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312. Das lied vom Feldmarschall.
Von Ernst Moritz Redt.
as blasen die Trompeten? — Husaren, heraus!l
és reitet der Feldmarschall im fliegenden Saus,
kx reitet so freudig sein mutiges Pkferd,
Er sckwinget so schneidig sein blitzendes Schwert.
2. O schauet, wie ihm leuchten die Hugen so klarl
O schauet, wie ihm wallet sein schneeweihßes liaar!
So krisch blüht sein fllter wie greisender Wein,
Orum kann er Verwalter des Schlachtfelbes sein.
3. Der Mann ist er gewesen, als alles versank,
Der mutig auf gen Himmel den Degen noch schwang;
Da schwur er beim Eisen gar zornig und kact,
Den Welschen zu weisen die preubßische Frt.
4. Den Schwur hat er gehalten. fls Rcelegstuf erklang,
Hei, wie der weiße Jüngling in'n Saktel sich schwang!
Da ist ers gewesen, der Kehraus gemacht,
Mit eisernem Gesen das land rein gemacht.
5. Gel Lüten auf der Kue er Rlelt solchen Straul,
Dab vielen tausend Welschen der sitem ging aus,
Daß Tausende liefen dort hasigen lauk,
Zehntausend entschliefen, die nie wachen auf.
5. m Wasser der Katzbach er'’s auch hat bewährt,
Da hat er den Franzosen das Schwimmen gelehtt:
fahrt wohl, ihr Franzosen, zur Ostsee hinab
Und nehmt, Ohnehosen, den Walfisch zum Grab!l
7. Sei Wactburg an der Slbe, wie fuhr er hindurch!
Da schirmte die Franzosen nicht Schanze noch Gurg,
Da mußten sie springen wie Hasen übecs Feld,
Und hell ließ erklingen sein Hussa der kield.
8. Gei Leipzig auf dem Plane, o herrliche Schlachtl
Da brach er den Franzosen das Glück und die Macht,
Da lagen sie sicher nach blutigem fall,
Da ward der liert Glücher ein Feldmarschall.