Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1889. (66)

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Die  Dauer  der  Orgel  ist  noch  auf  140  Jahre  zu  schätzen,  nach  welcher  Zeit  die  Anschaffung
  einer  neuen  1760  kosten,  während  aus  der  alten  ein  Erlös  von  520  /  zu
erzielen  sein  wird.  Bleibt  also  12404

Hieran  für  Hand=  und  Fuhrfrohnen  10/

Nach  dieser  Zeit  wird  alsdann  die  Orgel  je  in  200  Jahren  wieder  zu  erneuern  sein.

Die  achteckige  Kanzel,
zu  der  eine  10  Stufen  hohe  gestemmte  Treppe  mit  forchenen  Tritten,  eichenen  Zargen
und  einem  Staketengeländer  führt,  ist  theils  von  Tannen=  theils  von  Lindenholz  gestemmt,
unterhalb  und  in  den  Füllungen,  sowie  an  der  Schalldecke  mit  geschnitzten  Verzierungen
versehen,  am  Holz  noch  ganz  gut  beschaffen  und  nur  an  dem  Anstrich  und  dem  vergoldeten
Schnitzwerk  etwas  abgerieben.

Sie  mag  noch  180  Jahre  lang  benützt  werden  können.

Würde  sie  nach  dieser  Zeit  wieder  eben  so  neu  hergestellt  werden,  so  dürfte  der  Aufwand
  hiefür  180  /4,  der  Werth  der  Abbruchstheile  etwa  12  ¾¾  betragen.  Rest  168  /4

Der  noch  gut  beschaffene  Taufstein

besteht  aus  hartem  feinkörnigem  Sandstein.  Bei  dem  nächsten  Neubau  der  Kirche  nach
180  Jahren  wird  er  das  nächstemal  durch  einen  neuen  zu  ersetzen  sein  und  später  wieder
je  nach  500  Jahren  und  zwar  jedesmal  für  50  +

Der  Altar
steht  auf  einem  Sockel  und  einer  Erhöhung  von  3  Stufen  mit  oberer  Ruhebank  (Podium)
von  Eichenholz,  innerhalb  des  hölzernen  Sockels  und  der  gestemmten  Bekleidung,  darüber
und  hinter  dem  Antependium  aus  einem  Mauersatz  mit  einer  Werksteinplattenbedeckung
unter  dem  Altartisch,  der  2,7  m  Länge  und  1m  Breite  hat.

Das  Holzwerk  des  ganzen  Altars  ist  marmorähnlich  gefaßt  und  gefirnißt,  und  an
den  geschnitzten  Verzierungen  und  einzelnen  Gesimsstäben  auf  Oelgrund  vergoldet.  Er
kann  noch  180  Jahre  lang  erhalten  werden.

Nach  dieser  Zeit  wird  seine  Neuherstellung  1300.  A,  nach  Abzug  des  Werthes  der
alten  Theile  mit  80  ¾  aber  noch  1220  J/  kosten,  und  seine  Dauer  von  einer  Erneuerung
  bis  zur  andern  500  Jahre  betragen.

An  dieser  Summe  betrifft  es  die  Hand=  und  Fuhrfrohnen  40./X  Rest  der  Bausumme
  1180  4