ummer 3 31
-esensse##e
z Anzelgen
L Tenmienigen der Mebitalosen. den
—* seine Zwecke benützen will, erklärt er
orbenke sich am Platze Alsenerzulase,
er
F er ihn stets sofort mit de u Fesallch schten
—* zur Bank schict. Charakteristisch ist auch,
j derjenige der Gauner, der das erschwin.
de Geld ümer in Empsang nimmt, noch
gen der Leute, die er als Werkzeug benützte,
end einen Pfennig Entschädigung bezahlte.
boern iie immer mit den Worten entlich:
Eie belommen noch schriftlich Nachricht, wann
d vo. Sie Ihren Dienst antreten müssen.
e ih Sie nicht gebrauchen klönnen, so beamen
Sie den heutigen Tag bezablt!“
De zweiten von ihnen „engagierten“ Ausber
benütnen die Gauner zur Abhebung der
00 Marl und den dritten dazu, um den Rest
es von ihnen einbezahlten Bankdepols in
he von 30 Mk., der noch 295 Mk. betrug,
heden zu 12 ssen. Die Einzahlung eines Debir
bet der Vereinsbank hatte für die Gauner
1 Zmeck. in den Besitz eines Scheckbuches zu
mmen; kür die gefälschten Deckungswechsel
eriten sie sogar bloß Probedrucke, deren
zurdruck fie in geschickter Weise durch den
Cnorlel des Der
Namenssuge verdeckten.
Mecher“ der ganzen Bande scheint der in der
itgeleilten Personalbeschreibung zuerst angehrte
Mann zu sein, der eltwas süolendisches
Ussehen hat. Es ist sestgestellt worden, daß
rjenige der Gauner, der hier die 24000 Mk.
bernahm und dabei einen Zplinder (Klappbu)
trug, lurz darauf in einen Hausgang trat,
iit den chapeau claque zusammen slappte und
ban che in der Tasche bereitgehaltene Reise-½Ne
auf den Kopf siülpte. Der Ausgeher
#urde ron eilem zweiten Mann bis zum Bankläude
* ilet, dieser äußerte u. a.: „Mein
— n ich beauftragt, Sie zu beglei.
i!“ Jn das Banlgebäude sah der Ausgeher
e'en Nn mt mehr hineingehen. Im Bankn
1u«I«»t ist der Ausgeher also wohl
eder von einem anderen Mitglied der Bande
rolieri worden.
Bei dem Bankbelrug in der Pfälzer Vank
utz:en die Gauner seinerzeit ein Blatt aus
nem lld- der Firma Giesecke de
d in Leipzig, lautend auf eine gar richt
stierende Girma (Unionbonk Vremen). Son.
karerweime sind in allen Musterscheckbüchern
t deit. Abilage je zmei Blatt nicht durch-
Fnt. (An telle des Aufdruckes „ Ungültiger
colcdruen erliches Verfahren.) Ob dies auf
nen — zurückmführen ist, kaun
il mehr sengestellt werden. Der Leiter der
ande scheint entweder Bankbeamter oder doch
aumann zu sein, da er anscheinend mit allen
lazelheiten des Bankverkehrs vollständig verecnt
#.
Bayerische Nachrichlen.
Weilheim, 5. Febr. In dem nahen Pähl
urde ge lern mittag der 62jährige Oelonom
orbard Slebder in der Tenne seines Anwesen:
Was. den in guten Verden
Tod getrie-ZIn
Sindeisdorf
1! aufvesunden.
en lebe enden Mann in
in nicht bekannt.
· OOJahkcaltcsöloncktcseotzx
U« Wrucmcm Anhalt vonTkitbsinniciisisklsstclcnallsdurErhängencinutm
Moosburs. 5. Febr. Einen grausigen
½) machte im Anwesen des Bauern Sirt in
**“ ach die Diensimmagd Theres Prem,
angerer Zeit ihren Rosenkranz versie
glauble, er sei wohl durch eine
r die Bretter des Fußbodens gefalsie
ein lose besestigtes Breit in ihrer
r st enmagd Maria Schwertl bewohnten
findet sich zurzeit im sheligen Krankenhaus-Untersuchung
ist eingeleit
Dilshofen, 5. Febr. en- Gastwirt Franz
Wagner in Untereging wurden, wie bereits
lurz gemeldet, 1000 Mk. (nach einer anderen,
ledoch unwahrscheinlicheren Meldung 7000 M.)
gestohlen. Der mutmaßliche Täter, der Dienslknecht
Georg Hahnemann, floh gegen Vue
hosen und von dort setzte er seine Flucht p
Automobil in der Richtung gegen Vuarg
sort, wurde jedoch in Landau a. J., obwohl er
sich als Heinrich Meister von Karlsoberg legitimierte,
erkannt und werhastet. Er gestand
den Diebstahl sofort ein. k. wurden
bei ihm noch vorgejunden.
Reckendorf, (Ufr.), 5. Febr. Auf der
Straße zwischen Reckendorf und Nentweinodorf
übersielen mehrere Burschen verschiedene Personen
und sorderten von ihnen Geld. Auch
außerhalb Leimbach überfielen die gleichen
Burschen zwei Bauern aus Memdorf und Gr.
rach, dedrohten und mißhandelten sie. Sie
ließen erst von den Ueberfallenen ab, als Bewohner
von Leimbach dezu kamen, die sie mit
Messern bedrohten, salls sie sich ihnen nähern
würden. Auch ein Tüncher von Reckend orsewurde
in ähnlicher Weise bedroht. Der Gendarmerie
von Ebern gelang es, die Burschen nach hei
ger Gegenmehr in einem dortigen Gestaus
sestzunehmen.
Bayer.- pakriolischer Bauernverein
Tunienhausen.
Rosenheim, 5. Febr.
Der Bayrisch patriotische Bauernverein Tuntenhausen
hielt am Donnerstag-Nachmittag im
Flötzinger, Bräu eine außerordentliche Mitglieberversammlung
ab, die sehr gut besucht war.
Der Vorstand H. H. Pfarrer Gasteiger eröffnete
die Versammlung und hieß die Anwesenden
herzlich willlommen. Zunächst erlannte die
Versammlung das Abkommen mit oem oberbayeriichen
Kreisverein von München einstimmig
an.
Nun schritt man zur Stellungnahme zur Einführung
einer Vollssortbildungeschule, die äußerst
lebhaft erörtert wurde. er Vorsithende
führte zunächsi an, wie plötzlich durch eine
K. Verordnung die Sonntagsschule ausgehoben
mürde, um sie binnen drei Jahren in eine
Volksfortbildungsschule zu verwandeln. Die Anzahl
der Unterrichtsstunden solle von 80 auf
140 erhöht und oie Unterrichtszeil auf den
Werltag verlegt werden. Redner meinte, der
Bauernstond habe sich in letzter Zeit viel gesallen
lassen müssen, aber dem Bauern auf
einen halben Tag die Arbeitekraft zu entziehen,
das sei zu viel. Die Ausführung dieser Verordnung
sei für den Sommer unmöglich. Unerhört
wäre es auch, daß bei Erlaß solch einschneidender
Verordnungen nicht die Volksvertretung
gefragt werde, sondern über Nacht käme.
Man müsse da lauten Protest erheben, sonfst
könnte die Volksfortbildungeschule durchgeführt
werden, wodurch besonders die Bauern slark betroffen
wären. Wenn alle Bauernvereine fest
zusammenstehen mürden, bekäme die Regierung
bald die lleberzeugung, daß solche Dinge nicht
nach dem Schema F durchgeführt werden lönnen,
sondern dazu erst die Volksvertretung
und die interessierten Kreise gehört werden
müssen, wie es sonst in ähnlichen Fällen auch
der Fall sei. Wenn sich das oie Bauern
ruhig gesallen lassen, meinte der Vorstand,
würden sie in nächsier Zeit bald etwas ande-.
erleben. Auch über die sieue Schul- und
Lehrordnung äußerte sich der Vorsitende iIn
füeresten Kreise zu hören. Auch gegen dieses
Gesetz sei knergisch Protest einzulegen.
In der nachfolgenden freien Diskussion ergriff
nun zunächst H. H. Geistl. Rat und Dl.
strikteschulinspektor Da das Wort. Er unlerschied
zunächst scharf zwischen der Volksfortbeldungsschule
und der neuen Schul und
Lehrordnung. Die Frage der Aufhebung der
bestehenden Sonntagsschulen spiele nur für
Oberbagern, während die neue Schul- und Lebr
ordnung in ganz Bayern eingeführt werden
solle. Der Gedanke zur ersten Reform sei seiner
Ansicht nach von dem Lehrpersonal ausK
begangen, um auf diese Weise den Sonntag
frei zu haben. Natürlich rechneten sie d#rnit,
dag nunmehr der Unterricht auf einen Werklag
verlegt werde, der freie Wochentag aber
bestehen bleibe und die vermehrten Stunoen
nunmehr nach dem gewöhnlichen Unterricht ab.
gehalten würden, vielleicht an zwei verschiedenen
Wochent agen. Für die Ueberstunden
möchten sie wahrscheinlich eigens bezahit sein.
Mit den orei Jahren sogen. Uebergangszeit
sei gewilssermaßen eine Falle gestellt. An gröheren
Orten lasse sich die Verordnung schon
durchführen. Aber das Cehrpersonal würde
das Mehr von 60 Stunden kaum ohne-Entschädl.
gung aus sich nehmen. Der freie Wochentag
jalle keineswegs, sondern die neue Unterrichtszeit
würde dann nach dem gewöhnlichen luterrichl
angefügt werden, an zwei verschiedenen
Wochentagen. Das tönnte nicht vor 14 Uhr
nachmittags und nicht nach 7 Uhr abends der
Fall sein. Auch könnte man dies für den
Winter nicht durchführen, da die Schulhäuser
nicht genügend Mit Licht versehen seien. Ferner
dürfte man die beiden Geschlechter nucht
jusammen unterrichten, weil auf dem manchmal
sehr weiten Nachhauseweg leicht sittliche Verjehlungen
vorkommen könnten. Im Sommer
könre man die jungen Leute schwer entbehren.
Alles m allem, die Sonntagsschule lönne nie
fallen. Man habe in letzter Zeit die Sonnlagsschule
sehr schlecht gemacht, in Wirklichkeit
wäre sie nicht so ichlecht. Es müsse gegen die
jetzt geplante Ausführung entschieden Protest
erhoben werden. Redner außerte zum Schluß,
er denle nie an eine Einführung.
Hierauf referierte Herr Landtagsabgeordneter
Steininger über die beiden Punkte und bemerkte
zunächst, daß er den Meinungen seiner
Vorredner nicht ganz beistimmen könne. Auch
er sehe in der dreijährigen Probezeit eine nicht
geringe Gesahr und mahnt, mit Regeneburg
Fühlung zu nehmen und zu behalten. Reoner
nahm dann Siellung gegen die Erklärungen
des Abg. Dr. Lutz. Auch die Schul= und Lehrordnung
erscheine ihm gefährlich. inbesondere
auch vom Standpunlt des Sparens aus, da
die Durchsührung der neuen Verordnung mehr.
Schulhäuser, aber auch mehr Schulkräfte n5-tig
mache.
Dann ergriff wieder der Vorsigende das Wort
und betonte nochmals, daß die 3 Jahre Uebergangszeit
beionders gefährlich seien. Da brauche
es nur einen schneidigen Bezirksamtmann und
der Erlaß sei bald durchgeführt.
Hierauf wurden gegen Einführung der Volksforlbiloungeschulen
und der neuen Schul= und
Lehrordnung in diesem Sinne Resolutionen einstimmig
angenommen.
Weiter wandte sich der Vorfitßende gegen die
Besetzung der Lehrüuhle an den mit kath. Stiflungslapitalien
gegründeten Universitäten. alio“
Müunchen und Würzburg, durch Protestanten
und Nichtbayern. Die Versammlung spricht den
Wunsch aus, es möchten mehr katholische Kräfte
an die Universitäten berusen werden, damit
die prolestantisch-liberale Richtung nun einmal
verschwinde. Ferner legle der A#rsitende Ver-Samskag,
7. Februa##- # 1471
einer Zeitung, in der von der Reigung zur Unsouberkeit
des Landvolkes die Rede war, wurden
die Bouern als Schweine bezeichnet. Auch beschloß
die Versammlung dem Reichstagsabgeordneten
Irl den Wunsch mitzuteilen, daß bei
den Ronkursen die Forderungen der Handwerler
als bevorrechtigte Forderungen anerkannt
mein um sie so sicher zu stellen.
Pfarrer Rappolder bemerkte noch, daß
5 im Umlauf seien, die Tare der Hebammen
um zirka 30 Mark zu erhöhen. Da fesie
Grundkagen noch nicht vorhanden sind, beschließt
der Verein, den Vorstand des Bayerischen Bauernoereins
von dem Gerücht zu verstänoigen,
damit er stichhaltiges Material sammeln möge.
Dann nahm der Berein auch Stellung gegen das
Gemeindebeamtengesetz, durch welcheo die Aulonomie
der Gemeinden sehr vermindert würde;
auch wäre es eine sehr schwere Laft für die Gemeinden.
Die Versammlung hegt den Wursch,
die Landgemeinden von dem Gesetz ganz ausmschließen
und die Distriktswegmacher nicht ale
Gemeindebeamten anerkennen zu wollen.
Mit der Mahnung, der Zentrumspartei treu
zu bleiben, schloß der Vorsitzende mit einem Hoch
auf den König die Versammlung.
B#yerisches Oberland.
Riedering, 5. Febr. Eine Obstbauversammlung
findet am Sonntag den 8. Febtuar
von nachmittags 3 Uhr an im Straßerichen
(Gasthaus statt. Herr Bezirksobstgärtner Wesiermeier
hält dabei einen Vortrag.
Kolbermoor, 5. Febr. Gestern abends
*: der verh. Taglöhner Franz Liebl, welcher
am Freitag von einem Waggon Heu rückling?
aus das Bahngleise herumerfiel, unter qualrollen
Schmerzen, ohne das Bewußlsein wieder
crlangt zu haben, gesiorben. Der VerstorbenbDinterläßt
eine tieftrauernde Gattin sowie fünf
lieine Kinder im Alter von zwei bis neun Jah
ren. Liebl wird in Rosenheim beerdigt.
Kommunales.
Sitzung des Magistrats-Kollegiums
Rosenheim
Freitag den 6. Februar 1914,
vormittags 9 Uhr.
Vorsinender: K. Horrat Bürgermeisier Wüst.
Von einer Seite, die nicht genannt sein will,
ist ein Pfandbdrief in Höhe von 200 Mark für
die Waisenhausstifing übermittelt worden. Der
Magistrat spricht Dank und Anerkennung da
für aus.
Cegen die Ueberschreitung oer Höchüschülerzahl
in der 5. und 6. Klasse der Töchterschule
mird von der Negierung Einspruck nicht erhoben.
doch wird die Bereitstellung ron Reserveschulklassen
empfohlen.
Die Töckterschule in jetzt diren an das staatliche
Telephonnchz angeschlossen. Auch das Bürgerspital
hat bereits Telephon erhalten.
Die deiinitiren Lehrer Rofenheims b###en um
Neuregelung der Micctzinsentichädigung, die jent
180 Mark beträgt. Seit der letzten Festsetzung
der Mielzinsentschädigung sind 11 Jahre
rerflossen. Angestrebt wird eine Neufestsetzung
auf 660 Mk. Der Vorfiyende beantragt, das
Gesuch in Instrultion zu neh'nen und Erhebungen
in anderen Städten anzustellen. Der Magistrat
tritt diesem Antrag bei.
Ueber Baumpflanzungen im Turnhof der
Präparandenschule legt das Stadtbauamt Kosicnanscklag
vor. Die dociinen Kastanienbäume
mne uur und fand darunter — ein tote scharien Worten. Auch dieser Erlaß sei wieder wahrung ein gegen die Herabsetzung der Bau-shaben siark unter Sonnendrand gelinen, so
nd. Die der Tat verdãchtige EIIILEIIIIIIII ernehte durch sozialvemokratische Bläneer. In daß sie nicht mehr erhelten werden können.
e F Haulses komm##n Abenteuer wenigstens schon gul binter sich bättc, piert und mu bilitenden #t M#atand aur unlk Tie beden Bec cr die au: die
z1 immelswillen, leinen aaut jetzt, sonst denn jeden Augenblick glaubie er, die lalte Spine von Venares und grinsenden Gotzen überladen. Sieine blichien, bezaubert ven deren liebüichem
P r flüsterte Char eines malayischen Kris zwischen" den N#ppen zu In einen sellsamge#ormien Stuble aur Eben, Anbite, lausschten und plezich ’* denn
einien zucckte in der Dertelee 2 schweigend
licken i davon. Die Bungalows, aus denen
loste keftand, waren jeder von einem
en unigeben. Ter dem Hause des portu-#ren
Handkers benachbarte Bungalow schien
r zu suben, doch war der Play dem wachsamen
siuen zu nabe, als daß sie versuchen durften,
r dinchzulommen. Laullos giunen sie daher
iner, um ein Haus. zu sinden, das den Anein
erwerlie, als ob es unbewohnt wäre.
Nach ungefahr hunderlfünfzig Schritten kamen
an ein enges Gäßchen, das zwischen zwei
inen hinführte. Sie nahmen diesen Weg, und
id lamen sie auf einen von Bäumen umgrbenen
W, auf den die rückwärtigen Fenster der
rabe, die sie eben verlassen hatten, haunden.
rüch ig lewegten sie sich weiter, bis sie an die
auer d 3 lecren Hauses gelangten und binütbere
kane Ties ging jedoch nicht ohne Geräusch
und als sie von der Höhe der Mauer in den
irien hrnab sprangen, dankten sie der Vorung
dafur, daß das Haus wirklich leer stand.
-Hossenllich gibt es da leine Hunde,“
ilie Chartero; denn das wäre dumm.= Aber
hörten lein Knurren und auch kein Keltenassel
und mutig schritten sie auf die Hecle zu.
ir beiden Gärten trennte. Dieses Hindernis
leicht zu nehmen und ohne Unfall langten
taus der anderen Seite au. So weit war alles
Whangen.
idn Tunrelheit und der Umstand, daß
188 cher Vorsicht vorgehen mußten, begann be-5
eine unangenehme Wirkung auf ihre Nerven
müben. Awo#n wünschte, daß er es mit einem
lbaren Gegner zu tun hätte oder W r das
fühlen.
Auf der Rückseite des Bungalews gab es
wenig zu sehen. Alles schien sest verschlossen und
verriegelt, doch als sie ein wenig weiter krochen,
sahen sic einen Lichtschimmer über ein blühendes
Gesträuch sallen, das am Rande des Pifades
wucherte, und zu ihrer Proßen Erleichterung entdeckten
sic ein Feuster, welches offen stand und
dush dessen Bambusrohrjalousien das Licht lam.
Durch die Salten! tonnte man alles ganz deutlich
sehen und höre
Charters trat merst näher und bleckte hinein,
und Anson sab, wie er zusammenfuhr und zurücktaumelle.
wzBr ist drinnen,“ flusterte Charters,
Tund auch die Opale — oder wenigstens ein Teil
bhavon. Fasch! schauen Sie hinein, aber leinen
r—
19. Kapitel.
Anson schritt zum Fi#ger. kauerte sich im
Grase nieder und ließ seine Blicke durch das
Zimmer gleiten. Die Leute Ninnen schienen ihm
so nahe zu sein, daß er glaubte, sie muniten sein
schweres Aimen hören. Bald aber sahen die
Lauscher, das die im Hause versammelten Peronen
mit ihren eigenen Angelegenheiten zu bechaftigt
waren, als sie die Vorgänge vor
dem Fenusier hätten bemerken lonnen.
s war ein großes Zimmer — größer, als
man cs nach dem Aeuseren 8 Vungdlant vermutet
hällte. Der Raum war von ciner Lampe,
die von der Decke herabhing. schwach beleuchtet,
und der manigsach gefärbte Glasschirm warf, un-ä
beimliche Lichter auf die Umgebung. Die Wände
waren mit indischem und verüschem P0ru —
—'—
—
bolz, seitwärts vom genter, saß Turand. Ihm
gegenuͤber hatte sich ein lleiner, rundlicher Mann
milt rotem Gesichte und Augen wic ein Fisch
niedergelassen. Er lächelle wohlwollend zu Turand
binnber, und wenn sein Aeußeres nicht so
abstoßend gewesen warc, bätte man in für die
personisizierte Freundlichkeit. halten lönne
In einem anderen Stuhl, sient barten,
bohen, aus gewöhnlichem Holze, saß eine Gestalt,
die sich von der ganzen Umgebung aßerdrdesithach
starl abhob — ein alter Mann in den Gewändern
eines Buddhapriesiers. Selbst wic er jetzt da saß
war cs sofort klar, daß er von langer, wenn auch
sehr hagerer Stamur war, und ungrachtet seines
ehrwürdigen Alters bielt er sich auf einem unbeduemen,
harten Sigze steif aufrecht.
Sein Antlitz, bleich wie das eines Toten,
war so faltenlos wic das eines Kindes, nur die
Surnen, die ein Augenpaar von durchdringender
Klarheit beschattere, war von den Linien der Sorge
und tiefer Gedanken lreuz und quer durchsurcht.
Während sein scharser Blick jeder Bewegung seiner
Gefährten folgic, hatten seine Züge eine slarre
wunderbare Unbeweglichleit, wie wenn sie aus
Stein gemeißelt waren in der sie Femiit. dei der
nun solgenden aufregenden Szene beharrten.
Auf dem Tische im Mittelpunlie Fen s
und geraden unter der Lampe, deren Strahlen den
Glanz der Steine noch erhöhte, lagen einige ungesaollsene“
Opale von wundervoller Schönheit vertreut;
einige grün, einige in den Tarben- des
Regenbogceus, und dann wieder ein „Fruerstein,“
dessen mantrot glimmende Flamme durch den
milchweißen Opalschein hindurch in hellem Feuerglanz
aufflackerte, wenn das Licht der Lampe dar-
Mann mu dem roten Geüchte —
leite Anson zu, daß dies Sarmento
iu fücche eu ben uuen
nier Atzgebet.“ sagte Sarmento
mn # und oins auf Turand. Was sagen
Sie dain
VNein. erwicderte Durand kurz.
.So nehmen Sie es also nicht an? fragte
Sarmento noch immer lachelnd, aber ein leuͤer
Schaiten huschte über sen ehctt
Turand war b. ud verstöort und das
nervoje Trommeln seiner nger auf dem Arme
des Sessels zeigte, daß er sich nicht mehr wedl
ühlte.
„Nein,“ wiederholte er, „es ist nicht die
Halfte vessen, was die Steine wert sind. Von
allen Leuten auf dirier Scite des Acquators wissen
Sie das am besten.
Sarment lacheile wieder und suchte ihn zu
überreden, „Aber mein licber Herr. ich weß es
wirtlich nicht. Was mich anbeltrint, so will ich
die Opale uberhaupt nicht baben. Mu den Cpalen
will ich lein Gescha' mu #hnen machen. Ta ist
etwas — mw'it soll ich nur sagen — irgend ctwas
an der Sache, womu ich nichts zu tun baben
will. Aber dieser Herr da, mein alter Frcund
Salur Jung hat, wie Sie sehen, den Auftrag,
Opale #u kaufen. Seine Gonen — die Jdo ole
seines Tempels — Buddha, Krischnan zindn Siwa
und ich weiß nicht, wie sie noch alle heißen,
Schreien nach Opalen. Sie brauchen 7 Ht. ihre
lugen, e Naen ihre Zehen und wer weiß.
noch. Ihnen ein anstãndiats
#erone. aien ein anständiaes Anachot.
rijenung soigi.-