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wenn vor dem Feind erworben. 3 Klassen (s. Taf. II,
Fig. 31: Medaille in Bronze mit Schwertern).
Gilhelm-Ernst. Kriegskreuzr Gestiftet 1915
vom Großherzog Wilhelm Ernst. Voraussetzung: Bedes
Eisernen Kreuzes 1. Klasse. 1 Klasse (s. Taf. II,
Fig. 29). «
Ehrenzeichen für Frauenverdienst im
Kriege. Gestistet 1915 vom Großherzog Wilhelm
Ernst. 1 Klasse.
Mecklenburg-Strelitz. Hausorden der Wendischen
Krone (s. Mecklenburg-Schwerin).
Kreuz für Auszeichnung im Kriege. Gestiftet
1871 vom Großherzog Friedrich Wilhelm. Für
Offiziere, Militärbeamte, Unteroffiziere und Soldaten.
Für Kombattanten: an blauem, für Nichtkombattanten:
an rotem Bande. 2 Klassen. Das 1915
vom Großherzog Adolf Friedrich VI. gestiftete Kreu
1. Klasse (s. Taf. II, Fig. 27) wird ohne Band au
der Brust getragen.
Kreuz für Auszeichnung im Kriege für
Frauen. Gestiftet 1915 vom Großherzog Adolf
Friedrich VI. Für Verdienste auf dem Gebiete der
Nächstenliebe. 1 Klasse.
Oldenburg. Friedrich-August-Kreuz. Gestiftet
1914 vom Großherzog Friedrich Auguft Für
Kriegsverdienst, auch in der Heimat. Für Offiziere,
Unteroffiziere und Mannschaften. Für Verdienste auf
dem Kriegsschauplatz: am Bande des Hausordens.
2 Klassen (s. Taf. II, Fig. 28: 2. Klasse).
Rote-Kreuz-Medaille. Gestiftet 1907 vom
Großherzog Friedrich August. Für Verdienste auf
dem Gebiete der Menschenliebe in Kriegs= und Friedenszeiten.
1 Klasse. Auch Frauenorden.
Braunschweig. Kriegsverdienstkreus Gestiftet
1914 vom Herzog rnst Aupuft. Für männliche
Personen ohne Unterschied des Ranges und
Standes. Für Verdienste auf dem Kricgsschauplag:
an dunkelblauem Bande mit gelben Randstreifen,
für Kriegsverdienst in der Heimat: an gelb-blauem
Bande. 1 Klasse (s. Taf. II, Fig. 32).
Sachsen-Meiningen. Ernestinischer Hausorden.
Gestiftet 1833 von den Herzögen Friedrich zu
Altenburg, Ernst I. zu Coburg und Bernhard Erich
Freund zu Meiningen. Für Kriegsverdienstim Kampfgebiete:
mit Schwertern. Für Kriegsverdienst im Heimatspebiei-
mit der Jahreszahl 1914. 5 Klassen ((.
Taf. II, Fig. 34: Verdienstkreuz mit Schwertern).
Ehrenzeichen für Verdienst im Krieg. Gestiftet
1915 vom Herzog Bernhard III. 2 Formen
(s. Taf. II, Fig. 33: Ehrenkreuz).
Ehrenzeichen für Verdienst von Frauen und
Jungfrauen in der Kriegsfürsorge. Gestiftet
1915 von der Herzogin-Regentin Charlotte. 1 Klasse.
Sachsen-Altenburg. Ernestinischer Hausorden
(s. Sachsen-Meiningen). Für Kriegsverdienst:
mit Schwertern, für Kriegsverdienst im Heimatgebiet:
mit der Jahreszahl 1914.
Herzog-Ernst-Medaille. Gestiftet 1906. Für
Kriegsverdienste auf dem Gebiete der Krankenpflege
und der Kriegswohlfahrtspflege: mit einer Spange
mit der Jahreszahl 1914, mit oder ohne Krone. Auch
Frauenorden.
Tapferkeitsmedaille. Gestiftet 1915 von
Ernst II. Nur für Unteroffiziere und Mannschaften.
1 Klasse (s. Taf. II, Fig. 35).
Sachsen-Coburg-Gotha. Ernestinischer Hausorden
(s. Sachsen-Meiningen). Für Verdienste im
Kriegsgebiete: mit Schwertern, für Kriegsverdienste
IV. Kultur und Geistesleben
im Heimatgebiet: mit den Jahreszahlen 1914, 1914/15
oder 1914/16.
Herzog-Carl- Eduard-Medaille. Gestiftet
als Herzog-Ernst-Medaille 1888 von Ernst II. Für
Verdienst im Kriegsgebiet: mit Schwertern und an
einer Spange mit dem Datum des Auszcichnungs-.
tages. 2 Klassen.
Carl-Eduard-Kriegskreuz. Gestiftet 1916
vom Herzog Carl Eduard. Für Angrhörige des Infanterieregiments
Nr. 95 und für Offiziere, Unteroffiziere
und Mannschaften dieses Regiments, die während
der Mobilmachung zu anderen Truppenteilen
übergetreten sind, sofern sie das Eiserne Kreuz 1. Klasse
bereits erhalten haben.
Anhalt. Hausorden Albrechts des Bären.
Gestiftet 1836 von den Herzögen Heinrich zu Anhalt-Köthen,
Leopold Friedrich zu Anhalt-Dessau und
Alexander Karl zu Anhalt-Bernburg. Für Kriegsverdienst:
mit Schwertern. 5 Klassen und 2 Medaillen
(auch mit der = Krone.).
Friedrichkreuz. Gestiftet 1914 von Friedrich II.
Für Personen ohne Unterschied des Ranges und Standes
für Verdienste auf dem Kriegsschauplatz und im
Heimatgebiete. Für Kriegsverdienst: das Band grünrot.
1 Klasse (s. Taf. II, Fig. 36).
Schwarzburg. Ehrenkreuz. Gestiftet 1857 von
den Fürsten Friedrich Günter zu Rudolstadt und
Günter Friedrich Karl zu Sonderszauf en. Für Kriegsverdienst
vor dem Feinde: mit Schwertern. für Kriegsverdienst
nicht vor dem Feind ebenso wie die Ehrenmedaille:
mit einem goldenen Eichenbruche. 4 Klassen
und 2 Ehrenmedaillen.
Silberne Medaille für Verdienst im Kriege.
Gestiftet 1870/71 von den Fürsten Günter Fried
Karl zu Sondershausen und Georg zu Rudolstadt.
Nur für Militärpersonen vom Feldwebel abwärts.
Für Kriegsverdienst vor dem Feind: am Bande des
Ehrenkreuzes, auf dem zwei lleine, gekreuzte silberne
Schwerter anzubringen gestattet ist; für Kriegsverdienst
nicht vor dem Feind: an blauem Bande.
Waldeck. Verdienstkreuz. Gestiftet 1857 vom
Fürsten Georg Viktor als Verdienstorden, seit 1896
ä Verdienstkreuze in 40 Klassen, 1912ein = Offizierkreuz“.
Für Kriegsverdienst: mit Schwertern und an weißem.
schwarz-rot-gelb gerändertem Bande. 5 Klassen und
2 Verdienstmedaillen.
Ehrenkreuz. Gestiftet 1899 vom Fürsten Friedrich.
Für Kriegsverdienst: mit Schwertern. 1 Klafse
(hat den Rang zwischen dem Verdienstkreuz 4. Klasse
und der Goldenen Verdienstmedaille).
Friedrich-Bathildis-Medaille. Gestiftet 1915
vom Fürsten Friedrich. Für Verdienste auf dem Gebiete
der Menschenliebe. 1 Klasse.
Reuß ältere Linie. Ehrenkreuz. Bon Reuß
jüngere Linie (s. unten) auf Reuß ältere Linie ausgedehnt
1902 von Heinrich XIV. j. L. Für Kriegsverdienst:
mit Schwertern, das Band goldgelb,
schwarzrot gerändert. 6 Klassen und 3 Medaillen.
Kriegsverdienstkreuz. Gestiftet 1915 von Heinrich
XVII. Für Offiziere, Unteroffiziere und Manngürsten
Tapferkeitsauszeichnung. 1 Klasse (s. Taf. II.
ig. 37).
edaille für aufopfernde Tätigkeit in
Kriegszeit. Gestiftet 1915 von Heinrich XXVII.
Für Hechenste auf dem Gebiete der Nächstenliebe.
1 Klasse. Auch Frauenorden.
Reuß jüngere Linie. Ehrenkreuz, gestiftet 1869
von Heinrich XIV. (s. Reuß ältere Wiich.