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Es hatten 1 Fehlimpfung unter 561 Kindern Ehingen,
» „ 518 „ Vaihingen,
« » »643«Hall,
3Fehlimpfungen«927»Ravenöbutg,
,, » «648«Münsingen,
4 » »593»Wangen,
6 » „ 707 „ Calw,
6„ „ „ 744 „ Oehringen,
2 » »650,,Neckarsulm,
,, » »631 »Ricdlingen,
7 « „ 1071 „ Balingen,
„ „ 721 „ Marbach,
205 „ 1208 Ludwigsburg.
Während die 15 obengenannten Physikate zwischen 100 und 90% Erfolg aufwiesen,
hat Ludwigsburg nur 83 % erreicht. Der Gesamterfolg betrug im Durchschnitt 97,/17% bei
der Erst= und 99,61%% bei der Wiederimpfung.
Der Schnitterfolg belief sich auf 80,56%% bei den Erst= und 8709% bei den Wiederimpfungen.
Der Ausfall eines Fünftels der Schnitte bei den Erstimpflingen erklärt sich
daraus, daß die im Februar und März abgenommene Lymphe im Monat Mai und Juni
nicht mehr wirksam genug war. In einzelnen Bezirken verzögerte sich die Frühjahrsimpfung
bis tief in den Sommer hinein (z. B. bis zum August in Freudenstadt), auch nahmen die
Ausfälle in den persönlichen Erfolgen zu. Der Vorstand hatte deshalb angeraten, die
öffentliche Impfung dort im September mit frischer Lymphe zu vollenden; während der
Sommerhitze noch einzelne Tiere zu impfen, empfiehlt sich nicht wegen der Unruhe der Tiere
(infolge der Fliegenplage) und der raschen Vertrocknung der Pocken.
Die Militärärzte waren zufolge der eingezogenen Erkundigungen mit dem Erfolg ihrer
Impfungen zufrieden. Es ging keine Nachforderung an Lymphe ein. Auch die Privatimpfärzte,
an welche 880 Röhrchen abgegeben worden sind, haben nur dreimal ein Ersahröhrchen wegen
vergeblicher Impfung in den Sommerferien verlangt.
In Cannstatt war die Wirksamkeit der Lymphe eine sehr verschiedene je nach der
Abstammung und dem Alter der verwendeten Lymphe und je nach den Impfärzten. Was
die Abstammung der Lymphe anlangt, so ist alljährlich zu beobachten, daß die Lymphe der
einzelnen Tiere von verschiedener Wirksamkeit ist trotz anscheinend gleicher Entwicklung und
Beschaffenheit der Pusteln am Tier. Die Lymphe von den 3 zuletzt geimpften Tieren (Nr. 16
bis 18) hat trotz der regelmäßigen und vollkommenen Entwicklung der Pusteln an den Tieren
nicht befriedigt. Geimpft wurden mit dieser Lymphe durch 15 öffentliche Impfärzte 3348
Erstimpflinge; darunter waren 226. Fehlimpfungen — 6,75% bei einem Alter der Lymphe
von 22 bis 95 Tagen, während mit der Lymphe von den Kälbern 5, 8, 9 und 15 von
19 öffentlichen Impfärzten (abgesehen von Ludwigsburg) 4645 Erstimpflinge — darunter
17 Fehlimpfungen = 0//% — geimpft wurden bei einem Alter der Lymphe von 38 bis
121 Tagen. Das Alter der Lymphe ist hinsichtlich der Wirksamkeit gewiß von Bedeutung.
Vorschrift ist, daß in der Regel die Tierlymphe erst 4 Wochen nach der Abimpfung verwendet
werden soll; diese Vorschrift läßt sich in Cannstatt leicht einhalten wegen des kleinen
Betriebes. Die Tierimpfung wird anfangs Februar begonnen und meist Ende April beendet.
Die Lymphe der einzelnen Tiere wird der Reihe nach versandt, zuerst diejenige von Kalb
Nr. 1. Da im Mai und Juni die meisten öffentlichen Impftermine stattfinden, fügt es sich,
daß die Lymphe beim Versand fast immer mehr als 4 Wochen alt ist, nur ganz ausnahms-