Aunimer 64
um die erlerderliche Wucht für einen Offensirtoß
aufzubringen. Insoferne bedentet die rusüch-
erhe uUns auf all Fe 9
kommme inuna ange en
* Heshalb
füllen uns die Meldungen mi
0 E ist, doh
neues Gefuhl
neuer Kraft und
allen dentschen
froher rsicht ZWiehn wird, und daß Engländer,
sen un iener im selben Grade
eine Minderung n geshoffnungen an sich
verspüren werden. Aber 6%% in dieser Beziehung
ist. mit der englischen Zähigkeit und miit der
. süchen eese zu rechnen, die viekgerade
noch in letzter Stunde alles verfu-Sn
werden, was ihre Macht hergibt. Das deutsche
Volk aber setzt mit Ruhe und Gelassenheit
wie bisher, so auch in Zukunft seine Hoffnungen
in die Schöärfe seiner Waffen.
Die Rerolution in Petersburg.
Amsterdam, 16. März. Der elegraafk
gibt ausführliche Meldungen der „Times“
der über die russische Revolution. Darnach kur
es am Sonntag zu neuen Straßenkämpfen, die
einen viel größeren Maßstab annahmen, aldie
am Freitag. Die Meutereien der Gardetruppen
sollen ihren Anfang genommen haben, als
Stemt dem Kommandanten der Trup
pen
äbel wegriß und ihm damit erhebliche
Wunden beibrachte.
Am Montag frũh wurde bekannt, daß die Dumia
auf zwei Monate rertagt werden solle. Drei
Garderegimenter und verschiedene Linienregimenter
hatten sich den Abgeordneten angeschlossen.
DSas Arsenal war durch aufständische Truppen
besetzt. Maschinengewehre und Gewehre n#bst
Munition wurden unter dem Volk verteilt. Rod-Kanko
telegraphierte an den JZaren, daß allgemein
eine neue Regierung gefordert werde und
daß diese Forderung sofort erfülli werden müßte
und die Verantwortung für einen weiteren Aufschub
dem Souverän zufallen würde. Abschriften
des Telegramms wurden an die kommandierenden
(Generale an der Front gesandt. Die
aufständischen Soldaten besetzten das Gerichisgebäude
und plunderten das Ministerium des
Innern und die Bureaus des Stadtiommandanien.
Früh morgens wurden die Gefängnisse genommen
und alle Gefangenen freigelassen. Der
Reaktionärpräsident der erssieen Kammer wurde
auf Befehl des Komitees festgenommen, weil er
sich weigerte, die erste Kammer einzuberufen.
Der Zar soll geantwortet haben, daß er den
Chef des Generalstabs, General Alexejewm, zum
Diktator ernennen werde. Die freigelassenen Gesangenen
steckten den Gerichtshof in Brand,
aber das Feuer wurde gelöscht.
Als das Dumakomitee auf das erfle dringende
Telegramm teine Antwort vom Zaren erhieit, sermächtigte
es Rodzianko, eine letzte Warnung zu
lelegraphieren. Auch dies Telegramm blieb unbeantwortet.
Darauf beschloß das Haus nach
einer langen Dedatte, eine provisorische Regierung
zu bilden. Rodzianko wurde aufgefordert,
der Sitzung des Minisrerrates im Mariapalast
beizumohnen. Rodzianko begab sich unter dem
Geleit von Dumasoldaten in einem Panzerauto
dorthin. Er fand alle Minisier beisammen und
teilte ihnen mit, die Duma habe in Uebereinstimmung
mit dem, Volke beschlossen, eine probisorische
Regierung zu bilden, da sie lein anderes
Mittel sehe, die Ordnung in der Hauptstadt mederherzustellen,
das Land vor Anarchie zu bewahren
und Rußland in die Lage zu versetzen,
bis zum Siege durd zuhalten. Die meisten Minister
schienen bereil, sich zu ergeben und sich mit
der Ernennung des Großfülsen Michacl zum
Regenten zufrieden zu geben. Der Kriegsminister,
neral Belajew, erklärte jedoch, er könne seinen
Soldateneid nicht brechen und würde den Kampf
Uever bBlüdurg und Kutkur der
Deulschen und ihrer Geguer.
V#o#n Pet. Hub. Becker (München).
(Abdruck aus der Köln. Volkszeitung.)
Ich liebe zuand bewundere das deutsche
[Volk. Ich habe fast die Gesühle eines
Sohnes für dieses edle und heilige Vaterlund
aller Denker. Wemn ich nicht Franzole
wäre, möchte ich Deutscher sein.
Victor Hugo.
Das e eine hat uns dieses furchtbare Ringen
mit Unanfechtbarer Deutlichleit gezeigt:
lein anderes Ereignis in der Welt imstande ist
bie Seele der Völker, ihre Stärken u. Schwächen
lo rüdsichtslos zu offenbaren, wie der Krieg.
Und wenn wir alle die erhebenden Eindrücke,
die wir in dieser prüfungsreichen Zeit von
Überlegenen SPelliigen und körperlichen Kraft dr
deutschen Volles und seines todesmutigen Heeres
empfingen, anderseits aber das Abstobende
niederen Kampfesweise, der Lugen,
Werleumbungen und Eressamsel iten au
Gegner, an unserem Geiste vorbei n,
dann nidchie man dem Schidsal 8 dankbar
dafür sein, dab es durch diesen Krieg
glel auch diese urgewaltige Prüfung des
mensch Kultur- und u Dyr ·
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Kultur- und TL
Ddem ihrer Negner betehen. Mer
Eosenheimet Anzelger
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fortsehen, bis er einen anderen Befehl vom Zaren
erhielte.
Nach Rodziankos Rückkehr in den Taurispalast
beschtoz die Dumakommission einstimmig,
die provisorische Regierung aufxtrichten, und bedie
früheren Minister 3verhaften. Inzwischen
hatten 2* als hundert Offiziere ihre
Dienste der Duma angeboten, darunter der Abgeordnete
Oberst Engelhardt von der Garde,
der jetzt zum Kommandanten von Petersburg
ernannt wurde. Später lam eine Abordnung
Offiziere des Preobrashenski-Regiments, um der
Duma die Unterstützung der ganzen Preobrashenski-Garde
anzubieten. Somit hatten 115 Antr
alle Gardekorps und Reservebataillone
ma angeschlossen. Am Sonntag gi r
sich Protopopow nach der Duma, um sich zu ergeben.
General Knorring, der sich weigerte, der
Aufforderung der Duma zu folgen und sich in
seinem Hause mit einem Nevolver verteidigte,
wurde erschossen und die Leiche in den Fluß geworfen.
Um 3 Uhr übergab sich das Marineministerium.
Der Präfekt von Petersburg und alie seinne
Beanen verließen ihren Posten. Der Präsident
der ersten Kammer und der Präfekt, sowie
der Exzbischof und Stürmer sind im Dumagebäude
gefangen gesetzt worden. Die gesamte Garnison
von Petersburg ging zu der provisorischen
Regierung über. Der englische und fran#sösicche
Botschafter, die sich morgens zu ihrem regelmähigen
Besucke ins Ministerium des Aeußern
begaben, wurden beim Winierpalast vom Publilum
erkannt und mit lauten Zurufen begrüßt.
Die Brände sind gelöscht. Der Post-, Telegraphen-
und Telefonverkehr stehen unter der
Kontrolle der provisorischen Regierung.
Die Wohnung des Grafen Frederivc wurde
geplündert. Die greise Gemahlin Grafen
wurde bewußtlos aus dem brennenden Hause
getragen. Die Tochter wurde von dem betrunkenen
Pöbel mißhandelt. 22 Mitglieder des
Reichsrates, darunter Gutschkow und Trubegkoi
richteten ein Telegramm an den Zaren, in
dem sie ihm die Umstände darlegten, re ½
Volk zu der außersten Verzweiflung
und den Sturz der Regierung zur E——•„ gehabt
haben. Die Beibehaltung dieser alten Regierung
wülrde einen vollständigen Umsturz von
GEesetz und Recht, die Niederlage im Kriege und
—
sind weniger wir es dlert sodern. —#es möchte
uns heute falt als ne Ironie erscheinen — in
erster Linie Wi*ns —— Ungehörigs
der jetzt gegen uns Kkiegsührenden Nationen,
3. B. Cambon, Bruneau, V. Hugo, M
Muabsaau. — Lmoinie, Dawson, Carlyle,
Lord H ne, Thirlmore, Detl,
P und viele an
lange vor dem Rriege die im drs“ n f
herrschende
taus te Universalitaͤt der
Bildung, des Wslen und- des Könnens anerlannt
und in den schwungvollsten Tönen, wenn
auch manchmal mit dem U#e#on des Neides,
Hrrrielen und verberrlich haben. So sagt z. B.
Ich verehre n bewundere das deutsche Voll
mehr, als ich o#sbrücken kann. —
es mit seinen grohen 1l—. Fähigkeiten und.
der Le seiner Kultur dos mähite Vohlt
der Erde ist. m—— öää —
glücklicher, als da ich zum crsten Mal harte, daß!
es Werke k mt Angen Enade gesunden
ten.
Es kann a nichts — * wir auch
lbst wiede —
kuan Wim“ ——
das Ende der Dynastie bedeuten. Rur ein voller
Bruch mit der Vergangenheit und die soforltige
Einkerufung des Parlaments und die Ernennung
von Ministern, die das Vertrauen der
Nation genießen und in voller Uebereinstimmung
mit der Duma regieren, könne Reitung bringen.
Das „NReutersche Bureau“ meldet, daß der
neue Justizminister beschlossen hat, eine “
meine Amnesiie= für polltische Ver erlassen.
Der Gehiffe des Ministers des Mietn.
Kurlow, und der frühere Kriegsminisier Su-Gomlinom
sind verhaftet. Als die Soldaten,
die die Duma bewachten, von der Ankunft de-s
gesangenen Suchomlinow hörten, forderten sie
stürmisch seine Auslieferung, da sie sich an ihm
tächen wollien. Die Akgeordneten hatien die
größte Mühe, die Soldaten zu beruhigen. Diese
bestanden darauf, daß Suchomlinow die Epauletten
ron der Unkform gerissen werden sollten.
Schließlich mußte Suchomlinow sich dies gesallen
lassen.
Das Hauptquartier der Artillerie wurde überwältigt
und der Kommandant getötet. Auch die
Peter= und Paulsfestung wurde genommen. Die
Zitadelle ist jetzt Hauptquartier der revolutionären
Streitkräfte. Das Hauptbureau der geheimen
Polizei wurde zerstört und sämtliches tchiv ·
material, das sich auf politische Personen und
Organisationen brzieht, verbrannt. Einige Polizeibureaus
sind verbranm oder zerftört.
Die Straßenkämpfe.
Kopenhagen, 16. März. In einem Bericht
des „Polititen“ aus Haparanda heißt es:
Freitag und Samstag ereigneten sich eruste Zusammenstöße
zwischen Gendarmen und der
Volksmenge. Auch Militär schritt ein und schoß
auf das Volk. Eine große Anzahl Personen
wurde getötet und rerwundet. Am Sonntag
ging ein großer Teil des Heeres zu den Revolutionären
über, worauf eine förmliche Schlacht
zwischen den Negierungstruppen und Truppen
der Revolutionäre entbrannte. Die letzteren wurden
durch zahlreiche Zioilisten unterstützt, die mit
#e#se un — ausgerũstet waren.
ten sich im Mittel-—
fest und beherrschten alle
Hauptstraßen. Sie beschossen das Volk mit Maschinengewehren
und Gewehren. Die Nevolutionäre
beherrschten die andere Treit und ruck-—
1
o rusbeus kommt: — der im deut ·
esen wurzelnde thn und Erkenntn#
und die schon der Schule diesen
Drang fördernde ehhehnge. und Unterrichtsmethode
u. schlieblich die allen anderen Völkern
gegenüber weit überlegene, bel uns in allen
Schichten verbreitete Kennmis fremder Sprachen,
woxauf diese Unwversalität der Bildung dieses
umfassende Wissen in erster Linie zu führen
sind. Und — 4 es das feindliche Ausland
dem deutschen Schul- und Erziehse
die hoe nerkennung zuteil werden
ließ. Das sagen uns u. a. die Berichte de
amsländischen Studienkommissionen, die vor
Se Deusscland be und 8 Einkerren
Mr. Bondire S.hiernn rsrn
ende des Bundes 7 c ru 1
zwanges in Anerita in in seinem 1 aca
bericht:
Deutschland bildet kraft see E
. ber. körperlichen und ·
send est-J Ka ** die r t
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MW.——————
Sonntas, 18. März 1012
ten von dort über die Newabrücken vor. —
t heftigen Be * gab es
en. Zahlr r am ag,
— c. velbfsent:
war, dauerten 5 an.
Augenzeuge der Vorgä#ge in · Petersburg
borichtet daß der es blutigste Kamy#
4% gewesen sei. Die Regierungstruppen hätten
mlinien Aufstellung g###ommen —
riöèu06 von der Kasankirche aus die Straßen.
LautDepeschen aus Haparanda dauern die blu
tigen ämpf - in Moskau fort. Der Oberbe
fehlshaber Mostauer Militärbezirles,
wski, leirs. die Unterordeaunn unter die
neue Regierung ab und weigert sich, die Gewalt
aus den Händen zu geben.
Unsichere Lage.
Stockholm, 16. März. Der rassische N. Ne
Folutionaausschuß ist teineswegs Herr der a##
Die Haltung des ärs gilt alo gänzlich un
gewiß. Ungehindert finden in allen Vororten
und im Stadtinnern Pöbelplünderungen statt.
Die ruhige Beölkerung ist gänzlich einge
schüchtert. Die Lebenemittel werden bald
ausgebraucht sein. Das Revolutionskomiter hat
bisher eine Aueseraa über seine Stellung zum
Krieg und zur son des Zaren vermieden, weil
es befürchiet, entweder die Bevölkerung oder
die Armee aufzubringen. Es ist nicht unmöglich.
daß das Komitee früher oder später durc.
eine andere Revolutionsregierung, die sich aus
wesentlich radikaleren sozialistischen Elementen zu
sammensetzt, hinweggesegt wird. Das Dumalo
mitee ist seinem son nach eine Kriegeregie
tung. Die Unruhen nehmen imner mehr einen
kriegsfeindlichen Charalier an. Die Soldaten
weigerten sich, auf die Beu öllerung zu schießen.
sich jedoch durchaus nicht den Revolutio
nären angeschlossen.
Haag, 16. März. Der Leierebuger „Ti
mes“-Korrespondent sagt: Es liegt die Gefaht
ror, daß die prooisorische Regierung durch den
Einfluß des Pbels gezwungen werden wird, die
Führung den rn zu überlassen, was zur
Eründung einer und EII
ten #arshie führ
Krreolamrone
London, 16. März Reuter meldet us
Petersbarg: Großfurst Nikolai Nikolajewitsch
drahtet an Rodsianko, daß er im Einwerständnie.
mit dem Chef des Stabes den Zaren gebeten
babe, unter den jetzigen schwierigen Umständen
den einzig möglichen Wiend 6 zu fassen und
ab#uldamen, damit Rutzland geretiet und der
K#eg zu einem glücklichen Ende geführt werde.
Das russi sa
Revolutionoministerium.
Petersburg, 16. März. (Meldung der
—8 Telegraphen· Agentur.) Der Wonusschutz
der Reichsduma veröffentlicht fol.
Liste des neuen nationalen Kacbinetts:
ürst Lwow, Präsident des Semstmoverbandes,
“*e zum Ministerpräsidenten und Minister des
Imern ernannt, der Abgeordnete für Petersburg,
Milsukow, zum Minister des Aeuhern, der
Algeordnete für Saratow, Kerenskifi, zum Ju—
stipmimister, der Bezepräsident der Rechaduma
Ultasow Verlehrs minister, der Abword.
nete für Kestrema, Konswalow, zum Minister
für H#oc w Industrie, der Professor an
der Uniwersität Moskau, Manmilow, pem Miniisier
für wn Unterricht, das lied des
Reichsrates, früherer Präsident der dritten
Reichsduma, sowie Präsident der vereinigten
Ausschüsse der mobilisierten Industrie, Gunch.
loy, wird Kriegsminister und interimistisch M
rin#miinister, der Abgeordnete von Penrekung.
Und M. E. Sadler schreibt:
Jede Stufe der englischen Erziehung vom
Kindergarten r* hinauf zur Universität trägt
die Merkmale den brutschen Beispieles und der
deutschen Erfahrungen. Doch am meisten verdankt
dee englische bi Deutschtono da
d sie von den deut XL
vora D von Fih W. von Humboldt, hn
und F. Paulsen gelernt hat, daß die Anspornung
und die rt r. aller Stufen der
Erziehung eine der höchiten Aufgaben des
Staates ist.
Damn J. St. Gere:
Hier % : Hut rPr 53 Wit, Kr ee jetzt
ririnm W s
Sieg onn Sadowa erfocht l ich
ag- se 5 vor der deutnor
dem Deutschen Lehrer! Ich
Feun ieenr was die „Duschen für den
Unerricht ihrer Kinder tund
Als wesemtticher Bestandteil ver deutschen
#heenn une ne als die treibende Kraft
r ist die ĩn unserem Volle so weit nerbreite ie
amnis fremder Sprachen zu betrachten. Ihre
Erlernung Hat sich bei uns im Laufe der Zeit
ser zur i Tichlen hekansgebilpet 1.
14 og#### aller
— And Tüchses.
* Fortletzung folgt.