Nachersatz-Rekruten sind vom Erscheinen bel der
Kontroll= ersmmlung befreit.
Diejenlgen Mannschoften der Feserve und
Landskehs 1. Aufgebote und der Ecsahreserve,
welche wegen häuslicher uno gewerblicher Verhältnisse,
serner wegen Felooienstunähigleit
hinter die letzte Jahresklusse der Reserve,
Vandwehr 1. und 2. Ausgebots zurückgestellt
uurden, haben mit den Kontrallpslichtigen ihrer
Gemeinde bezw. Jahreollasse an ven Kontrollversammlungen
tehbunehmen.
Pab und Führungszeugni= lind mitzubringen.
Vor Beginn der Kontrollversammlungen
werden Schirme, Stöcke, Pfeisen ujw abgeleg
eĩreiungsgejuche von den Kontrollversammlungen
sind rechtzeitig mindesiens 6 Tage vor
der Kontrollversammlung unter Angab- der
Gründe von Offizieren usw. an das Bezirkslemmando
direlt, von Mannschaften des Beurlaubtenstandes
unter Vorlage des Muitärpasses
an den Ber- irlseldwebel in Rosenheim
rerir. Traunstein einzureichen. Die Mannschaĩteu.
neiche in den Ber zirlsämtern und Magistraten
Rosenheim und Aibling Aufenthalt haben.
reichen ev. schk riftliche Befreiungoges uche“ dem
Beiiri# seldwebe in Nosenheim und die Mannsd.
#rten, weiche in den Vezirksämtern und Ma-Listraten
Trannstein und Berchte esgaden sowie
Lausen Ausenthalt! haben, dem Bezirlsfeloweben
beim Meldcamt Traunstein ein.
Die Kontrollpflichtigen haben nach der Ortsuhr
10 Minuten vor Beginn der Kontrollversammlung
im Lolale zu stehen. Eine Aufforderung
zum rechtzeitigen Antreten findet nicht
statt.
Jede Verspätung wird bestraft.
Ric terscheinen bei der Kontrollversammlung
ha. die nachträgliche Berufung zur Kontrollstelle
zur Folge und wird bestraft.
E lellung zur Kontrollversammlung begründet
meder Anspruch auf Gebühren, noch Anspruch
auf Militär-Fahrkarten.
Die Personen des Beurlaubtenstande gehören
bei den Kontrollversammlungen für den
ganzen Tag also von Mitternacht zu Mitternacht
— zum altiven Heere und find demnach
den Militärstrafgesetzen unterwocsen.
Gelegentlich der Kontrollversammlung werden
auch Meldestunden abgehalten und lönnen
an den obenbezeichneten Tagen oen an
den einzelnen Kontrollplätgen eintreffenden Bezirltsfeldwebeln
Meldungen, Bilten ulw. mündlich
vorgeiragen werden.
Die Kontrollpflichtigen aus verseuchten Orten
(Maul- und Klauenseuch.) haben in gründlich
gereinigtem und deeinfiziertem Schuhwerk, sonie
in gründlich gereinigter Kleioung zu crscheinen.
Cokalnachrichter.
Rosenheim, 26. März.
Bahndienst. Vom 1. April 1914 an
werden in gleicher Diensieigenschaft in etats-#raseiger
Weise veriept die Bahnverwalter Johaun
Lun in Mübldorf auf sein Ansuchen
an die Bahnstation Dinkelscherben und Karl
Kober in Ingolstadt an die Vetriebs= und
Bauinspeltion Mühldors mit dem Dienstsitz in
Tutling.
Justi-sdienst. Der Gerichtsschreibergehilt#
aufer dem Slatus bei dem Amtsgericht Rei.
chenhall, Wilhelm Rüppel, wird zum Gerichlsaffistenten
außer dem Status bei diesem Gerich
in etatemäßiger Eigenschaft ernannt.
Der Verschönerungsverein Rosenbein
hält sein: diesjährige Hauptversammlung
am Samstag den 4. April, abends 8 Uhr,
im „Bräu am Anger" ab. Auf der Tagesordnung
stehen Jahres= und Reneniche,
bericht, Ergänzung des Ausschusses, Aenderung
der Satzungen, Voranschlag und Wünsche und
Anträge.
Vortrag. Wie aus dem Inseratenteit er.
sichtlich. zindet heute im Hotel „Deutscher Kaiser“
ein von der hiesigen Ortsgruppe des Alldeutichen
Verbandes veranstalteter Vortragsabend
statt, wobei der belannte Redner Dr.
Nitter über „Weltpolitik und Kriegogeraht“
sprechen wird. Da von der Ges: altung der
weltpolitischen Stellung Deutschlands die Zukunft
unieres Vaterlandes abhängt, dürfsie dieses
altuelle Thema jedermann interessieren.
Gäsie sind willlommen.
Verein „Maria Stella“. Die Versammlung
am 24. März war sehr gut besucht.
Redner war H. H. Direktor Ostermayer der
Bücherbruderschaft, welcher in fesselnden Auoführungen
zu der aufmerksamen Zuhörerschaft
über Esperanto sprach mit dem Erkolge, daß
verschiedene Mitglieder ihre Teilnahme an dem
am Mittwoch den 1. April beginnenden Esperantokurs
zusagten. Redner erörterte namentlich
die Vorteile, welche Esperanto der Geschäftswelt
biete, hauptsächtich für Korrespondenz
mit dem Alslande. Seine leichtfaßlichen
Darstellungen wurden mit reichem Beifall bedacht.
Der Präles, H. H. Kaplan Schönlinner,
dankte in gewählten Worten für den gerade
für die Mitglieder des Vereins so recht
vossenden Vortrag. Hierauf trat die Eeselligkeit
in ihre Aecher unter Frohsinn, Scherz W
Gesang schwand die Zeit nur allm schnell
hin. Ersreulicherweise konnten auch diesmal kne
ber mehrexe neue Witglieber aufgenommen wer-
schei Mirs#sr.
Auf seiner Reise nach Korsu wird Kaiser
Wilhelm dem österreichischen Thronkolger auf
dessen, an der Adria idyllisch gelegenen Lustschloß
Miramar einen Besuch abstatten. Schloß
unstreitbar eines der schöniten
es liegt 6 Kilometer nordwestiich
von Triest auf einem in den Weerbulen von
Miramar ist
Schlosser:
—— #
4“#.# 5I58 833
il
Triest vorspringenden Felsen und wurde 1854
bis 1856 erbaut. Miramar war ehemals Elgentum
des Erzherzogs Maximilian, Kaiser von
Merilo. Wir zeigen eine Ansicht des herrlichen
Lustschlosses, auf dem auch die Kaiserin Elisabeth
von Oesterreich längere Jeit im Jahre
mil Vorliebe weilte.
den. Die nächsie Versammlung sindet am
Dienstag den 21. April statt.
Der Grund- und Hauebesitzerrer--ein
hält morgen Freitag, abends 8 Uhr, sein:
ordentliche Generalversammlung im Case Wearl!
ab. Auf der Tagesordnung Unehen Jaltes
und Rechenschaitsbericht, Neuwahl der Vorstandschaft
und Wünsche und Anträge.
Vom Einjährigenverband. Die Ortsgruppe
Rosenheim hielt letzthin im Restaurant
Grabichler ihre diesjährige ordentliche Milgliederversammlung
ab. Der 1. Vorsitzend:
begrüßte die Versammlung und gab die Ein
läuse belannt. Nachdem verschiedene Angelegenheiten
interner Natur erledigt wurden,
berichtete der Schriftführer über das abg. lausene
Verbandsjahr. Der Kassier, erstatiete seinen
Rechenschaftebericht, won #s-ach ihm Entlasinng
erteilt wurde. Im abgelaufenen Verbandsjahr
gingen zwei. Mitglieder durch Tod ab; cs waren
dieso Herr Apotheler Schneider und Herr
Eisenbahnselretä#r Rudolf Meidinger hier. Ihrer
wurde in der Versammlung ehreno gedacht;
die Mitglieder erhoben sich zum Zeicken der
Trauer von den Sitzen. In der nun folgenden
Neuwahl der Vorstandschat t wurden nachfolgende
Herren einstimmig gewählt: Herr Eisenbahnsekretür
Theodor Schmidt in Roienheim
als Ortsgruppenleiter, zugleich Schriftführer
und Herr Eisenbahnsekretär Wilhelm Held in
Rosenheim als Kassier und Steilvertreter des
Ortegruppenleiters. Nachdem der bidoherigen
Vorstandschaft noch der Dank für ihre Mühewaltung
ausgesprochen worden war, nurde der
oisiz zielle Teil der Versammlung geschlofsfen.
Ins Auge gesaßt wurde die Veranp#aung
von Konversationsabenden in englischer Sprache,
zu deren Leilung sich ein rerdientes Mitalied
in liebenswürdigster Weise bereit erklärte.
Hervoragende Klaviervorträge des Hiren Jant
beschlossen die sehr auregend verlaufene Versammlung,
die ein erfreuliches Bild schoner
Zusammengehörigkeit ergab.
Das Heim des Postverbandes. In
der am letzten Sonntag statlgehabien Veri far ulmlung
der Vertrauensmannschaften Trannein,
Uebersee und Teisendorf des Verbawe: des
baujer. Posi- und Telegraphenpersonals jprach
Verbandesselretär Kratofiel auch über das Ccbolungeheim
des Verbandes. Er teilte mit,
daß dem Verbande viele Angebote aus verschiedenen
Gegenden des bayrrischen Hochgebirges
gemacht worden seien. Von diesen läme
nur ein Bad in nächster Nähe Traunsleins in
Belracht, das sich infolge der herrkichen Lage,
nicht minder auch wegen der inneren E Einrichtung
sehr eignen wurde. Ein Beschlaß darüber
ist noch nicht gefaßt, doch wird in nöchster Zeit
der Hauptausschuß in der Sache entscheiden.
Im „Traunst. Wochenbl.“ wird daraufhin der
Errichtung des Erholungsheimes in Traunsiein
selbst sehr das Wort geredet.
Einen Lieder-Abend veranftatet der
Arbeitcr.-Gesangverein „Liederlranz“ am Sonnlag
den 29. März, abends 8 Uhr, im Hosbräusaale.
Ein abwechslungsreiches Programm
harrt der Erledigung.
Pflanzenschutz. Seit 1. März gelten die
neuen Vorschrikten über geschützte Pflanzen. Eigentümlich
berührt es aber, wenn man jieht,
wie dessenungeachtet an Sonntagen das Babe
likum mit den größten Sträußen geschützter
Blumen, wie 3. B. Frühlingsknotenblumen od.
falsche Schneeglöckchen, in der Hand ohne jede
Beanstandung, wie eben früher auch, die Bahnhefschranken
passiert. Das Feilbieten auf dem
Martte scheint jetzt verichwunden zu sein, dagegen
haben wir beobachtet, daß jetzt die Blumen
von Haus zu Haus hausiert werden. Im
Friedhose hier kann man dutzende von Sträußen
dieser Pflanzen sehen, wieder ein Beweis, daß
die Handhabung der Negierungoentschlie#ung
noch keineswege im Sinne dieser Behörde erfolgt
sein kann. an entschließe 4 doch endlich
einmal, gegen solche Leute ernstlich vorzugehen.
# der Mill i#n da giht es duch sinen Weg.
Die Schwalben sind da! „Maria Ver-Undi
gung kommen die Schwalben wiedelnni.“
Das alte Sprickwort hat recht behalten, sie
sind pünltlich auf den Tag eingekrofsen. Herr
Gärtnermeister Streidl teilte uns heute mittag
mit, daß sich in seinem Garten gleich ein Dutzend
Schwalben niedergei jassen hat, um die allen Riststätten
des vorigen Jahres auszusuchen. Hoffent-=lich
kommt jetzt auch andauernd schönes Früh#
lingswetter.
Zum Abonnement.
üUÜunsere reerehrlichen Post-Abonnenten
werden gebeten, ihr Abonnement auf den
„Rosenheimer Anzeiger“ bei den
Postanstalten oder beim Postboten gefälligst
sofort emmenern zu wollen, damit Störungen
im Bezug des Blattes vermieden werden. —
Der „Nosenheimer Anzeiger“ mit seiner
achtseitigen illustrierten Beilae „Nosenheimer
Somniagsblatt“" kostet gier###ljahrlich
1 Mark 80 Pfennig oder pr Monat
560 Pfennig sowohl für hiesige wie für auswärtige
Abonnenten. Postasstellgebahr frei im.
Haus geliefert 14 Pfg. monatlich.
—2
Der Bonifaziusverein in der Erzdiö
zese München. Seit einiger Zeitl schon
waren Bestrebungen im Gange. in München
einen Bonisaziusverein der Er#dibzese zu aründen.
Nachdem nun die entsprechenden Vorarbeiten
beendet sind, tonnte am Montag im
Sigungssaale des erzbischöllichen Ordinoriats
die Grüundungsversammlung durchgeführt werden.
Unter den zahlreichen Teilmehmern wgren
neben Erzbischof von Beltinger Weihbischof
Neudecker, Abt „Gregor Danner von St. Bonia
Reichsrat Dr. v. Haiß, die Grafen Konrad
und Albert von Preysing, wrilers fämtlich
Donapire und Stadtpfarrer, mehrer#
Landtagsabgeordnete, Magistrateräte und Gemeindebevollmächiate
u. a. Exzbischof von Veltinger,
der die Besiammiug begrüßte, betonte
in seiner Ansorache, daß der zu gründende
Verein den besiehenden L dwigs- Missionsverein
nicht schädigen werde. Dieser werde auch weiterhin
sich frei betätigen lönnen. Die in Vapyern
zu sammelnden Alitlel für den Bonifazinsrerein
lommen ausschließlich auch nur wieder
in Bayern zur Verwendung. Domkapitular
Alois Hartl schilderte hierauf die gegenwärtige
Lage der Katholilen in der Diaspora Bayerns
und wies auf den Zweck des Bonifaziusvereins
bin. Dieser bemüht sich durch Mitaliederbeiträge,
Zuwendungen und Sammlungen die Mittel
aufzubringen, die zur Unterstützung der Errichtung
von Gotteshäufern, kalholischen Schulen
und Seelsorgstellen in der Diaspora notwendig
sind. Nachdem die Vereinsgründung vollzogen
war, wurde der Satzungsentwurf verlesen
und genehmigt. Als Jahresbeitrag wurden
(ahne der Wohltätigkeit Schranken zu setzen)
1.20 Mk. sestgesetzt. In den katholischen Kir.
chen der Erzdiozese soll alljährlich am Bonisoziuetag
zu Gunsten des Vereins eine Sammlung
durchgezührt werden. Die Wahl der Vorsiandschaft
hatte folgendes Ergebnis: Vorsitzender
Domkapitular Hartl, 2. Koclhenor
Domlapitular Dunstmair, Sekretär Acchivar
# „Dartig. Kassier Domoikar Dr. Graß-
Aus Induflrie und Gewerbe.
Leitzacherke Akttengefel''schuft in
Münc##en Da Banhaus Merd, Sa u. Lo#
Dnnm vheilrur mu ver 7% Ulultloum Mmnu
den Antrag eingebracht, nom. 4000 000 Mo
4%% ige, von 1920 ab zum Nennwert rücktal
bore Schuldverschreibungen der Leiyachwer
zum Handel und zur Notierung an der Mu
chener' Börse zuzulassen. Die Obligationen si
lichergestellt durch erste Hypolhel auf den Werl
anlagen der Gesellschaft und hinsichtlich Ve
unfung und Tilgung durch Abtretung ein
Teilbetrages von 160 000 Mk. bezw. 2007,
Mark jährlich aus jenen Gebühren, welsche #
Stadtgemeinde Munchen den Leitgachwerk
A.-G. in München auf Grund Vertrags vo“
23. September 1911 für Strombezug zu zahl
hat.
Aus dem Gerichtssaale.
Kal. Amtsgericht Rosenheim.
Dienslag, den 24. März.
(SSchluß.)
Gut ist die Obsthändlerin He#ee Neurem
von Nürnberg. weggekommen. Am 3. N
nurden in ihrer Wohnung 10 Fässer Aepfel i
Werte von 2.10 Mark gepfändet. Angeble
aus Not entfernte die Angeklagte die Siem
schaffte die Fässer nach Großlarolinenseld,
sie sie nach Nürnberg um 156 Mk. weite
verlaufte. Das Gericht liet Milde watten m
verurteilte die Angellagte zu vier Tagen #%
sängnis. Ferner wurde eine Geldstrase von
Mk. ev. 2 Tage Hakt gegen die Neureuter au
gesprochen, weil sie am 2. Nov. durch übe
lautes Schreien und Schimpfen groben Unst
verübte.
Wegen Unterschlagung in sechs Fällen har
sich der schon mehr als 40 Mal vorbestraf
Schirmilicker Jakob Schmilt von hier, z. J
in Haft, zu vcrantworten. Er kam am 7.
Norv.
J. nach Höhenmo, ließ sich dort von eine
Bauer 2, von einem andern J, und von eine:
dritten 1 Schirm zur Reparatur aushändige
Evenso nahm er am 11. Olt v. J#. in el
belsendorf bei drei Kunden Schieme mit.
sie den Eigentümern nicht mehr wieder zunzerstatten.
Das Gericht verurteilte den #
trüger zu 5 Wochen Gesängnis, auf welche eir
Woche der seit 13. März erlitlenen Uni
suchungehaft angerechnet wird.
Wegen Körperverletzung und Vergehen ##rn
der das Nahrunge mittelge sehn stand die Ke.
nerin Katharina Lindner in Oberanvorf r
Gericht. Am 8. Febr. 1. J. schlug sie dem Haus
meister Bartholomäus Mrier mit einem :
chenscheit mehrmals auf den Kopf. Gegen ##
Lindner ist jerner nach Anliaae erhoben wordedaß
sie an einem Tage anfangs Zannar ur
am 8. Februat Trops- und eiati r vetiĩcher
habe. Von der Anllage eines Vergelens #
der das Nahrungemittelae#z wurde die Lind#s:
freigesprochen, wegen ein:= zweilen Falles wur:
sie zu 25 Ml. ev. 5 Tagen Gelsngnio —ie
gen Körperverletzung zu 10 Ml. ev. 2 Tags
Gefängnis verurteill.
Wegen Körpe rverletzung und Hauöfrieder:
bruch saßen oie Sensenschmiedocheleute Mamt
und Johann Stöger von Müh lbach *)
audorf auf der Antlagebank. Sie haben cr-28.
Febr. I. J. die Siieflochter des
ichmieds Franz Ebenberger, Johanna Auer, r—
Schlägen auf den Kopf mißhandelt und ?
mehrmaligen Aur (jorderung! der Auer, die Wol
nung #u verlassen, nicht Foige geteistet. .
Verfahren wegen Hausfriedensbruch wurde eigestellt,
weil der Strasantrag von der da
nicht berechtigten Johanna Auer gesiellt w:
den ist, dagegen erlannte das Gericht w
Körperverlehtung für beide Eheleute auf *
Mk. ev. Tage Gefängnis.
Bestrafte Zechprellerei.
Trannstein, 25. März. Der Kuecht rr
Schmid lam vor einiger Zeit nach Endorf r
begab sich in die Gastwirtschaft Loserer, #
sich als Viehhandler ausgab. Seine S
die er nicht bezahlen konnte, betrug 1.60 KM.
Vor dem Fortgehen wollle er den Wirkl u##
um 5 Ml. preilen, was ihm aber nicht gelun
Da sein Durst mit 10 Glas Vier noch u
gelöscht war, begab er sich in die Wirt- «
zum Mehri in Endort: wo er ohne Geld weitt
aß und trankl. Dafür erhielt er jehzt ses
Monate Gefängnis.
Unter schwerer Anklag:.
Sweibrücken, 25. März. Das pfält
Schwurgericht verhandelte heute aegen den Tir
cher Peter Lipp aus Bad Dürlheim jovie ,
gendcssanhcfkanRathakmcszusxyUsgellagt
wegen Verbrechens wider das reinen
Leben und sahrlässiger Tötung, sowis ges
den Kaufmann Georg Zöller aus No- 4½
wegen Beihilfe zum Verbrechen wider das!##
mende Leben. Lipp ist wegen der geeid
Verbrechen schon zmeimal vordestraft. 5l
hatte ein Verhältnis mit einem 25 ährig-Mädchen
aus Freinsheim, das nicht ohne 53
gen blieb. Die Eheleute Lipp machten bei
Mädchen mit Instrumenten Eingrifse, die de
beabsichtigten Ersolg herbeiführten; insoig::
Manipulationen trat jedoch bei dem Mäd
eine Entzündung ein, so daß es üarb. Zolicl
der zur Zeit seiner Verhaftung als —
Freiwilliger in Landau diente, wurde vorläi
aus dem Militärdienst entlassen. Er soll
Eheleute, Lipp zu dem Verbrechen angestistern
sie 00 Mk. honoriert haben. Nach m
Tosentt 200 Verhandlung wurde Lipp zu
Sahre Zuchthaus und rahn Jahren #h
Seunsi-