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tirte. Den Schluß machten die koͤniglichen Bauern von Amak.
Wahre Freibauern, in Sitten und Verfassung ihrem alten,
nordhollaͤndischen Stamme treu. Was auch von fremdem
Blut ihnen allmaͤhlig sich beigemischt hatte, war hollaͤndisch
geworden. Welch ein Glück wäre es für den damaligen Bauernstand
in Dänmark gewesen, wenn sie als Repräsentanten und
Beispiele desselben hätten gelten konnen!
Sie knieten alle, so wie sie schwuren, parthieenweise auf
einer niedrigen, vor dem Thron eigen dazu cingerichteten Bank.
Nur wie das Schwören an die Coppenhagen'sche Bürgerschaft
kam, so gieng Rectz von der Bühnec herab, und nahm
von einzelnen Compagnien die Huldigung ein.
Der Eid selbst war für alle eben derselbe, nur daß einige
wenige Worte nach der Person des Schwrenden sich
änderten ?). Jeder vom Reichsrath, Adel, Geisilichkeit
und der Deputation des dritten Standes wurde nach abgelegter
Huldigung vom König und der Königin zum Handkuß
gelassen. Bei den Amaker Bauecru aber fand man's
schicklich, blos einen statt aller. So kahl aber, ohne ein
Wort weiter zu sagen, konnte dieser nicht hinweggehen. Es
gieng ihm wohl von Herzen, wie er seinem guten König mit
den Worten die Hand gab: „Friederich! Möge doch jeder
zu Schanden werden, der nicht Wort hält ½3)!
Daß am Ende des Akts dreimal das grobe Geschütz auf
dem Walle der Stadt und auf den Schiffen im Hafen gelöst
wurde, auch Bürgerschaft und Soldaten ihr gehoͤriges
dreimaliges Salve gaben, bei dem Rückzuge von dem Volk
*) Der Eid ist wie jeder solcher Huldigungseid; nur daß neben
dem König auch immer das königliche Haus genannt war. S.
das Formular bei Molesworth I. c. S. 71.
*) S. das Tagebuch bei Riegels (deutsch) I. c. S. 45.