Full text : Volkslieder aus dem Erzgebirge

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Wie  die  Mädchen  find.

Als  ich  an  einem  Sommertag

—  Im  Wald,  im  Wald,  im  Wald  —
Im  grünen  Wald  im  Schatten  lag,

—  Im  Wald,  im  Wald,  im  Wald,

Wo  die  Büchse  knallt  und  das  Echo  schallt,
Im  Wald,  im  Wald,  im  Wald  —

Sah  ich  von  fern  ein  Mädchen  stehn,
—  Im  Wald,  im  Wald,  im  Wald  —
Die  sah  ganz  unbeschreiblich  schön.

—  Im  Wald,  im  Wald,  im  Wald,
Wo  die  Büchse  u.  s.  w.“)

Und  als  das  Mädchen  mich  erblickt,
Nahm  sie  die  Flucht  in'  Wald  zurück.
Ich  aber  eilt'  gleich  auf  sie  zu

Und  sprach:  Mein  Kind,  was  weinest  dur

Mein  lieber  Herr,  ich  kenn'  euch  nicht;
Ich  schauf  ein  Mannsbildangesicht.

 

*)  Diese  Füllung  des  Verses  (Zeile  2,  4,  5  u.  6),
stets  wiederholt,  scheint  man  anderwärts  nicht  zu  kennen.
Auch  im  Erzgebirge  wird  das  Lied  in  abweichender
Form  gesungen.