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ummer 10
Dien besieht in nichls weniger als in folaen.
dem: hr Gewicht und ihre Macht zu dem Gewicht
und der Krast anderer Nationen hinm'#
zufügen, um Frieden und Recht auf der ganzen
Welt #u sichern. Solch eine Regelung lann leßzt
nicht mehr lange verschoben weroen.
Es ist m Ordnung, daß, bevor es dazu kommt,
unsere Regierung freimütig die Bedingungen
formultiert, unter denen sie sich für berechtigt
ha#t. von unserem Volle die Zustimmung zu dem
formellen und feierlichen Beitritt zu einer Friedenoliga
zu verlangen. Es ist mein Zweck, die
Fesistellung dieser Bedingungen zu versuchen.
Zuerst muß der gegenwärtige Krieg beendel
werden. Ader wir sind es der Rechtlichleit und
aufrichtigen Rücksichtnahme auf die öffenlliche
Meinung schuldig. zu sagen, daß es insoweit
unere Tellnahme an der Verbürgung des lünfti.
gen Friedens in Frage kommt, einen großen Unterschied
macht, auf welchem Wege und untec
u elchen Bedingungen dieser Krieg beendet wird.
Die Verträge und Uebereinkommen, die ihn be
enden, musien Bedingungen verwi irllichen, die
einen Frieden ĩchajfen, welcher wert ist, verbürgt
Koieneimer ans###e#e#
sammcnarbeit der Flotten der Welt, um die
sieoten auferlegte Gesetz des Siegers würde als Meere sowohl frei als gesichert zu erhalten, enge
Demütigung und als hartes, unerträgl#ches Op verlnüpft ist, und die Frage der Begrenzung
ser angenommen werden. Es würde Skachel., der maritimen Rüstungen bringt auch die größere
Nochsucht und bitteres Gedenlken hinterlassen. auf und vielleicht schwierigere Frage aufs Tapet,
dem das Friedens gebãude nicht in bauerhafter; wie die Landarmeen und jedes Pros#umm mili-Weise,
sondern. nur wie auf Flugsand ruyh: tärischer Vorbereilung eine Beschränkung erfahburde.
Nur ein Friede unler Gleichen kannsen könnten. So schwierig und heilel diese Fra-Dauer
haben, nur ein Friede, dessen Giund gen auch sein mögen, sie müssen mit absoluter
pr inzip Gleichheit und gemeinsame Teilhaher. Unvoreingenommenheit betrachtet und im Geiste
Baft an gemeinsamem Nutzen ist, ist. die rich wirklichen Entgegenkommens gelöst werden, wenn
lige Geistesverfassung. Eine richtige Gejimnnunganders der Friede eine Besserung bringen und
rnter den Nationen ist für einen dauerheften von Dauer sein soll. Ohne Opfer und Konzes--D
Frieden ebenso notwendig, wie eine gerechte Nionen isl ein Friede unmöglich. Der Geist der
Lösung der streitigen Gebietsfragen oder der Ruhe und Sicherheil wird niemals unter den
Fragen über Rassen und Stammestreue (adaciol Völkein hemisch werden, wenn große und schwer.
und national allegiance). Die Gleichheit der vwiegende Rüstungomaßnahmen da und vort au
· N«tio11cst, auf die der Friede, wenn er dauer; in Zulunft. Plaß greifen und fortgesetzt werden
haft sein soll, gegründet sein soll und gegr##n- sollten. Die Staatsmänner der Welt müssen
det sein muß, muß eine Gleichheit der Rechte!) fur den Frieden arbeiten und die Völler müssen
sein. Die gegenseiligen Bürgschaften dürfen ihre Politil diesem Gesichtspunkte anpassen, so
ein scn Unterschied zwischen den großen und liei.; wie s### sich bisher auf den Krieg, auf erbar.
nen den mächtigen und schwachen Völle-n. we# mun# Kampf und auf den Wetlstreit vor.
der auedrücklich auerkennen, noch stillschw#gend bereitet haben. Die Frage der Rüstungen, einerin
sich begreifen. Das Recht muß gegründet sein lei, ob zu Wasser oder zu Land, ist jene Frage,
Unterlegenen ausgezwungen wird. Das bem Beauf
die gemeinsame Kraft, nicht auf ind#erduelle
Nationen, von deren Zusammenwirken der Frie.
de abhängen wird.
Eine Gleichheit der Gebiete oder Hilfemittel
und erhallen u werden, einen Frieden, der den
Beisall der Menschheit erringen wird uno nicht
nur einen F'i#- Len, der einzelnen Interessen und
augenl dlichen Jwecken der beteiligten Staaten:
dienen wird. U# wollen leine Stimme bei der
Feststellung desen haben. was diese Bedingungen
sein sollc. Sbei wir wollen. — ich bin davon
Lberzeugt eine Süimme haben bei der Fet.
sieilung, ob diese Bedingungen von Bürgen ni##mand verlangt oder erwartet irgend eines,
eines allunlalsenden Bundes dielbend gemacht da a
werden jolien voer nicht und unser Urteil über!
darjenige, wa#s eine grundlegende und wesentlüche
VBedingung der Best a#ndigleit ist, sollte jelzt und
nicht nachher aus ge prochen werden, wenn es zu taht,, als selbst die Gleichberechligung unl: den
Krät sein ’ lite. Kein auf dem Zusammenwirlen organisserten Völlern. Kein Friede kann dausen
brruhender Friedensbund, der nicht die Böile- oder verdient zu dauern, der nicht den Gicand.
der uruen Well in ich schliehßt. kaun austeichen satz anerlennt und aunimmt, daß die Regiernn.
um die Zulunft vor dem Kriege zu sichern uno s gen alle ihre gerechte Macht von der Oustimd2
gibl er nur eine Art Frieden, dessen Ver.ö mung der Regierten ableiten und daß es nirbürgung
die Voller von Amerila sich zugesellen gends ein Recht gibt, die Völler von Machthaber
lomiten. Die Elemente dieses Friedens müssen eu Mackthaber abzutreten, als wenn ire Eigen-Elemente
fein. welche dar Vertrauen der ame zum wären. Ich halle z. B., wenn ich em rin.
rilanischen Re- gierungen verdienen und ihrei zeines Beispiel wagen soll, für ausg#man:, daß
Prinzipien Cie #16e leisten, Elemente, welche zu die Stlaatmänner überall darin einig sino, dahß
Glauben und den prallischen es ein einiges, unalhängiges und eelbtand 335
en Kimmen. die die Völler ren N. len gelen sollle, daß weiler die underies
anin s ..1«uqu.m«tusd1Dc11udt«kn H« »H»«l«1»»»uu»dzoomspl u »
l««·"«’ W * . und ber ind wic nellen und i#ztalen Entwickung
54 n Uu I#- i-lilr *êv' in gen ;d eiine amer ilanische 6 eaicn Vö! lein Zei hr eleis ie! werden lollt: „ Die
Ro Dr.#Wie sich ir rdu- iennr Fe rieden, bdis jetzt unter der Miadhi von Regiernngen ge—
iellen ward., auf meiche lebt heben. die einem Glanben und efn: n
gend eine Art der Gleichheit, die nicht in der
gewöhnlichen friedlichen und gesehabigen Eut.
Die Menschheit hält jetzt Ausschau nach der
Frciheit des Lebens, nicht nach dem Gleichgewicht
der Macht.
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lann es naturlich nicht geben, ebensowenig ir.
wicklung der VBölker selbst erworben wuͤrde. Aber
über die Gleichheit der Rechte hinausgim.
Und elwas Tieseres ko mt in Be.;
welche am unmittelbarsten und einschneidendsten
mit dem künftigen Geschicke der Völker und des
*Meuchengeschlechles verknüpft ist.
euien “6ttts
Wien, 23. Jan. Im Militärgefängnis in
There#icnstadt ist der wegen Teilnahme an dem
Serajewoer Atlentat zu 25 Jahren schweren Kerlers
berurteilte ehemalige Gymnasiast Triflo
: Grabe gesiorben.
B udapest, 23. Jan. Die P# hatie
in Erfohrung gebracht, oaß groze Wicner Fir
men in Budapest Baumwolle und Wir lwaren i im
Betrage von nehreren. Millionen Kionen zusalnmengelauft
hatten. Die Waren waren al? Mobeltruneporte
verladen und lolllen auf dem
Schissewege nach Wien gebracht werden. Da
der Verdacht der Preistreiberei berechtirt war,
murden 17 Transportwagen geönfnet. Maun
sano in ihnen Baumwolle, Leinen., Sirid= und
Wirlwaren, welche sosort beschlagnahmi wur
den. Die Baumwoll Zentrale hal genen die
beleiliglen Großtllaufleute, die ohne die vorder
enriebene Anmeldung die Waren verkaujien.
die Einleitung de Strafverfahrens beanliant.
Amüerdam, 23. Januar. Nach Meldan.
gen Amiterdamer Bl. n„ hat sich die Zahl der
bei dem furchtlaren Londoner Crplo'ionsun.
gl# c umgetome nen Menschen bereits auj 200
erheht. Der Materialrerlunt ist ungleich gröste,
als im ersten Angenblic angenommen wurde.
Das bayprische Kamafprojell
1. hreuden n ecungen ich Se. gen dmei iii. der ihren eigenen ĩ 7 *
noln da: fie es de. juchen würde, in. Weun irh hiervon pre. so zesehl. »
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«x"«-!;·.c.-.dcnml.!einmaldicskkicqiiihrcndcn« fOUJM Gründen, aus denen ich von anderen
selast leit ennen werden. Vloße Vereinratungen Friedenzvediunungen geiprochen habe, welche
durjen * Frieren nict sichern. Es wird un mir in llarer Weise unerlaßlich scheinen, weil
beding: notwend'g sein, daß eine Kraft geschaf. ich eusrichlig wünsche, die Wirklichleiten aufzu.
ien w#rd, die imftande ist, die Dauerhaftiglen der deden.
Abmachun: den zu verbürgen, eine Krast, weit Irgend ein Friede, der diesen Grundsatz nicht
gröfer als dieienige irgend einer der jetzt in Mit. i aueikennt und annimmt, wird unvermeidlich um.
leidenschaft gezogenen Nationen dder irgeno gestafen werden. Er wird nicht auf Neigugen
tuuerts bisher gevildeten oder geplanten Bündnis. uno Ueberzeugungen der Menschheit fußen. Das
ses, W leine Nation und keine wahrscheinliche ". Ferment des Geisses ganzer Völker wird gegen
ov igung von Nationen ihr die Stirne bie 45 gewandt sein und ihn beftändig bekämpjen.
en, odet widerstehen könnte. Wenn de: e ganze Welt wird mit ihnen sympathisier-n.
Welt kann nur dann friedlich sein, wenn ihr
jo muß es ein Friede sein, der gesichert erscheini! Leben auf dauerhafter Grundlage beruht, und
durch eine organisierte größere Kraft
Menschheit. Von den Bestmmungen des un. sein wo der Wille sich auflehnt, wo keine Ruhe
mittelbaren Friedens, für den man sich geeinigt des Geistes, kein Gefühl der Gerechtigkeit, der
pat- wird cs kiabhannn, ob es ein Friede ist, für Freiheit und des Rechtes besteht.
en eine solche Bürgschaft gesichert wir S##wcit möglich, sollte überdies jedes große
Die Frage, von der in Zulunft Friede und Volk das jetzt nach der vollen Entwicklung sei.)
Elück der Welt in Länge abhängig ist, st die: ner Hilfsmutel strebt, eines direlt#en Ausg#n-Ist
der gegenwärtige Krieg ein Kampf um ganges zu den großen Heeresstrahen der See
einen gerechten und sicheren Frieden oder für verschert sem.
ein neuc= Gleichgewicht der Krast? Wenn es gen nicht bewerkstelligt werden kann, wird es
nur ein Kampf für ein neues Gleichgewicht ist. sicherlich durch Rentralisjerung der Zugangs-!
wer soll und wer kann dann die Stabilität der; wege unter allgemeiner Garantie erreicht werneuen
Vereinbarungen verbürgen? Nur e.n den können, was an und für sich die Friedens
ruhiges Europa kann ein dauerhafter Friede sicherung bedeuten würde. Keine Nation bracht
sein. Richt ein Gleichgewichl. sondern eine Ge. vom Zugang zu den offenen Wegen des Wert.
meinsamleit der Macht ist notwendig, nicht eme hanocls serngehalten zu werden. Der Seeweg
erganisierte Nebenbahlerschaft, sondern der or muß gleichfalls ourch gesetzliche Bestimmungen
ganisierte Gemeinfriede. wie auch tatsächlich frei sein.
m—— » ecrcisteinekondtttosmequanonfutdc
Glücklicherweise haben wir über diesen Punlt Fiieen und die Gleichheit der Zusammenarbiit.
sehr aueführliche Versicherungen erhalten. Die Viele der derzeit in Geltung slehenden R.geln
Erklarungen der beiden jetzt gegen einander auf. internalionaler klebung werden zweifelsohne
gebotenen Völlergruppen stellen in nicht miß- einer radikalen Umarbeitung unterworsen wer.
zuverstehender Weise sest, daß es nicht in ihrer den müssen, um die Freiheit der Meere tatsäch.
Abcht liege. ihre Gegner zu vernichten. Aber lich ½u gewährleisten und deren gemeinsame Be.
es mag vielleicht nicht allen llar aseein, was deeie' ni# barkeit für die Menschen unter allen Umstin.
Erllärungen mit sich bringen. Die Auffassanng den iu sichern. Aber der Beweggrund zur Ein.
hieinber mag viellcicht auch nicht dieselbe cuf führung derartiger Aenderungen ist überzeugend
beiden Sellen des Wassers sein. Ich denle, daß undo #wungend. Ohne diese Aenderung kann es
es dienlich sein möchte, wenn ich auseinander u. lein Berttauen und keine gulen Beziehungen
** veirsuche, was nach unserer; Meinung in unter den Völlern geben. Der zunntsrbrochtene
diesen Versicherungen begriffen ist. srreie und unbedrohte Verkehr von Voll zu V
. xri, ist ein wesentlicher Teil des Friedens und 9n
Es ist darin vor allem begriffen, daß Frie Ertwicklungeprozesses. Es braucht nicht sch rer
– –
der eine dauerhafte Grundlage lann nicht vorhanden
Wo dies durch Gcbletsaktreiune -
DIechthettdctI
Das Verlehromininerium wird, wis bereils
lurz mugeteilt. voraussichtlich dem demnächit
insurimelr.tretenden Landtag eine Vorlage un.
ävterbreiten. in der es eine Summe von 5 Millionen
Marl anfordert zum Zwecke der Detailprejeluetung
der bayerischen Gror#asffahrtswege
in Gestalt einer Verbindung vom Rhein
zur Donau. Es handelt sich dabei um vie volle
Durchführung dieser Wasserstraße von Aschaf
senburg bis Passau für 1200.Thimenia##ffe. Die
Kofsten hierfür werden auf rund 650 Millionen
Mark veranschlagt. Doch ist die Herstellung von
Hasenanlagen hierin nicht inbegufjen und der
Anschluß der Städte München und Augsburg
an die Wasserstrahen ebenfalls nicht. Um einem
wirklich groß einsetzenden Verkehr gerecht werden
zu lönnen, ist nicht nur der zroß' Schiffstop
für 1200.Tonnen-Schifse gewählt, . —
auch bel-nders hiniichtlich der Gröhe der Schleujen
emsprechende Vorsorge dahin getcofsen wer
den, daß gleichzeitig zwei großze Schiife die
Schleusen passieren können, gleichgältig welcher
Art Zupkraft sie sich bedienen. Die Dur fühtung
des großen Unternehmens ist nach Friedensschluß
in einem Zuge geplant. Nach Ablehnung
aller Abänderungs- und Abküczangslinien
wird, wie bereits mitgeteilt, der Lonau
Mointonal über Stepperg-Nürnberg= Bamberga
durchgeführt werden. Alles Nähre, auch die
Lösung der Frage, ob in der bay: lichen Donau
Schleusen eingebaut werden Sder ein Sei.
tenkanal geführt wird, soll die Detailprojek.
tierung ergeben. Die Vorlage iil in gewissem
Eimte noch als bedingt zu bezeichnen, indem #
5 Verkehrsministerium erst darübe: vergew K.
1 will Pb die Interessenten aewillt Find, zu
den Baukosten beizutragen. Zu diesen Inlete senlen
rechnet das Verkehrsministerium nicht nur
in Frage kommende bayerische Städte und Gemeinden,
Handelskorporationen und Großindustrielte
sondern auch das Reich. Zu den Kosten
der Vorarbeiten haben die Städte schon einen
Anteil zugesichert, nämlich 1 Million Marlk.
Die Vorlage werde jetzt gemacht, damnt kein
1 Aufenthalt entsteht, so daß man nach Abgabe der
Elrlärungen der Interessenten rasch an die Ausarbeilung
herantreten läns (M. N. N.)
1
den werden muß ohne Sieg. Es möge mir gesatlet
sein, dies auf meine eigene Art auszulinen
und möge es wohl verstanden werden. da ich
leine andere Deutung im Sinne hatte. Ich suche
lediglich die Wirulicheit ins Auge zu farsen,
ohne Heimlichkeiten, die nicht am Platze wären.
Em Sieg würde einen Frieden bedeuten, der dem
zu sein, die Freiheit der Meere zu defimten und
sicher Mstellen, wenn die Regierungen der Welt
den a## brichtigen Willen haben, darüber zu einer wenn man die neuerliche Initiative in dieser für
Verstandigung zu gelangen. Bayerns wirtschaftliche Zukunft ungeheuer w#Sch.
Dies isl ein Problem, welches mit der Be- tipen Frage auf den Verkehrsminister v. Seidgrenzung
der maritimen Rüstungen und der Zu- lein zurüdführt. Es handelte sich zunächst darum,
Welche Ziele orrfolgt die Kanalvorlage der
bayerischen Regierung? Man geht kaum fehl,