Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1847. (24)

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10)  Kißling,  Carl,  Sohn  des  Kaufmanns  in  Ulm.

11)  Lessing,  Theodor,  Sohn  des  Oberamtswundarztes  in  Leutkirch.

12)  Renz,  Heinrich,  Sohn  des  Färbermeisters  in  Tübingen.

13)  Rettich,  Carl,  Sohn  des  1  Revierförsters  in  Feuerbach.

14)  Sautter,  Carl,  Sohn  des  Schneidermeisters  in  Tübingen.

15)  Schmid,  Herrmann,  Sohn  des  PMarrers  in  Gruorn.

16)  Schumann,  Theovor,  Sohn  des  Helfers  in  Eßlingen.

17)  Stauden  maier,  Wilhelm,  Sobhn  des  1  Oberzoll-Controleurs  in  Schramberg.

Stuttgart  den  9.  Oktober  1847.  Für  den  Vorstand.
Klaiber.
C)  Des  Finanz-Departements.
Des  Finanz-Ministerium.
Berfügung  in  Betreff  der  Weinlese.
Für  die  dießjäbrige  Weinlese  werden  den  K.  Cameralämtern,  unter  Hinweisung  auf  die
bestehenden  Verordnungen,  folgende  Vorschriften  gegeben:  -  J-1)

  die  noch  in  Natur  zu  erhebenden  Weingefälle  des  Staats  find  in  gesetzlicher  und
hergebrachter  Weise  unter  gehöriger  Aufsicht  einzuzichen  und  nach  ihrer  verschiedenen
Oualität  zu  sortiren.  .

2)  Von  dem  erhobenen  Gefaͤllweine  werden  die  wenigen  noch  nicht  in  Geld  verwandelten
  Wein-Besoldungen,  Pensionen  und  Gülten  unter  den  Keltern  in  Natur  ab-Vreicht
  so  weit  nicht  für  deren  Abgabe  besondere  Bestimmungen  erfolgen.

3)  Der  nach  den  Natural-Abgaben  übrig  bleibende  Gefällwein  ist  unter  den  Keltern  bestmöglich
  zu  verkaufen.

4)  Die  Herbstrechnungen  sind  in  der  vorgeschriebenen  Form  an  die  Finanzkammern  so
bald  einzusenden,  daß  diese  die  Uebersicht  über  vie  Weingefäll-Einnahmen  spätestens
auf  den  15.  December  dem  Finanz-Ministerium  vorlegen  können.  «
Stuttgart  den  11.  Oktober  1847.  Gärttner.

Dienst-Erledigungen.

1)  Die  Bewerber  um  die  erledigte  Aktuarsstelle  bei  dem  Oberamte  Geißlingen
baben  sich  binnen  vierzehen  Tagen  bei  der  Regierung  des  Donaukreises  vorschriftmäßig  zu
zu  melden.

2)  Die  Bewerber  um  die  erledigte  628  Kirchengenossen  zählende  Pfar###i  Bezgenrieth,
  Dekanats  Göppingen,  womit  über  Abzug  von  40  fl.  zum  geistlichen  Besoldungs-Verbesserungsfonds
  ein  auf  958  fl.  in  Preisen  des  Sportelgesetzes  berechnetes  Einkommen  verbunden
  ist,  vessen  Verwandlung  sich  der  künftige  Geistliche  nach  den  Bestimmungen  der
Oberkirchenbehörde  zu  unterwerfen  hat,  haben  sich  binnen  vier  Wochen  bei  dem  evangelischen
Consistorium  vorschriftmäßig  zu  melden.

3)  Die  Bewerber  um  die  erlevigte  Pfarrei  Oberifflingen,  Dekanats  Freuvenstadt,
haben  sich  binnen  vier  Wochen  bei  dem  evangelischen  Consistorium  vorschriftmäßig  zu  melden.
Dieselbe  zählt  im  Mutterorte  378,  in  dem  eine  Stunde  entfernten  mit  eigener  Kirche  versebenen
  Filial  Schopflach  400  Kirchengenossen,  und  es  ist  damit  ein  in  Preisen  des  Sportelge-