Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1866. (43)

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Bütthardt  eingezeichnete  Grundstück  von  1  Tagwerk  auf  den  Grund  der  stattgefundenen
Erhebungen  als  ein  Bestandtheil  der  Markung  Bernsfelden,  wo  es  die  Parzelle  695,
1  Morgen  41,7  Ruthen  bildet  und  als  Bestandtheil  des  württembergischen  Gebiets
anerkannt.
S.  27.
Württembergische  Markung  Rittershof,  O.  A.  Mergentheim.
Bayerische  Markung  Oesfeld,  Bezirksamt  Ochsenfurt.

Zwischen  den  festgesetzten  Landesgrenzmarken  231—242  ist  die  Landesgrenze  auf
den  Grund  der  besonderen  Verhandlung  vom  29.  Mai  1848  und  der  aufgenommenen
Planskizze  in  der  Weise  festgestellt  worden,  daß  die  bisher  streitige  Landesgrenze  der
in  dem  württembergischen  Plan  mit  einem  rothen  Farbenstreifen  bezeichneten
Linie  von  Nr.  1  A.  nach  B.  Nr.  2  C.  L.E.  F.  Nr.  3  G.  H.  I.  Nr.  4  folgt,  während
in  dem  bayerischen  Plan  dieselbe  Grenzlinie  durch  einen  Carminstreifen  bezeichnet
  ist.  «

§.28.
Württembergische  Markung  Rittershof,  O.  A.  Mergentheim.
Bayerische  Markung  Oesfeld,  Bezirksamts  Ochsenfurt.

Der  zwischen  den  Landesgrenzmarken  241  auf  242  südlich  von  den  sogenannten
Ketterichäckern  Markung  Oesfeld  hinziehende  Weg,  welcher  in  den  Oberbalbacherweg
einmündet,  wird  als  Bestandtheil  der  Markung  Rittershof  und  des  württembergischen
  Gebiets  anerkannt.

8.  29.

Die  Fläche,  welche  den  Namen  „Bowieser  Schaftrieb“  führt,  wird  als  Bestandtheil
  der  Gemeinde-Markung  Oesfeld  und  des  bayerischen  Gebiets  anerkannt,  unter
der  von  der  Gemeinde  Oesfeld  ausdrücklich  zugestandenen  Voraussetzung,  daß  der
fragliche  Schaftrieb  der  Gemeinde  Bowiesen,  wie  sie  ihn  bisher  geübt  hat,  auch  fernerhin
  ungeschmälert  belassen,  und  daß  der  Schaftrieb  überdieß  zur  Verbindung  zwischen
Bowiesen  und  dem  württembergischen  Gebiet  als  Fahrweg  zu  jeder  Zeit  und  für  alle
Zeiten  unweigerlich  benützt  werden  dürfe.

Die  beiderseitigen  Commissaire  haben  sich  in  Beziehung  auf  vorstehende  Streitpunkte
noch  weiter  über  folgende  allgemeine  Bestimmungen  geeinigt: