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und Geld-Mäckler, wenn man bei Berechnung des Wohls
eines Staats blos auf Schatz, Handel, Armee u. dgl. sehen
will, und nicht auch auf Seelen-Wohlbehagen des Menschen.
Wie Viele leben nicht lieber in der größten Eingezogenheit,
lassen sich lieber die herbsten Entbehrungen gefallen,
wenn sie nur nach dem Bilde ihres sich selbst entworfenen
Glücks leben köonnen! Verdienen diese nicht auch
Rücksicht? 4) Wenn man aber von der Wichtigkeit jener
Versammlungen spricht, so ist es nicht einmal allein um
das Politische zu tbun, sondern auch viele andere Nachrichten,
Notizen, Empfindungen werden hier
ausgewechselt, manche namentlich für Handel und Gewerbe
fruchtbare Ideen ausgetauscht, manche nützliche Unternehmungen
durch die spekulativen Koͤpfe, die sich in der
Volks-Versammlung treffen, verabredet, manche kaufmaͤnnische
Geschaͤfte durch die Handels-Geister, die hier zufaͤllig
sich finden, abgeschlossen. Insbesondere in kleinen Staaten,
in solchen, wo, wie in diesen demokratischen Cantons, keine
großen Staͤdte sich befinden, wo das Volk oft noch so zerstreut
wohnt, daß es nicht einmal in Doͤrfern recht conzentrirt
ist, ist dieser Vortheil von großem Moment und giebt
gleichsam einigen Ersatz fuͤr jenes Einzelleben.
g. 22.
Nachtheile der Demokratie.
Diesen Vortheilen siellen sich aber unläugbare Nachtheile,
unüberwindliche Schwierigkeiten entgegen. 1) Nach
der Natur der Sache paßt eine solche demokratische Form
blos für einen kleinen Staat von höchst eingeschränkter
Größe; für einen Staat, wo überdieß die Menschen
vorzüglich vom Ackerbau und nicht vom
Handel leben. In der ersteren Beziehung, wie wollten