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von Mergenthein und andere Negimenter noch nuf zwei bie
breit Stunden weiter.
Diefe bequeme Verlegung der frangöfifhen Truppen,
bemerkt Napoleon, welde zwar nidt nothwendig war, fel
aber au nicht der Hauptfehler Türenne’d gemwefen.
Wenn audı diefe weitläufige Verlegung nad) des großen
Katferd Meinung fein Hauptfehler war, fo war es unferer
Anfiht nad) doc ein großer Fehler, im Angefihte eines fo
unternehmenven Gegners, wie Mercy war, die Armee zu
zerftreuen. Türenne’d Eorglofigfeit und Nadigiebigfeit, zwei
Eigenihaften, weldhe im Kriege ftetd mit den übelften Folgen
begleitet find, befonderd wenn man es mit einem Gegner ju
thun Hat, der die Bewegungen ded Yeinded mit dem größten
Charfblide verfolgte und aus jeder Blöße, die derfelbe darbot,
den größten Bortheil zu ziehen verftand, waren lUlrfade
der Niederlage bei Mergentheim, welde FYeldmarfhall Mercy’s
Rorbeerfrang mit einem der jchönften Blätter zierte.
Diejer Hauptfehler, fagt Napoleon, liege vielmehr in dem
falihen Verfammlungspunfte, welden Threnne feinen zerfireut
herumliegenden Truppen anmied. Anftatt bei Herbfthaufen,
welhes auf den Borpoften gelegen habe, hätte Tirrenne bei
Mergentheim feinen Truppen ihren Lärmplak anweijen follen,
wofelbit die Armee vier Stunden eher hätte verfammelt fein
fonnen und durdh die Tauber gebedt gewefen wäre. MWapoleon
ftellt hierbei ala Grundjag auf: „daß ein General feine
Truppen ftetd auf einem vom Feinde entfernteften unDb gegen
ihn am melften gefiherten Bunft verfammeln müffe”.
Den Plan, welhen der bayerifhe Feldherr zum Jwede
des 1leberfals der franzöfifhen Duartiere entwarf, verbient
dad größte Lob und zeigt von großer KHühnheit und feltner
Borausfiht, worauf bei ver FKriegführung fo viel anfommt.
Als er nämlih in der Rihe von Feuchtwangen Radhridi
von den ausgedehnten Owmartieren erhlelt, weldye bie franzbfifhen
Truppen bezogen hatten, entihloß fid) der bayertfche
Oberfeldherr, diefe Duartiere zu überfallen und dadurd vielleide
ein Seitenftüd zu dem von Tuttlingen zu liefen. Zu