, 1600 Stück
mittelschwere, alle üorigen, lleine unter 120 Pfd.
Lebendgewicht shwere Tiere. Unter letzteren
waren auch etwa 600 Stück schlachtunreife Ware,
sogar unter 50 Pfund. Bei sehr schleppendem
Geschäftsgang wurde anfangs zu unveränderten,
später insbesondere in mitileren Qualitäten weiter
nachgebenden Preisen gehandelt. In der
Hauptsoche galten lebende Tiere 58 bis 68 Mk.,
geschlachtete 60 bis 82 Mk. Beste Ware erzielte
lebend bis zu 72 Mk., geschlte“ #is
zu 84 Mk. der Zentner.
Wetlerbericht für Samstag, den 20. März.
Weiterhin unbeständig, zeitweise Regen.