nUummer 12
Kale### ####e
Samstag, 16. Januar 1614
Aufprall, die Lokomotive war auf ein Bahnlärterhäuschen
gestoßen, das eben über die Gleise
stürzte. Die meisten Passagiere kamen mit leichten
Verletungen davon. Als sie erschreckt aus
den Wagen sprangen, hörten sie VGerrimmer
aus dem Schutt des Häuschens. Sie räumten
mit vereinten Krästen die Trümmer auseinander
und zogen sechs Personen lebend,
einige sogar unverletzt, heraus. Vom dicht in
der Nähe befindlichen Paterno war nur noch
eine Stcubwolke wahrzunehmen, die über den
Trümmern lagerte.
Die Regierung trifft mit Umsicht und Energie
alle Maßregeln zur Rettung und Hilfe.
Alle versügbaren Truppen werden ans Werk
gesetzt, Lebensmittel, Holz zum Bau von Baracken
und Kleidungsstücke werden nach den
Stälten der Not geschafft, Geldmittel den Lokalbehörden
zur Verfügung gestellt, kurzum alles
getan, was im Augenblick irgend möglich ist
Doch die Not ist unermehlich. Sie läßt sich
zurzeit noch nicht annähernd übersehen.
Das „Giornale d'Italia“ schätzt die Opfer
des Erdbebens in der Gegend von Avezzano
und Sora auf 25 000. In Avezzano sind bisher
über 200 Tote und 160 Verwundete aus
den Trümmern geborgen worden. Das Retlungswert
verursacht große Schwierigkeiten infolge
der starlen Zerstörung der Häuser, die
vielsach nur Schutthaufen bilden. Die Strahen
sind vollständig verschüttet. In Sora sind
alle nicht eingestürzten Häuser derart beschädigt
worden, daß sie geräumt werden mußten.
Truppen verschiedener Waffengattungen sind zur
Hilfeleillung eingetroffen und haben bis jetzt
450 Tote und viele Verwundete geborgen.
Nach Zeilungsmeldungen hat der Papst
sich heute nachmiltag aus dem vatikanischen Palast
durch oie St. Peterskirche nach dem Lazareit
Sonta Martha beim Vatikan begeben,
um die aus dem Erdbebengebiet angelangten
Vermundeten, 100 an der Jahl, zu besuchen.
Er verteilte Unterstützungen an sie, ließ sich
Einzelheiten ihres Unglücks erzählen und ermahnte
sie zum Vertrauen auf die Barmherzigleit
Gottes. Der Papst hat hiebei das Gebiet
des Batikans nicht verlassen.
2
· 4
Das surchtbare Erdbeben hat diesmal Italien
ins Herz getroffen. Das Zentrum des
Bebens lag im Becken des ausgetrocknelen
Fuciner Sees. Von hier lief es wellenförmig
nach Umbrien und der Campagna aus. Rom
und Neapel kamen glimpflich davon, nur das
nicht allzu weit entfernte Frosinone im Tale
zwischen den Sabiner und Volsker Bergen erlitt
schweren Schaden. Auch Unteritalien blieb groß,
lenteils verschont.
Lerschledene Nacheschlen.
Baiel, 14. Jan. Aus den Kämpfen an
der Maas wird in dem „Baler Volksblatt“
die jolgende kleine Geschichte erzähll: Es war
in den letzten Dezembertagen in der Nähe des
Camp de Romains nach einem blutigen Gefecht,
das ein bayerisches Infanterie-Regiment dert
eu lestehen hatle. Die Nacht war bereingebrocken
und der Staboarit mit den Sanitälsjealdalen
suchte das Feld nach Leichen ab. Die
Gesallenen wurden leicht mit Kall überdeckt.
Plötzlich rief eine „Leiche“ mit unterdrückter
Ztimme dem Sanitätsfoldaten, der Kall streuen
ch bin davon überzengt, und deshalb
nehme ich keinen Anstand, es heute noch weiter
auszudehnen. indem ich Ihnen etwas offenbare,
das Sie wahrscheinlich in chobem Masse überraschen
wird. Von dem da Sie ent.
deckten. daß die Hand Ein Undezafenen sich
mit Ihren Ausarbeitungen zu schaffen gemacht,
haben Sie dem Potescischen Treior nicht ein
einziges Blatt anvertraut, von dessen Inhalt
man nicht in St. Petersburg Kenntnis erhalten
hätt
Ungläubig sah ich ihn an. Denn was er
sprach, schien mir einfach unmöglich.
„Soltten sich Exzellenz darin nicht doch
täu uschen 2 ?“ wagte ich einzuwenden. „In den
allermeisten Fällen beschränkte sich la die Kenntnis
des Schlüsselwortes auf den Fürsten, den
Obersten un mich.“
„Die Tatsache, die 44. dhuen Gttalt bleibt
nichtzbesteken4igen besteh Mei Informationen
sind Invedurgte Fuverlastege Glücklicherweise
ist der wirlliche Nachteil, den wir
dadurch erlitten baben ja nicht allzu groß. Ich
muß gestehen, daß n, von jeder Ausarbeitung
zwei Eienlare“ anzufertigen, ein
lorreltes und eines, das durch geschickt ersonnene
Intorrektheiten jede enußung zu unserem
SSchaden unmöglich machte — daß dieser verwegene
Plan mir anfangs sast unausführbar
Eschien. Der praktische Erfolg hat mich vom
— berzangt. Die Resultate der Kommi
sionsberatungen sind sicher in meinen Besitz
gelongt, und die Insormationen der russischen
Herren bedeuten nichts als eine grandiose Düpierung.
Durch dle neueste Wendung aber sind
wir auf einen toten Punkt ceten= Und ich
saote Ihnen bereits, daß i# ch hinsicht lich
————“
„Und Exzellen)
des Fortganges in elniger 1 befinde.“
In den Nlederlagen der Nussemn in Perfien.
Konamflichen
Meldung aus
stantinopel soll in der Gegen von Mianduab
(Persien) der Schwager des Zaren, Großfürst
Nach einer
Eiern Michaelowilsch, gefollen sein. Als
Sohn des verslorbenen Großfürsten Michael
Nilolajewitsch war der Verstorbene mit einet
Schwester des Zaren, der Großfürstin Tenia
Alerandrowna vermählt. Am I. April 1866
in Tiflis geboron, bekleidete er den Rang eines
Vizeadmirals und kaiserl. Generaladjutanten.
Unser heutiges Bild zeigt Großfürst Alerande
Michaclowitsch; im Hintergrunde eine zusam
mengeschossene ussische Windmühle; oie voihrem
Besitzer zu Spionagezweden verwende
wurde.
—
wollte, die zornigen Worte zu: „Rindvieh, saudumms,
i bin doch ka Leich, i bin doch a Horchposten!“
Der Mann hatte joeben ruhig inmitten
zahlreicher Leichen bei Nacht als Horchposten
gegen Feinde Dienst getan.
Weimar, 14. Jan. Aus Weimar wird
dem „Jenaer Vollsbl.“ geschrieben: Die Großherzogin
von Sachsen besichtigte neulich wieder
mehrere Lazatette, wobei ihr Töchterchen sie
begleitete. Eine Dame des Noten Kreu:es unterhielt
sich angelegentlich mit dem Min eehchen und
erkundigte sich auch nach dem Ergehen des
Großherzogs, der bekanntlich sehr regen Anteil
an den Kämpfen in Polen nimmt, worauf Prin:
zeßchen siolz erwiderte: „Papa- seiett die Rufsen
tot = und hat auch Läuse.“
Bayerische Nachricheen.
Negensburg, 14. Jan. Das Bischöfliche
Ordinariat Regensburg gibt in seinem Amtsblatt
bekannt: Durch das verbrecherische Treiben
eines Goldarbeiters in Geiselhöring sind
in zahlreichen niederbayerischen Kirchen seit Jahren
Kelche, Monstranzen, Altarleuchter, Meßkännchen,
Kanontafeln, Kronen usw. entwendet
oder durch minderwertige Ware ausgetauscht
worden. Diese Gegenstände wurden zum Teil
in einer Münchener Scheideanstalt für Bruchgold
und Silber umgeschmol:en oder durch Unlerhändler
ins Ausland zu profanen Zwecken
verschleppt. Sehr viele von diesen Gegenständen
laufte und verkaufte der Melber Aug. Stuckenberger
in Landshut. Das Amtsblatt nimmt
den Fall zum Anlaß eindringlicher Mahmung an
die Herren Pfarrer, Kirchen- und Kapitelsvor
stände, über das Inventar der Kirchen sorgfällig
zu wachen und ohne aue drückliche oberhirtliche
(Gbenehmigung nichts zu verschenlen, zu vertauschen,
zu verkaujen oder un Zahlungsstatt zu
geben.
Grafenwöhr, 14. Jan. (Große Heiterleit
erregen die Russen bei ihrem alltaglichen Spaziergang.
Manu sieht da einen Russen mit seinem
Teekessel im Arm, ein anderer tragl ein Paar
Reserveschuhe in der Hand, einen drilten b2
lästigt nicht im mindesten ein Paletl mit Kleider
und MWäsche, wieder einer schleppt seine jämtliähen
können sich michr entschließen
wenigstens den Fürsten und den
Feren. Subto von dem Sachverhal zu unterri
„Es ist sehr schwer für mich, darüber eine
Entscheidung zu treffen. Und die Gründe dafür
müssen Ihnen einleuchten. Der Nugen, der
uns im Fall eines Krieges aus der glücklich gelungenen
Täuschung unserer Gegner erwachsen
mag, kann sehr leicht wieder hinsöllig werden,
wenn noch andere als Sie und ich von dem
Trick erfahren.“
„Doch wohl kaum, wenn sich die Zahl der
Wissenden nur um die beiden genanmen Herren
vergrößert. gestehe, Exzellenz, daß ich
sehr gewichtige Gründe egoistischer Natur habe
für den Wunsch, sie ausgeklärt zu sehen. Der
Fürst ist in seinem Herzen wohl niemals mein
Freund gewesen, und der Obersristes in diesem
Augenblick gewiß nicht mehr. Aber ich bin
beiden K nichtsdestoweniger zu hohem
Dar rpflichtet. Sie haben mich aus dem
Len Sleno, wenn nicht vom Tode gerettet,
und es ist eine fürchterliche Vorstellung für
mich, von ihnen jetzt für einen Undankbaren
und einen schurkischen Verräter gehalten zu
werden, der um schnödes Geld sein Vaterland
verkaufen wollte.“
Der Minister wiegte nachdenklich den Kopf.
enn Sie meine Lebenserfahrungen hätten,
Herr Lazar, würden Sie wissen. daß ein Geheimnis
um so besser bewahrt ist, je weniger
Hüter ihm bestellt werder
„Aber Männer von der zweileslalen Nechttte
des Fürsten und des Oberj “
Graf Siel oan ließ mich nicht Aletede
„Ich möchte Ihnen ino Gedachtmio 3
rufen. Harr Lazar, daß nach Ihrer eigenen Cr-
Nauchutensilien mit sich herum. Und warun
dieser eigentümliche Aufzug der Russen: E
traut keiner dem anderen.
Hchener. Keuloleiten.
n, 14. Jan. Die „M. P.“ veröffem
licht * Erzebnif der Gemeinbewahlen
gunften der sozialdemokratischen Partei in de
Kreisen Ober= und Niederbayern, sowie i
Schwaben und im Wahllreis NRegensburg. Dar
nad wurden von sozialdemokratischer Seite 7
Gemeindebevollmächtigte und 14 Magistral"
räte gewählt gegen 50 und 7 im Jahre 191
und 27 und 5 im Jahre 1908. Dazu komme
noch Gemeindeausschuhmitglieder in Lanog
meinden, deren Wahlperiode erst im Jahre 191
abläuft.
München, 14. Jan. Die Frage der Bier
breiserhöhung wird von den Brauereien gan
Bayerns iehr ernst erwogen. Endgültige B.
schlüsse jind noch nicht gefaßt worden. Doch mut
wohl mit der Preissteigerung, die zwischen 2
und 3 Mi. auf den Hektoliter betragen dürfte,
und von der auch den Wirten etwas zugute
lommen soll, für den Anfang des bmmenden
Monats gerechnet werden.
Sererisches Sdeciene.
Endorf. 14. Jan. Im Waldbestande des
Johann Gmeiner, Bauer in Mauerkirchen.
wurde ein Fickt: nitamm gejällt. welcher nich!
weniger als 7 Kubimeter ergab. Der Riesenstamm
wurde ron Sägewerksbesiher Steinbichler
in Siglmeiher b#i Mauerlirchen läuflich ermorbten.
Freilassing, 14. Jan. Dieser Tage wurde
ein großerer Viehsch mugael nach Bayern, der
schon seil längerer Zeit betrieben worden sein
durite. ausgedeckt. Dorl, wo sick beim Einfluf
in die Salzach das Bett der Saalach verbreilert,
nurde das Vieh durd das Wasser nach Bayern
getrieben. Ein dort anjässiger Päckter gesiand,
daß er 36 Stück Vieh nach Bayern geschafft
habe, doch dürfte er sich noch um eine größerc
Menge Vieh handeln. Von dem leuten Trans
rert, der über die Gren:ie geschmuggelt werden
sollte, wurden vier Stück von der Finanwache
algefangen.
klarung diese beiden Mauner- dir eim ztnn waren,
denen dar Gebeimmis der Trefors helanm war.=Ich
tonme mich nicht enthalien zu lächeln.
„Erzellen; werden damit icht undeuten
wollen, daß aus einen von ihnen ein Verdacht
fallen könntec.“
„Selbstverständlich nicht. Aber das Gewicht
meiner Gründe wird dadurch nicht ver: ingert.
Ich halte das Geheimnis nun einmal für besser
bewahrt, wenn es zwischen Ihnen und mir
bleibt. Dadurch wird freilich bedingt, daß Sie
für eine gewisse geit wohlgemertt, Herr
Lagar, nur für eine gewisse Zeit! — Ihre
bisherigen Freunde verlieren und sich einstweilen
an dem Bewußtiein genügen lassen, „daß
Sie dies Opier aus Wairioitsmus bringen.
eun Exzellenz es für notwendia balten,
bin 1 felbstochftornhn da zu bereil. Aber darf
ich fragen, was Sie nun eigentlich uber uich
beschlossen haben?“
„Ehe ich darauf ant worte.
fragen: Wer im Haushalt oder in der Umgebung
des Fürsten ist es, der den Schrank geof
net und die Auf; reichnungen kopiert ha:? Wer
ist der Spion und der Verrater?"
ott allein weiß es, Exzelleng! — Wen
ich eine Ahnung davon hätte, wür ie
gewiß nicht bis au diesem Augenblick für 5
grpebn haben.
ber wir müssen es herausbringen. —
Ich bin fest enischlossen. das Rätsel zu lösen —
es koste, was es wolle.“
„u nd Sie haben bereits einen Vlan?“
ie und Francois Nüslen mir zu
leiner. iorassh verhelsen
r bis ?“ fragte ich bvermunder, „mein
biehensgen Diener?“
.„Ja. Ohne seine Mit irkung wäre es un
mochte ich Sie
RNosenheim, 15. Jaon.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Jolef Brunschmid, Werkführer im Elektristaterer#-
Kiefersfelden, Unteroffiller im 2. Lanb-Vehr-Juf.
Rgt.; Fran## Schroll, Schreiner:
neiftersfohn von Alging (Traunstein, Sl
n 1. Jager- Bataillon.
Das Eiserne Kreu: der zurzeit als
eldgeistlicher im Felde stehende Benefi##iat
. H. Anton Westermair, Redakteur des „Kath.
nntagsblattee“, wurde für lapferes Verhalizu
vor dem Feinoe mit dem Gisernen Kreuz
us geeickurt. Der Tapfere feierte 1906 in
clenheim sein erites Il. Meßopfer und it ein
lesse des verstorbenen Bäckermeisters Jojef
* ·
OcdeiisnekisihuiinDemeeiieutnnnt
heodor Meißner der Landwelr- Pioniere 1.
lufgelo# (Rosenheim: wurde der Militärverienstorden
d. Kl. mit Schwertern verliehen.
Justizdienst. Der gepr. Rechtspraktikant
werdinand Ritter und Edler von Althalb in
#sau wurde bis auf weiteres mit den Obegenheiten
des Grundbuchbeamten bei dem
#mtsgerichte Miesbach betraut.
Warnung. Daes siellvertretende Generalommando
des I. baner. Armeekorps gibt beinnt:
Die Stcereigeschäfteinhaberinnen Cenia
olb. Marie Koneberg, Klara Rothenhäußler
ad Maria Boos in Kempoten, Institut TIhe2=or
Wintler in München, Dachauerstratze Nr.
4 (auch Sanis genannt! und J. Englbrecht in
#tockdorf versprechen in Jeitungsann on##en gauntiert
dauernde, gutlohnende Bhäusliche Behäftigung
durch leichte, interessante Heimarhiten.
Meldungen werden unter Beilage von
DPg in Vriefmarlen erbeten. Hiefür eralten
die Eimender ein gesticktes Musterblüumen
und die Aufsorderung, sich eine Stidereinric
tung zu bestellen. Die Stidereieinrichtung
Handstickmaschine „Fee des Hauses“ nebst Zuehör,
hat etwa einen Wert von 7 Mk., kortet
ber 20 Mk. (esertigte und eingesandte Areiten
werden in ichikandfser Weise beurteilt,
daß die meisten Inhaber solcher Stickereimrichtungen
in lur ur zeit die Arbeit aufeben.
Die wenigen Personen, welche in mehröchentlichen
Zuinckenräumen Musterblümchen
ar Apfertigung N erhalten, verdienen in
„er Stunde etwa 7 Pig. Es lann daher vor
dem Eingehen auf wiere Inserate nur gewarnt
werden.
Die Nack tarbeit in den Bäckercien
hat nun aufgel ort. Die neuen Beslimmungen
über Bäckereibetrieb und Kriegsbrot treten mit
dem henugen Tag in Krait. Wir haben allo
heute zum lenztenmale frischee Fruhstückogebäck
Jehatt. Die Bälereien werden dadurch natur
gemäß empfindlick geschädiat, da es jen ror
11 Uhr rormitlags kaum itüches Gebäd geben
L#ird. Es :eugt ron wenig patriotischem Ver
Mlmändnis, wenn jent, mie uns aus Bäckerkreisen
nitgeteilt wird. vielfa# das bisber geliefer#te
Brot abesteint wird mit der Begrundung: „ch
nag kein altes Brot zum Kaffec. ich bucke mir
einen Kucken.“ Wer so fpricht, latzt die wirt.
ch aitlichen Folgen, welche der Krieg natnurnot.
rendig mit sich Lringt, aänelch außerad-l. Das
Bädergeuerie in burd die neuen Benimmungen
ehr geschädin:, wir durien dieie Schadigungen
nicht noch vergrozern hetsen. Tann aber muß;
man sick rergegenwartigen, dai; die neuen Ma'
regeln unbetingt eriorderli wurden. um der
Aushungerungerolitt unserer Feinde uirla.n
u legegnen und sie unichte zu machen. Und
dann nod eine: Uniere Krieger im Felde op
sern sic Tag und Nacht fur uns auf, seßen Vlut
und Leben aufs Spiel, damm wir in aller Ruhe
moglich. Und es Iin ein beiaondene (GM.).
daß ich #ich auf dieien treiten und verschwiegenen
Monn verlassen lann i#ie alll ian
lelbfl. Och habe bereits vach ihm gerchian
und sobald ich Ihre Einm: iliguug habe, iderde
ich ihn entiprechend initruieren.
werde selbstverstandlich allein zu
stimmon. was Cnzeilen; beichliehen. Aber ich
ahne nicht —
-.So hören Siel ## ffagte Jonn bor
her, daß es sast unmogl- ch iur such se: einen
geeigneten Nachfolge: auf Zbre Pasen zu
finden. Aber die Schwier lateiten werden de
deurend geringer, wenn es sich dabei in Wahrheil
Unur um eine Art von Strohmann handeln soll.
Ein solcher, gegen den auch der Fichwerlich
etwas einzuwenden wagen wi. d. stem lunin
der Person eine een zur Reringana.
ciines jungen Monne- von bemanucher de.
wandtheit, hellem Verstande und zuverlaifmer
Verschwiegenheit. Ich werde Serage nazen.
daß man ihn aui Ihren Vosten beruit. ind L
hege nicht den geringsten Zwe#el, daß der
Furst darauf bestehen wird, ihn in Ihrer birherigen
Wohnung im Part von Potcs r einzu
quartieren. Aber er wind, wi2e gesagt. nur
eine vorgeschobene Puppe sein, denn die
cigentliche Arbeit des Setretärs sollen nach wie
vor Sie verrichten.“
—Egelten sprechen im vollen Crust?“
vosisten Ernit, mein lichber junger
Freunsk) « — Und Sie werden mich sogleich versteben.
Was ich Ihnen da zumute, bedeutet
für Sie eine Fülle von Unbequemlichkeiten
und sehr viel Entfagung. Aber ich denke, daß
der Preis des Opjers wert ijt. Sie jollen jich
nämlich mit Fran ois- Hilse in Ihrem Häuschen
verbargen hatten. bis wir ium Ziele gelanat